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am 3. März 2018
Man kann den Streifen in eine Reihe SF Filme der 70er Jahre stellen, die einen ganz eigenen Charm versprühten wie zB …Jahr 2022… die überleben wollen, The Anromeda Strain, Des Teufels Saat, Mörderspinnen etc. Die langsam Spannung bis zum unerträglichen zu steigern konnten.
Allerdings muss man schon Fan dieses speziellen Genres sein. Damals gab es noch keine CGI Effekte a la Star Wars. Es gab in den 70/80er Jahren in der ARD eine Serie in loser Folge die genau diese Filme zeigte. Da hab ich Phase IV das erste mal gesehen.

Leider ist die Qualität nicht berauschend. Scheinbar hat man einen alten 35 mm Technicolor Print neu abgetastet. Da gibt es bei etwa 30 Minuten einige Bildstandsfehler (Bildzittern) die man mit heutigen Möglichkeiten Restaurieren hätte können. (Amazon Video HD-Version).
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am 28. August 2015
Es ist beängstigend, dass so kleine Kreaturen wie Ameisen vielleicht irgendwann eine Gewisse Macht ausüben könnten. So zumindest nach der Vision der Filmemacher gesehen.Natürlich hat es immer schon Fälle von Mutationen in der Tierwelt gegeben.Die blieben aber auf einen kleinen Teil beschränkt. Hier soll der Anschein vermittelt werden, dass die Krabbeltiere durch Intelligenz die Weltherrschaft über nehmen könnten. Etwas weit hergeholt,aber für die damalige Zeit gut umgesetzt.Der Film ist von 1973.Die Qualität ist sehr gut.Daher 4*
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am 24. August 2015
Ich hatte den Film in meiner Jugendzeit mit 25 Jahren gesehen und hatte ihn auch so gut in Erinnerung.

