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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
201
4,7 von 5 Sternen
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McMurphy hält sich für clever. Statt in den Knast zu gehen, macht er auf irre und lässt sich zur Beobachtung in die Klapse einweisen. Bei den noch einigermaßen intakten Insassen herrscht Schwester Ratched mit kalter Freundlichkeit. Wer an die Errungenschaften der modernen Medizin glaubt, der wird in den täglichen Gruppensitzungen mit ihr eine Art der Therapie sehen. Vielleicht hoffen das auch einige der Teilnehmer, die annehmen, sie seien freiwillig hier und dass sie jederzeit wieder verschwinden könnten. Doch um Therapie geht es hier nicht, dazu fehlen Wärme und menschliches Verständnis. Hier wird der Schwachsinn nur noch verwaltet.

In diese dunkle Welt bricht McMurphy ein. Er verkörpert den spröden, aber warmherzigen einfachen Kerl, den Draufgänger und Frauenaufreißer. Ihm gelingt es schnell die anderen aufzuschließen, weil er sie in seiner direkten Art nicht wie Idioten, sondern wie Menschen behandelt und ihnen die Anerkennung und den Respekt gibt, der ihnen sonst verwehrt wird.

Doch McMurphy ist kein einsamer Kämpfer, kein amerikanischer Held oder sonst wie großartig. Er kämpft auch nicht wirklich. Tatsächlich begreift er noch nicht einmal, dass er in der Falle sitzt. Er ist einfach nur er selbst, der einfache Kumpel, der nicht verstehen will, was man an dieser Anstalt nicht verstehen kann und sich deshalb gegen dieses Leben auflehnt.

Was lustig beginnt, endet tragisch. Nur einer gelangt am Ende in die Freiheit zurück, der Indianer, der den Taubstummen markierte, sich nicht auflehnte, aber seine Chance letztlich zu nutzen verstand, auf die ihn McMurphy erst stieß. McMurphy jedoch scheitert an sich selbst.

Merkwürdigerweise wird dieses Ende in den Rezensionen und Diskussionen zu diesem Film nicht thematisiert. Die Meisten verstehen den Film als Parabel, als Anklage gegen das "System". Aber gegen welches? Regisseur Forman fand sein kommunistisches Heimatland in der Anstalt dargestellt und vermeinte zu wissen wie die Leute dort fühlen. Aber das Buch entstand und spielt in den USA.

Unsere wirklichen Abhängigkeiten werden uns meist erst bewusst, wenn wir schon in ihnen gefangen sind. Dieser Film stellt ganz unaufgeregt zwei Strategien für solche Fälle gegenüber. Das fand ich jedenfalls viel interessanter als eine hineinkonstruierte Anklage gegen irgendein "System".

Fazit.
Einer der Filme, die man nie wieder vergessen kann.
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McMurphy hält sich für clever. Statt in den Knast zu gehen, macht er auf irre und lässt sich zur Beobachtung in die Klapse einweisen. Bei den noch einigermaßen intakten Insassen herrscht Schwester Ratched mit kalter Freundlichkeit. Wer an die Errungenschaften der modernen Medizin glaubt, der wird in den täglichen Gruppensitzungen mit ihr eine Art der Therapie sehen. Vielleicht hoffen das auch einige der Teilnehmer, die annehmen, sie seien freiwillig hier und dass sie jederzeit wieder verschwinden könnten. Doch um Therapie geht es hier nicht, dazu fehlen Wärme und menschliches Verständnis. Hier wird der Schwachsinn nur noch verwaltet.

In diese dunkle Welt bricht McMurphy ein. Er verkörpert den spröden, aber warmherzigen einfachen Kerl, den Draufgänger und Frauenaufreißer. Ihm gelingt es schnell die anderen aufzuschließen, weil er sie in seiner direkten Art nicht wie Idioten, sondern wie Menschen behandelt und ihnen die Anerkennung und den Respekt gibt, der ihnen sonst verwehrt wird.

