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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
26
4,7 von 5 Sternen

am 5. Juli 2010
7.Studioalbum - 02.September 1985 - 10 Songs auf 42 Minuten - Produzent: Simon Hanhart

Für das 7. Studio-Album hat man enormen Aufwand betrieben.Es sollte alles perfekt sein.Es war nicht mehr dieser rohe urwüchsige Sound, sondern man setzte hier auf viel Melodie und eine Top-moderne Produktion,die allerdings für viele alte Saxon-Fans etwas zu weich ausfiel.Die schmissigen Arrangements wirken alle sehr durchdacht und akribisch ausgearbeitet.Die Produktion passt perfekt zu den etwas catchy und mehr radiotauglichen Songs.Die ersten 8 Songs sind wirklich spitze und gehen sofort ins Ohr - besonders hervorzuheben "Back on the Streets"(eine wirklich ausgefeilte clevere äusserst Radiogeeignete Single mit richtig geilem Refrain) und "Rock n Roll Gypsy"(sehr melodische Ohrwurm-Midtempo-Single), aber auch alle anderen Songs sind klasse.Bei Song 9 + 10 fällt dann etwas die Qualität ab, das macht aber an der Höchstnote keinen Abbruch mehr.Natürlich wird hier ein anderer Metal-Stil dargeboten als bei "Wheels of Steel" oder "Strong Arm of the Law", es wurde halt etwas mehr auf radiotauglichen Mainstream-Hardrock gesetzt, aber wirklich grossartig umgesetzt. Man kann "Innocence is no Excuse" als auf seine Art geniales Album bezeichnen - ohne Übertreibung. Songs wie "Rock n Roll Gypsy", "Back on the Streets", "Broken Heroes" und "Rockin Again" hätten bei Whitesnake oder Def Leppard zu echten Gassenhauern werden können, warum Sie es bei Saxon nicht wurden, vermag ich nicht zu sagen - das Zeug dazu hätten die Songs ohne Zweifel gehabt um voll durchzustarten. Ich finde ehrlich aus vollem Herzen, dass Saxon mit dem Album Grosses geschaffen haben, von dem leider nur die wenigsten Musikliebhaber wirklich Notiz nahmen.

Das Album ist eigentlich für jeden geeignet der es nicht all zu hart(aber auch nie zu weich) und schnell braucht, ein brilliantes melodisches Hardrock-Album mit tollen Mitsing-Refrains und Gitarrenriffs, meist im Mid-Tempo-Bereich angesiedelt, dass man ohne jede Langeweile durchhören kann. Für mich eines der allerbesten Saxon-Alben, das bei Erscheinen deutlich unter Wert behandelt wurde.

Anspieltipps: "Back on the Streets","Rock n Roll Gypsy","Call of the Wild","Broken Heroes"
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am 24. September 2016
One of their commercial albums but the one with I grew up with. The delivery was accurate and fast. Some of this songs you'll still hear live.
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TOP 500 REZENSENTam 27. September 2015
Wahrscheinlich ist "Innocence is no excuse" die umstrittenste Scheibe die SAXON jemals produziert haben. Nach dem "Crusader"- Debakel erwartete eigentlich jeder eine Umkehr zu den älteren Alben, weit gefehlt, denn SAXON gingen den eingeschlagenen Weg konsequent weiter. Der Unterschied war, dass das Songmaterial um Klassen besser war als noch auf "Crusader". Für mich war "Innocence is no excuse" schon damals ein richtig geiles Album, so ein Zwischending aus den alten SAXON und dem neuen Weg den sie mit "Crusader" eingeschlagen hatten. Was musste ich mir damals für diese Meinung anhören, "Innocence is no excuse" war in weiten Teilen der Metal-Gemeinde ein "No Go" und ich hatte jede Menge Spott und Hohn zu ertragen. Umso verwunderter bin ich das dieses Album hier nur positive Reaktionen hervorgerufen hat, offensichtlich ist es eines dieser Alben das erst spät seine Wertschätzung erhalten hat. SAXON haben hier ihre alten Trademarks mit modernem Heavy Metal verknüpft und das hört sich wirklich richtig gut an. "Innocence is no excuse" rockt richtig, besticht durch eingängige Melodien und die Refrains weisen diesen Mitsingcharakter auf der SAXON-Songs eigentlich schon immer ausgezeichnet hat. "Rockin'again", "Call of the wild", "Back on the streets", "Rock'n'Roll Gipsy" oder "Broken Heroes" sind wirklich richtig klasse Songs die ich bis heute sehr gerne und auch regelmäßig höre. Das hat natürlich nichts mehr mit den alten Bandklassikern zu tun, ist aber moderner Heavy Metal wie man ihn zur damaligen Zeit gehört hat. Mitte der 80er klang Heavy Metal eben anders als noch zu Beginn der 80er, das war zwar gewöhnungsbedürftig aber, zumindest für mich, nicht schlimm.