Das Thema ist gut getroffen und passt direkt wieder in die heutig Zeit, was Veränderungen auf der Erde bezüglich der Natur angeht.
Tolle Aufnahmen, gut in Bild und Scene gesetzt.
Einziges Manko aus meiner Sicht: der Film ist zu kurz. Man hat den Eindruck, mitten im spannenden Finale ist Schluss.
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am 19. Juli 2017
Für Freunde des alten SF Kinos, das noch nicht mit Effekten a la Avatar aufwarten konnte, mehr als sehenswert. Bei vielen neueren SF ist die Story den Speialeffekten gewichen, Haupsache Optik, der Sinn hinter dem Ganzen ????? Hier kommt die Idee gut rüber.
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am 3. August 2014
Die Makroaufnahmen sind für die damalige Zeit wirklich gut. Der gewählte Sound hinterlässt allerdings Kopfschmerzen, daher ein Stern Abzug. Die Story ist nicht sonderlich tiefgreifend, dahare noch ein Stern weg. Dennoch ein Kultfilm, den man zumindest einmal anschauen sollte.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 18. Januar 2018
Natürlich wirkt heute einiges antiquiert auf den Betrachter. Die Message in dem Film ist aber zeitlos und sowohl diverse Kameraeinstellungen als auch der Soundtrack bilden eine sehr ansprechende Symbiose.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 20. Februar 2017
Diese Bewertung ist voll zutreffend wie ich finde.
Besonders gefallen hat mir daran – es wurde geliefert wie bestellt.
Kann man nur jedem empfehlen.
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am 28. September 2017
Ein Science-Fiction Klassiker mit Atmosphäre.
Ameisen mit einer überlegenen Intelligenz.
Ich würde mich sehr auf ein Remake oder Fortsetzung freuen.
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am 14. Januar 2014
"Mystiker sahen das Ende einiger Lebensformen voraus, wie wir sie heute kennen.
Als die Auswirkungen anfingen blieben sie fast unbemerkt, weil sie sich an einer kleinen, scheinbar unbedeutenden Lebensform zeigten."-" Totaler Altruismus, perfekter Arbeitswillen, vollkommene Opferbereitschaft,nach Plänen von den sie nichts wissen, und die sie dennoch perfekt ausführen, bauen sie architektonische Kunstwerke mit immensem Organisationstalent. So wehrlos und verletzbar im einzelnen so mächtig in der Masse.-"
"Phase 4" handelt von nichts weniger als von der Apokalypse.
Aber nicht im Feuerspektakel und infernalischem Bombast, wie in dem Kriegsklassiker von Coppola.
Nein das Ende der Menschheit wird hier so radikal schleichend, so langsam unauffällig eingeleitet, daß wir alle es erst bemerken, wenn unsere Zeit auf der Evolutionsskala schon längst abgelaufen ist.
Ohne grosse Erklärung, scheinbar als Folge einer kosmischen Strahlung verhalten sich herkömmliche Ameisenkulturen in der Wüste von Nevada eigenartig.
Das biologische Gleichgewicht scheint aus der Bahn geworfen.
Horden von Ameisen, die ihre eigentlich unbesiegbaren Feinde Spinnen, Käfer, in Massen organisiert überwältigen, groteske architektonische Erdstrukturen bauen, Symbole in Weizenfeldern hinterlassen, steile Säulen, den Figuren der Osterinseln gleich, gen Himmel errichten.
Ameisen, die hochintelligent und vorrausschauend planen, und biologisch betrachtet den Kampf der Vorherrschaft auf diesem Planeten führen.
Die Ameise als millionenfacher Kleinorganismus gegen die Menschheit, doch zu welchem Zweck?-
Die siebziger Jahre , das aufregendste, spannendste Filmjahrzehnt für mich ganz persönlich.
Ein Konglomerat aus Aufbruchstimmung, Zukunftsängsten, Wissenschaftsphobien, gezeichnet vom Vietnam -Trauma, und oft durchzogen von einer sehr dunklen Sicht auf die näheren Umwälzungen und die Entwicklung des Menschen.
Die besten Regisseure, auch meine persönlichen Favoriten inszenierten in diesen Jahren noch unverbraucht, lieferten unvergessliche Meisterwerke ihres Könnens ab.
Jung, wild auf dem Höhepunkt der Kreativität: Ein DePalma, Cronenberg, Scorsese, Coppola. Ein Polanski, Kubrick, David Lynch. Im Horrorgenre ein visionärer Romero, ein Argento, ein Carpenter, oder Friedkin .
Im deutschen Autorenfilm begeisterten Herzog, Fassbinder, Petersen, Schlöndorff und mit Steven Spielberg ("Der weisse Hai") und George Lucas ("Krieg der Sterne") läutete man die Spielregeln des Blockbuster Kinos ein.
Eine solche aufregende Exzentrik, eine mittreisssende Aubruchstimmung gab es so gut wie nicht mehr wieder.
Einer der kleinsten, aber effektivsten Ökothriller, wollen wir ihn dahin einmal einordnen; ist und bleibt "Phase 4".
Es ist der einzige Film des renommierten Vorspann- Künstlers Saul Bass, der unter anderem die Intros zu "North by Northwest", Vertigo" und "Psycho" veredelte.
Hier schafft er ein sogartig betörendes, erschreckend, groteskes Alptraumszenario.
Mit dem revolutionären Einsatz phantastischer, hochauflösender Kameraaufnahmen, von Zeitraffer, surrealistischen Tönen läßt er uns teilhaben an einer unheimlichen, monströsen, verstörenden Zivilisation.
