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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
3
Verdi Heroines
Format: Audio CD|Ändern
Preis:6,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 16. April 2000
Ist dies das Recital, auf das wir gewartet haben? Die große Auseinandersetzung mit Maria C.? Ohne diesen Vergleich (um den es Gheorghiu selbst, da bin ich sicher, durchaus geht) hätten wir eine erstaunliche, weil erstaunlich verseitige und verschichtige Dokumentation des gegenwärtigen Könnens eines des ganz großen Soprane der Gegenwart vor uns. Hört man sich aber etwa "Caro nome" an und vergleicht es mit La Divinas Interpretation, werden die Grenzen Gheorghius deutlich - dies alles natürlich auf allerhöchstm Niveau. Anderes - wie die Leonora aus Forza - ist grandios. Ich glaube, keine Sängerin kann heute Verlgeichbares abliefern. Dennoch: Verdis Hochdramatische liegen ihr weniger als die Puccini-Frauen, bei denen sie gar keinen Vergleich zu scheuen braucht (kaum zu überbieten etwa: La Rondine). Möglich allerdings, daß der Stimme in den nächsten Jahren noch das zuwächst, was sicher viele Fans im Falle Verdi noch vermissen. Dann steht Angela Gheorghiu weit über allen, die sich heute im italienischen und französischen Fach zu bewähren suchen. Ich bin gesapnnt, was Jürgen Kesting meint.
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am 16. September 2013
Nun ist diese Aufnahme schon einige Jahre alt und trotzdem höre ich sie mir gerne an, wenn ich von den aktiven Sängerinnen ein wirklich gutes Verdi Recital hören möchte. Hier ist alles auf allerhöchstem Niveau, manches auch herausragend, auf einem Niveau, wo sie keinen Vergleich mit Callas, Tebaldi, Suterhland und Co. zu scheuen braucht.
1. Vespri siciliani: Herausragend die Agilität, Stimmschönheit, die korrekten Koloraturen. Mehr geht fast nicht. Ich kenne heute keine Sängerin die dies besser singt, wenn auch Gheorghiu dies nie live gesungen hat.
2. Don Carlos: Wieder stimmt die Stimmfarbe, Stimmung, technisch Einwandfrei. Wer Freni und Scotto in dieser Rolle liebt, hat hier eine würdige Nachfolgerin. Von der tiefen bis zur hohen Lage stimmt alles.
3. Rigoletto: Die Gilda wäre Anfang der Karriere sicherlich eine interessante Rolle gewesen. Vielleicht hat sie im Ausdruck schon einen zu "erwachsene" Stimme, doch auch hier ist technisch nicht viel auszusetzen. Nur bei den ganz hohen Tönen wird es eng,a ber auch hier kein Zeichen von Schärfe.
4. Aida: Schöner habe ich diese Arie seit Caballe nicht mehr gehört. Was Gheorghiu hier wirklich gut kann, ist es das hohe C "dolce" zu singen, also im Piano, nicht geschrien. Das habe ich so nur von Callas und Caballe in Erinnerung.
5. Trovatore: Auch hier wieder Agilität, Stimmfärbung; alles passt. Wenn man ganz genua hinhört ist vielleicht ihre Aufnahme dieser Arie auf der Gesamtaufnahme um ein kleines bisschen "aufregender".
6. Ballo: Vielleicht fehlt hier ein bisschen Gewicht in der Stimme, doch ist alles wieder technisch sehr sauber.
7. Simon Boccanegra: Eine ihrer Paradrollen, die sie schon weltweit gesungen hatte, was anhand der Aufnahme nicht verwundert... Wahrscheinlich die beste Amelia ihrer Generation.
8. Forza del destino: Hier ist das absolute Highlight der gesamten Aufnahme. So herausragend habe ich "Pace" noch nie gehört, vor allem das Ende mit dem in einem Atemzug gesungenen und lang gehaltenem "Maledizione".
9.Otello: Wieder eine Rolle die ihr wunderbar liegt. Optimal wieder die Stimmfärbung in Richtung Gebet.

Im Vergleich mit aktuellen Stars (Radvanovsky, Netrebko), ist dies hier die beste Aufnahme von Verdi Arien. Gheorghiu hat es einfach drauf, die Stimme auf die Rolle zu adaptieren, ihr jedes mal eine andere Färbung zu geben und mitzureissen. Technisch ist sie ohnehin allen überlegen.
Ein wunderbares Album!
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am 27. Oktober 2002
Angela Gheorghiu präsentiert mit ihrem Verdi-Recital eine interessante Zusammenstellung wichtiger Szenen und Arien aus Verdi-Opern. Sie spannt dabei den Bogen von Arien für Koloratur-Sopran (Rigoletto-Gilda) bis zu den eher dramatischen Verdi-Partien, wie Aida und Trovatore-Leonora.
Die stimmlichen Voraussetzungen für die gesamte Palette bringt sie ohne weiteres mit: so gelingen die verzierten Passagen ebenso mühelos wie die dramatischen Ausbrüche. Herrlich die „Pace"-Arie aus Forza del destino. Die schwebenden Piani sind fast wie bei der Caballé und Frau Gheorghiu scheint zumindest im Plattenstudio auch den endlosen Atem der Montserrat zu besitzen.
Riccardo Chailly ist ein inspirierender Dirigent, der der Künstlerin zu einer Hochleistung verhilft.
Eines der interessantesten Recitals nicht nur der Gheorghiu, sondern auch auf dem schwierigen Terrain des Verdi-Gesanges.
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