Jeans Store Hier klicken b2s Cloud Drive Photos Alles für die Schule Learn More designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16

  • Wolf
  • Kundenrezensionen

Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
32
4,1 von 5 Sternen
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 5. Januar 2010
Vorweg möchte ich sagen, dass ich schon einmal eine Rezension für diese Blu-ray geschrieben habe, die von amazon nicht veröffentlicht wurde. Woran es lag, weiß ich bis heute nicht.
Aus diesem Grund werde ich auch nicht ausführlich auf den Film eingehen, sondern werde nur kurz auf die Blu-ray Umsetzung eingehen.

Das Bild ist alles Andere als Referenz, es schwächelt in dunklen Szenen, wenn man allerdings bedenkt, dass der Film schon über 15 Jahre alt ist, ist die blu-ray Umsetzung völlig in Ordnung und ist auf jeden Fall wesentlich besser als die DVD. Wäre es ein aktueller Film würde ich dem Bild nur 3 Sterne geben.

Der Film selbst ist Geschmackssache, für mich einer der atmosphärischsten Werwolf-Filme aller Zeiten, die Darsteller sind überzeugend und die anhaltende Stimmung des Filmes lässt einen nicht los.

Der gelungene Soundtrack von Ennio Morricone trägt seinen Teil zu der Stimmung bei, das ist auch das Einzige (neben den Dialogen natürlich), was über die Boxen kommt. Action-Sequenzen sind hier so gut wie keine vorhanden, dementstprechend gibt es auch so gut wie keinen Raumklang.

Kurz gefasst:

Bild : 4 Sterne (aufgrund des Alters des Films)

Ton : 3 Sterne (Deutsch, Englisch & Französisch in DTS)

Film : 4 Sterne

Extras gibt es keine, nur 3 Filmtrailer: Da Vinci Code, Illuminati, Obsessed.

Und für die Leute, die da Wert drauf legen: Die blu-ray hat ein Wendecover ohne FSK-Logo.
77 Kommentare| 20 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Juni 2003
Ein sehr empfehlenswerter Film. Obwohl dem Regisseur ab der Hälfte des Film offensichtlich die originellen Ideen ausgingen. Trotzdem ist die Story packend und nur am Ende arg übertrieben und verwickelt.
Alleine für die exzellente Musik gibt es schon 1 Stern. Jack Nichsolson überzeugt außerdem als "Wolf-Mann" und spielt den Wandel von Mensch zu Wolf perfekt nach.
Zum Glück muss man nicht all zu genau auf die Geschichte achten, sonst kommt man zum Ende des Films ziemlich ins Nachdenken.
Der Film hat mich sehr fasziniert. Empfehlenswert!
0Kommentar| 14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Mai 2016
Seit " American Werewolf " gibt es keine packenden vor allem intelligenten Werwolffilme mehr ?
Weit gefehlt, denn 1994 wagte sich Altmeister Mike Nichols( " Was geschah mit Virgina Woolf"," Die Reifeprüfung" , " Catch 22") an das haarige Subgenre und bürstete das herkömmliche Prozedere vom Tier, das im Manne geweckt und alsbald in Vollmondnächten zur reissenden Bestie mutiert, einmal gehörig gegen den Strich ohne die Spielregeln des Werwolffilms grundlegend zu verletzen." Wolf" ist eine aussergewöhnlich elegante, verschrobene und subtile Gesellschaftssatire im Horrorgewand , die Nichols hier entwirft und vor allem sind die zwei Stunden Faszinationskraft den beiden Ausnahmeschauspielern Jack Nicholson und der lasziven Michelle Pfeiffer zu verdanken. Fürwahr in ihrer beider Interaktion liegt soviel knisternde Intensität, unterdrückte Leidenschaft evoziert durch glutvolle Blicke, doppelbödige Dialoge und zweideutige Gesten, dass allein ihr Spiel " Wolf " zu einem Hochgenuß macht. Pfeiffer hat in ihren betörenden Augen auch immer etwas Abgründiges, verborgen Wildes, das darauf wartet an die Oberfläche zu kommen, dazu ihr geschmeidiger katzenhafter Körper , ihre stilvolle Grazie. Voila, das ist magische Aura auf der Leinwand.
Und dann Jack Nicholson , der von sich aus jede Szenerie im Film beherrscht und dem wohl keiner in Punkto Coolness der Physiognomie , in seiner Lässigkeit und seinem oft urplötzlich hervorblitzenden, maliziösem Teufelsgrinsen das Wasser reichen kann.