Doch McMurphy ist kein einsamer Kämpfer, kein amerikanischer Held oder sonst wie großartig. Er kämpft auch nicht wirklich. Tatsächlich begreift er noch nicht einmal, dass er in der Falle sitzt. Er ist einfach nur er selbst, der einfache Kumpel, der nicht verstehen will, was man an dieser Anstalt nicht verstehen kann und sich deshalb gegen dieses Leben auflehnt.

Was lustig beginnt, endet tragisch. Nur einer gelangt am Ende in die Freiheit zurück, der Indianer, der den Taubstummen markierte, sich nicht auflehnte, aber seine Chance letztlich zu nutzen verstand, auf die ihn McMurphy erst stieß. McMurphy jedoch scheitert an sich selbst.

Merkwürdigerweise wird dieses Ende in den Rezensionen und Diskussionen zu diesem Film nicht thematisiert. Die Meisten verstehen den Film als Parabel, als Anklage gegen das "System". Aber gegen welches? Regisseur Forman fand sein kommunistisches Heimatland in der Anstalt dargestellt und vermeinte zu wissen wie die Leute dort fühlen. Aber das Buch entstand und spielt in den USA.

Unsere wirklichen Abhängigkeiten werden uns meist erst bewusst, wenn wir schon in ihnen gefangen sind. Dieser Film stellt ganz unaufgeregt zwei Strategien für solche Fälle gegenüber. Das fand ich jedenfalls viel interessanter als eine hineinkonstruierte Anklage gegen irgendein "System".

Die zweite DVD erklärt uns unter anderem die Entstehungsgeschichte des Films. Kirk Douglas war vom Buch begeistert und machte daraus ein Theaterstück. In Prag traf er Forman viele Jahre bevor der Film entstand, fragte ihn, ob er Lust hätte einen solchen Film zu drehen und versprach das Buch zu schicken. Es kam jedoch nie an. Erst der zweite Versuch seines Sohnes Michael Douglas zehn Jahre später hatte Erfolg. Man brauchte Forman, weil er gut und billig war, denn für die Produktion dieses Films war nur wenig Geld vorhanden. Alle großen Studios hatten seine Produktion abgelehnt. Nach den fünf Oscars werden sie das bereut haben.

