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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
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am 11. Juli 2016
Der Film 'Super Mario Bros.' ist wohl die berühmteste Videospiel-Verfilmung, und hat ein unermessliches Vermächtnis mit sich gebracht: Von Kritikern zerrissen, von Videospielfans gehasst gilt er nicht einfach nur als schlechte Verfilmung, sondern als Grundstein der These, dass Videospielumsetzungen einfach nicht funktionieren. Bis heute hält sich dieses Klischee und wird meist leider auch bestätigt.

Ich habe 'Super Mario Bros.' mehrmals als Kind gesehen ' etwa im Alter zwischen 11 und 15 Jahren, und zwar jeweils einmal im Kino, einmal auf Video aus der Videothek, und dann noch einmal irgendwann, als er im Fernsehen lief. Meine letzte Berührung ist damit weit über anderthalb Jahrzehnte her, in der Zwischenzeit habe ich (als großer Nintendo-Fan) lediglich Berichte, Wikipedia-Einträge und ähnliches gelesen, viel über die desaströsen Umstände rund um die Produktion erfahren, und zur Kenntnis genommen, dass selbst Nintendo sich erst 20 Jahre nach dem Kinostart zum ersten Mal offiziell äußerte: Man müsse es dem Film zugutehalten, dass er unter Beweis gestellt hat, wie tief Super Mario damals in der Popkultur verankert war. Nun gut. Das ist Diplomatie.

Richtige Nintendo-Filme gab es nach 'Super Mario Bros.' nicht mehr, lediglich die Pokémon-Anime-Serie und -Filmreihe sowie eine Anime-Umsetzung von "Animal Crossing" kommen in die Nähe. Über Verfilmungen von 'Metroid' und 'The Legend Of Zelda' wurde zwar immer wieder mal gemunkelt, so richtig ist aber nichts zu Stande gekommen.

Es wäre also angesichts dieser Geschichte ein Leichtes, den Film mal wieder anzuschauen, zu lästern, und sich darin bestätigt zu fühlen, wie grandios alle Beteiligten dieses Machwerk anno 1993 vermurkst haben. Aber das möchte ich nicht. Ich habe mir vor Kurzem 'Super Mario Bros.' angesehen, und mir dabei fest vorgenommen, alles, was ich über Super Mario weiß auszublenden, und den Film von einem völlig neutralen Standpunkt zu betrachten. Was schwierig ist, da ich mich zwar sehr gut mit Nintendo, aber nur äußerst oberflächlich mit Filmen auskenne. Daher ist das Folgende auch eine rein subjektive Bewertung.

'Super Mario Bros.' ist eine Science-Fiction-Komödie, deren Grundprämisse die Existenz einer alternativen Realität ist, in der nicht Säugetiere, sondern Echsen die herrschende Spezies geworden sind, und sich zu Menschen entwickelt haben. Ganz so toll kann diese Variante der Evolution aber nicht verlaufen sein, denn die Welt der Echsenmenschen ähnelt selbst an ihren schönsten Flecken den Orten, die New Yorker lieber nicht im Dunkeln aufsuchen würden. Zudem besteht die gesamte Echsenzivilisation aus nur noch einer einzigen Großstadt auf einem ansonsten verödeten Planeten. Über den Moloch aus Korruption, Verbrechen und Moralverfall herrscht der Industriemagnat Koopa mit eiserner Hand, nachdem er den König des Landes mittels eines selbstentwickelten De-Evolutionsstrahles in einen primitiven Pilz verwandelt hat. Was er nicht bedacht hat: Als Pilz breitet sich der König, der noch über eine gewisse Restintelligenz verfügt, nun in der ganzen Stadt aus. Koopas Plan, um 'sein' Reich wieder zur Blüte zu bringen: er will die Dimensionen verschmelzen, was nur mit einem geheimnisvollen Stein gelingen kann. Den jedoch hat die Prinzessin des Reiches, und diese wurde schon als Baby durch ein Dimensionsloch 'außer Landes' gebracht ' eben deshalb, damit Koopa nicht an den Stein herankommt.