Geradezu klassisch melodramatisch beginnt " Wolf. Zu der , wie immer hervorragenden Musik von Ennio Morricone sehen wir ein Auto durch einsame verschneite Wälder fahren. Voll unheimlicher , ahnungsvoller Atmosphäre wird der riesige Mond am Nachthimmel hinter den schwarzen Zweigen knorriger Bäume ins Bild gerückt . Das Unheil nimmt seinen Lauf. Ein dumpfer Aufprall. Im Scheinwerferlicht eine haarige Masse , die gegen die Frontscheibe knallt, und völlig schockiert über diesen plötzlichen Zusammenstoß bremst Will Randall ( Jack Nicholson) den Wagen ab und steigt aus.
Weisser Schnee fällt über der unheimlichen Szenerie, die sich ihm bietet. Das pelzige bewegungslose Etwas auf der Strasse im Licht der Scheinwerferkegel ist ein Wolf, den Randall überfahren hat. Wir halten den Atem an, als Will sich keuchend dem zusammengekrümmten Tier nähert.
Ein irrsinnig schnelles Rucken des massigen Kopfes, ein Zubeissen in den Unterarm und Reissen, dann ein aufspringen der Kreatur, ein Heulen und in die Dunkelheit der Wälder verschwinden, aus denen mittlerweile viele gelbrote Augenpaare von anderen Wölfen glühen.
Völlig entsetzt steht Will auf der einsamen Landstrasse. Der Wolf, obwohl verletzt ist verschwunden. Dafür läuft Blut von der Fleischwunde an seinem Arm entlang. Zitternd und zutiefst aufgewühlt setzt Will seine Fahrt fort.
Mit einer Tollwutspritze am nächsten Tag wird es nicht getan sein. Das Leben des biederen Verlagsangestellten, der in seiner Firma langsam aber sicher als altes Eisen entsorgt werden sollte, wird sich grundlegend ändern. Wolfsblut fliesst ab jetzt durch seine Adern und eine Wildheit, die sich erst unmerkbar dann immer schneller Bahn bricht. Genau diese Entwicklung ; wie aus dem eingeschüchterten Verlagslektor Will, der von Seiten des Chefs schon längst durch einen jungen oppurtunistischen und schmierigen Nachfolger ( herrlich fies als karrierebesessener Yuppie: James Spader) ersetzt werden sollte , ein revitalisierter Testeronbolzen mit direkt animalischer Durchsetzungskraft und Raffinesse gegenüber seinem Vorgesetzten und dem aalglatten Jungspund wird , ist in allen Facetten köstlich mitzuerleben und von hohem Unterhaltungswert .

Einmal auf einer verklemmten Neureichen Party so unverblümt die Wahrheit sagen und mit dem allerunschuldigsten Haifischlächeln die steifen Damen und Herren mt dem heissen Föhn im getunten Gesäß nachhaltig brüskieren, das bringt Laune. Und Will übt sich nicht nur darin, in einem plötzlichen Hunger nach Fleisch von jedem Brötchen am Bouffet nun die Salami zu vermampfen , sondern tollschockt auch die feine Damenwelt mit derlei Betrachtungen über das Leben. " Meiner Meinung nach ist die Welt schon längst untergegangen. Die Kunst ist tot. Nur noch Popkultur ist da. Kabelfernsehen rund um die Uhr , warme Brüder und sabbernde Senioren und Frauen ,wie sie, Teuerste, vergewaltigt von ihren Zahnärzten , die dann in Talkshows sitzen und über die Frage diskutieren ,warum sie ihrem Mann den Penis abgeschnitten haben ".
Das bringt Stimmung und doch ist auch stets die Furcht vor der unbekannten körperlichen Veränderung präsent. Wie schockierend zu sehen, dass rund um die Wunde an Wills Unterarm plötzlich lange korkenzieherartige Haare zu wachsen beginnen. Schnell schneidet er sie auf der Toilette mit einer Schere ab. Doch seine Metamorphose wird fortschreiten , und oft findet sich der Zuschauer selbst im Zwiespalt zwischen Bangen und Schaudern einerseits, da wir wissen diese archaische Verwandlung wird ins Verderben führen und andererseits der Freude an den herrlich überspitzten Vorzügen, die das entfesselte Tier im Manne mit sich bringt. Nicht nur das Wolf Will auch endlich einmal wieder Sexualität unverklemmt erlebt, sein durchs Alter schon eingeschränktes Hör-, Geruchs und Sehvermögen gleicht zunehmend einem jungen Steinadler oder schwarzem Panther auf Speed . Meterlange Sprünge wie letzterer wird er bald auch im Repertoire haben und vor allem fasziniert ist die Tochter seines Chefs Laura ( Michelle Pfeiffer) von ihm und seiner Vitalität...

