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am 7. Mai 2005
"Ein persönlicher Film, der zugleich auch eine Reflexion über die eigene künstlerische Arbeit ist.
Wim Wenders trifft seinen Freund Yohij Yamamoto, Mode-Avantgardist, in Tokio + Paris & entdeckt in ihm einen Gleichgesinnten - Kleiderkreationen & Filmemachen als eine Art zu leben. Stadtlandschaften, überraschende Perspektiven, Architektur aus Licht zweier internationaler Metropolen. Ateliers, Laufstege, Gesichter, Gesten..."
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am 28. Mai 2006
Aufzeichnungen zu Kleidern und Städten" ist neben den visuellen Reflexionen, die sich auf der Augenhöhe reflektierter Kunstvideos (optisch und immanent theoretisch) befindet, eine Studie zu Identitätsfragen. Der Beginn kommt mit einem sehr langen Zitat daher, das sich auch grafisch sichtbar immer mehr zu Buchseiten verlängert, ohne dabei an Intensität zu verlieren, man wartet nebenbei auf die Auflösung, von welch hervorragendem Denker der Text genommen sei. Man wird enttäuscht, es findet sich am Ende kein Name darunter. Es handelt sich um den Sprecher selbst, der den Text gleichzeitig akustisch übersetzt, Wim Wenders. Der Text, den man da sieht, sind die Aufzeichnungen. Identität ist eine Frage, die mit Kleidern und Städten zu tun hat.

Der Modemacher Yohji Yamamoto sagt denn auch, seine Generation könne überall leben. Er habe keine Identität (ähnlich flüssig wie Wenders das auch sieht) oder verbinde Tokyo nicht mit solch einem Begriff. Es ist vielmehr das Offene. Die Bilder dabei sind fluid, ballen sich zusammen wie Wolken und setzen sich wieder anders zusammen, bauen sich auf und ab. Das Leben ist ein Prozess. Images gehen durch Personen hindurch. Personen aus alten Fotobänden und deren Art Kleidung zu tragen verschiebt sich in den Entwurf neuer Kleidung, ballt sich zu neuer Kleidung zusammen, materialisiert sich. Dabei wird klar, dass Vorlagen, die bspw. Zigeuner (auch dadurch wirkt der Film weniger elitär als man vermuten könnte, Wenders selbst taucht beim Billard stone washed in Jeans auf) stilvoll Kleidung tragend zeigen in den 30er Jahren, ebenso Medien sind wie die Mannequins später auf dem Laufsteg. Das ursprüngliche Image wird verarbeitet weiter getragen, weiter transportiert durch die Zeit. Identität ist selbst da ein Prozess, wenn es sich um ein Image handelt, das durch mehrere Personen hindurch geht, vom ursprünglichen Bild bis auf die Körper. Die Kleidung wird Image, das sich gleichzeitig auf und abbaut, nicht zu sich kommt, nicht fest wird. Der Ursprung wird verteilt, er könnte überall sein und wird grenzenlos. Denn bereits die Vorlage aus dem Fotoband wird so als Ursprung und damit als identitätsverbürgend in Frage gestellt. Und damit Identität. Auch Städte entstehen im Fluss (oftmals am Fluss), deren Bilder oder Images entstehen aus vielen Vorlagen. Sie werden geschneidert, das Maß jedoch, das dabei genommen wird, ist das einzige, das einen konkreten Ort besitzt, nämlich die Figur des Trägers, die sich im Mannequin selbst als Medium erweist und weniger als Identität. Vermutlich gilt das auch für Städte, nur die Städte wissen das nicht.

Der Film liegt wegen seiner optischen Umsetzung über dem Dokumentarfilm zu Derrida von Kofman (den es ebenso auf DVD gibt). Aufzeichnungen zu Kleidern und Städten" ist ein verfilmtes Philosophiebuch, wenn es dieses Buch gäbe, Wenders nennt den Film bloß Aufzeichnungen (die Aufzeichnungen sind ausgezeichnet). Der Film verlangt Aufmerksamkeit und ist dafür hervorragend. Mehrfach codiert wie er ist, habe ich das Filmisch - Visuelle weniger geschildert, das lässt sich leicht nachlesen. Der Film ist hervorragend.
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am 14. April 2012
Der Film ist informativ und interessant, allerdings nichts für jedermann! Leute, die sich mit dem Handwerk Mode und Modedesign beschäftigen, werden mit dem Film definitiv mehr anfangen können als Menschen, die sich einfach nur gerne schöne Mode kaufen.
Auch sollte man darauf eingestellt sein, dass der Film aus dem Jahr 1989 ist und dementsprechend auch die Mode etc.
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am 11. Mai 2015
"Aufzeichnungen zu Kleidern und Städten" lässt zwei Menschen unterschiedlicher Berufsbranche aufeinandertreffen, dabei finden sich jedoch Gemeinsamkeiten der künstlerischen Note. Ein recht persönlicher Film, der gleichermaßen als Dokumentation zu verstehen ist und auf angenehme Weise seine Entstehungszeit widerspiegelt.
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am 27. März 2006
Ein nicht gänzlich unintressanter Blick von Wim Wenders auf einen besonderen "Dressmaker" wie sich Mr. Yamamoto selbst nennt.
Es werden Vergleiche der Arbeit eines Filmemachers und eines Designers gemacht und festgestellt.
Alles in allem ein Aussenseiter Wenders mit wenig wiedersehenswert.
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