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TOP 500 REZENSENTam 14. Oktober 2012
Kein Wort soll an dieser Stelle über die 80er Jahre verloren werden, über New oder Dark Wave oder gar über Gothik, alles Rubriken, in die The Cure gern eingeordnet werden, obwohl sie eigentlich nie etwas anderes waren als eine verdammt gute und innovative Rock-Band, die es immer wieder verstand, aktuelle Musikströmungen aufzugreifen und in den stets unverwechselbaren Cure-Sound zu integrieren.

Mal traurig, mal heftig, mal flippig und verspielt; Cure experimentiert immer neu mit allen nur denkbaren Genres populärer Musik – wie bspw. auf „Wild mood swings “ (1996) mit lateinamerikanischen Bläser-Sätzen, aber mit "Bloodflowers" perfektionieren Smith und sein derzeitiges Gefolge den Cure-Sound von einst und nehmen ihn mit ins neue Jahrtausend – kraftvoll, kreativ und energiegeladen, wie man es von einer Band, deren Zenith man längst überschritten glaubte, nicht erwartet hätte.

"Bloodflowers", nach Auskunft von Smith in der Tradition der Cure-Alben "Pornography" (1982) und "Disintegration" (1989), ist eines der konsequentesten Alben der Band. Kommerzielle Verwertbarkeit kann nicht das Ziel gewesen sein, die Titel verweigern sich oberflächlicher Rezeption. "Bloodflowers" ersetzt Mode durch Musik und überwältigt durch einen Wall von Klängen, pulsierende Gitarren-Riffs (WATCHING ME FALL) und Smiths typisch melancholischen, wehmütig klagenden Gesang (LAST DAY OF SUMMER).

Im besten Sinne ist Cure eine zeitlose Aufnahme gelungen, deren tatsächliche Qualität vielen erst erst retrospektiv bewusst wurde.
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am 11. März 2007
Direkt zu Anfang muss festgestellt werden: Man kann "Bloodflowers" nicht hören, ohne tieftraurig zu werden. Natürlich findet man auf nahezu jeder Cure-Platte ein Übermaß an Melancholie und Niedergeschlagenheit, doch nirgendwo so gebündelt und ausnahmslos wie auf "Bloodflowers". Das Album entbehrt jeden Lichtblickes und wird gerade dadurch zu dem Meisterstück, als das ich es betrachte. Es ist für die Augenblicke gemacht, in denen man sich noch tiefer in seine Traurigkeit hineinstoßen möchte, sein eigenes Leid noch stärker spüren möchte. Für mich ist es das beste Cure-Album überhaupt.

Anspieltipps: Last Day of Summer & There is no if...
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am 22. Februar 2000
Bloodflowers - Blutblumen. Prima Titel für ein Curealbum. Übrigens wohl das letzte für immer und ewig. Was uns bleibt sind 9 edle pure Curesongs . Keine albernen fröhlichen Singles wie Lovecats oder Friday, was wir nicht bedauern... Stattdessen der atmosphärisch dichteste Curesound aller Zeiten. Der typische alte Unterwassersound, hypnotisch, psychedelisch. Die Liedtexte klingen einfacher. Im Gegensatz zu Disintegration sucht man in Bloodflowers vergeblich nach jener lebendigen, morbiden, verdrehten und tieftieftraurigen Bildsprache. Macht aber auch nix. Die Sprache von Bloodflowers ist einfach, klar und direkt. Und manchmal komisch: In Loudest Sound beispielsweise geht es um den Tod einer Beziehung durch Langeweile "HE LOOKS UP AT THE SKY ... SHE LOOKS DOWN AT THE GROUND", wobei GROUND wie GRAVES gesungen wird. Kann man denn fertiger sein? Klasse. Überhaupt geht es in Bloodflowers um das Ende von Beziehungen. Das Ende von Liebe, Leben, Leidenschaft. Wobei die meisten Songs noch völlig optimistisch beginnen, nur um dann (man darf es aber sofort ahnen und wird nicht enttäuscht) in der völligen Katastrophe aufzublühen. Man kann sich bequem in seinen Sessel zurücklehnen und sich dann mit BLOODFLOWERS dem zuckersüßesten Selbstmitleid hingeben. Reuelos. Denn man ist auf der Erde um (aber auch wirklich ALLES) zu verlieren. Es gibt keine Hoffnung. Hurra! Danke, Robert Smith! Es war mal wieder Zeit dafür. Machen wir uns doch nichts vor! Besonders fein, ja geradezu perfide ist noch , das bei alledem nicht wirklich gelitten wird. Hier ist alles nur ein bißchen Selbstzerfleischung/-parodie, ein letzter verzweifelter lustiger Totentanz. Wenn wir schon alle dahinscheiden müssen (und wir müssen, mein Leser), so sollten wir es wenigstens voll auskosten. Bgeleitet von den traumhaftesten Melodien des Jahrhunderts. Nicht umsonst heißt die letzte Curetour dann auch Dream Tour. Bloodflowers, gekauft!
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am 17. Dezember 2013
Dass "Bloodflowers" gern als Teil einer Trilogie mit "Pornography" und "Disintegration" genannt wird, setzt die Erwartungen natürlich sehr hoch. Denn davon unabhängig ist es einfach eine gute Platte. Sicher keine, die man rausholt, weil man unbedingt mal wieder dieses oder jene Lied hören muss. Dafür eine, die als Ganzes einen dunklen Soundteppich ins Zimmer legt, und das ich einfach mal als ein gutes Cure-Album bezeichnen möchte. Und ehrlicherweise bestand auch "Disintegration" schon aus wogenden Klangwelten. Allerdings stechen dort gleich mehrere Songs heraus, die mir im Gedächtnis bleiben.

