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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
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am 7. Mai 2017
Als 1987 "Maurice" in die Kinos kam, hatte ich gerade mein Abitur gemacht und eine Ausbildung angefangen. Selber schwul aber bis dahin ungeoutet, habe ich mich dann ins Kino geschlichen und der Film hat mich umgehauen: Jemand wie ich auf der großen Leinwand. Ein wunderschönes Setting, das mir die Problematik des Themas sehr versüßt hat, welche ja auch mein eigene war. Ziemlich gehadert habe ich aber damals mit dem Ende. Für die Zeit kam mir dass sooooo unrealistisch vor, wo ich ja selbst Mitte der 80er selbst alles noch so problematisch fand. Ich hatte mir dann noch den Roman von E.M. Foster gekauft. Im Vorwort stand, dass der Autor diesen Roman, der dem Film zugrunde liegt, eigentlich nur für sich selbst und für einen engen Freundeskreis geschrieben hatte. Das Happy End als utopische Fantasie. Nicht für die Öffentlichkeit bestimmt, als Eigentherapie gegen Melancholie sozusagen. Die Idee fand ich großartig.
Ein Meilenstein deshalb, weil "Maurice", auch nach dem Erfolg von "Zimmer mit Aussicht" viel größer und schöner als es bisher bei Filmen mit homosexueller Thematik üblich war, inszeniert werden konnte und zwar mit Top Schauspielern und nicht mit Laiendarstellern. Weil dieser Film kein "schräger" Kunstfilm á la "Querelle" von R.W. Fassbinder oder trashig war wie ein Film von Rosa von Praunheim (beides Filmemacher, die ich sehr schätze) sondern auch für ein breiteres Publikum gemacht war, dass sich erstmal einfach nur unterhalten lassen wollte. Hugh Grant ist hier durch seine Rolle als Clive bekannt geworden. Ein eleganter, schöner Film, der stilprägend war. "Downton Abbey" lässt grüßen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 7. November 2011
Maurice Hall wächst ohne einen Vater, nur mit Mutter und zwei Schwestern, in einer gutbürgerlichen Familie auf. Schon während seiner Schulzeit zeigt sich, dass Maurice ein wenig langsamer ist und seine schulischen Leistungen eher durchschnittlicher Natur sind. Dennoch beschließt er ans College zu gehen. Während seiner ersten Jahre dort schließt er Freundschaft mit dem Studenten Clive Durham, der sich mit Risley ein Zimmer teilt. Clive eröffnet Maurice eine neue Sicht auf die Welt und die gewährt ihm Einblicke in die Bücher und Werke von Platon und anderer berühmter Persönlichkeiten. Schon bald kommen sich die beiden näher und führen Diskussionen über Literatur und Philosophie. Zudem entwickelt sich eine besondere Form der Zuneigung unter ihnen und schließlich gesteht Clive seinem Freund, dass er sich in Maurice verliebt hat. Nachdem dieser ihn zuerst abgewiesen hat, erwidert er schließlich Clives Gefühle und die beiden werden unzertrennlich. Clive legt jedoch von Anfang fest, dass sich ihre Beziehung nur auf platonischer Ebene bewegen soll, sprich Sex überhaupt nicht zur Debatte steht. Maurice ist zwar erschrocken, akzeptiert jedoch die Entscheidung seines Freundes.
Nachdem Maurice wegen eines Vergehens vom College verwiesen wird, bleiben die beiden dennoch befreundet und besuchen sich gegenseitig bei ihren Familien. Die Jahre vergehen und Maurice wird Finanzberater, während Clive Anwalt geworden ist. Immer noch sind die beiden im Geheimen ein Paar und verbringen viel ihrer freien Zeit miteinander. Als Risley bei homosexuelle Handlungen von der Polizei aufgegriffen wird und vor Gericht gestellt wird, ändern sich die Grundlagen schlagartig. Clive fühlt sich von der Gesellschaft immer weiter in die Ecke gedrängt und beginnt während einer Griechenlandreise über die Beziehung zu Maurice nachzudenken. Er hat Angst so zu enden wie Risley und verzichtet daher auf Maurice Briefe zu antworten.

