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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
151
4,1 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
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Ich bin zwar vertraut mit zahlreichen Filmen, die Eastwood als Schauspieler und/oder Regisseur gemacht hat - von Dirty Harry bis Space Cowboys -, aber seine Westernfilme habe ich bislang gemieden, weil ich nunmal kein Freund des Genres bin. Einige wenige Klassiker z.B. Sergio Leones mögen die Klischeegrenzen des Westerns erfolgreich erweitert haben, ohne sie wirklich zu brechen, aber die meisten mir bekannten Western sind mir durch allzu typische Elemente (der immer gleiche Held, der immer gleiche Bösewicht usw.) schlicht zu fad geraten.
Eastwood hat sich in Unforgiven vorgenommen, ganz anders mit den typischen Western-Elementen umzugehen: realistischer und entzauberter vor allem. Das gelingt ihm, indem er sich selbst in einen Pistolenkiller versetzt, der sich vor Jahren - geläutert durch die Liebe einer Frau - zur Ruhe gesetzt hat, um Farmer zu werden. Als der Film beginnt, ist seine Frau seit einigen Jahren tot und er versucht mehr schlecht als recht, seine Kinder mit einer Schweinezucht durchzubringen. Alkohol und seine Waffe hat er seit Jahren nicht mehr angerührt.
Da geschieht in einer Stadt namens Big Whiskey ein Verbrechen: zwei Cowboys werden für schuldig erklärt, einer Saloonhure das Gesicht zerschnitten zu haben. Weil ihre Kolleginnen finden, daß die Schuldigen viel zu lasch bestraft worden sind, legen sie zusammen und setzen ein Preisgeld von 1.000 Dollar auf den Tod der beiden Täter aus.
Auf Umwegen gerät auch Bill Munny (Eastwoods Filmname) in die Geschichte, und er reitet gemeinsam mit einem alten Freund aus den wilden Tagen und einem jungen, angeberischen Nachwuchshelden aus, um sich die 1.000 Dollar zu verdienen.
In Big Whiskey wird derweil bewiesen, wie der dortige Sheriff Little Bill (Gene Hackman) mit Revolverhelden umgeht: einen weiteren Anwärter auf den Mordauftrag prügelt er kurzerhand zusammen und jagt ihn aus der Stadt. Genüßlich zerpflückt er gegenüber dem mitgereisten Wildweststoryschreiber den selbstgestrickten Mythos dieses Pistolenhelden.
So kommt es zuletzt zur ersten Begegnung zwischen Munny und Little Bill - und (ohne zuviel zu verraten) nach und nach wird Munny dabei dazu gebracht, seine alten Talente wieder auszugraben...
Eastwood spielt seinen Bill Munny mit charakteristisch grimmigem Grüblergesicht. Es schrammt am Anfang hart an der Parodie vorbei, wie er knurrig und todernst den typischen Westernheldenmythos demontiert: Munny trifft beim Schießen nach Jahren ohne Übung kaum noch etwas, schafft es auch kaum noch aufs Pferd, und als er und sein alter Freund sich unterwegs darüber zu unterhalten beginnen, wie sich der einsame Reiter wohl wochenlang ohne Frau behilft, erfreut diese Realitätsnähe das Herz jedes Menschen, der sich je gefragt hat, warum in Westernfilmen eigentlich nie einer aufs Klo geht. Zum Glück schafft es Eastwood, die Kurve zu kriegen, und man hört nicht auf, die Figur Munnys ernstzunehmen: einen Mann, der widerwillig dabei ist, sich seiner ungeliebten Vergangenheit wieder zuzuwenden, weil ihm das der einzige Weg zu sein scheint, den das Leben ihm läßt.
Im Unterschied zum Popcorn-Western muß man über Erbarmungslos schon etwas reflektieren; und trotz einiger etwas hellerer Momente ist die Grundstimmung des Films ausgesprochen düster. Zugleich ist der Film erfrischend - und speziell, wenn man die knochenharten, unglaubwürdigen Papphelden müde ist, die sich von nichts als Whiskey und blauen Bohnen ernähren, fügt Erbarmungslos dem Westerngenre einen originellen Schlußakkord hinzu.
Die am Anfang und Schluß eingeblendeten Texte, die sich auf Bill Munnys verstorbene Frau beziehen, deuten ein wenig an, warum die wahren Helden namenlos bleiben müssen: sie haben keine Chance, etwas aufzubauen, das bleibt. Sie kommen aus dem Nichts und verschwinden wieder darin.
Zuletzt zur DVD: für den Preis waren wir völlig zufrieden. Die DVD enthält das Entscheidende, nämlich den Film in für Normalgucker völlig akzeptabler Qualität und in beiden Sprachoptionen (dt/engl). Es gibt kein Zusatzmaterial außer der Eigenwerbung für die Reihe selbst, dafür ist die Hüllengestaltung der Reihe durchaus sehr ansprechend.
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am 23. April 2015
Für diesen Film muss man wirklich auf Western stehen.Wer das nicht so sagen kann sollte hier vielleicht besser die Finger von lassen.Das Aufgebot an Schauspielern ist wirklich überragend.Vorne ran natürlich Clint Eastwood.Die Story hat sehr viel Tiefgang und besonders das Ende lässt keine Wünsche offen.
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am 7. Juni 2017
Ich habe den Film zu Demozwecke bestellt...
Leider ist die Tonqualität ( in Deutsch Dolby Digital Stereo ) einfach eine Unverschämtheit.
Nur im Originalton ist es in Mehrkanalton.
Mir fehlt einfach die Sprache.
Hätte nie dafür 1 cent ausgegeben.
Schade das man die 4K UHD nicht zurücksenden kann.
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am 15. Dezember 2015
Dieser Western zeigt ein wesentlich authentischeres Bild als die früheren Western mit dem Darsteller Clint Eastwood.
Er lebt von der Schauspielerleistung von vielen Top Schauspielern.
Allerdings baut sich die Spannung recht langsam auf, ähnlich wie im Film Spiel mir das Lied vom Tod.
Daher nur 4 Sterne.
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TOP 1000 REZENSENTam 16. Mai 2014