Mein Fazit: Mit "Innocence is no excuse" ist man den Weg, den man mit "Crusader" eingeschlagen hatte, konsequent weitergegangen. Allerdings hat dieses Album ein paar richtig gute Songs hervorgebracht, offensichtlich haben SAXON aus den Fehlern, die sie beim Vorgänger gemacht haben, gelernt.
"Innocence is no excuse" gehört definitiv zu meinen Favoriten, auch wenn man dieses Album nicht mit den früheren Klassikern von SAXON vergleichen kann, so würde ich es doch mit diesen auf eine Stufe stellen.

Meine Bewertung: 9,5 von 10 Punkten.
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am 11. September 2010
... besaß ich schon in Vinylausgabe, und habe lange gesucht, bis ich diese Aufnahme bei Amazon gefunden habe.... für mich ein Klassiker, der mich von Mitte der 80er bis in die 90er begleitet hat und ich jetzt wieder für mich entdeckt habe.
Melodisch, geht unter die Haut, Mid-tempo ("Devil rides out", "call of the wild", "back on the streets", aber auch ruhigere Töne wie bspw. "broken heroes"...)- wer zuweilen nicht die ultimative Musik-Härte braucht, sollte sich dieses Meisterwerk anhören und anschaffen, aus meiner Sicht zeitlos und jederzeit hörenswert....

absolut zu empfehlen...
Michaela
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am 10. März 2007
1984 mit der "Crusader" gingen Saxon neue Wege. Einer der Songs gab die Richtung vor: `Sailing to America`. Die Gruppe und/oder das Management wollten die U.S.A. knacken. Leider war das Album bis auf das Titelstück lahm und langweilig. Somit waren alle gespannt, wie der Nachfolger werden sollte.

Eins vorweg, "Innocence Is No Excuse" ist kein `Back to the roots`, also kein zurück zu "Wheels Of Steel" oder "Strong Arm Of The Law". Es ist auch wieder mehr Hard Rock als Metal und sehr melodisch ausgefallen. Aber die Songs sind einfach besser als auf dem Vorgänger. Ausserdem ist die Produktion von Simon Hanhart (u.a. Marillion) sehr gut geworden. Mit `Rockin` again` und `Broken heroes` sind gleich 2 typische Saxon-Hymnen vertreten. Solche Songs können eigendlich nur Biff und Co. schreiben. Auch `Call of the wild`, `Back on the streets` und `Give it everything you`ve got` sind richtig gute Songs. Es sind aber auch Durchschnittssongs vertreten wie `Gonna shout` und `Everybody up`. Was die beiden weniger guten Songs von "Crusader"-Album hier sollen? Keine Ahnung. Als Komponist zeichnet sich neben Biff Byford besonders Steve Dawson aus.

