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am 4. Juli 2015
Der Film selbst ist so wie er war, da kann man nicht enden. Der Tonqualität lässt aber zu wünschen. Für das Geld muss man schon selbst endscheiden.
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am 12. November 2017
War ein Geschenk als Ersatz für eine VHS-Kasette. Jetzt kann man das auch in Full-HD gut anschauen.
Der Bonusteil kam gut an.
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am 27. Dezember 2015
Nie wurde eine Chronik zu Zeiten der amerikan. Prohibition packender geschildert. Eine brilliante Inszenierung - mit vielen Höhen und Tiefen - spannend und ergreifend von Anfang bis Ende. Die Handlung nimmt sich Zeit um die Charaktere genau zu umreissen, verlangsamt das Spieltempo mitunter, um besondere Schlüsselmomente beeindruckend hervorzuheben und mit einer grandiosen Musikauswahl zu verstärken. Und oft sind es gerade diese Momente, die dem Spielgeschehen seine Besonderheit verleihen und sehr wirkungsvoll zum Verständnis des weiteren Geschehens beitragen. Der Film verliert trotz der Länge nie seine Spannung und wird in keiner Minute langweilig - und das - ohne Action-Momente zu haben. Ausserdem vertraute Sergio Leone natürlich auf die Ausdrucksstärke seiner auserlesenen Besetzung. Und das zu Recht. Voran ein brillianter Robert deNiro, ein sehr überzeugender James Woods und darstellerischen Höchstleistungen bis in die kleinsten Nebenrollen.
Der Film ist zu einem Meilenstein in seinem Genre geworden. Faszinierend - nachhaltig beeindruckend. Sehr, sehr sehenswert.
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am 29. Juli 2003
... eine hervorragende deutsche Synchronisation.
Das ist bei dieser DVD nicht mehr der Fall.
Die Synchro hoert sich mit Ausnahme der Stimme
Robert de Niros einfach grauenhaft an.
5 Sterne für die Originalversion
1 Stern für die dubiosen "DVD-Bemuehungen"
der deutschen Synchronisation.
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am 9. Oktober 2014
Nachdem die Blu-ray Erstauflage in sämtlichen Tests nicht so gut abgeschnitten hat, wirft Warner nun eine 2-Disc-Edition im schicken Steelbook auf den Markt.
Zugegebenermaßen ist das Steelbook, mit dem geprägten Rand und Schriftzug, sehr gelungen, doch es kommt ja bekanntlich auf den Inhalt an:

Disc 1 enthält den neu abgetasteten Kinofilm mit (verschollen geglaubten) neu integrierten Szenen, so dass die Spielzeit des Meisterwerks von Leone nun satte 251 Minuten beträgt statt 229 Minuten der ehemaligen Kinofassung.
Leider sind diese Szenen, wie in der einleitenden Texttafel von Warner beschrieben, nur noch in minderwertiger Qualität vorhanden. So heben diese Szenen sich, vom restlichen Film, dem wohl eine 4K Abtastung zu Teil wurde, zu deutlich ab, als dass dem Zuschauer ein durchgängiges Filmvergnügen generiert werden könnte. Zudem sind diese Szenen in keiner Sprache nachsynchronisiert worden, sondern im Original mit Untertiteln belassen. Ein Detail, dass sich wohl für den ein oder anderen Käufer im Nachhinein als Ärgernis darstellen wird, da auch auf dem Cover nicht explizit darauf hingewiesen wird.
Zur restlichen dt. Synchro sei noch angemerkt, dass es sich hier wiederum nur um die DVD-Neusynchro aus den 90ern handelt und nicht um die original Kinosynchro. Diese ist zwar nicht schlecht, trotzdem hätten die alten Fans des Films gerne diese Synchro mit auf der Scheibe gehabt. Leider ignoriert Warner, schon Jahre, alle E-mails und Petitionen, die sich um sich um dieses Thema drehen und hat wiederum auch die Tonhöhe nicht bearbeitet, so dass die Stimmen mal wieder zu tief sind. Kundenkontakt ist den Warner-Brüdern eben nicht so genehm.
Der Bildqualität dieser erweiterten Fassung (die neu eingefügten Szenen ausgenommen.), ist eine Steigerung zur ehemaligen Auflage anzumerken und auch die neue Farbgebung wirkt jetzt harmonischer als in der Genannten, die sich auf Disc 2 befindet.

Disc 2
Hier ist die bisher bekannte Kino- oder auch Langfassung genannte Version, mit dem alten Transfer zu finden. Nachteil ist wie gesagt der alte Transfer, der doch hier und da schwächelt und die nicht korrekte Tonhöhe. Es ist im Prinzip aber die selbe BD, die es schon seit einigen Jahren zu kaufen gibt.