Der Werwolf Mythos vom Mensch zum Tier . Wieviel Triebhaftes schlummert in uns , das nach Erlösung in einem konventinell, korsettähnlichem Alltag ruft ? Mike Nichols nimmt diese Transformation wörtlich, durchmischt die zwei Stunden bestes Entertainment mit klassischer Romanze , mit bissigen Seitenhieben auch und gerade auf die kalte Businesswelt , in der der Überlebenskampf, der keine Schwachen und Verlierer kennt nicht mehr im Dschungel , aber durchweg vergleichbar hinter Schreibtischen in verglasten Bürogebäuden ausgetragen wird. Fressen oder gefressen werden im Kampfgeist und Karrierehunger . Wer da nicht animalische Durchsetzungskraft hat ?
Und so findet Regisseur Mike Nichols auch immer wieder schräge witzige Metaphern , die genau diesen tierischen Aspekt im Konkurrenzkampf des gehobenen Managment Klientels um die Posten versinnbildlichen.
" Ich markiere hier mein Revier und du bist mir im Weg ", und süffisant grinsend strunzt Wolfmann Will plötzlich nicht mehr in das Urinal vor sich sondern richtet seinen strammen Urinstrahl just auf die wertvollen Lederschuhe des Yuppi Bübchens , das neben ihm in der Reihe pullert.
Mit taktischem Geschick wird Will sich in der Firma wieder ganz nach oben kämpfen und der Männertraum Michelle Pfeifer liegt bald ebenfalls in seinen Armen. Doch die Schattenseiten des neuen Lebens werden grausam deutlich in der nächsten Vollmondnacht. Nicht nur das Blut von Rehen im Wald wird fliessen , auch Menschen mit zerfetzten Kehlen werden gefunden und Will, der am morgen nach einer Schreckensnacht blutüberströmt in einem Walddickicht aufwacht, kann sich an nichts mehr erinnern...

" Wolf" wird in der zweiten Hälfte mehr und mehr konventioneller, wenn die Liaison zwischen Will und Laura für letztere immer gefährlicher wird, wenn die Polizei plötzlich vor der Tür steht und Will als Mörder verdächtigt und wenn in einem wenig glaubwürdigen Twist noch ein weiterer Wolf um die Gunst der schönen Laura buhlt.
Konventionell heisst nicht Schlecht, jedoch kann der Film sobald Will nun wirklich die Eckzähne und der Pelz sichtbar wachsen , wenn das Ganze am Ende auch noch mit einem effektreichen Actionfinale im Pferdestall gekrönt wird , nicht mehr diese ironische Kraft und verblüffend stimmige Atmosphäre erzeugen. Das ist dann nur noch das erwartete Werwolfsgehampel. Jedoch die letzte Szene und der Anblick von Michelle Pfeiffer versöhnt vollständig . Die Brut der Nacht, ab jetzt heulen sie im Gleichklang durch die Wälder.

" Möchten sie noch einen Gin Tonic , Detektive ?" und die Stimme von Laura schwebt noch lange sanft in der Luft .
" Wieso NOCH einen? " fragt der Sergeant verblüfft. Vor mehr als 24 Stunden trank er doch den letzten bei sich Zuhause.
Die schlanke , ehrfurchtgebietende Dame in schwarzem hautengen Kleid und den durchdringenden faszinierenden Augen lächelt verheissungsvoll. Sie muss einen unglaublichen Geruchssinn haben.
55 Kommentare| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. August 2012
Mike Nichols – Regisseur von „Die Reifeprüfung” oder auch „Der Krieg des Charlie Wilson” – ist sicherlich nicht der erste, an den man denkt, wenn man einen Werwolffilm sehen möchte. Aber gerade das ist es, was „Wolf“ besonders macht und von der üblichen Genrekost abhebt. Jack Nicholson verleiht seinem Charakter viel Glaubwürdigkeit, die Verwandlungen werden nachvollziehbar in die Geschichte eingebaut. Der Film setzt zu keiner Zeit auf Schockmomente oder Horror, die Verwandlung in einen Werwolf wird hier mehr wie eine Krankheit dargestellt – vom anfänglichen Hoch über die animalischen Instinkte bis hin zum Verfall und der tatsächlichen Verwandlung. In gewisser Hinsicht lassen sich im Zugang zur Thematik Parallelen zu „An American Werewolf in London“ von John Landis sehen. Allerdings sind diese nur sehr selten zu erkennen und durch den Humor von Landis’ Film unterscheiden sich die tatsächlichen Ergebnisse wiederum sehr stark von einander.