Wo Ridley Scott Jahre später in komplizierten ,mechanischen Effekten die insektenhafte grausige Physiognomie seines "Alien" erschaffen musste, da werden duch die unheimlich frappierende Kamratechnik von Saul Bass echte Ameisen zur gigantischen, hyperrealistischen, unheimlichen Bedrohung.
Und viel mehr als das! Saul Bass schafft bedrückende Bilder von so eigenartiger Feierlichkeit, Traurigkeit, von bizarrem Ekel und verstörender Schönheit und Faszination, daß seine Todesballade von der endgültigen Wachablösung in Punkto Krone der Schöpfung in jeder Sekunde schaurig überzeugend ist.
Von seltener Beklemmung und Dichte, die tief verunsichert ohne es recht benennen zu können.
Nur reduziert ist der Film auf ein Forschergespann, gegen Anfang erleben wir noch eine Farmerfamilie, ein fremdes Mädchen, eine silbern ,gleißende kleine Forschungsstation in unendlicher ,sonniger Wüstenlandschaft, einige monumentale, turmähnliche Ameisenbau- Konstruktionen in der sengenden Hitze, und in der Stille der verhängnisvollen Anspannung, die schemenhaft, erkennbaren Gänge der Ameisenhorden, die wimmelnd, unzähligen Beine, Fühler und Körper.
"Phase 4" ist trügerisch ruhig und ohne schnelle Hektik.
Das Ende des Homo Sapiens in vier Phasen eingeteilt.
Drei Phasen werden wir erleben, die vierte Phase bleibt unausprechliches, vorherahnendes Grauen. Der Phantasie des Zuschauers ist die weitere , unmerkliche Invasion vorbehalten
"Ich habe bis zum Schluß gedacht, man hätte noch ein Einigung zwischen ihrem Volk und dem unseren herbeiführen können." Ein letzter Satz des durch die Wüste schwankenden Überlebenden bevor er auf die neue Königin einer neuen Zivilisation trifft.
Das Ende so aufregend, unglaublich exaltiert, schauerlich und vielschichtig interpretierbar, daß es latent an Kubricks "2001" erinnert. Ein neues Wesen, eine neue Generation, die Metamorphose
Die vorherigen 80 Minuten liefern sich Mensch und Insekt einen seltsam unwirklichen, unsichtbaren Kampf.
Besprühen die Wissenschaftler das Gebiet um die Forschungsstation mit giftigem ,gelben Nebel, so wird in hypnotischen, atemberaubenden Bildern im Mikrokosmos der Ameisenkönigin die kommende Arbeiterspezies immun gegen das Gift geboren werden.
In unfassbarem Organisationstalent bauen die Ameisen als Gegenmaßnahme scharfkantig, abgeflachte zylinderartige Gebilde, die die Sonne auf die Aussenwände der Forschungsstation wie ein Brennglas reflektiert, sodaß dort sämtliche Compuer ausfallen, ein Überleben im aufgeheizten Innenraum nicht mehr möglich ist.
Fürwahr "Phase 4" ist ein Kampf auf Leben und Tod.
So scheinbar träge, und unspektakulär wie möglich, jedoch umso teuflischer, existenzieller.
Nie wird die ruhige, gefahrvoll, aufgeladene Erzählweise unterbrochen.
Bilder ,die in ihrer dämonischen Groteske verunsichern.
Die Ameisen scheinen über mathematisches Wissen zu verfügen, über Beerdigungsrituale, über einen kosmischen Plan, über perfekte Kommunikation und Anpassungsvermögen.
Das kleinste, scheinbar vernachlässigbare Lebewesen in gigantischen, beängstigenden Makroaufnahmen auf der Kinoleinwand, das die Arroganz und Selbstherrlichkeit des Homo Sapiens ad absurdum führt. Sehr schnell verlieren die beiden Wissenschaftler ihre Kontrolle, ihre Fähigkeit besonnen zu reagieren.
Keine Atombombe, kein Außerirdischer, kein neuer Virus läßt die Menschheit dem Untergang geweiht sein.
Eine uralte kleine Lebensform, die ohne nachvollziehbare Erklärungen die biologische Geschichte der Erde neu schreibt.
Das ist prophetisch, beängstigend, atemberaubend, und geradlinig inszeniert. Die schockierende Einfachheit, ja belanglose Unaufhaltsamkeit entsetzt fast mehr als sämtliche Mutationen eines David Cronenberg.
Fazit: "Phase 4" ist ein unsterbliches Meisterwerk des Scíence- und Ökohorrors.
Wobei der Begriff Horror für diese Vielschichtigkeit, die noch lange im Zuschauer nachwirkt sicherlich zu kurz greift.
Sieht man die unglaublich erdrückende Übermacht der scheinbar hilflos, und wehrlosen, aber zu allem entschlossenen Massen an scheinbar unbedeutenden Lebewesen, kann man heutzutage durchaus auch eine finstere Parabel zur erdrückenden Überbevölkerung, zu unkontrollierten Völkerwanderungen der Armuts- Drittweltländer in die Industrienationen erkennen, die sämtliche sozialen Gleichgewichte ins Wanken bringen könnte.
So muß ein Kultfilm sein, erschütternd, vielschichtig, nachdenklich machend, Saiten im Fühlen zum Klingen bringend, die sich einer Erklärung entziehen.
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am 7. Januar 2013
PHASE IV ist ein SF-Tier-Thriller in Perfektion
und eine meisterhafte Anlehnung an die Kurzgeschichte "Empire of the Ants"
- von keinem Geringeren als H.G. Wells!

Kein übertriebener Kitsch - dafür zeitlos faszinierende
Insektenaufnahmen und Beklemmung pur.
Dazu kommen erstklassige Darsteller sowie
eine super Regie, die diesen Nervenkitzel
visuell und akustisch schlichtweg brillant in Szene gesetzt hat.

Die DVD hat mich in keinster Weise enttäuscht
(immerhin ist der Film von 1973)- im Gegenteil,
ich bin von der Qualität begeistert.

Ein must-have für jeden Fan dieses Genres.
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