Unter dem Strich sind 4 Sterne verdient. Da einige kleine Hänger dabei sind, reicht es nicht für mehr. Alle Hard Rock-Fans und Liebhaber des melodischen Metal sollten sich das Album mal anhören, es (das Album) hat es verdient.
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am 23. Februar 2012
Mitte der Achtziger erfasste neben der melodischen und kommerziellen Popmusik, auch der AOR und der Stadion-Rock immer mehr die Herzen der Zuhörer. Diese Entwicklung blieb natürlich auch den Hauptvertretern des "NWOBHM" Judas Priest, Iron Maiden und SAXON nicht wirklich verborgen. So veränderten alle drei Gruppen in dieser Zeit ihre musikalische Richtung ein wenig, und integrierten auf ihren Alben ebenfalls nicht nur Keyboards, sondern vergleichbare Sounds. Bei Judas Priest war dieser Einfluss auf den Alben - Defenders Of The Crown - und - Turbo - ganz deutliche zu hören. Und bei Iron Maiden finden wir die Richtungsänderung auf den beiden Scheiben - Somewhere Else - und - Seventh Son Of A Seventh Son.

Während Judas Priest und Iron Maiden aber im Kern immer noch ihre "NWOBHM-Wurzeln" beibehielten, machten SAXON einen radikalern Schnitt, und produzierten, tortz ihrer musikalsicher "Unschuld", mit dem Album - Innocnece Is No Excuse - eine astreines und bombastisches AOR-Album, mit zehn durchweg hervorragenden melodiösen Songs, die auch durchaus in den Action-Filmen der damaligen Zeit verwendet hätten werden können.

Nach den zwei eher durchwachsenen Alben - Power Of The Glory - und - Crusader - die zwar einige sehr gute Songs in sich vereinten, aber als Gesamtes, nicht wirklich an die durchweg gleichbleibend hohe Qualität der drei großen Vorgänger anknüpfen konnten, tat diese Richtungsänderung der Band spürbar gut, denn die Songs kommen nicht nur frisch, sondern wieder in der alten Spielfreude daher. SAXON rocken wieder (Rockin' Again), nur eben auf eine ganz andere Weise, und in einem ganz anderen Stil. Es war der Ruf des Wilden (Call Of The Wild), der die Gruppe aber vor allem den "Rock'n'Roll Gypsy" wieder zurück auf die Straße führte (Back On The Streets), um den gebrochenen Helden (Broken Heroes), alles zu geben, was sie ihnen nur geben konnten (Give It Everything You've Got). So ließen sie den Teufel ausreiten (Devil Rides Out) um jedem ganz laut zuzuschreien (Gonna Shout), dass alle wach werden (Everybody Up) und die Rock-Hölle wieder erbeben konnte (Raise Some Hell).

Neben den beiden B-Seiten - Live Fast Die Young - und - Krakatoa - befinden sich wieder unzählige Live-Versionen aus dieser Zeit auf der remasterten Version dieses großartigen aber oftmals völlig übersehenen und unterschätzen Albums, das für mich persönlich zu den besten ihrer Karriere zählt.
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am 8. September 2012
Ja das auch die Unschuld durchaus rocken kann, zeigt dieses eher melodielasstig Saxon Album aus dem Jahr 1985.

Zeigte und der Vorgänger Crusader schon den Hard Rock Weg an, so machte dieses Album nun Nägel mit Kopfen und zeigte die Band Saxon nun gänzlich anders als noch auf Heavy Metal Alben wie " Denim & Leather " oder " Strong arm of the Law ".

Hier wurde klar und deutlich zum Mainstream geschielt um den Massenmarkt zu erobern.Aber trotzdem hält dieses eher softe Album einen Klassiker nachdem anderen für uns Fans bereit. Ob nun den Opener "Rocking again" oder die Kulthymne " Rock N' Roll Gypsy". Alles ist dabei was Saxon Fans durchaus Freude machen kann. Selbst das eher melankolische " Broken Heroes " kommt sehr gut aus meinen Boxen.

Für mich eins der Besten Saxon Scheiben ever, natürlich kann man es nicht mit den heutigen Power Metal Scheiben vergleichen. Aber in ihrer Melodiedichte war dieses Album echt ein Kleinod. Sowas machen Saxon heute leider nicht mehr.

