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TOP 500 REZENSENTam 23. September 2007
Wer sich um die Mitte des 20. Jahrhunderts mit klassischer Violinmusik beschäftigte, kam an dem in Odessa geborenen russischen Geiger David Oistrach (1908-1974) nicht vorbei. Er zählte zur Elite der Violinisten und wurde in punkto Bekanntheit weltweit höchstens noch von Jascha Heifetz und Yehudi Menuhin übertroffen.
Auf der vorliegenden CD sind eine Reihe von - meist kleineren - Stücken vereint, die der große Künstler zusammen mit seinem Sohn Igor (*1931) zwischen 1957 und 1961 für die Deutsche Grammophon Gesellschaft aufgezeichnet hat. Den Anfang macht das herrliche Violinkonzert a-moll op. 3 Nr. 8 (RV 522) von Antonio Vivaldi, geboten mit vollendeter Meisterschaft und lupenreinem Ton. Hier wirkt David Oistrach zusätzlich als Dirigent des mitwirkenden Royal Philharmonic Orchestra. Übrigens ist es das einzige Stück, welches bereits in Stereo erklingt. Es wurde im März 1961 in der Londoner Wembley Town Hall aufgenommen.
Die restlichen Kompositionen wurden allesamt in Zusammenarbeit mit dem VEB Deutsche Schallplatten in Berlin realisiert. Im einzelnen handelt es sich um die Bach-Sonate BWV 1037, Händels Sonate g-moll op. 2 Nr. 7, die Triosonate E-dur von Georg Benda, 3 Etudes-Caprices aus op. 18 von Wieniawski und schlußendlich "Navarra" op. 33 von Pablo de Sarasate.
Wie das ausführliche Textheft verrät, handelt es sich um Kompositionen, an denen David Oistrach "mit dem meisten Herzblut hing."
Das ist gut nachzuempfinden: Alle diese Werke werden mit Begeisterung und Leidenschaft, aber auch mit zuchtvollem Verantwortungsbewußtsein interpretiert. Bei aller Virtuosität wird diese nie zum Selbstzweck. Lediglich im Schlußstück "Navarra" lassen die beiden Künstler ein wenig "die Zügel schießen" und beschließen die herrliche CD mit einem glutvollen, atemberaubenden Spiel.
Die alten Aufnahmen wurden von der DGG für ihre Serie "The Originals" sorgfältig digitalisiert, und so erklingen sie, trotz der überholten Klangtechnik, erfreulich und rauscharm. Das schon erwähnte Textbuch wartet mit einem wertvollen Beitrag von Tully Porter auf. Es ist mehrsprachig und enthält auch die Cover der originalen Plattenausgaben.
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am 31. März 2013
Ich kann da nicht obiektiv sein, denn Oisctrach gehört zu meiner Liebe.
Aber, die Interpretation ist ausgezeichnet.
Als Kritik jönnte ich sagen das "Amazon" sein herunterladen einfacher machen könnte.
Vorher war es ganz simpel.
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