In unserer realen Welt, genau genommen in Brooklyn, New York, wächst das Kind mit dem Namen Daisy auf, wird Archäologin an der New York University, und stößt eines Tages bei einer Ausgrabung nach Dinosaurierfossilien auf das Dimensionstor. Sie wird (genau wie zahlreiche andere junge Frauen aus New York) von Schergen Koopas entführt, so dass dieser seinen Plan nun in die Tat umsetzen kann. Dem stünde fast nichts mehr im Weg ' hätte Daisy nicht kurz zuvor per Zufall zwei erfolglose Klempner kennengelernt und sich ein wenig in den jüngeren der beiden verliebt. Die Brüder setzen Daisys Entführern nach, schlagen sich ebenfalls in die Paralleldimension durch, und ersinnen einen Plan, Daisy zu retten und Koopas Vorhaben zu vereiteln.

All das ist sicher kein Oscar-reifes Drehbuch, und stünde nicht 'Mario' darauf, wäre dieser solide gemachte, weder sonderlich großartige noch sonderlich miese Popcorn-Film in kürzester Zeit in Vergessenheit geraten. Denn eines ist 'Super Mario Bros.' ganz sicher nicht: Ein durch und durch schlechter Film. Im Gegenteil: In seinen besten Momenten machen die Actionszenen verdammt viel Spaß, allein die an 'Mad Max' angelehnten, mit Schaufeln und Kuhfängern ausgerüsteten Polizei-'Autos' wissen zu begeistern. Den Weltentwurf einer düsteren, degenerierten, moralisch verfallenen Cyberpunk-Welt mögen Werke wie 'Blade Runner' oder 'Akira' besser umgesetzt haben, schlecht ist er dadurch aber noch lange nicht. Insofern sehe ich 'Super Mario Bros.' als allererstes als Parodie auf dieser Art von Filmen, wie es sie in den späten Achtzigern und frühen Neunzigern zu Hauf gab. Und diese Parodie funktioniert. Die Welt ist düster und verkommen genug, um Cyberpunk-Fans zu gefallen: Trucks, von deren Motorhauben skelettierte Leichen hängen, Fetisch-Nachtclubs, korrupte Polizisten und über allem der allgegenwärtige Siff, den der sich ausbreitende Pilz-König überall entstehen lässt, machen Dinohattan zu einer gelungenen Kulisse. Zumal die Anzahl der Statisten erstaunt: Brechend überfüllt voll ist fast jede Szene in den Straßenschluchten, egal, ob dort gekämpft, geschossen oder gefahren wird.

Und dennoch ist der Film lustig: Die Dialoge sind vielleicht kein Comedy-Gold, bringen aber oft und effektiv zum Lachen. 'Das ist aber nicht Manhattan' sagt Luigi, als er die völlig verkommene Stadt zum ersten Mal sieht 'Naja, ich war lange nicht mehr dort, also'' antwortet Mario. Die mutierten Elitesoldaten ' strohdumm, aber kampfkräftig ' werden in einer Szene von den Brüdern aus dem Konzept gebracht, in dem diese italienische Schlager spielen und die Soldaten zu schunkeln beginnen. 'Wie bist Du DARAUF gekommen?' ' 'Naja, jeder schunkelt doch gerne.' Das sind Dialoge, die sich vor den ganz großen Klassikern wie 'Ich hab an überhaupt gar nichts gedacht!' eines 'Ghostbusters' eigentlich nicht verstecken müssen.