Als Clive endlich zurück in England ist offenbart er Maurice, dass er die Beziehung zu ihm beenden möchte. Maurice ist entsetzt und fühlt sich verraten, doch Clive beschließt die junge Anne zu heiraten und sich endgültig von Maurice loszusagen. Trotz der Zurückweisung bleibt Maurice mit Clive befreundet und ist regelmäßig bei ihm und seiner Frau zu Besuch. Zeitgleich versucht er seine homosexuellen Neigungen abzulegen und such einen Hypnotiseur auf, um sich helfen zu lassen. Doch genau in dieser Zeit lernt er den Wildhüter der Familie Durham kennen. Alec Scudder ist anders als Clive und Hall verliebt sich in den gewöhnlichen Mann, der weit unter seinem Stand ist...

Maurice" ist die filmische Umsetzung des bekannten Romanes von E. M. Foster und wurde von James Ivory umgesetzt, der bereits andere Werke des Autors verfilmt hat. Mit Maurice" ist ihm eine bedeutende Literaturverfilmung gelungen, die sich inhaltlich kaum vom Roman unterscheidet. Die Geschichte ist im beginnenden 20. Jahrhundert angesiedelt und spielt in einer Zeit, in der Homosexualität strafbar gewesen ist. Dementsprechend wenig Möglichkeiten haben die Charaktere, sich in dieser Zeit zu entfalten und Foster zeigt zum Ende hin die einzigen Möglichkeiten, die einem Homosexuellen blieben - die Flucht aus England oder die Unterdrückung seiner Gefühle und eine Heirat.
Die Handlung ist sehr gut umgesetzt, auch kleinere, historische Details wurden liebevoll in Szene gesetzt, so dass man problemfrei in die damalige Zeit eintauchen kann. Einzig und allein die Tatsache, dass die Handlung des Romanes nicht komplett umgesetzt werden konnte ist schade. So wirkt die Geschichte ein wenig zusammengestutzt und gerade zu Beginn sehr unübersichtlich, wenn man das Buch nicht kennt. Viele Passagen wurden weggelassen, man hat sich nur auf die wichtigsten Punkte konzentriert, was dafür sorgt, dass der Film nicht flüssig ist, sondern sehr stichpunktartig herüber kommt. Das ist sehr schade, da einiges verloren geht um die Zusammenhänge nachvollziehen zu können. So wurden auch einige Romancharaktere weggelassen, die für Maurice' Entwicklung wichtig gewesen wären. Dennoch kann man den Film auch ansehen, ohne des Buch kennen zu müssen, man muss sich allerdings vollkommen auf den Inhalt konzentrieren. Maurice" ist damit kein Film, den man einfach so nebenbei anschauen kann.
Der Film lebt besonders durch die vielen Details, die Realitätsnähe und die schauspielerische Leistungen. Mit James Wilby wurde Maurice Hall passend besetzt. Er versteht es wunderbar den zu Beginn recht willensschwachen und unsicheren Mann darzustellen, der allmählich von der Gesellschaft in die Ecke gedrängt wird und erst später den Mut findet, zu dem zu stehen wer er ist. Sein bester Freund Clive Durham wird von Hugh Grant dargestellt, der in Maurice" eine seiner ersten Hauptrollen erhielt. Er ist ebenfalls in der Lage Clive gut in Szene zu setzen und ist perfekt für den schönen Freund, der in Maurice' Leben eine solch wichtige Rolle spielt. Doch auch die Nebencharaktere können mit etlichen guten Schauspielern aufwarten, so dass die Verfilmung von Maurice" für jeden lohnt, der bereits das Buch gemocht hat.

Insgesamt ist Maurice" ein lohnenswerter Film. Für das bessere Verständnis empfiehlt sich im Vorfeld die Lektüre des Romanes von E. M. Foster, doch auch sonst ist der Film für all diejenigen lohnenswert, die einen dramatischen und historischen Film mögen, der Homosexualität zu einer Zeit thematisiert, in der darauf harte Strafen standen. Die Schauspieler, die perfekte Ausführung und die Details machen den Film zu einem Meisterwerk, den man immer wieder sehen kann.
