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am 20. März 2009
Pollini hat die beiden Brahms-Konzerte bereits in den 70ern mit den Wiener Philharmonikern unter Böhm (Nr. 1) bzw. Abbado (Nr. 2) eingespielt. So entstanden Aufnahmen voller perlender Energie und jugendlicher Frische. Bei der vorliegenden Neuaufnahme mit den Berlinern unter Abbado spürt man eine Weiterentwicklung, ein Gereift-Sein. Die spätromantischen und nachdenklichen Aspekte werden stärker betont; das Dynamik-, Stimmungs- und Farbenspektrum ist reicher geworden. Die verbesserte Aufnahmetechnik kommt dem sicherlich auch zu Gute.

Ein einziger kleiner Kritikpunkt ist der Beginn des ersten Satzes im zweiten Konzert, das Horn hinkt -- deutlich hörbar -- dem einsetzenden Klavier kurz um eine Achtelnote hinter. Da es sich aber um Live-Aufnahmen handelt (übrigens fast ohne Hintergrundgeräusche!), kann man ein Auge zudrücken. Zumal beide Konzerte hier auch von einer gewissen Spontaneität profitieren, die bei vielen Studio-Aufnahmen weniger zu spüren ist.

Daher fünf Sterne für eine sehr interessante, durchgängig brillante Einspielung, die man guten Gewissens empfehlen kann.
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am 22. Dezember 2002
Pollini erweist sich hier als aussergewöhnlicher Kenner der beiden Klavierkonzerte von Brahms. Durch seine sensible und unprätentiöse Spielweise erschließt er sich den Zugang zu Brahms auf eine unvergleichlich einfühlsame Weise. Insbesondere das 2. Klavierkonzert gewinnt so eine romantische Tiefe, die selbst Interpreten wie Alfred Brendel oder gar der einzigartige Géza Anda nicht erreicht haben. Der gefühlvolle Charakter der Brahmschen Klavierkonzerte hat in Pollinis Spiel wahrlich sein ideales Pendent gefunden. Mit den Berliner Philharmonikern unter Claudio Abbdado hat sich auch die entsprechend erstklassige Begleitung für diesen Ausnahmekünstler gefunden.
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am 27. April 2015
Hier fehlt es nicht an der gebotenen Dramatik, der Schroffheit, den scharfen Kontrasten. Pollini bietet die Brahms erschüttertes Seelenleben reflektierenden Oktavtriller klar und brillant dar. Er kürzt auch nicht ab oder "versteckt" sich hinter Verwaschenheit, wie man es allzu häufig antrifft bei weiniger erfreulichen Beispielen.
Auch das Zweite packt im Wechselspiel zw. schwerer, aufgewühlter Dramatik und zwingender Rhythmik mit zarten, lyrischen Passagen. Das Orchester ist bestens eingestellt und kongenialer Partner. Wo Pollini beim technischen Gipfelsturm mit den absoluten Top-Pianisten mithalten kann, ist er in der Darstellung berückender Zartheit, die von der kristallklaren Linienführung untrennbar abhängt, beinahe unerreicht.

Ich hatte hier anfangs eine kritische Rezension vorgestellt, weil ich wohl beim ersten Hörgenuss auf dem falschen Ohr gelegen hatte. Dies nehme ich ohne Abstriche zurück. Habe jetzt mehrfach verglichen und nochmal mit gereinigtem Geist gehört - und finde es makellos.
Fazit: Wer sich diese Aufnahme besorgt, macht garantiert nix falsch.
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am 21. Dezember 2014
Bin schon immer ein Fan des 2. Klavierkonzerts von Brahms gewesen. Pollini und Abbado sind einfach unglaubliche Meister und spielen das Ganze mit italienischem Temperament aber hochpräzise.
Die Aufnahme ist grandios, man bekommt ein bißchen Live-Atmosphäre mit, aber es gibt keinerlei störende Huster. DIe Tonqualität ist über jeden Zweifel erhaben - ich empfehle, die CD mit einem guten Kopfhörer zu genießen - wunderbar.
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am 15. Juli 2010
Wie immer im Orchestralen hat sich Johannes Brahms schwer getan mit seinen beiden Klavierkonzerten. Große Erwartungen lasteten auf ihm, als er sein frühes Konzert publizierte. Und lange Jahre hat es gedauert, bis er sein zweites schrieb. Von der avantgardistischen Kritik seiner Zeit verpönt gehören die beiden gewaltigen Werke heute zum Standardrepertoire jedes Pianisten. Neben dem Mozart Zyklus und den fünf Beethoven Konzerten stehen sie absolut gleichberechtigt - manche halten sie sogar für die größten Klavierkonzerte überhaupt. Die besten romantischen sind sie allemal.