Und was hält 'Super Mario Bros.' nun für Mario-Fans bereit? Wenig. Selbst das Grundkonzept stimmt, bis auf die Tatsache, dass ein machtbesessenes Echsenwesen sich zum illegitimen Herrscher aufschwingt und zwei Klempner ihm den Garaus machen, nicht mit den Spielen überein. Alles andere sind bloß Worte: Die meisten Charaktere und Einrichtungen tragen zwar Namen aus den Spielen, mit den originalen Trägern dieser Namen haben sie aber zumeist kaum etwas zu tun. Es gibt eine aggressive Nachtclub-Besucherin in Fetisch-Latex-Kleidung, die ihren Namen Big Bertha von einem Fisch aus den Spielen übernommen hat; der Hersteller von druckluftgetriebenen Flug-Stiefeln ist nach Thwomp, einem Steinmonster benannt. Selbst ein Geschäft namens Mr. Video (Der ursprünglich für den Spiele-Mario geplante Name) ist vorhanden. Das einzige Element, das überhaupt direkt aus den Spielen stammt, ist die Minibombe Bob-omb, die paradoxerweise im Film einen ganz anderen Namen hat. All diese visuellen Gags und Cameos haben jedoch eins gemeinsam: Sie sind irrelevant. Nicht das kleinste Detail bezieht sich explizit auf die Spiele, der ganze Film würde keinen Deut anders aussehen und ablaufen, wäre er ein originelles Werk mit eigenen Namen und Figuren.

Und das ist die große Crux von 'Super Mario Bros.'. Dieser Film IST KEINE VIDEOSPIELVERFILMUNG! Er ist eine durchaus unterhaltsame, handwerklich solide gemachte, actionreiche Parodie auf Cyberpunk, Parallelwelt-Sci-Fi und Postapokalypse, funktioniert als solides Popcorn-Kino und hat einige Momente, in denen der Sprücheklopfer-Humor wirklich gut gelungen ist.

Es verwundert nicht weiter, dass Mario-Fans ihn als Fehlschlag, als nicht werktreu, als regelrechte Beleidigung gegenüber Shigeru Miyamotos Werk empfinden. Das ist legitim, denn wenn man als Maßstab herannimmt, eine Geschichte des Mario-Universum nachzuerzählen, umzuinterpretieren oder auch nur zu 'remixen', dann versagt der Film auf ganzer Linie. Dies ist kein Mario-Film. Dies ist keine Videospiele-Verfilmung. Es ist noch nicht mal ein Kinderfilm.
Macht man sich jedoch von alledem frei, ignoriert, was der Film sein wollte oder sollte, und sieht ihn als das, was er ist, dann muss man sich auf eine Überraschung einstellen. Denn er ist gar nicht so übel.

Notizen zur DVD-Veröffentlichung:
Die von Concorde 2010 veröffentlichte, überarbeitete Fassung enthält neben dem Film selbst mit deutscher und englischer Tonspur (keine Untertitel) den amerikanischen Kinotrailer und ein etwa fünfzehnminütiges Making Of als deutsche Erstveröffentlichung. Dieses stammt aus dem Jahr 1993, und dementsprechend begeistert ist der Sprecher über die noch nie dagewesene Effekttechnologie, die im Film verwendet wird. Etwas bizarr wirken auch die O-Töne einiger Schauspieler: Während die zu Wort kommenden Nebenrollen hellauf begeistert sind, hat Dennis Hopper, der viele Jahre später von allen Beteiligten am deutlichsten seine Abneigung dem Film gegenüber äußern wird, schon in diesem Making Of nur den einen Satz "Ich spiele den Echsenkönig Koopa".
Trotz seiner Kürze und seines geringen Informationsgehalt (es ist mehr Werbung als eine echte Dokumentation) ist das Making of sehenswert.
Das sowas allerdings auch besser geht, hat die Wiederveröffentlichung der alten Turtles-Filme gezeigt: Dort hat der Regisseur extra für die deutsche Blu-ray einen neuen Audiokommentar aufgenommen, der, allein schon durch die zeitliche Distanz, enorm informativ und hörenswert wurde. So etwas wäre für den Mario-Film ein Traum - doch wird sich wohl kaum jemand finden, der bereit wäre, noch einmal ausführlich öffentlich darüber zu sprechen, und dabei auch aus dem Nähkästchen zu plaudern und vor den Schattenseiten keinen Halt zu machen.