Es empfiehlt sich zudem die Premium Edition zu kaufen, da hier neben dem Film und etliche Extras, wie Interviews, einige Kurzfilme von James Ivory und einer Featurette zum Film, auch entfallene Szenen enthalten sind, die fast 40 Minuten umfassen und etliche Szenen betreffen, die im Buch vorkamen und wichtig für die Handlung und das Verständnis sind. Daher lege ich jedem diese Edition ans Herz, da einige Abläufe und Hintergrundgeschehnisse hier einfach besser nachvollziehbar sind.

Wer historische Filme, Gesellschaftsdramen und Literaturverfilmungen mag, sollte sich Maurice" nicht entgehen lassen. Es ist eine sehr ansprechende und liebevolle Verfilmung des Klassikers von E. M. Foster. Der Film kann die Stimmung des Buches durchaus vermitteln, jedoch sollte man im Vorfeld das Buch Maurice" kennen, denn nur dann entfaltet sich wirklich die Tiefe und der moralische Anspruch. Zu empfehlen...
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am 7. November 2009
Ein wunderschöner Film wurde uns in einer neuen Aufmachung präsentiert - ein Muss für alle "Maurice"-Fans! Vor ca. 20 Jahren habe ich mich zum ersten Mal in diesen Film verliebt. Was folgte, war jahrelang eine schlechte Video-Kassette, dann zum Glück vor einigen Jahren eine DVD und nach jahrelangem Suchen endlich auch der Soundtrack auf CD. Nach Erhalt der Werbe-Mail für die Arthaus-Ausgabe gab es für mich somit kein Zögern, auch diese DVD musste zu meiner Sammlung gehören. Der Film selbst ist unverändert (zum Glück), neu ist eine Bonus-DVD, die unter anderem drei wunderbare Schauspieler zeigt, die 20 Jahre nach dem Erfolg in Venedig nochmals Resumee ziehen. Wie sich Hugh Grant, James Wilby und Rupert Graves noch immer an diesen Film am Start ihrer Karriere erinnern, ist witzig gemacht und fast alleine schon die DVD-Ausgabe wert. Ebenso wunderschön ist das Cover der DVD! Wer die Titelmelodie von "Maurice" hört, wird immer zuerst an die Dünenlandschaft an Englands Küste denken, mit dem Wind, der durch das Gras weht und den roten Drachen steigen lässt. Genau diese Stimmung wurde in der Zeichnung eingefangen. Aber natürlich nützt das Cover relativ wenig. Es ist der Film, der zählt, und er ist auch heute noch für mich einer der schönsten Filme zum Thema "Coming-out". Wer jemals die Schlussszene gesehen hat, in der Hugh Grant zur Musik von Richard Robbins die Fensterläden seines Schlafzimmers im wahrsten Sinne des Wortes vor der Aussenwelt verschliesst und einen kurzen melancholischen Blick auf einen glücklichen, weil freien James Wilby wirft, der wird diesen Film nie mehr vergessen.
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am 19. September 2007
Maurice war der Film der mein Leben veränderte.
Er lief vor 20zig Jahren in den Kinos. Nach der ersten Vorstellung war ich wie betäubt und emotional so gerührt, dass ich wirklich aus tiefsten Inneren geheult habe.
Ich besuchte die Vorstellung 12 Mal und eine Freundin nahm ihn mir dann auf VHS auf.Jahrelang war ich auf der Suche nach der DVD. Ich hatte Glück und habe den Film vor ungefähr 2005 zu einem humanen Preis bei amazon erstanden. Den Soundtrack hatte mir damals auf Schallplatte gekauft.
Die filmische Umsetzung des Roman von E.M.Forster ist brillant.
Das Thema Homosexualtität ist nicht vorrangig, sondern eigentlich eher die Suche nach eigener Idendität, Liebe und Leidenschaft, in einer Gesellschaft, in der diese
Werte nicht vorrangig erstrebenswert waren und schon gar nicht, wenn es sich außerhalb der Norm bewegte.