Fazit:

Mit dieser Auflage ist wohl niemanden richtig geholfen. Der Extended Cut reißt den Zuschauer mit seinen eingefügten Szenen und nicht synchronisierten Stellen ständig aus dem Filmerlebnis und die übliche Langfassung, die ja schon Jahre im Verkauf ist, schwächelt in der Bildqualität. Von der falschen Tonhöhe und der fehlenden Kinosynchro bei beiden Versionen, ganz zu schweigen.
Schön wäre der neue Transfer als normale Langfassung gewesen und die neu eingefügten Szenen als Bonusmaterial + korrekter Tonhöhe.
So ist die jetzige Edition wohl nur was für Hardcore-Fans die über die diversen Fehler hinwegsehen können. Allein das Steelbook-Cover weiß wirklich zu gefallen.
Zu empfehlen für Komplettisten, Steelbookfans und Leute die die normale Fassung noch nicht besitzen, den Film aber gerne auf Blu-ray ihr eigen nennen würden.
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TOP 1000 REZENSENTam 29. Oktober 2017
Sergio Leones letzter Film "Es war einmal in Amerika" entstand 1984 und gilt als dritter Teil seiner "Once upon a time..." Reihe, die mit "Spiel mir das Lied vom Tod" begann und mit "Todesmelodie" fortgesetzt wurde. Bereits 1972 bereitete der Filmemacher sein ausuferndes Gangster-Epos vor, dass auf Harry Greys Buch "The Hoods" basiert. Nach aufwändigen Vorbereitungsarbeiten kam die fast vierstünidge Gangsterfilm 1984 in die Kinos. In Amerika brachte die Ladd Company den Film heraus - die kürzten die Saga aber auf 139 Minuten herunter. Was dann auch in der Kinoauswertung merklich zu Buche schlug. Mit Produktionskosten von 30 Millionen Dollar spielte die Kurzversion nur etwas mehr als 5 Millionen Dollar in den USA ein und sofort wurde der Film als Flop tituliert. In Europa wurde "Es war einmal in Amerika" jedoch viel besser aufgenommen und vor allem in der Langfassung gelang dem Film eine große Rehabilitation. Er galt bald als eines der großen Filme der 80er Jahre.

Ennio Morricone mit seinem Soundtrack prägt das Gangsterepos ähnlich markant wie bereits in "Spiel mir das Lied vom Tod". Die großartige Kameraarbeit von Tonino delli Colli hätte ebenfalls einen Oscar verdient. Leider wurde der Film bei der Oscar-Vergabe komplett übergangen, was aber angesichts der verstümmtelten und entstellten US-Kinofassung heute logisch nachzuvollziehen ist. Die verschachtelte Erzählweise Leones, der drei ineinander verwobenen Zeitebenen (20er Jahre, 30er Jahre und 1968) erzählt, macht den Film erst zu dem großen Meisterwerk seines Genres. "Es war einmal in Amerika" ist sogar auf Augenhöhe mit "Der Pate".

Es sind vor allem großartige Einzelszenen, die unvergessen bleiben. Meine Lieblingsszene zeigt die junge Deborah (Jennifer Conelly), die hübsche Schwester von Fat Moe (Mike Monetti), wie sie im hinteren Speicher der Eltern ganz für sich alleine das Ballett-Tanzen übt. Der junge Noodles (Scott Tiler) hat eine Ecke auf der Toilette gefunden, wo er sie von einem offenen Spalt aus, beobachten kann. Sie weiß das natürlich und tanzt nur für ihn, sie zieht sich auch aus für ihn. Dann beschimpft sie ihn. In einer zweiten Szene führt sie ihn in ihr in weiß getauchtes Heiligtum...dort liest sie ihm aus dem Alten Testament das Hohelied Salomons so vor, dass er bald begreift: Auch sie empfindet viel für den ruppigen Jungen mit der kriminellen Energie. "Es war einmal in Amerika" ist neben der Geschichte von vier Jugendfreunden, die als Erwachsene zu Gangstern werden, die Geschichte von Max und Noodles und vor allem auch die Geschichte von Deborah und Noodles. Als es dann zum Kuß der ersten großen Liebe kommt, wird Noodles von seinem Freund Max (Rusty Jacobs). Er verlässt Deborah fürs Erste, gibt zu verstehen, dass er gleich mal wieder kommt, doch die Freundschaft zu seinem Kumpel Max ist irgendwie stärker. Deborah verliert immer wieder ihre einzige große Liebe an Max und an die kriminellen Machenschaften.