Die frühere DVD von Arcade Video ist allenfalls für Sammler interessant: Sie enthält nur den Film, nur die deutsche Tonspur, und überhaupt keine Extras, ist also inhaltsgleich mit der VHS. Sämtlichen Fassungen fehlt die Bonusszene, die ursprünglich nach dem Abspann kam - aber problemlos bei YouTube gefunden werden kann.

Eine Blu-ray erschien ausschließlich im Vereinigten Königreich, zu deren Qualität kann ich nichts sagen.
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am 8. Mai 2017
Dieser Film ist nur zum Schein eine Satire. Er behandelt ernst zu nehmende Themen wie Reptiloide, die durch Portale reisen und die Menschheit versklaven wollen. Der Bösewicht Kooper sieht aus wie Donald Trump bzw. wie ein geklonter Trump, der für die reptiloide Seite kämpft und dessen Pupillen sich verändern können. Ausserdem benutzt er dümmere Reptiloide, die für ihn die Drecksarbeit erledigen. Am Ende werden durch die Verschmelzung der Paralleluniversen die Twin Towers zerstört und die Reptiloiden verwandeln Menschen in minderbemittelte Affen, was heute auf mentaler Ebene schon geschieht durch Verdummung. Mario wird von Bob Hoskins gespielt, der das gleiche Gesichtsprofil hat wie Putin. Hier haben Zeitreisende eindeutig eine Botschaft für die heutige Generation hinterlassen. Wie konnte Hollywood das übersehen? Die Dunkelmächte müssen jetzt mehr aufpassen. Vielleicht waren es die Plejadier, die sich in die dunklen Kreise hineingeschlichen haben und sich nun kaputtlachen, dass keiner es damals gemerkt hat. Wer weiss.
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Wie viele wirklich gute Videospiel-Verfilmungen gibt es eigentlich? Also, da wären der erste Silent-Hill-Film und... Jetzt muss ich überlegen... Nein, mehr fällt mir gerade partout nicht ein. So gut wie alle Spiele-Verfilmungen sind ziemliche Grütze. Aber irgendwo muss das ganze Übel ja seinen Anfang genommen haben. Da gehen wir mal zurück ins Jahr 1993, als sich jemand dachte, man könnte doch bestimmt prima einen Film mit Videospiel-Vorlage drehen. Und dann nimmt man sich natürlich gleich die größte Spiele-Reihe, die man bekommen kann: Super Mario von Nintendo. Ob man die in Filmform gießen kann? Darüber hat sich offenbar niemand Gedanken gemacht, was das desaströse Ergebnis erklären könnte. Wir erinnerin uns zunächst, worum es in der eigentlichen Mario-Reihe meist so geht: Mario und Luigi sind Zwillingsbrüder und die meiste Zeit über, obwohl sie (wahrscheinlich) Klempner sind, damit beschäftigt, eine Prinzessin namens Peach oder Toadstool (die heißt mal so, mal so) aus den Fängen der bösen Riesenschildkröte Bowser, früher auch King Koopa genannt, zu retten. Joa, das ist es mehr oder weniger. Ach so, das alles findet in der Fantasiewelt Mushroom Kingom statt. Oder in der ganzen Galaxie darum herum. Ist ja im Grunde völlig egal, denn hauptsächlich geht's einfach um guten Jump-'n'-Run-Spaß.