Das ist auf "Bloodflowers" am ehesten beim Schlußtitel und bei "The last day of summer" so, aber eben auch nicht ganz so prägnant. Das ist aber nicht schlimm, weil das Album als Ganzes ein stimmiges Bild ergibt.
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am 2. Dezember 2006
Kurz und gut: Meine LieblingsCD von The Cure! Zwar sind wirklich alle Lieder ähnlich gestrickt.. aber vom Sound und Gefühl her Perlen, die auf einer Schnur hängen. Einfach die sehr langen Meisterwerke hintereinander laufen lassen und traurig träumen... Anspieltip: "Watching me fall" und "Bloodflowers"... eigentlich außer "39" alles.
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am 23. Februar 2000
Was konnte man nach Wild Mood Swings noch erwarten, war doch the cure zum Mainstream verkommen. Doch glücklicherweise wurden sie von dieser Krankheit geheilt. Bloodflowers beeindruckt beim ersten Hören nicht sonderlich (welche cure-cd tut das schon?!), doch je öfter man die neue Scheibe hört, desto besser wird sie (essentiell für gute cds). Poppige Klänge werden durch verzerrte Gitarren und eindringliche Klangteppiche ersetzt. Auch der eine obligatorische Popsong(Lullaby/Friday I'm in love) wie beispielsweise auf den anderen guten Cure-Alben (Disintegration/Wish) fehlt dankenswerterweise. Eine Abschiedsstimmung zieht sich durch das gesamte Album, wird jedoch mit einer gewissen Leichtigkeit vorgetragen und nach gut 59 Minuten ist eines sicher: dies ist die letzte CD von the cure und Gott sei Dank die beste.
C.Michaelsen
ps. der beste song der CD "Watching me fall" wird für den Film "American Psycho" von Massive Attack geremixt.
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am 13. August 2014
Die Platte ist eine der besten, die ich je gehört habe. Der erste Song schwächelt etwas. Kann man ja nicht immer erwarten, daß jedes Album gleich auf "100" durchstartet.
Aber schon bei dem zweiten Song "Watching Me Falling" ist Genialität erreicht. Der erinnert an Pink Floyds "Careful With This Axe, Eugene". Nicht von der Musik, Melodie her. Sondern von der ganzen "Machart" - Das hätte ich von The Cure nicht erwartet.
Der dritte Song ist wieder so "balladenmässig" - eigentlich nicht so mein Ding. Aber kann man sich anhören.
Der 4te: Gitarre, Bass, Schlagzeug voll im Einsatz. R. Smith auch gut dabei. Cure, wie man sie von früher kennt. Solides Handwerk.
Der fünfte Song: "The Last Day Of Summer" - Das ist ja wohl einer der ABSOLUT besten Songs, die ich je gehört habe :-) Cure in best... in Höchstform! "It used to be so easy. I never even tried" - Yea! Das sind se!!
Nummer Sechs: Smith mit acoustic Gitarre erklärt die Welt...naja.
Song Nummer Sieben auf der Platte: "The Loudest Sound": Zum träumen! Schönste Cure Melodien und Harmonien.....Mmmmm!
Der Achte Song heisst "39" und ist beim ersten Hören eigentlich nervig. Erschliesst sich aber beim 2ten und 3ten Hören. Eine Perle, die mit dem mehrmaligen Hören reift.
Zum letzten Song "Bloodfowers": Für diesen Song alleine lohnt sich schon die Kohle für die CD. Die 7min 28sek gehen viel zu schnell vorbei.