Erbarmungslos ist ein Film, der 1992 seiner Zeit voraus war. Bedenkt man, dass damals Stars wie Sylvester Stallone, Arnold Schwarzenegger und Bruce Willis noch als Action-Stars zur Hochform aufliefen und selbst ein Clint Eastwood sich kurz zuvor noch als Dirty Harry das fünfte Mal über die Leinwände geballert hatte.
Und dann kam Erbarmungslos. Sonst in Western so cool dargestellte Revolverhelden waren alt geworden, wurden von allerlei Zipperlein geplagt, sind das Campieren im Freien nicht mehr gewohnt. Eastwood liefert mit Erbarmungslos nicht nur einen Abgesang auf den typischen Westernhelden, sondern den Heldentypus insgesamt. Schaut man sich die Eingangs erwähnten Stallone, Schwarzenegger und Willis heute, 22 Jahre später, an können auch sie durchaus mit etwas Selbstironie auf ihre Actionvergangenheit punkten. Aber so völlig kompromisslos wie Eastwood das mit Erbarmungslos tat, ist er einmalig.
Und nicht nur die alt gewordenen Recken weisen mit dem Alter Makel auf. Auch die hitzköpfige junge Generation ist nicht mehr, was sie war. Denkt man an "Mein Name ist Nobody" wo Terence Hill gekonnt einen neuen Typus Revolverhelden geben durfte, der den klassischen, Marke Henry Fonda ablöste, der mit dem Alter letztlich eine Brille brauchte, bräuchte die hier schon der junge Hitzkopf, der Eastwoods William Munney aus dem Ruhestand holt.
Eastwood demontiert quasi jegliches Klischee der Western über strahlende Helden, egal ob jung oder alt und das macht ihn neben der grossartigen Inszenierung an sich so sehenswert.
Doch das Ende präsentiert dann nochmal einen Eastwood, der wohltuend an alte Zeiten erinnert.
Technisch weiss der Streifen auf ganzer Linie zu überzeugen.
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am 27. Mai 2015
Ich möchte hier hauptsächlich das Steelbook bewerten welches ich heute erhalten habe.
Zu erst mal schade, dass der deutsche Ton, immer noch nur in 2.0 also Stereo vorliegt ! Da hätte man schon für eine Steelbook Neuveröffentlichung etwas machen können aber wahrscheinlich liegt es daran, dass diesen Steelbook auch in anderen Ländern erschienen ist wie z.b. u.k. bei Zavvi für einen höheren Preis wie bei uns.
Trotzdem bin ich froh, dass dieser Klassiker endlich ein würdiges Steelbook erhalten hat !
Vorne sieht man in geprägter Schrift, den Schriftzug Unforgiven und nicht erbarmungslos, so wie der Film bei uns heißt. Noch ein Indiz, dass dieses Steelbook nicht nur bei uns erscheint. Auch hat das Steelbook, wie in England üblich, einen geprägten Rand und auch die Nägel in den Ecken sind geprägt und somit sieht es fast aus wie ein Wanted Bild.
Auch hinten ist ein toller Print, wo er am Grab steht im Sonnenuntergang, und auch hinten ist der Rand geprägt. Was man bei Warner leider immer hinten hat, sind die Schriftzüge unten aber die sind relativ klein.
Auch innen gibt es einen Druck der leider nicht sehr kräftig rüberkommt wo man in den Sonnenuntergang reitet.
Innen befindet sich eine Blu-ray mit dem Film und einigen Extras wieAudiokommentar mit Clint Eastwoods Biograf Richard Schickel und 4 Dokumentationen über deren Länge und Inhalt noch nichts sagen kann. Dann ist da noch eine TV Folge von Maverick: Duell bei Sonnenuntergang und eine USA Kinotrailer.
FAZIT: Für Steelbookfreunde ist es ein tolles Steelbook in Zavvi Manier das jeder haben sollte aber auch für Fans des Filmes sicherlich einen Blick Wert jedoch muss man auch hier wieder auf einen 5.1 oder DTS Sound verzichten.
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am 9. Februar 2016
Bei 144 anderen Rezensionen für diesen Film will ich es hier kurz machen. Der Film hat die vielen Auszeichnungen vollauf verdient. Hier ist Clint Eastwood wiederum ein Meisterwerk gelungen. Ein Meisterstück auch die Kameraarbeit mit den vielen Szenen in dem gottverlassenen Wüstenstädtchen Big Whiskey im Halbdunkel und im Dunkeln. Die Story ist spannend und trostlos zugleich mit hervorragenden Figuren und ihren Interpreten. Das Staraufgebot mit Eastwood, Hackman, Freeman und Harris beträchtlich. Auch die Musik von Lennie Niehaus passt wie angegossen, obwohl der Titelsong von Eastwood selbst ist.. Die Figuren der 6 Frauen sind grandios gezeichnet. Alles in allem ein Western, der zum Besten zählt, was es in diesem Genre gibt. Der Film hat noch 3 weitere Oscars erhalten für die beste Regie an Clint Eastwood, den besten Nebendarsteller Gene Hackman und für den besten Schnitt an Joel Cox. Bild (Technicolor) und Ton (Dolby Digital) sind sehr gut. Extras gibt es nur sehr limitiert.
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TOP 500 REZENSENTam 30. Januar 2017
Big Whiskey, Wyoming 1880. Ein randalierender Freier schneidet der Bordelldame Delilah das Gesicht auf. Der herbeigerufene Sheriff Little Bill (Gene Hackman) verhängt über den Übeltäter und seinen Begleiter lediglich eine Geldstrafe: Sie müssen dem Bordellbesitzer fünf bzw. zwei ihrer Pferde überlassen. Die Huren rund um Strawberry Alice sind empört und setzen 1000 Dollar Kopfgeld auf die zwei Cowboys aus.
Die Nachricht dringt bis zu William Munny (Clint Eastwood), der früher ein Schurke der übelsten Sorte war, aber seinem Verbrecherleben vor zehn Jahren abgeschworen hat. Das Geld könnte der Witwer für seine zwei Kinder aber gut gebrauchen, und so reitet er mit seinem alten Partner Ned Logan (Morgan Freeman) und dem tatendurstigen „Schofield Kid“ (Jaimz Woolvett) nach Big Whiskey. Der Sheriff hat aber mittlerweile ein Waffenverbot über seine Stadt verhängt und vertreibt Kopfgeldjäger brutal.