Dann kam der Film namens Super Mario Bros. - und bei dem konnte man erst mal alles, was man über Super Mario zu wissen glaubte, über Bord werfen. Denn der Film hat so gut wie überhaupt nichts mit den Spielen zu tun. Okay, das wäre ja halb so wild. Auch ohne passenden Kontext hätte es ein guter Film sein können. Für sich genommen halt - die Story der Spiele ist schließlich eh nicht der Rede wert, warum also nicht was Neues erfinden? Aber Super Mario Bros. von 1993 ist in jeglicher Hinsicht Murks. Wollen wir die Story erst mal kurz zusammenfassen? Also: Die (unterschiedlich alten) Brüder Mario (Bob Hoskins) und Luigi (John Leguizamo) arbeiten als erfolglose Klempner in Brooklyn, während die Paläontologin Daisy (Samantha Mathis) in der Nähe nach Dino-Knochen buddelt. Sie wird von zwei dubiosen Typen namens Iggy (Fisher Stevens) und Spike (Richard Edson) entführt, da sie in einem Paralleluniversum, das vor 65 Millionen Jahren entstand, als das Aussterben der Dinosaurier begann, eine Prinzessin ist. Während die Menschen in unserer Welt von diversen Säugetieren abstammen, sind die Vorfahren der Menschen im Paralleluniversum die Dinosaurier. Dieses Paralleluniversum wird regiert von König Koopa (Dennis Hopper), der beide Welten mittels eines Meteoritensplitters, den Daisy an einer Kette um den Hals trägt, verschmelzen und übernehmen will. Als "Waffe" nutzt er einen De-Evolutionierer, mit dem er unter anderem seine Armee von Menschen in dinosaurierähnliche Wesen zurückverwandelt. Mario und Luigi hüpfen ins Paralleluniversum, um Daisy und letztendlich die ganze Welt zu retten. So weit erst mal alles klar? Ja? Nein? Egal, die Story ist eh nur eine geballte Ladung Blödsinn.

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen sollte, die Unterschiede zwischen Film und Spielen aufzuzählen, denn dieser Film ist als Ganzes ein einziger großer Unterschied. Es ist einfacher, die Gemeinsamkeiten zu nennen: Da wären die Namen der Hauptfiguren. Damit wäre schon alles genannt. Der Rest hat überhaupt nichts mit den Spielen zu tun, was ja, wie gesagt, nicht dramatlisch wäre, doch der Film kann so oder so nicht überzeugen. Die Macher des Films sagten einmal, ihr Werk solle die Vorgeschichte der Spiele erzählen - aber auch das funktioniert vorne und hinten nicht. Sie hätten es einfach zugeben sollen: Sie hatten überhaupt keine Ahnung von dem, was sie da getan haben. Irgendeine alberne Fantasy-Sci-Fi-Geschichte mit platten Slapstick-Gags und dem Namen Super Mario drauf, das war von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Auch ohne Mario-Banner wäre der Film immer noch bescheuert und lediglich albern statt witzig. Dass dieser verhältnismäßig teure Quatsch (die Kosten lagen bei fast 50 Millionen Dollar) an den Kinokassen floppte, war also Kein Wunder. Ein paar Kröten wird der Film bestimmt eingespielt haben, denn man muss bedenken: Er kam vor der Zeit des Internets raus. Es liefen also bestimmt viele vornehmlich jüngere Zuschauer in die Kinos, in der Erwartung, einen Film mit Super-Mario-Bezug zu sehen, und gingen schwer enttäuscht wieder hinaus. Dass der Film nichts weiter ist als ein dampfender Haufen Dinosaurier-Exkremente, konnte sich mangels Internet nicht so schnell über den Globus verbreiten, wie es heute möglich gewesen wäre - also fielen etliche Zuschauer darauf rein, bis es endlich jeder kapiert hatte. Selbst Bob Hoskins und Dennis Hopper gaben im Nachhinein zu, dass es ein Fehler war, in dem Film mitzuwirken und dass dieser einfach nur schlecht ist.

