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TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 5. November 2007
In dem filmisch umgesetzten Theaterstück von 1946 kämpft ein Vater für die Ehre seiner Familie und um Gerechtigkeit. Finanzielle Einbußen und die Denunzierung durch die sogenannte gute englische Gesellschaft bringen die Familie Winslow an die Grenze ihrer Belastbarkeit.

An einem verregneten Sonntagmittag kommt die Familie Winslow von ihrem Kirchbesuch zurück und bereitet sich auf einen wichtigen Besuch vor. Der zukünftige Schwiegersohn wird um die Tochter des Hauses, Catherine (Rebecca Pidgeon) anhalten. Dieses freudige Ereignis möchte man gebührend feiern, doch dazu kommt es nicht mehr.
Unvermutet trifft der jüngste Spross der Familie vor den bald beginnenden Weihnachtsferien ein. Ein Schreiben, welches an das Familienhaupt gerichtet ist, setzt die Winslows davon in Kenntnis, dass der 12jährige Ronnie unehrenhaft von der Militärakademie entlassen wurde, weil er eine Fünf-Schilling-Postanweisung gestohlen haben soll. Sir Arthur Winslow (Nigel Hawthorne) ist jedoch bald davon überzeugt, dass hier ein schrecklicher Fehler gemacht wurde. In der Folge versucht er mit Unterstützung seiner Tochter die Unschuld seines Sohnes mit allen Mitteln zu beweisen.
Leider sind die Bemühungen kostspielig und erfolglos. Der Name Winslow, der zwar in der Öffentlichkeit bald eine traurige Berühmtheit erlangt, scheint bald das Siegel der Lächerlichkeit zu tragen. Da bietet sich die Gelegenheit, den berühmten Rechtsanwalt Sir Robert Morton (Jeremy Northam) für den Fall zu interessieren. Morton genießt den Ruf, niemals einen Rechtsstreit zu verlieren. Wird die erhoffte Übernahme des Mandats die gewünschte Wendung der Ereignisse bringen?
Durch geschickte Kameraführung wird dem Zuschauer eine besonders intime Betrachtung der einzelnen Darsteller gewährt. In der Art wie Türen offen gelassen werden, ge-schlossen bleiben, oder Personen dahinter verschwinden, erhält man oft mehr Hinweise, als durch die Dialoge, welche die Protagonisten führen. Ein Blick oder eine scheinbar unwichtige Geste verrät Gefühle, die ungesagt bleiben müssen oder noch verschwiegen werden sollen. Dies erzeugt eine überzeugende Spannung im Handlungsablauf.

Insgesamt besticht der Film durch seine innere Harmonie, den ausgeglichenen Schauspielern und der interessanten Thematik. Die tragischen Elemente der Erzählung werden durch die selbstironischen Darstellungen gemildert, welche sogar gelegentlich mit einem Augenzwinkern für einen gesunden Lacherfolg sorgen.
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am 5. Juli 2007
Ein ganz hervorragender Film, der durch seine exzellenten Schauspieler - auch in kleinen Nebenrollen (z.B. das Hausmädchen) - besticht. Hier sitzt jede Nuance, jeder Blick hat eine Bedeutung, was man auf den ersten Blick vielleich übersehen kann. Deshalb ist auch der Audiokommentar des Regisseurs und seiner Hauptdarsteller sehr zu empfehlen, weil er einem die Liebe zum Detail, die hier vorherrscht, verdeutlicht. Zum Inhalt: Das unerschütterliche Streben nach Gerechtigkeit eines Vaters für seinen zu Unrecht aus einer Militärschule wegen angeblichen Diebstahls verwiesenen Sohn. Dies ist aber eher nebenher interessant. Vielmehr steht eigentlich die Familie Winslow im Mittelpunkt: Der liebenswert missratene ältere Sohn, die Mutter, die den Prozess als Gefahr für das Glück ihrer Familie ausgemacht hat, der kränkelnde Vater, das fälschlich beschuldigte Nesthäkchen und natürlich seine sich für seine gerechte Behandlung und für die Frauenrechte einsetzende Schwester Cate, eine etwas herb und kühl wirkende Intellektuelle, die aber durchaus über Reize verfügt, für die Sir Robert Morten, der für den Fall gewonnnene Antwalt, nicht unempfindlich ist. Wie bei Jane Austen kommt es zu keiner "greifbaren" Annäherung der beiden, aber gerade die im Raum liegende Anziehung von Anwalt zur Schwester des Klienten ist es, was den Film wiederholt sehenswert macht.