Für manche ist „Erbarmungslos“ der beste Western überhaupt; das sind wohl dieselben Cineasten, die „The Shining“ als besten Horrorfilm bezeichnen. Beide Filme sind für eingefleischte Genrefreunde zu actionarm und langatmig und lösen nicht das ein, was man sich von einem einschlägigen Genrefilm erwartet. „Erbarmungslos“ bringt es auf 125 Minuten, wobei man die längste Zeit darauf wartet, dass Munny auf die zwei Gejagten trifft. Gegen Ende kommt es (wie zwanzig Jahre später in Quentin Tarantinos „Django Unchained“) zu einem schon nicht mehr erwarteten erhöhten Patronenverbrauch.

Eine Stärke von Clint Eastwoods 1992er-Western ist die Ambivalenz der Charaktere und Handlungen. Wer gut und wer böse ist, ist schwer zu entscheiden. Das ist eine abgedroschene Feststellung, die hier aber wie sonst nur selten zutrifft. Der jüngere der beiden Cowboys ist etwa durchaus schuldbewusst und will Delilah, deren Verunstaltungen bald nur mehr gröbere Schönheitsfehler sind, sein bestes Pferd schenken. Doch Strawberry Alice sieht auch das als Affront und besteht auf der Ermordung der beiden. William Munny sagt ständig, er sei geläutert, und doch lockt ihn das Geld so sehr, dass er zwei Wildfremde zu erschießen gewillt ist, deren Taten nicht den Tod verdienen. Der Sheriff tritt Entwaffnete sadistisch zusammen, aber hat dabei das Wohl seiner Stadt im Sinn.