Heute gilt der Film teilweise als rehabilitiert, die Enttäuschung von damals ist einem gewissen "Kult-Faktor" gewichen. Aber "Kult" bedeutet nicht gleich "gut", das wissen wir. Und Super Mario Bros. ist bestimmt nicht gut. Es handelt sich nicht um die schlechteste Videospiel-Verfilmung, die je gedreht wurde, denn da draußen gibt es ja immerhin noch Machwerke wie Street Fighter, Double Dragon und Mortal Kombat 2: Annihilation plus den Großteil der Uwe-Boll-Filmografie, gesehen haben muss man den Mario-Film deshalb noch lange nicht. Zugegeben: Er hat ein Mindestmaß an Unterhaltungswert, was ihm einen zweiten Stern einbringt. Aber davon ab ist und bleibt er für die Tonne, da lasse ich mich nicht vom Gegenteil überzeugen.
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am 24. Mai 2017
Großartiges Poppkornkino ! Besser als die meisten neuen Fantasiefilme. Wer die Spiele kennt, wird den Film lieben. Einfach hinlegen und genießen !
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am 23. Oktober 2016
Story 20/10
Effekte 10/10
Darsteller 1/10
Goomba 30 /10
Fazit: Besser als alle Filme die je erschienen sind.

Lebt Lang und in Frieden eure Trashhoomies !
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am 18. Mai 2014
Trotz aller negativen Stimmen ist diese Videospiel-Verfilmung einer meiner liebsten Filme und sehe ihn mir gerne an.

Die Geschichte von den Klempnern Mario und Luigi, die in eine Parallelwelt geraten um eine junge Frau zu retten, finde ich actionreich und witzig.

Natürlich ist es nicht wie in den bekannten Nintendo-Spielen, aber ich kann mich trotzdem an diesem Film erfreuen.

Bob Hoskins (1942-2014), den man aus Filmen wie "Falsches Spiel mit Roger Rabbit" und "Hook" kennt, macht eine tolle und vor allem heitere Figur als Mario, ebenso auch John Leguizamo, den man unter anderem aus dem Film "Spawn" kennt, in seiner Rolle des Luigi.

Auch die weiteren Besetzungen finde ich unterhaltsam.

Samantha Mathis finde ich entzückend in ihrer Rolle der Daisy und Dennis Hopper (1936-2010), den man aus "Easy Rider" und "Apocalypse Now" kennt, macht einen genialen Auftritt als Kooper, der über die Welten herrschen möchte.

Fiona Shaw, die Harry Potter-Fans in der Rolle von Harry Potters unsympathischer Tante Petunia Dursley kennen, finde ich amüsant in der Rolle der intriganten Lena.

Ich jedenfalls amüsiere mich köstlich über diesen Film.
Auch der Soundtrack macht diesen Film zu einem Genuss.
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am 16. September 2012
Der Film ist einfach nur schlecht egal wie man es sieht.
Ich mochte ihn nicht als ich Jung war, Jugendlich oder heute als Erwachsener!

"Die Legende von Aang", "SuperMarioBros" und die Neuauflage vom "Anhalter" kann man ohne Bedenken im gleichen Satz nennen.

Es klingt albern, aber so schlechte Filme und Spiele sollten strafbar gemacht werden,
da sie an seelische Grausamkeit grenzen und teils diese Grenzen weit überschreiten.