Fazit.
Einer der Filme, die man nie wieder vergessen kann.
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am 10. März 2017
Na ja - da wird doch etwas dick aufgetragen was die Praktiken in der Psychatrie angeht. Mag sein dass das vor 50 Jahren mal so war ....
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am 11. September 2007
Ganz große Geschichten sind immer die, wo das Lachen Tür an Tür mit dem Weinen wohnt, so wie in diesem Film. Er bedeutete den Durchbruch eines der größten Stars des Films, Jack Nicholson. Dieser drückte dem Film seinen Stempel auf und wurde gleichzeitig von ihm lebenslänglich gezeichnet. Wer immer ihn danach sah, war versucht zu denken, daß bei Jack die Therapie doch ziemlich gut gewirkt hat. Gleichzeitig startete Danny DeVito seine Karriere. Und Louise Fletscher, die bis dahin in verschiedenen Science-Fiction- und Horrorfilmen positiv aufgefallen war, durfte endlich zeigen, was in ihr steckt, bekam auch einen Oscar und wird für diese Rolle als fünfte in der Rangliste der größten Filmschurken (American Film Istitute) geführt. Der geniale Regisseur Milos Forman hatte mit diesen und den anderen Darstellern und einem ergreifenden Buch leichtes Spiel.
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NR. 1 HALL OF FAMEam 16. März 2005
In den 70ern - ein Jahrzehnt, in dem eine neue Generation von Regisseuren in Hollywood Einzug hielt, ein Jahrzehnt in dem viele neue, unkonventionelle Filme entstanden - schuf ein bis dato recht unbekannter Regiesseur einen Film, der bis heute seine Gültigkeit nicht verloren hat.
Milos Forman riskierte mit seinem doch unbequemen Film "Einer flog über das Kuckucksnest" viel und gewann alles - darunter fünf Oscars. Zu verdanken ist dies u.a. auch dem Engagement von Michael Douglas (!), der das Script so gut gefiel, daß er sich spontan entschloß, den Film (mit-) zu produzieren.
Die Verfilmung von Ken Keseys' gleichnamigen Roman gewinnt erst durch die Hintergründe der Person des Regisseurs - seine Eltern mußten in der Tschechoslowakei in den 30ern vor den Nazis flüchten, Forman selber in den 60ern vor den Kommunisten - galt er doch als "unbequemer" und regimekritischer Regisseur - an Bedeutung, ist der Film doch in gewisser Weise auch eine Aufarbeitung der eigenen Vergangenheit. Forman inszenierte unglaublich einfühlsam und liebevoll, wechselt zwischen Humor und Drama geschickt, ohne sich dabei den üblichen Hollywood-Klischees zu bedienen. Herausgekommen ist dabei ein absolutes Meisterwerk - nicht umsonst rangiert der Film etwa unter den "Top 10" der rennomierten IMDB (International Movie DataBase).
"Einer flog über das Kuckucksnest" ist ein Film über Rebellion gegen Autoritäten - hier großartig und zum fürchten realistisch gespielt von Louise Fletcher - eine Rebellion, die letztendlich in Bestrafung endet, ohne das Ende des Films vorwegnehmen zu wollen (das wäre ein Sakrileg). Rebellion innerhalb einer geschlossenen Anstalt vermeintlich "psychisch Kranker" als Spiegel dessen, das 68er-Revolution und Folgeereignisse in der Gesellschaft bewirkt haben. Als Rebell agiert ein Jack Nicholson in Hochform - selten war er sooo gut wie hier (Polanski's "Chinatown" und Kubrick's "Shining" mal ausgenommen). Wer diesen Film nicht gesehen hat, wird spätere Nachfolger - thematisch in einem ähnlichen bereich angesiedelt - wie "Rain Man" oder den aktuellen "A beautiful mind" nicht mit den richtigen Augen sehen können.
Neben anderen Klassikern der Filmgeschichte erscheint "Einer flog über das Kuckucksnest" nun zu einem sehr fairen Preis im Rahmen der SZ-Cinemathek, wer den Film noch nicht hat sollte also unbedingt zugreifen!
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am 31. Mai 2013
Dieser Film, der Nicholson zum Star machte, ist in jeder Hinsicht sehenswert und enthält Szenen und Charaktere für die Ewigkeit. Der stumme Indianerhäutling und sein Freund McMurphy sind ein Dou der absoluten Extraklasse! Schade nur das der Film nicht, wie das Buch, aus der Sicht des Häuptlings erzählt wird. Nicholson spielt sich die Seele aus dem Leib für ein Thema, das wirklich nicht zu verharmlosen ist. Die Lobotomie, also eine operative Behandlungsmethode in psychologischen Heilanstalten, wurde in Amerika jahrzehntelang durchgeführt. Sicherlich lässt der Film den geneigten Zuschauer ratlos und ein weing unzufrieden zurück, aber wahrscheinlich bedarf dieses Thema eine deartige Unbehaglichkeit, der der Zuschauer nahezu die ganze Spieldauer über ausgesetzt ist. Teilweise macht es sehr großen Spaß diesen Film zu sehen, teilweise bereitet es Schmerz.
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am 7. Mai 2009
Dieser Film ist wirklich ein Meilenstein der Filmgeschichte. Meiner Meinung nach gibt es 3 Sorten von Filmen: schei* Filme die die Welt nicht braucht (Der Exorzist 2), Top Filme die zwar gut sind ,aber nach ner Weile auch langweilig werden (Star Wars Episode:I) und Filme bei denen es sich um Filme handelt die die Definition Film beinhalten.Solche Filme tauchten sehr oft in den 70ern auf, Filme wie z.B. Taxi Driver, Der weiße Hai, Star Wars IV oder Der Pate. Dieser hier ist einer dieser wahren Filme der 70er. In derersten Hälfte des Filmes geht es noch um den typischen Alltag in einer Klappsmühle, nur das halt McMurphy das ganze ein bisschen umstellt. In der zweiten Hälfte des Filmes geht es eher um die Rebellion von McMurphy.Man kann es sehen wie mans will, für mich ist die erste Hälfte die bessere, die dann nach dem Angelausflug zur 2ten wechselt. Der film hat seine Oscars verdient und hat zum Teil auch gute Filme aus dem Verkehr gezogen. Als ich den Film kaufte und sah: Bester Film 1975 dachte ich: Der hat also anstelle von Der weiße Hai den Oscar bekommen. Also soll keiner sagen der Film hat den Oscar nur bekommen weil es nur Luschen in diesem Jahr gab, Der weiße Hai war wenigsten von 1975 bis 1977 der erfolgreichste Film der Welt. Aber ich muss sagen Einer flog über das Kuckucksnest gefällt mir besser als Der weiße Hai. Die beiden Hauptdarsteller verdienen ihre Oscars auch zurecht wobei ich mich wundere das Louise Fletcher eine Hauptrolle spielt und z.B. Brad Dourif nur ne Nebenrolleist, weil Miss Ratched auch eigentlich nur nebensächlich ist.
Aber neben Nicholson und Fletcher sieht man hier auch, wie schon erwähnt, Brad Dourif und Denny DeVito. Aber genug davon Der Film ist wirklich erste Sahne, allein schon durch die Gags im Film. Für alle Fans der 70er Jahre kann ich den Film nur epfehlen, aber auch die heutige generation dürfte er unterhalten
Ciao.
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am 22. November 2016
Vergegenwärtigen Sie sich ein Bild, wie es triste Farben verwendet:
Eine Welt, wie sie den angeblichen Zustand bestimmter Menschen stets mit Begriffen wie "verrückt", "irre" und dergleichen beschreibt und ebendiese Begriffe damit missbraucht, um die Würde des Einzelnen anzutasten, sodass immer wenn die Behandlung zu kompliziert wird oder der Obrigkeit die Nase von jemandem nicht passt, der Ausweg das Eingesperrtsein sein wird. Wer anders ist, kritisch denkt und das System hinterfragt: Einsperren!