Einzelne Szenen sind von solcher Intensität, Tiefe, Schönheit und Brillanz, wie man es nur selten in Filmen vorfindet.
Was ich wirklich absolut genial finde, ist, dass der Film in einer epischen, stilvollen und wundervollen Erzählweise in stimmigen Bildern zeigt, dass es sich lohnt für seine Bedürfnisse und Ideale zu kämpfen.Maurice überwindet innere und äußere Schranken. Er und Alec haben Mut zur Liebe und Leidenschaft, die in sehr eindrucksvoller unglaublich intensiver Weise dargestellt wird.
Ich bin dankbar, dass dieser Film gedreht wurde, und bin froh darüber, dass ihn viele Menschen gesehen haben und hoffe das ihn noch viele Menschen sehen werden.
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am 16. November 2008
Also ich Maurice vor ca. 20 Jahren das erste Mal sah, war ich unglaublich berührt von diesem Film. Man muss nicht homosexuell sein, um diesen Film zu lieben, es geht in diesem Film und die wahrhaftige Liebe zwischen zwei Menschen, egal ob Mann-Mann, Frau-Mann oder Frau-Frau. Wenn man bedenkt, dass das Buch zum Film aus der Zeit vor dem ersten Weltkrieg stammt, kann man nur staunen, wie revolutionär es für die damalige Zeit war und warum es erst nach Forster's Tod veröffentlicht wurde.
Nachdem ich den Film heute nochmal gesehen habe, muss ich sagen, dass ich ganz vergessen hatte, was für ein begnadeter Schauspieler Hugh Grant sein kann.
Schade, dass bei dieser DVD Version das 'making of' und die 'deleted scenes' nicht dabei sind. Man versteht manches im Film besser, wenn man sie kennt.

Alles in allem der beste Film, den ich je gesehen habe.
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am 31. Oktober 2009
Lange genug hat es gedauert, bis auch hier in Deutschland "Maurice" auf DVD erschienen ist. Doch das Warten hat sich definitiv gelohnt. Besser und schöner ausgestattet könnte eine DVD-Premium-Edition nicht sein.

Doch zunächst zum Film selbst:
"Maurice" ist ein wundervolles, anspruchsvolles Drama, welches sich im England zu Beginn des 20. Jahrhunderts abspielt. Der homosexuelle Cambridgestudent Maurice Hall, Sohn einer Familie aus der gutbürgerlichen Mittelschicht, entdeckt, dass er nicht der einzige Mann ist, der "anders" fühlt. Er trifft auf Clive Durham, einen Studenten des nächsthöheren Jahrgangs. Die beiden freunden sich an und schließlich gesteht Clive Maurice seine Liebe. Nachdem ihn Maurice zunächst zurückweist, kommen die beiden schließlich zusammen und erleben eine wundervolle, unbeschwerte Zeit miteinander, abgesehen davon, dass Clive keine körperliche Liebe zwischen den beiden zulässt.
Nach ein paar Jahren jedoch erkennt Clive, wie gefährlich eine Entdeckung ihrer heimlichen Beziehung in der Gesellschaft sein könnte, und entschließt sich dazu, diese zu beenden und stattdessen eine Frau zu heiraten, um sich den Konventionen anzupassen. Maurice kann dies nur schwer ertragen, bis er schließlich Alec Scudder, den Wildhüter der Durhams, kennenlernt und mit ihm erfährt, wie Liebe zwischen zwei Männern sein kann, sowohl auf seelischer als auch auf körperlicher Ebene. Doch ihr Glück währt nicht lange, da Alec mit seiner Familie auswandern will...

Die Handlung entstammt E.M. Forster, welcher diesen Roman erst nach seinem Tod veröffentlichen ließ. Der Film schafft es wunderbar, die Gefühle des Protagonisten Maurice anschaulich auf den Punkt zu bringen und lässt dabei den Zuschauer aufrichtig mitfühlen. James Ivory hat ein Meisterwerk geschaffen, welches beeindruckt und berührt.