Wer eine gute alternative möchte, soll auf ein OnlinevideoMedium gehen und "FlashFilme" suchen
diese sind Unterhaltsamer, dauern keine quälenden 120 Minuten und kosten nichts.
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am 28. Mai 2016
Dieser Film gehört wohl zu den am meisten zerrissenen in der Geschichte des Internets. Als die erste Videospielverfilmung überhaupt musste "Super Mario Bros." einiges an Kritik aushalten, allen voran natürlich diese: "Der Film hat nichts mit dem Spiel zu tun"
Aber jetzt mal ganz ehrlich - Wir reden hier von Super Mario Bros! Einem Spiel, dessen Story aus einem Satz besteht: Klempner Mario muss die Prinzessin vor einem Monster retten. Für solch eine windige Vorlage einer Story haben sie wirklich viel aus dem Film gemacht!
Das Setting ist dystopisch, mutige Entscheidung, wenn man bedenkt, wie bunt die Spielvorlage ist - allerdings war "Blade Runner" zu der Zeit gerade der Hit und dessen Designer wirkte maßgeblich bei der Erstellung des Sets für "Super Mario Bros." mit. Überall sind kleine Anspielungen auf das Originalspiel versteckt und die Umsetzung einiger Spielelemente kann man als wirklich einfallsreich bezeichnen. Die Darsteller - besonders Bob Hoskins als Mario - sind gut gewählt, auch wenn Luigi eigentlich etwas zu jung geraten ist. Das Besondere an dem Film ist gleichzeitig das, was mich bei all den negativen Reviews jedoch am neugierigsten gemacht hat: Die "echten" Effekte! Damals steckte CGI noch in den Kinderschuhen und echte Animatronik, Kostüme und Kulissen, die in diesem Film auch nach heutigen Maßstäben gemessen einfach nur genial aussehen, waren die erste Wahl. Es ist ein ganz anderes Feeling, wenn man sieht, dass die Darsteller wirklich mit etwas "echtem" interagieren, auch wenn CGI heute natürlich schon einen Riesenschritt weiter ist.
Wer den Film heute sieht, mit Abstand zu der Zeit, als er erschienen ist, entdeckt in ihm ein wohliges Gefühl der Nostalgie und kann eigentlich nicht anders, als ihn als Mixed Bag der 80er und 90er Jahre zu betrachten. Man erkennt genau, was damals gerade "in" war und erinnert sich gern daran zurück.
"Super Mario Bros." ist kein episches Meisterwerk, das will er auch gar nicht sein, aber er hat definitiv das Zeug zum Kultfilm, welches er erst heute, mit einigen Jahren Abstand, wirklich ausnutzen kann.

Fazit: Viele Leute haben wohl negatives von dem Film gehört, was zur Zeit seines Erscheinens wohl auch begründet gewesen sein mag. Aber heute ist "Super Mario Bros" einfach nur kultig mit seiner Art der Technik und seinem 80er / 90er Jahre Flair. Ich habe mich bestens unterhalten gefühlt :-)
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am 11. September 2015
Das Hauptargument mir diesen Film erneut zuzulegen(ich selbst habe bereits die DVD Version auf deutsch)
wird mehr als erfüllt. Das Bild ist gestochen scharf, Generalüberholt und weitaus Tiefen betont. Es ist aber auch ein wenig dunkler.
Die DVD Fassung war ausreichend, aber eben meist schwammig und milchiger im Detail.
Die Blu Ray kommt wahlweise mit Master Audio 5.1 Ton und Surround daher.
Der Wesentliche Unterschied zur DVD Version ist neben dem ausschließlichem englischen Ton(logischerweise bei Importware)
sind die Extras.
Das Bonusmenü rühmt sich damit Gallerien und ein alternatives Ende als Artwork zu beinhalten.
Das tut es wohl- nur leider sind die Hinter die Kulissen Produktionsfotos sehr stark gestückelt worden.. ärgerlich, dass man diese alle einzeln aufrufen muss, anstatt diese zusammengefasst in Produktionsfotos/Setfotos und Artwork zu präsentieren. Auch wird zu stark Augenmaß auf King kuppa genommen anstatt sich mehr um die eigentlichen Blicke hinter die Kullissen zu kümmern
Hinzu kommt noch ein Presse Präsentations Kit, was eigentlich alles nochmal doppelt, was man eh schon vom Making off und dem 60min
Special kennt und dort erneut gezeigt wurde.. in meinen Augen auch nicht unbedingt notwendig.
(o.k vielleicht gab das Archiv nicht mehr her wer weiß.)
Also neben diesen recht übersichtlichen Produktionsfotos auf die man im Grunde auch verzichten hätte können(in meinen Augen jedenfalls)
Ist das eigentliche Extra und damit die wirkliche Differenz zur DVD das 60 Minütige extra angefertigte Spezial, was für mich sehr aufschlussreich war. Das "Making off" etwa 16min gab es bereits auf DVD und wurde nicht mal im Format angeglichen kommt also nur in 4:3.
Über den Film selbst kann man natürlich geteilter Meinung sein.
Ich selbst finde ihn doch unterhaltsam auch wenn er sich natürlich sehr stark von der eigentlichen Videospiel Version von Mario unterscheidet.
Speziell die Kostümdesigner waren dermaßen über die Strenge geschlagen, dass der Film sogar heute noch sehr abgefahren(skuril) wirkt.
Angesichts der Tatsache, dass es ein Flop war, was eben durch den Vergleich zum Spiel resultierte und Erwartungen mehr als enttäuschte.
Trotz allem empfinde ich den Film als gelungen (der Soundtrack stammt von Roxette) Die Effekte sind damals recht gut gewesen(heute natürlich kein Vergleich) Bob Hoskins brilliert als Mario(auch wenn er es zu Lebzeiten nicht gerne hörte) Statt Peach gibt es Daisy.
Unterlässt man also die ewigen Vergleiche, so erwartet einen eine fantasievolle Umsetzung mit gut gelaunten Star Schauspielern.
Yoshi ist natürlich auch ein Highlight.Sollte sich Nintendo selbst nochmal entscheiden eine Originalgetreue Umsetzung von Mario Brothers
zu widmen wäre ich natürlich nicht abgeneigt(wird aber wahrscheinlich nicht passieren)
Ich empfehle den Neukauf eben vor allem aufgrund des besseren Bildes.
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am 16. März 2016
Ich weiß nicht, was so viele Leute gegen diesen Film haben.