Den Film sollte man wenn möglich im Originalton (zur Sicherheit mit Untertiteln) sehen, denn in der Synchronisation geht unweigerlich all das verloren, was in der jeweiligen Sprechweise der Cowboys, Gunmen und Huren mitschwingt. Etwa die Arroganz im gepflegten Britisch von English Bob (Richard Harris), der mit eigenem Biographen anreist und dessen angebliche Heldentaten der Sheriff nur zu gerne korrigiert, oder die mangelnde Bildung im grammatikalisch falschen Singsang der Cowboys.
Durch den ganzen Film ziehen sich Behauptungen und Geschichten, die sich als übertrieben oder gelogen herausstellen. So war das wohl im Wilden Westen, als sich Revolverhelden einen Namen machen wollten und Nachrichten bei jedem Weitererzählen verzerrt wurden. Nur die wilden Geschichten über Bill Munny aus Missouri dürften wahr sein, ironischerweise will gerade er, der großsprecherisch auftreten könnte, nicht über seine Vergangenheit reden.

Vier Oscars gab es für „Erbarmungslos“: Bester Film, beste Regie, bester Nebendarsteller (Gene Hackman) und bester Schnitt. Die Darsteller sind kompetent bis brillant, die Dialoge ebenso. Aber es ist ein Film ohne befreiende komische Szenen (wenn auch mit leisem Humor), ein Film, bei dem man Geduld mitbringen muss. Dann aber kann man ihn sich wohl immer wieder ansehen.
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am 25. März 2015
Am Anfang denkt man das der Film nur dahin plätschert um dann um 180 Grad zu drehen und Clint Eastwood so richtig "schmutzig" wird. Tolles Werk für alle Fans von Cowboyfilmen
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TOP 1000 REZENSENTam 11. Dezember 2015
Der Film zeigt den Wilden Westen wie man ihn seither nicht kannte.

- Nicht jeder Reiter kann problemlos aufs Pferd steigen.
- Nicht jeder Schütze trifft alle Ziele.
- Nicht jeder Revolverheld ist frei von Gewissensbissen.
- Nicht immer gibt es ein Happy End.

Ich hatte den Film bisher nur als DVD und habe ihn mir wegen der besseren Bildqualität als Blu-ray zugelegt. Verglichen mit der DVD ist eine deutliche Qualitätsverbesserung auf Blu-ray vorhanden. Das Bild ist gut ausgeleuchtet und gestochen scharf. Die Farben sind frisch und voll. Mir sind keinerlei Bildmängel aufgefallen. Der Ton ist nach meinem Empfinden kraftvoll und klar. Als Extra gibt es auf der Blu-ray eine komplette Folge der Western-Fernsehserie "Maverick" mit James Garner in der Hauptrolle.

Wenn Clint Eastwood als Schauspieler und Regisseur tätig ist, kommt immer etwas sehr gutes dabei raus, siehe "Million Dollar Baby" und "Gran Torino".

Einer der besten Western überhaupt. Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung.
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