Wie bereits erwähnt spielt "Es war einmal in Amerika" in drei Zeitsegemnten. Zuerst wird der Zuschauer mit den Ereignissen des Jahres 1932/1933 im jüdischen Viertel der Lower East Side von New York. Es ist das Ende der Prohibition-Zeit. Dort sterben die Freunde Maximilian "Max" Berkovic (James Woods), Patrick "Patsy" Goldberg (James Hayden) und Philip "Cockeye" Stein (William Forsythe) bei einer letzten geplanten Alkoholschmuggelfahrt. Der vierte im Bunde war Noodles (Robert de Niro), von dem alle glauben, dass er die Freunde verraten hat. Doch Noodles wird selbst von einem unbekannten Gegner gejagt, die vorher seine Freundin Eve (Ariane Borbach) getötet haben und Fat Moe (Tobias Meister) krankenhausreif geschlagen haben, weil sie Noodles Versteck wissen wollten. Der hat sich in Chun Laos Chinesischem Theater versteckt und wird in dieser Nacht noch New York verlassen. Am Bahnhof nimmt er den nächsten Zug und steigt mit dem "One Way Ticket" ein in Richtung Buffalo.

Erst 35 Jahre später wird er wieder die Heimat besuchen. Denn er bekam ein Brief von einem unbekannten Absender - es ist der unbekannte Gegner, der vor 35 Jahren seine Freunde getötet hat. Wieder ist es Fat Moe, den er zuerst trifft und später wird es ein trauriges Wiedersehen mit seiner großen Liebe Deborah (Elizabeth McGovern) geben. Er wird Max frühere Freundin Carol (Tuesday Weld) im Altersheim treffen. Und die Erinnerungen an die Jugendtage werden wieder wach. Neben Max, Cockeye (Adrian Curran), Patsy (Brian Bloom) war auch der kleine Dominic (Noah Moazezi) dabei, doch der ließ bereits früh sein Leben, als der Gangster Bugsy (James Russo) erschossen wurde. Der hatte eine Gefahr gesehen, dass die fünf Jungs ihn als Platzhirsch aus dem Revier verdrängen. Aus Rache tötet Noodles den Konkurrenten und wandert für 10 Jahre hinter Gitter. Am Tag seiner Entlassung wird er von Max vor den Gefängnistoren abgeholt und alles scheint wie früher. Doch Max hat große Ambitionen, er will noch dicker ins Geschäft. Dies könnte die Freundschaft vor die Zerreißprobe stellen...

1923 sind die Freunde Jugendliche, 10 Jahre später sind sie erwachsen und mit dem riesigen Zeitsprung und mit "Yesterday" von The Beatles beginnt Noodles Rückkehr - sozusagen aus dem Nichts. Er wird im Lauf des Film einmal gefragt "Was hast du die ganzen Jahre gemacht ?" und wird mit "Ich bin früh schlafen gegangen" antworten. Diese Zwischenzeit bleibt also im Dunkel und es bleiben die Sprünge in die drei Zeitsekmente, die dem Film zusätzlich eine große epische Kraft verleihen. Ein bisschen ähneln diese Sprünge den Hintertüren des Chinesischen Theaters. Während im ersten Komplex das chinesiche Theater mit Schattenspielen läuft, ist im anderen Teil eine Opiumhölle, die mit unübersichtlichen Gängen irgendwie an ein Labyrinth erinnern und eine Verwandtschaft mit der verschachtelten Erzählweise aufweist. Überf allem schwebt eine ganz große Portion Melancholie und Wehmut - und wenn "Spiel mir das Lied vom Tod" von den Mythen des Westens handelt, so bringt Leone, der Kinomagier, dem Zuschauer die Mythen des Gangsterfilms noch einmal nahe. Im Grunde fast ein bisschen künstlich, eine Geschichte, die es nur im Kino geben kann. Und tatsächlich riskiert Leone mit dem Schlußbild des jungen Erwachsenen Noodles, der im Chinesischen Theater Opium konsumiert und breit in die Kamera grins - so als wollte er sagen "das ist Kinomagie".
Natürlich ist auch die Begegnung mit der alternden Deborah, ihrem Sohn und zum Schluß mit dem Staatssekretär Bailey voller Wehmut, aber auch voller Resignation. Die alten Zeiten kehren nicht wieder, das weiß auch Noodles und er ist müde geworden. Leones wehmütiger Abgesang funktioniert in allen Belangen perfekt.
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am 5. November 2012
Der Film gehört ohne Zweifel zu den Kultklassikern seines Genres. Da ich als schon etwas älterer Cineast (48J.) nur die ursprüngliche Synchron. - Variante kannte, war ich nach Kauf und Einlegen der DVD ganz schnell ernüchtert, ja erschüttert, was mir hier im Vergleich zur mir bekannten Version in der Neusynchronisation an Dialogen und an Sprachniveau und Sprachduktus der Hauptfiguren zugemutet wird. Der mir bekannte Film war in dieser dilettantischen Neuversion (dt. Synchron. fast aller Hauptfiguren, Ausnahme vielleicht die Figur der Carol) nicht wieder zu erkennen. Das beginnt im Wiedersehens - Dialog Mo/ Noodles ganz am Anfang und endet oder besser gipfelt in der grandiosen Schlussszene Max/ Noodles (Max "... ich habe nichts mehr zu verlieren"/ ... ich hab' noch eine Verabredung"). Mein Gott, da liegen Welten betr. Stimmigkeit/ Aussagewert etc. dazwischen ... Auch dass die Namen der Hauptfiguren in der neuen Version auf sehr kindische Art unbedingt engl. ausgesprochen werden müssen (Mäxi!) beschädigt arg das Niveau und den ursprünglichen Sprachstil des Films. Auch Maximilian Brückner (Noodles) - den ich sonst überaus schätze - steht hier im Schatten des Vorgängers in der ursprünglichen Version (Joachim Kerzel). Was vielleicht aber auch nur an der oberflächlichen Dialogregie lag.