Auch die Besetzung ist hervorragend: James Wilby bringt die anfängliche Unsicherheit und Verwirrung des Maurice großartig auf die Leinwand, der damals noch unbekannte Hugh Grant spielt Clive Durham überzeugend und kraftvoll, auf eine Weise, wie man ihn seither vielleicht nicht mehr gesehen hat. Persönlich fasziniert war ich aber besonders von Rupert Graves, der seiner allerersten Filmrolle als Alec Scudder einen tiefgründigen Charakter einhaucht und mit seiner Mimik mehr ausdrückt als so manch erfahrener Hollywood-Darsteller.
Der Film ist absolut empfehlenswert für alle, die Liebesfilme mit Happy-End mögen und erleben möchten, wie wunderbar schon im Jahr 1987 Homosexualität im Film dargestellt wurde.

Zur DVD:
Allein die Aufmachung ist schon beeindruckend. Die Hülle ist ein schön gestalteter Schuber, welcher die DVDs sowie ein Booklet mit einigen Informationen über den Film, die Darsteller, Autor und Regiesseur enthält. Das Bonusmaterial ist interessant und umfangreich. Besonders empfehlenswert ist das Interview der drei Hauptdarsteller und des Drehbuchautors.

Fazit: Absolut gelungene DVD-Edition von einem großartigen Filmmeisterwerk!!
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am 7. Oktober 2003
Ich habe den Film zum ersten Mal 1997 (mit 15 J) rein zufällig im Fernsehen gesehen und seitdem hat der Film auch mich nicht mehr losgelassen. Der ist einfach nur wunderschön, so gut, dass ich mir dazu gleich das Buch gekauft habe. Zuerst auf deutsch, paar Jahre später dann auf englisch, dann das VHS-Video und jetzt hab ich mir bei Amazon auch noch die DVD (UK Import) bestellt. Ich werde mir auch noch endlich den Soundtrack bestellen, den man aber leider nur auf Amazon, Frankreich bekommt.
Für alle die romantische Filme mögen ein Muß! Für mich mein absoluter Lieblingsfilm!
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am 27. Dezember 2005
I have long been a fan of Merchant/Ivory productions, perhaps the best known being 'A Room with a View' and 'Howards End'. However, there is a Merchant/Ivory production made in the same time and with the same qualities that often gets overlooked, and in so being, it is in keeping with its source.
Merchant/Ivory have worked through the writings of E.M.Forster's novels with flair, style, and grand film-making, very much in keeping with the grand style of Forster's writing. However, the novel Maurice was not published in Forster's lifetime. He believed, even to his death in 1970, that is was a novel ahead of its time. Yet Forster completed it in 1914.
Alas, it was due to the English (and more general) tendency to discount gay characters as being appropriate subjects for literature, particularly when they are sympathetic, almost romantic characters. In Forster's own handwriting, a note on the manuscript found after his death read 'Publishable, but worth it?'
This is a basic tale of sexual awakening in post-Victorian England, showing the relationship and the contrast between Maurice Hall and Clive Durham. Both are undergraduates together, and through the course of very English educational encounters, discover in each other 'the love that dared not speak its name', a situation reinforced by all worldly standards.
I heard it once remarked that one thing that makes so many people rankle at discussions of homosexuality is that many people rankle at frank discussions of ANY sexuality. This dictum would certainly be true of the turn-of-the-century British. In one scene, even the professor teaching Greek glosses over references in the translation that are unappetising to him.
In the end, we see the relationship between Maurice and Clive run full course, and see the classic options: Clive runs in a panic into marriage and a respectable life with a wife who seems to think she is a keen judge of human nature, but really hasn't a clue on this one; Maurice opts for love true to his nature, but at what cost? Alas, we don't know. The manuscript was unfinished, and the film likewise comes to no firm conclusion.
The film and novel are great representations of Edwardian London and country life, as well as university life at the time. The minor sociological issues that arise; the class system is illustrated in wonderful characters (from the Durham household, a country-gentry, but essentially untitled family, to the Halls, a suburban middle class, to Scutter and the servants at the Durham estate, some of whom are as scathing toward a middle-class pretender like Hall as any upper-class person would be).
The film, like most Merchant/Ivory productions, is an almost perfect period piece -- settings, costumes, mannerism, it is almost as if camera and crew were magically transported back in time to get the proper setting.