Ein ernstes Thema, welchem sich dieses Drama auf die richtige Weise nähert. Nervenrehabilitationskliniken und psychiatrische Heil- und Pflegeanstalten, wie sie ihrem Namen nicht gerecht werden.
Zwangseinweisungen prägen das Bild, gleichwohl einer der "Gäste" nach eigener Aussage freiwillig den Weg dorthin hat gehen dürfen, entweder trichterte man ihm selbige Aussage ein, oder aber sein Gehirn wurde im Vorfeld mit Erfolg gewaschen, sodass er sich in eine der unangenehmsten Kliniken begibt, die man sich nur vorstellen kann, gefängnisartig anmutend umzingelt, sodass sich der eigene Zustand noch verschlechtern darf, anstatt einer Verbesserungskur im Interesse und Sinne des Patienten unterzogen zu werden.
Menschen mit behandelbaren, nicht behandelbaren und auch welche OHNE Krankheiten, werden wie wild im Hause der Furcht in Gruppen eingeteilt, um sich von wenig zauberhaften Schwestern demütigen zu lassen.
Nur ein einziger "Patient" entpuppt sich dort als der eigentliche Psychologe, "Ihr seid nicht verrückter als jeder Durchschnittsmensch da draußen", sagt er seiner Mannschaft unter anderem, die Rede ist von McMurphy, brillante Darbietung von Jack Nicholson im Übrigen, wenngleich weniger herausragend als seine Leistungen in Chinatown und Shining, doch die Unterschiede in der Qualität sind nur marginal und zudem subjektiv.
Die Patienten bilden zunehmend ein Team, trauen sich das bislang Unvorstellbare, nämlich immer weiter vorzurücken, um die düstere Festung (für immer noch nicht, aber immerhin) verlassen zu dürfen, dabei gestaltet es sich allerdings äußerst schwierig, auch nur ansatzweise gegen das System und sein Personal anzukommen, dem Feind Paroli zu bieten.
Der Film ermöglicht uns einen interessanten und durchaus auch recht tiefen Einblick in die psychiatrischen Methoden der 60er Jahre, drastisch und unbedacht waren diese, keinerlei Feingefühl offenbarend - und das wäre wohl noch die diplomatische Formulierung.
Tatsächlich sehe ich es wie in der Überschrift der Rezension, nämlich dass die Begriffe, die einen Menschen als unzurechnungsfähig einstufen, teilweise nur deswegen erfunden wurden, um im Falle komplexerer Persönlichkeiten leichtes Spiel zu haben, diese sozusagen abzuschieben, auch wenn es natürlich nicht nur Kliniken wie jene des Films gibt, eine Extremdarstellung war natürlich auch aus dramaturgischen Gründen vonnöten. Besonderen Patienten, denen die Ansprechpartner nicht gewachsen sind, wird der Weg in die Gefangenschaft geebnet, damit der sie behandelt habende Mensch nicht zugeben muss, aus der einzuweisenden Person nicht schlau geworden zu sein.
Das äußerliche, erschreckend echte Erscheinungsbild des Films ist trist, trübselig und unangenehm gräulich, was den Film zwar ausgesprochen unschön erscheinen lässt, sich aber mit der Ausweglosigkeit des Ortes und dem Ernst der Thematik deckt, es fragt sich nur wie seelisch angeschlagene Menschen hier einem Heilprozess beiwohnen sollen?
In vielerlei Hinsicht ist McMurphy den Therapieleitern der Gruppensitzungen haushoch überlegen, sein wacher Geist kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass er die Dinge derart deutlich anspricht, dass seine Einweisung eine fast schon vorhersehbare Konsequenz war, der Ansprechpartner des Patienten überfordert, also ab aus der Gesellschaft mit ihm, nach diesem Motto geht die Welt recht oft vor. Stellenweise erinnert mich McMurphy ein wenig an Johnny aus meinem Lieblingswerk "Naked" von Mike Leigh, auch ein "Alfie" von Michael Caine passt recht gut in dieses Bild.