Alles in Allem ist diese Ausgabe eine einzige Enttäuschung für den, der die dt. Ursprungs-Synchronfassung kennt.
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am 30. Januar 2011
Wenn der Leone-Fan sich verbittert an die hier oft hervorgebrachten Blu-ray-Mängel haftet, wird es ein Graus der Unverschämtheit sein, was Warner da auf den Blauling gebrannt hat. Das im 16:9 zurechtgeschnittene Epos, in der bis dahin besten Bildqualität für den Heimcineast, kann daher gleichzeitig auch eine schallende Ohrfeige für die Erscheinungsfreude sein.
Hin und her gerissen von der Bildgewalt, und natürlich von Morricones vielleicht bestem Musicscore, sass ich am Samstagabend vor meinem 50 Zöller.
Das "leicht" beschnittene Bild vom Originalformat 1,85:1 auf 1,77:1 (entspricht also von knapp 17:9 auf 16:9; also keine Angst, ist es kein Radikalverschnitt von Cimemascope/Breitwand 2,35:1 auf 1,77:1=16:9; der Film wurde im etwas unglücklichen 1,85:1-Format gedreht) ist natürlich keine "Digital-Glattkopie". Filmkorn, besonders in den dunklen Szene, ist auszumachen und das "etwas" herangezoomte Bild auf 16:9 mag dies noch marginal bevorteilen. Jedoch Kritik auf hohen Niveau, denn bisher gibt es keine besser Veröffentlichung auf den Videomarkt. Sehe ich mir meine alte DVD-Version auf die 127 cm Bildschirmdiagonale, ist die blaue Scheibe eine klare Verbesserung. Mag es bei unter 50 Zoll natürlich anders sein, da die Bildpunkte, mit der Abnahme der Diagonale, ja immer mehr zusammenrücken.

Nun, jetzt zum EIGENTLICHEN. DIE SYNCHRO!
Warner hätte sich den Braten natürlich leichter gemacht, wenn sie einfach die "alte" Synchro mit Kerzel und Buchholz als Extraspur mit hineingezaubert hätten, trotz des oft erwähnten 24p-Arguments. Dagegen hat man bei der neuen Synchro, wer Wert darauf legt, eben den neuen 5.1 Brücknerton. Dies wiederum -wer Wert auf alle seine Lautsprecher legt- kann heute durch eine gute Surroundanlage mit der 7Spur-Stereo-Taste und dem 7-Enhancer-Klandbild weitestgehend umgangen werden, wenn der Ton zumindest im "entknistertem" normalen Zweikanal-Stereoformt vorliegt. Hätte man also die alte Version nicht einfach "entknsitern" können, frag man sich da?
Dem König der Synchro gelingt es natürlich perfekt wie immer in der neuen Synchro DeNiro in Szene zu setzen. Die epischen Bilder lässt Brückner auch durch seine hier gedämpfte Stimme in der gleichen Dynamik laufen, wie der komplette Film in seiner epischen Langsamkeit rüber kommt. Aber, es bleibt das ABER!
Vielleicht fehlt auch einfach der etwas knistrige "Altton" der Kinosynchro, die dem Film in den zuspielenden Jahrzehnten irgendwie und ungewollt passend unterstütz. Dagegen muss man bei der neuen Synchro die wunderbare Klangqualität der Musik lobend erwähnen, die den Film eigentlich zudem macht, was er ausstrahlt. Ohne Morricones Taktstock (ähnlich auch bei Spiel mir das Lied vom Tod) wäre der Film nicht im Ansatz das, was die von Leone epischen vollgeladenen Bilder suggerieren. Hatte ich mir doch in den 80ern schon den Track auf CD besorgt und war von der grausig rauschenden Umsetzung maßlos enttäuscht; hier allerdings kommt erstmals -für mich jedenfalls- Konzertsaalatmosphäre auf.