Für mich welcher dieses Album Jahrlang suchte und erst als Picture LP hatte & nun als tollen Rerelease mit 7 ! Bounstracks ein Must have. Einziger Negtiv Punkt, die Texte sind so klein gedruckt im Booklet das man sie nur mit Lupe lesen kann.

Klare 5 Sterne obwohl ich die heutigen harten Alben Dogs of War, Unleash the Beast,The Inner Sanctum & Lionheart klar besser finde.
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am 21. September 2009
!984 veröffentlichten SAXON die LP "Crusader", welche mit der Klasse der 4 vorherigen Alben ("Wheels of Steel" / "Strong Arm Of The Law" / "Denim And Leather" / "Power And The Glory"), vor allem was den "Härtegrad" und die Qualität der einzelnen Songs anbelangte, in keinster Weise mehr mithalten konnte. Einzig und allein der Titelsong ("Crusader") konnte bei dieser LP den "Test of Time" bestehen. Ein Jahr später (1985) veroeffentlichten SAXON dann die LP "Innocence Is No Excuse". Und hier schieden sich nun endgültig die Geister. Ein Großteil der Fans wandte sich von Saxon ab (was ich bis heute nicht verstehen kann), weil nach deren Auffassung die Songs der LP zu glatt poliert waren und die von den früheren SAXON-LPs bekannten rauhen Ecken und Kanten fehlten. Diese Feststellung ist nach meiner Auffassung nur zum Teil richtig. Aber den einzelnen Songs kann auf keinen Fall die Qualität abgesprochen werden. Das Song-Material ist um Klassen besser als das bei der "Crusader-LP". Richtig ist, dass SAXON bei einigen Songs Keyboards verwendeten (aber nur bei Intros oder dezent im Hintergrund). Dies allein genügt bei vielen "Fans" ja schon, die Band bzw. die LP von vornherein abzuschreiben. Die Verwendung von Keyboards ist für diese Leute ein Sakrileg und auf keinen Fall mehr "metal". Was für ein Schwachsinn ! Auch das Cover der LP wurde sehr kritisiert (wen juckt das, solange die Musik gut ist !). Seltsamerweise kam diese LP aber auch beim Großteil der Musik-Journalisten nicht besonders gut an und bekam damals in den einschlägigen Rock-Magazinen auch keine besonders hohen Bewertungen. Die meisten dieser selbst-ernannten "Godfathers Of Rock & Metal" haben aber in der Zwischenzeit ihre damalige negative Bewertung revidiert und erkannt, dass diese Scheibe mittlerweile ebenfalls als ein Klassiker in der SAXON-History zu betrachten ist.
Ich hatte das große Vergnügen, im Jahr 1986 mal wieder ein Konzert von Saxon zu besuchen, wo die Band unter anderem auch 6 Songs von dieser LP zum Besten gab (Rocking Again / Back On The Streets / Devil Rides Out / Rock'n'Roll Gypsy / Broken Heroes / Everybody Up). Live kamen diese Songs auch viel härter und aggressiver rüber und fielen gegenüber den älteren Sachen in keinster Weise ab. Was mir jedoch auffiel war die Tatsche, dass dieses Konzert (im Gegensatz zum Jahr 1983) bei weitem nicht ausverkauft war. SAXON hatten anscheinend bei den Fans mit ihren letzten beiden LPs sehr viel Kredit verspielt und waren nicht mehr so angesagt wie noch 3 Jahre zuvor. Für mich war dieser Umstand aber absolut unverständlich. Mir gefallen auch die beiden Nachfolger dieser LP ("Rock The Nations - 1986" und "Destiny - 1988") sehr gut. Ich weiß, dass SAXON in den Jahren 1986 - 1990 eine Durststrecke durchmachen mußten und dies die sog. "Saure Gurken-Zeit" der Band gewesen ist. Ich habe keine Ahnung, warum das so war, aber ich muß ja auch nicht alles verstehen. Berechtigt war die Abkehr vieler Fans von SAXON zu dieser Zeit auf keinen Fall. Erst mit dem Album "Solid Ball Of Rock" (1991) konnten SAXON wieder sehr viel verlorenen Boden gut machen und auch die alte Fanschar wieder begeistern.
Anspieltips von "Innocence Is No Excuse":
Rocking Again / Everybody Up / Broken Heroes / Back On The Streets / Rock'n'Roll Gypsy / Devil Rides Out / Raise Some Hell (und die restlichen 3 Songs sind nicht allzu viel schlechter !).
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am 11. Oktober 2009
Die Scheibe damals noch als Schallplatte kaufte ich im Jahre 1985
es wurde eine meiner Liebingsscheiben, Die ersten 5 Stücke sind super
vielleicht die besten 5 Songs die Saxon je aufgenommen haben konnte damals einfach nicht genug davon bekommen. Vom wuchtigen Rockin again bis zu Rock n Roll Gypsies einfach zum abheben .Super Aor Rock.
Auf Seite 2 ist Brocken Heroes mein Favorit eine Heavy Hyhme der Spitzenklasse. Die restlichen Songs sind keinesfalls schlecht kommen aber an die ersten 5 und Broken Heroes nich herran.Die Songs werden von Biffs unvergleichlichem Gesang dominiert.Habe vor kurzem das Ding
bei Amazone als CD erworben und bin sehr glücklich darüber die Songs jetzt auf Cd mit neuem Sound zu hören. Für dieses Werk bekommen Saxon ganz dicke 4 Sterne von mir weil Seite 2 etwas abfällt
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am 25. Oktober 2013
"Innocence is no Excuse" erschien 1985 und wurde in der Formation Peter "Biff" Byford (Vocals), Graham Oliver (Guitar), Paul Quinn (Guitar), Steve "Doobie" Dawson (Bass) und Nigel Glocker (Drums) eingespielt. Die Platte klang meines Erachtens eher nach Hard Rock, denn nach "New Wave of British Heavy", in deren Schublade die Band bereits mit ihrem "nur" durschnittlichen Debüt gesteckt wurde, aber nicht hineingehörte.