Trotz einiger Szenen des Wortwitzes (wir befinden uns schließlich in einer Tragikomödie), ist der Grundton des Werkes verständlicherweise recht ernst gehalten. Ich persönlich trat dem Film mit zu hohen Erwartungen gegenüber, gar seit Jahrzehnten wird er regelrecht vergöttert und somit sei gesagt, dass mich das Resultat "nur" zu einem prozentualen Anteil von etwa 80 überzeugt hat, dennoch sind die Stärken des Films mehr als vorhanden, zudem handelt es sich um ein wichtiges Werk bezüglich jener "spinnenden Wirrköpfe", die in Wirklichkeit weder wirr sind, noch spinnen...
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am 9. März 2003
Dieser Film bewegt wirklich!
Traurig,spanned,anspruchsvoll und auf irgendeine Art und Weise witzig.Jack Nicholson (Oscar dafür!) spielt R.P. McMurphy einen Draufgänger, der nicht in den Knast will.Also tut er so als wäre er geisteskrank.Er wird eingeliefert und glaubt das er hier tun und lassen kann was er will.Doch da ist die bösartige Schwester Ratched (Louise Fletcher, ebenfalls Oscar dafür!) die ihr eigenes System hat.Aber McMurphy wiedersetzt sich dem und erklärt dem System dem Krieg...Milos Forman der Regiesseur des Filmes der auch Klassiker wie Amadeus oder Larry Flynt machte,machte aus diesen Film einer der Besten überhaupt!! Kuckucksnest gewann 5 Oscars unteranderem Bester Film!
Und der Schluss liebe Freunde ist wirklich herzergreifend!! Wer da nicht weint,hat kein Gespür für solch einen Film!! Und die Special Edition bietet ein interessantes Making Of! Also bitte kauft euch diesen Film!!!!
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am 4. Dezember 2016
Ein absoluter Klassiker wie ich finde.
Vorallem dadurch das der Film aus mitte der 70 iger stammt kann man einige Karrierestarts diverser Schauspielgrößen verfolgen.

Jack Nicholson hat schon damals gezeigt was für ein großartiger Schauspieler er ist. Der Film ist ein muss für Fans von ihm die seine Schauspielkunst lieben.

Zum Film selber möchte ich nichts schreiben, da in der Beschreibung und auch in den anderen Kommentaren genug darüber steht.
Denke das der Film gesehen und dann von jedem individuell geurteilt werden muss, da es immer im Auge des betrachters liegt wie er zu sehen und zu verstehen ist.
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