Maurice Hall is played by James Wilby, who turns up in other Merchant/Ivory productions such as Howards End, but who has thus far failed to make much of an American presence. Clive Durham is played, on the other hand, by Hugh Grant, who looks very much different and younger from the Hugh Grant who went up a hill and came down a mountain to attend four weddings and a funeral only to get stopped by the police for solicitation in Hollywood...
Superb minor supporting performances by Simon Callow and Denhom Elliot, also Merchant/Ivory regulars, help round out the cast, as well as a cameo by Ben Kingsley as the Edwardian verison of a reparative therapist, trying to hypnotise homosexuality out of Maurice, suggesting that he swagger more and walk around with a gun to increase his feelings of masculinity; this doctor utters my favourite line in the film: 'The English have always been disinclined to accept human nature.'
He then suggests that Maurice move to France or Italy, where such as he are in less jeopardy.
A very interesting film all around, a bit slow moving at times, but in all a great piece of film-making from great film-makers.
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am 21. Oktober 2009
Erstmals ist "Maurice" auf DVD in Deutschland erhältlich - und das gleich in einer geschmackvollen Box auf 2 DVDs mit ordentlich Zusatzmaterial.
Erstaunlich ist es schon, dass es so lange gedauert hat, schließlich ist "Maurice" nicht einfach nur ein großartig inszenierter und gespielter Film von James Ivory, er ist auch zwischen dessen großen Erfolgen "Zimmer mit Aussicht" und "Wiedersehen in Howards End" gedreht und steht in gleicher Tradition und basiert ebenso auf einer Romanvorlage des Autors E.M. Forster.
Fast scheint es, als habe sich der Film versteckt, lediglich auf ZDF und Arte lief er vor viele Jahren einmal. Dabei ist er zahlreich ausgezeichnet, James Willoby und der anno 1987 noch unbekannte Hugh Grant wurden preisgekrönt, die internationale Presse äußerte sich durchweg positiv. Und doch erscheint dieser Film in Deutschland erst jetzt auf DVD, nachdem er nur einmal auf VHS aufgelegt wurde.
Dabei wird jeder Freund von 'Wiedersehen in Howards End' und 'Zimmer mit Aussicht' mögen, spielt er doch in der gleichen Epoche, zeigt die gleichen Dekors und Kostüme.
Alles in allem ist der Film durchweg edel gespieltes, inszeniertes und ausgestattetes Erzählkino höchsten Niveaus.
Arthaus ist es hoch anzurechnen, dem Werk endlich eine angemessene DVD-Umsetzung zu geben.
Der deutsche Ton ist durchweg in Ordnung und liefert stereophone Klangkulisse. Mehr nicht, der Film liegt lediglich in Stereo vor, was jedoch bei einer Geschichte wie dieser kein Makel ist.
Makel hingegen hat das Bild. Gerade auf einer Leinwand wird es einigermaßen verwaschen, Feinheiten sind nicht zu erkennen. In der Mensa-Szene sind gar deutliche Bildverzerrungen sichtbar. Hier erreicht 'Maurice' allenfalls Mittelmaß. Knackscharfe Einstellungen darf man also nicht erwarten.
Viel Mühe hat man sich jedoch mit der geschmackvollen Gestaltung der Box und dem informativen mehrseitigen Booklet gegeben.
Danke, Arthaus.
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am 29. März 2002
Erzählt wird die Geschichte eines jungen Studenten im England des frühen 20. Jahrhunderts, der seine Zuneigung zu einem anderen Studenten entdeckt. Der Film handelt von den Widrigkeiten, die homosexuelle Beziehungen zu dieser Zeit erfuhren und ist eine Lektion über Treue dem Partner gegenüber auch gegen alle Konventionen und Vorurteile.
Authentische Drehorte, hervorragende Schauspieler (u.a. Hugh Grant in einer seiner ersten Rollen) und eine im Stil dieser Zeit schwelgende Ausstattung machen diesen Film zu einem der wenigen, die man immer wieder ansehen kann.
Eine wunderschöne Liebesgeschichte und ein absolutes Muss!
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