Gemessen an den Story-Inhalten der Videospielreihe bis 1993, die den Machern zur Verfügung standen, ist ein äußerst witziges und actionreiches Werk entstanden, mit einer Story die durchaus in den Kosmos von Super Mario reinpasst (heutzutage wäre diese Geschichte wohl als "Mario & Luigi" Spiel rausgekommen).

Ich gebe zu, das alle Figuren, egal ob menschlich oder nicht, als Menschen dargestellt wurden, war schon merkwürdig.
Das Ergebnis sieht jedoch ziemlich gut aus. Und immerhin wurden Figuren wie Yoshi oder auch die Goombas nicht vermenschlicht.

Auch wenn es am Anfang etwas komisch wirkt und noch wenig mit Super Mario zu tun hat, mit der Zeit ändert sich alles. Sei es nur die ganzen Dinge im Hintergrund wie das Schild "Thwomp", die "Boom-Boom-Bar" oder auch die Sprite des Bowser-Verstecks, die im Hintergrund dieser Bar zu sehen ist, es vergeht kaum eine Sekunde ohne eine Referenz zur Spielreihe.
Der Anfang zeigt das normale Leben von Mario und Luigi, das sich wohl kaum von dem eines echten Klempners unterscheiden dürfte. Im Laufe des Films wird es dann schon mehr fantastisch und auch ein wenig überzeichnet.

Beachtenswert ist vor allem, dass die gesamte Stadt Dinohattan in einer leerstehenden Schwermetallfabrik aufgebaut wurde - und dennoch so gewaltig und groß wirkt. In dem Film steckt eine Menge Arbeit und - trotz negativer Aussagen Bob Hoskins und Dennis Hoopers gegenüber diesem Film - auch eine Menge Liebe.

Die Kostüme, die Fahrzeuge und auch die Dinosaurier, all diese Dinge sehen fantasievoll und passend aus.
Insgesamt ist dieser Film wohl das Beste, was bei einer Realverfilmung eines Videospiels im Zeichentrick-Animationsstils rauskommen kann.
Das Making-Of des Films (neben dem Trailer das einzige Extra der DVD) ist zudem sehr informativ und es sollte zumindest jeder mal reingeschaut haben.
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