Zwei Serenaden für Orchester schrieb Brahms, bevor er sein erstes Klavierkonzert d moll op. 15 veröffentlichte, das vielleicht ein bisschen spröde und schwerfällig sein mag, aber dennoch als Werk so frühen künstlerischen Stadiums als sehr gelungen zu klassifizieren ist. Effektvoll ist es jedenfalls, das beweisen schon die Anfangsakkorde.
Aber im umfangreichen Maestoso beweist der Komponist sein Gespür für die große sinfonische Form. Ähnlich seinen Sinfonien zögert er das Herausbrechen des Hauptthemas lange heraus, um es dann feierlich im vollen Orchester zu zelebrieren.
Der zweite Satz ist ein etwas oberflächliches, aber fein melodiöses Adagio, eines der ausschweifendsten des großen Hamburgers. Im Finalrondo kommt er dann aber richtig zur Sache. Es handelt sich um eines der besten Rondi Brahms'. Er führt dem Hörer einen feurigen Tanz vor, der vor Kraft und Pathos nur so strotzt. Nie aber wirkt er larmoyant, sondern stets zupackend.

Erst nach 22 Jahren wagte es Brahms, ein neues Klavierkonzert zu publizieren, op. 83 diesmal in B Dur. War sein erstes Konzert schon sinfonisch angelegt - von Kadenz kaum eine Spur -, so unterstreicht der Tonsetzer dies im zweiten durch die viersätzige Anlage und die enorme Länge von einer guten Dreiviertelstunde. Denn nach dem mitreißenden, perfekt gearbeiteten Kopfsatz setzt er ein Scherzo in Form eines Allegro appassionato. Dieser Satz berauscht und belebt zugleich, in düsteren Tonarten stehend. Hier gibt sich Brahms leidenschaftlich und gelöst seinen Gefühlen hin.
Das Andante ist voller Lyrik und Anmut. Brahms lässt es durchweg leise halten und arbeitet sein Gefühl für poetische Tiefen heraus. Auch im Finale verzichtet er auf einen ausgelassenen Kehraus, setzt stattdessen auf ein schwer zugängliches Allegretto grazioso. Dennoch erscheint die Stimmung in diesem Satz nach den Wirren der vorherigen anmutig und entspannt.

Die Italiener Maurizio Pollini und Claudio Abbado setzen diese beiden Meilensteine der Konzertliteratur eindrucksvoll und genial um. Pollinis Anschlag ist wie immer zart und fühlend. Abbado dirigiert die perfekt und transparent spielenden Berliner Philharmoniker gewohnt flott, aber dennoch fein nuanciert und punktgenau akzentuiert. Der Klang der Aufnahme ist glasklar.

Fazit: Unverzichtbar und immer wieder gerne! Für jeden Freund des sinfonischen Klavierkonzertes eine besondere Einspielung.
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am 22. Dezember 2002
Pollini erweist sich hier als aussergewöhnlicher Kenner der beiden Klavierkonzerte von Brahms. Durch seine sensible und unprätentiöse Spielweise erschließt er sich den Zugang zu Brahms auf eine unvergleichlich einfühlsame Weise. Insbesondere das 2. Klavierkonzert gewinnt so eine romantische Tiefe, die selbst Interpreten wie Alfred Brendel oder gar der einzigartige Géza Anda nicht erreicht haben. Der gefühlvolle Charakter der Brahmschen Klavierkonzerte hat in Pollinis Spiel wahrlich sein ideales Pendent gefunden. Mit den Berliner Philharmonikern unter Claudio Abbdado hat sich auch die entsprechend erstklassige Begleitung für diesen Ausnahmekünstler gefunden.
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