Alles in allem mal ne Platte, die sich lohnt. Für den Preis bekommt man genialste Musik. Wo hat man das heutzutage schon?
Cheers!
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am 30. Januar 2003
Ob man nun will oder nicht: Robert Smith Lippenstift hält und hält. Mit dem verhaßten "Wild Mood Swings" Album schien das Aus für The Cure beinahe besiegelt, die Fans hielten sich beim Kauf zurück und das Album floppte vollkommen. Dabei wollte man die Siegerstraße von "Wish" weitergehen, doch was zuviel war, war zu viel. The Cure wurden Grenzen gesetzt, gut so. Mit Bloodflowers kommt nun endlich seit langer Zeit ein wirkliches Lebenszeichen von The Cure. Was The Cure in den 80iger Jahren angefangen hatten versucht man nun mit diesem Album fortzusetzen. Anscheinend gelingt es. Ob es sich nur um einen eklektischen Versuch handelt, sei nun mal dahingestellt. Das Album funktioniert. So könnte man sich "maybe someday" sehr wohl auch auf der "pornography" vorstellen. Schade, daß man auf diesen Song viel zu wenig Augenmerk gelegt hat.
Viel größer als dieser Songs sind aber sicherlich der Titeltrack "bloodflowers" selber und "the loudest sound". Sie folgen nämlich einem inhaltlichen und musikalischen Konzept, und genau dieses Konzept war es, das The Cure zu dem gemacht haben, was sie jahrelang waren und vermutlich immer noch sind: die Helden einer ganzen Generation von Menschen, die auf der Suche nach Gefühl und Melancholie waren. Prädikat: wertvoll.
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am 2. September 2008
The Cure kannte ich vor diesem Album nur aus "Head on the Door", "Standing on the Beach" und "Seventeen Seconds".
Irgendwer redete mir damals ein The Cure seien nach den 80iger Jahren sehr, sehr schlecht geworden.
Als ich ich 2000 von dem Album erfuhr und der Name "Bloodflowers" sich irgendwie düster anhörte, wollte ich es unbedingt haben; als wäre es eine Vorahnung gewesen.

"Bloodflowers" hat mich süchtig gemacht. Smith's melancholischer Gesang, lange Song Intros, geniale -einzigartige Gitarren Soli. Sowas kannte ich vorher nicht von anderen Bands.
Danach musste ich einfach alles haben, was die Band jemals gemacht hat und habe mir eine riesige Sammlung angelegt (und eine Menge Geld gelassen).
Und ich musste festellen, dass mir Falsches berichtet wurde.
The Cure waren niemals schlecht und sind auch heute noch einer der besten Bands der Welt, die es immer wieder schaffen neue Klänge zu erfinden und Menschen in Ihre Welt zu saugen.

"Bloodflowers" war für mich der Anfang und wird immer mein Favorit bleiben.
Die Scheibe kann ich nur jedem ans Herz legen, der mal was neues ausprobieren will, sowas wie The Cure, gibt es kein zweites Mal.

Ich erinnere mich, dass ich damals viele Freunde mit meinem Wahn angesteckt habe....
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am 6. Juli 2013
Bloodflowers ist nicht das beste Album der Band, aber in seiner geballten Zynik und kompromisslosen Hoffnungslosigkeit ein Meisterwerk. Robert Smith war bei diesem Album offenbar nicht nach Pathetik zu Mute, so durchgängig kalt sezierende Analysen findet man sonst nur vereinzelt auf den vielen anderen Bandalben.

Am ehesten lässt es sich hinsichtich seiner Atmosphäre vielleicht noch mit "Pornography" vergleichen, nur dass Bloodflowers konsequent gitarrenlastig und überwiegend laut daherkommt. Höre ich immer wieder gerne.
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