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am 5. November 2014
Ein Sozialdrama mit historischem Hintergrund, zu dem Terence Rattigans Theatervorlage diente. Ihm verdanken wir die geschliffenen Dialoge, Regisseur Mamet hingegen die britisch unterkühlte Art und Weise, in der hier agiert wird. Das engt die Darsteller stark ein und reduziert sie zu Holzfiguren. Oberste Maxime ist nun halt mal ‘Contenance‘ wahren. Der Grund der Gerichtsverhandlung scheint immer noch aktuell. (Heute wird auch noch eine Kassiererin wegen ein paar € entlassen.) Ronnie Winslow soll eine Postanweisung gestohlen, die Unterschrift gefälscht und eingelöst haben. Hat er natürlich nicht. Vater Winslow (Nigel Hawthorne) ruiniert seine Familie finanziell, die Verlobung seiner Tochter Catherine (Rebecca Pidgeon, Ehefrau des Regisseurs) platzt und Sohn Dickie (Matthew Pidgeon, Rebeccas jüngerer Bruder) muss Oxford verlassen. Ein Pyrrhussieg also für diesen Familienverband im doppelten Sinne. Das Ambiente ist artgerecht, die erwartete Lovestory zwischen Catherine und Anwalt Morton bleibt aus. (‘No sex please, we are British‘.)
Es gilt nur noch ein Gefühl: die Ehre, die Familienehre. Lediglich die Streitgespräche zwischen Winslow und seinem Anwalt Morton (Jeremy Northam) bewegen einen zum Weiterschauen. Sie streiten eigentlich um ‘des Kaisers Bart‘. Mutter Winslow (Gemma Jones) leidet am meisten unter dem Drehbuch. Die deutsche Synchronisation ist manchmal hanebüchen (‘3 und 6‘ öfter wiederholt soll heißen 3 Shilling und 6 Pence).
Wer’s mag?! Konventionelles Kino mit dazu passendem Thema.
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am 10. März 2009
überzeugende Unterhaltung, gute Darsteller besonders Jeremy Northam und Rebecca Pidgeon machen dieses Gerichtsdrama recht unterhaltsam. Familie, Recht und Ehre stehen hier im Vordergrund. Kein Krimidrama der Who done it Variante, aber spannend dank dichter Handlung.
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am 12. Mai 2011
Noch ein toller Film aus Grossbritannien! Die alle Charaktere sind authentisch und charmant. Besonderes imponieren mir die Figuren von Catherine Winslow und Sir Robert Morton. Ein Film der man wieder anschauen will.
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am 26. Februar 2005
England zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Der jüngste Sohn der Familie Winslow wird von der Militärakademie geworfen, weil er angeblich gestohlen haben soll. Seine Eltern glauben an seine Unschuld und wollen vor Gericht eine Rehabilitierung des Jungen erstreiten. Da der junge Winslow jedoch von einem Militärgericht abgeurteilt wurde, kann der Fall nicht neu aufgerollt werden.
Der Vater der Familie will sich nicht damit abfinden und engagiert den bekannten Anwalt Sir Morton. Dieser kämpft nun zunächst im Parlament dafür, dass überhaupt eine Verhandlung stattfinden kann. Es beginnt eine Schlammschlacht, die die gesamte britische Nation entzweit, denn eine Verhandlung zu erlauben, würde die Autorität des Militärgerichts in Frage stellen. ...
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am 25. November 2008
Die Vorrezensionen sind mir unbegreiflich. Vielleicht hatten die eine andere DVD? Ich habe ein klappernd verfilmtes, langweilig ausgestattetes, schlecht beleuchtetes uninspiriert inszeniertes Theaterstück gesehen, verendet irgendwo auf halber Strecke zwischen Boulevard und Anspruch. In Hamburg geht man für soetwas mit dem Altkanzler ins Winterhuder Fährhaus und langweilt sich zu Tode.
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