Die Story von „Wolf“ wird nicht gerade flott erzählt, der Film wurde sehr ruhig und langsam inszeniert. Gelegentlich kommen dadurch auch Längen auf, die als einziges Manko des Films zu bezeichnen sind. Allerdings schafft es der Film gerade durch diese Erzählweise, die langsame Mutation und die Veränderungen im Charakter von Nicholson glaubwürdig darzustellen – und das wiederum ist die größte Stärke des Films.

Gegen Ende wurden etwas Action und einige Storytwists in die Geschichte implementiert. Diese sorgen dafür, dass der Film einen durchaus effektiven Höhepunkt hat und auch wenn die Wendungen an sich etwas konventionell erscheinen und damit nur bedingt zum Rest des Films passen bleibt „Wolf“ insgesamt ein unterhaltsamer, ungewöhnlicher Werwolffilm, der nicht nur wegen seinem unkonventionellen Zugang zum Thema sondern vor allem wegen dem hervorragenden Schauspiel von Jack Nicholson sehenswert ist.

Unkonventioneller, aber leider nicht besonders spannender Werwolffilm mit einem phantastischen Jack Nicholson.

7/10 Punkte
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Februar 2012
Film: 5 Sterne
Ton: 5 Sterne
Bild: 5 Sterne

Gleich vorneweg - in den vorangegangenen Rezensionen wird hier wieder einmal das Bild bemängelt, werten sie solches nur wenn neue Filme in digitaler HD-Schärfe für Sie ein Muß sind, ansonsten können sie dies ignorieren. Ich persönlich finde die Bildqualität vieler neuer Filme als mangelhaft nur aufgrund der Tatsache, daß man hier an den Farben herumspielt, entweder man hat im Ergebniss Farbarmut oder ein Übermaß einen einzigen Farbtons. Diese Unsitte hat leider auch im TV bei vielen Serien moderner Machart mitlerweile Einzug gehalten. Sie sehen also, es ist alles eine Frage des Geschmacks. Bildschärfe bedeutet also nicht zwangläufig gutes Bild.

Der Film selber hat die beste mir bis dahin bekannte Story mit der Thematik "Werwolf". Der Junge gegen den Alten, ein Generationenkonflikt im Wolfsgehege. Es sei nur soviel gesagt, der Film ist brilliant, dies liegt vor allem an der Spielfreude von Nicholson der hier wieder mal zeigt, welche Klasse er hat. Die Dialoge sind sehr gut, teils ironisch bissig, etwa wenn Nicholson seinem Konkurrenten Spader auf der Toilette über dessen Wildlederschuhe pinkelt, und dieser aufgebracht fragt was dies denn solle, und Nicholson ganz trocken sagt er markiere sein Revier. Wer gute Dialoge mag wird hier nicht enttäuscht werden.

Der Ton im DTS-HD Format ist sehr gut gelungen, aber erwarten Sie kein Feuerwerk was über die Frontboxen hinausgeht, dies ist kein Actionfilm. Die Musik von Morricone ist stimmig.

Das Bild ist gut gelungen, entspricht etwa 80er, 90er Jahre Umsetzungen. Teil wirkt es manchmal als wenn Bildrauschen zu sehen wäre, etwa wenn Nicholson im Bett nach einer Nacht erwacht, und direkt davor die Nachtszene lief in der er im Zoo gewesen ist. Dies ensteht aus der Überblende der beiden Szenen, da der Regisseur hier die Überblende ein paar Sekunden laufen läßt, die beiden Szenenbilder überlappen also eine Zeit lang. Dieses Stilmittel tritt an verschieden Stellen zutage. Das Bild ist für mich anstandslos.