Nach dem melodisch ausgefallenen "Crusader" 1984 verleugneten Saxon mit "Innocence is no excuse" erstmalig ihre Wurzeln zugunsten eines härteren, langsamen Weges, in den sie mit jedem Album neu vordrangen und sich immer tiefer hineinwagten. Der rohe, unausgegorene Stil war einem Hard Rock orientierten Stiles gewichen. Qualitativ schlug das Album ein wie eine Granate, und auch die Kritiker waren dem Album gegenüber positiv eingestellt. Es traf den Nerv des Zeitgeistes und den Massengeschmack der Fans, und stieg direkt in die UK-Charts ein, scheinbar wollte man auch die internationalen Linien beschreiten.

Zwar bietet die Scheibe keine großen Hits, wie etwa "Dallas 1PM" oder andere, und dennoch hat das Album einige wohlgefallende Tracks in der Setlist, allenvoran den Hymnen "Rockin' Again", "Rock 'n' Roll Gypsy" und "Devil Rides Out" auf der A-Side. Auch "Call of the Wild" ist gut gelungen.

Auf der B-Seite nimmt man sich dann abermals beim Schopf, und liefert mit "Broken Heroes", dem knackigen Rocker "Gonna Shout", den sich leicht Richtung `back to the roots` wendenden, schnellen "Everybody up", "Raise some Hell", und "Give it everything you've got", klassisches Hard Rock-Material.

Als Boni gibt es dazu noch die überzeugenden Songs "Live fast die young", "Krakatao", "The Medley", Live-Versionen von "Gonna Shout", "Devil Rides Out" und "Back on the streets" (BBC-Konzert), und einen 12' Club Mix des letzten Tracks.

Das hommage Cover tut dazu sein übriges.

Fazit: Klassiker der nahtlos an "Crusader" anknüpfen, jedoch programmatisch (mit wenigen Ausnahmen) seine Wurzeln verleugnet. 5 Sterne!
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