Letztlich bleibt es also für den hartgesottenen Es-war-einmal-in-Amerika-Fan eine reine Ermessensfrage, ob er an der günstigen Blu-ray gefallen haben wird. Der Erstseher wird hingegen nur den Film als ganzes Bewerten und die Beschneidung (zwar nicht so rüde wie in den alten VHS-Zeiten, als Breitwand auf 4:3 zersäbelt und damit cineastisch verschandelt wurde) kaum bis gar nicht erkennen und sich an die gewohnte Brücknerstimme des DeNiro erfreuen, wenn er denn genügend Sitzfleisch für dieses "langsame" Filmepos mitbringt. Für die (Erstseher) sei nämlich gesagt: Es ist kein Actionreißer im Mafiamilieu, was uns Leone hier unnachahmlich präsentiert.

Fazit: Der Film ist eine Perle und beinhaltet alles das, was ich unter Kino verstehe.
Jedoch die hier präsentierte Umsetzung lässt mich unschlüssig zurück und so wabber ich mit meiner 3er-Wertung in unentschlossenem Gewässer.
Das Bild (also abgesehen von der Beschneidung) war nie besser. Ton ist jetzt in der besten Stimmvariante des DeNiro/Brücknermix zu hören (viele deutschsprechende Amerikaner behaupten, dass DeNiro/Brückner besser sind als DeNiro selbst), besitzt aber neben der effizienter gecastetten Erstsynchro, die "schlechteren" Nebenstimmen (Wen es interessiert: Auf YouTube ist noch der 84er Trailer mit den alten Stimmen zu sehen). Auch erscheint, wie viele Neusynchros alter Filme, die Blu-ray-Fassung hier im Referenzton zwar 1A aber auch irgendwie klinisch glatt; das wird oft bemängelt; zumindest für den, der die Kinoversion (DeNiro=Kerzel; Woods=Buchholz) noch in den Ohren hat.

Letztlich bleibt nur die Hoffnung für die Fans, das irgendwann mal eine Blu-ray erscheint, die mit beiden Tonspuren (neu + alt) und dem originalen 1,85:1 Bild alle versöhnt.
Oder aber -wie so oft- die Öffentlich Rechtlichen bzw. Arte zaubern noch irgendwo eine alte Kopie hervor, die dann im Bild und Ton für HD digital remastered ist und sich so einen Vergleich stellen kann.
In diesem Falle: Die Hoffnung stirbt zuletzt!
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am 13. September 2015
Eigentlich ein aufwändiger und bildgewaltiger Film mit tollen Schauspielern, jedoch viel zu langfädig. Die Langfassung würde ich nicht mehr schauen.
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am 29. Januar 2011
nicht nur die fehlende alte Synchronisation, auch bild-/tontechnisch ist die Blue-Ray kein Zugewinn, sieht man vom insgesamt etwas ruhigeren Bild gegenüber der DVD-Langfassung ab.
Diese wirkt, zumindest auf meinem Player, stellenweise sogar etwas schärfer.
Wirklich mies dagegen ist die Tatsache, dass der Film aufgeblasen wurde, d.h. Teile des Bildes fehlen/wegfallen; deutlich zu erkennen beim Vergleich Anfang Kapitel 26:
'Noodles' (Robert de Niro)betrachtet den Schriftzug auf dem Fries über dem Mausoleumsportal - links und rechts fehlen bei der Blue-Ray Buchstaben!
Mal wieder eine Super-Leistung eines Major-Labels, bei welchen man ohnehin zunehmend das Gefühl hat es geht um 'die schnelle Kohle' und nicht mehr um den/die Film/e, von film als Kunst ganz zu schweigen.
Die Hoffnung stirbt zuletzt, vielleicht gibt's ja doch mal diesen Film sauber überarbeitet mit alternativer = alter Synchronisation inkl.
Solange lieber die DVD-Langfassung behalten, auch wenn man dann zwischendurch neu einlegen muss!
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