Gesamt 5 Sterne, der Film macht einfach Laune.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. August 2014
Alleine schon für die Eröffnungssequenz und das Flügelhornsolo im Abspann lohnt es sich, diesen Film gesehen zu haben. Was dazwischenliegt ist auch äußerst sehenswert. Ein Werwolffilm der Extraklasse, der so ganz anders daherkommt, als die ganzen blutrünstigen Schlitzerstreifen: Im Mittelpunkt steht die Beziehung zwischen drei völlig unterschiedlichen Menschen (Jack Nicholson, Michelle Pfeiffer und James Spader) , die von ihrem Umfeld, ihrem Charakter und ihren Ambitionen her nicht gegensätzlicher sein könnten. Durch die Verkettung schicksalhafter Umstände entwickelt sich eine tödliche Dreiecksbeziehung, die schließlich alle drei Protagonisten in einem Strudel von Gewalt, Blutdurst und animalischen Trieben versinken läßt. Da ist zum einen der zutiefst verzweifelte Will Randall, der, nachdem er Job und Frau an seinen intriganten jungen Rivalen verloren hat, nach einem Weg sucht, sein Leben wieder in den Griff zu bekommen. Da ist auf der anderen Seite eben jener junge Rivale, der skrupellos versucht, Randall endgültig zu vernichten und dabei sprichwörtlich über Leichen geht. Und dann ist da die attraktive und selbstbestimmte junge Frau, deren Bekanntschaft Randall in einem seiner dunkelsten Momente macht, und die sich seiner annimmt, obwohl oder gerade weil sie spürt, daß mit ihm etwas nicht stimmt. Eine Schauspielerische Meisterleistung aller drei Hauptdarsteller! Dazu die Musik des unvergleichlichen Ennio Morricone, eine subtile Kameraführung und stimmungsvolle Drehorte - der Film lebt von seinem Gesamtpaket, und das Gesamtpaket ist großartig! Fazit: Ein anspruchsvoller Film zum Genießen, der trotz allem über genug Spannung, Witz und amouröse Momente verfügt. Prädikat: Absolut sehenswert und besonders wertvoll.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Juli 2010
Ein teuflisch guter Jack Nicholson in einem sehr dialogastigen Film der Seinesgleichen sucht. Aber dieses macht ihn auch so besonders gut und ist 5 Sterne wert.
Vom Bild war ich sehr enttäuscht und daher froh, ihn mir diesmal zuerst nur ausgeliehen zu haben. Beim Ton verhält es sich nicht anders.
Wer ihn also auf DVD hat, sollte dabei bleiben, denn das Update lohnt nicht.
0Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. September 2002
Mir hat der Film von Anfang bis zum (überraschenden) Ende sehr gut gefallen. Alles gute Schauspieler, spannende Story,super Musik! Jack Nicholson spielt einen alternden Lektor, der aus seinem Job gedrängt werden soll. Nachdem er auf einer einsamen Landstaße von einem Wolf gebissen wird, entwickeln sich alle seine Sinne in erstaunlichem Maße. Er ist voller Leben und nimmt den Kampf um seinen Job auf; beginnt eine Affäre mit einer jüngeren Frau (nachdem er "erschnüffelt" hat, daß ihn seine Frau betrügt). Aber das Tier in ihm macht ihn auch immer agressiver und wilder...5 Sterne für einen rundum gelungenen Film!
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. April 2001
Dieser Film enthätlt einfach alles.Ein alternder Jack Nicholson wird aus seinem Beruf langsam von der Jugend verdrängt. Nachts wird er auf der Landstr. von einem Wolf gebissen und er macht eine körperliche und seelische Verwandlung durch. Er riecht, hört und sieht besser. Seine Instinkte machen ihn zum Tier und er fängt an sein Revier (Beruf, Liebe) mit allen Mitteln zu verteidigen. Gleichzeitig bietet der Film auch was für's Herz.
0Kommentar| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Dezember 2003
Mir gefällt dieser Film wirklich sehr gut. Woran das liegt?
Da sind zum einen die ausgezeichneten Schauspieler - Oscar Preisträger Jack Nicholson, der auch schon als Teufel überzeugt hat ("Die Hexen von Eastwick"), Michelle Pfeiffer (Erotik pur) und James Spader. Wie Nicholson seine neuen Fähigkeiten entdeckt - das Parfüm seiner Kollegin kann er meterweit erkennen, seinen Kollegen kann er sagen, was sie morgens gegessen haben, er hört im Treppenhaus alles was in den verschiedenen Büros gesprochen wird, usw. Dazu kommen Urinstinkte - wie er um seinen Job kämpft, der ihm von seinem Protege geklaut wurde, genial. Dazu die Romanze mit Michelle Pfeiffer, ein Freigeist aus gutem Hause. Was will man mehr in einem guten Werwolf-Film? Endlich mal einer, der nicht nur vor Blut tropft, sondern eine Story erzählt.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

6,79 €
6,99 €

Benötigen sie kundenservice? Hier klicken