Fashion Sale Hier klicken Jetzt informieren studentsignup Cloud Drive Photos Alles für die Schule Learn More Sommerschlussverkauf Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
3
4,7 von 5 Sternen
5 Sterne
2
4 Sterne
1
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0
Format: Audio CD|Ändern
Preis:20,93 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 14. Januar 2015
Um es vorwegzunehmen: ich habe die CD nicht wegen der Mahlersinfonie bestellt. Die Sieben Frühen Lieder von Alban Berg hingegen gehören zu meinen Lieblingswerken, und das seit Jahrzehnten. Barbara Bonney erscheint mir als Idealbesetzung: warm und körperreich, verfügt diese Stimme über erstaunliche Kapazitäten nach oben: auch hochdramatisch, wenn es sein muss, immer aber von Stimmbeherrschung und Ausdrucksvermögen zeugend. Das ist bei diesen Miniaturen nicht einfach, da es in fast allen Liedern Stimmungsschwankungen auf engstem Raum gibt, die nur wenige Sängerinnen glaubhaft darzustellen in der Lage sind. So eine Stelle ist zum Beispiel schon im ersten Lied "Nacht" nach einem Text von Carl Hauptmann: "Weites Wunderland ist aufgetan": wie Barbara Bonney hier Stimme und Herz ebenfalls auftut, das ist schon unvergesslich und hier schwer zu beschreiben. Das Lied von der "Nachtigall" (Theodor Storm) ist sowieso ein Ohrwurm, aber in dieser Interpretation ein richtig gutes, eines der besten Orchesterlieder, die ich wenigstens kenne. Wenn mir jemand noch eine andere Aufnahme der Sieben Frühen Lieder über die Kommentarfunktion empfehlen kann, freue ich mich sehr. - Ich bitte noch um Entschuldigung, dass ich nichts über die Mahlersinfonie schreibe. Aber trotz mehrmaliger Anläufe bleibt mir dieser Komponist fremd, was keine Bewertung sein soll, sondern nur meine persönliche Erfahrung wiedergibt.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. August 2009
Um es vorweg zu nehmen: dies ist keine schlechte Aufnahme. Das Orchester ist in Topform, die Klangqualität erwartungsgemäß spitze. Die Solistin singt den letzten Satz mit Souveränität und nuanciertem Ausdruck, stellenweise durchaus "kindlich im Ton". Soweit eine gelungene Einspielung, aber was fehlt? Mahler selbst beschrieb seine Vierte als "symphonische Humoreske": einerseits leicht, kindlich, unbeschwert, andererseits aber auch ironisch, mit Wendungen, Überraschungen und Widersprüchen. Eine Reise eben in eine Kindheit, der man nachtrauern muss, der aber nicht mehr zu trauen ist. Dieser Aspekt geht in der vorliegenden Aufnahme teilweise etwas unter.

Verglichen mit anderen Dirigenten geht Chailly recht sparsam mit Rubati, Tempowechseln und Überraschungsmomenten um. So klingt seine Vierte oftmals zu "klassisch", mit schönen Melodien und in gewissem Maße vorhersehbaren Höhepunkten und Auflösungen. Aufgrund der eher langsam gewählten Tempi verliert die Sinfonie darüberhinaus etwas an Lebendigkeit, Frische und Spannung. Ein Beispiel ist gleich der Beginn des ersten Satzes: das schubertartige Anfangsthema der Streicher mündet butterweich -- ohne jegliche Tempoänderung, nur mit leichtem Crescendo -- in das Kinderlied der Klarinetten (bei ca. 1:30). Keine Überraschung, kein "Aha!". Mahlers Anweisung für diese Stelle lautet "frisch", doch hier wirkt das Lied etwas schleppend und gebremst. Bernstein, Haitink oder Fischer treffen diesen Witz wesentlich besser. Auch an andere Stellen (vor allem im ersten Satz) hat man das Gefühl, die Musik will loslaufen oder ausbrechen, doch Chailly hält sie im Zaum und kontrolliert sie. Glücklicherweise nimmt dieser Mangel im Laufe der Sinfonie immer mehr ab: die Mittelsätze wirken schon etwas befreiter; am gelungensten ist sicherlich das Finale.

Trotz der genannten Kritikpunkte handelt es sich hierbei, nicht zuletzt dank der hervorragenden Aufnahmetechnik, um eine ordentliche Einspielung. Nicht zwingend referenzverdächtig, aber sicherlich genießbar.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. November 2000
Es ist eine Freude: Holzbläser quieken, Bäse schrummeln und mit jedem Ton bringt es Riccardo Chailly und seine wunderbaren Amsterdamer fertig, das stets Doppelbödige in Mahlers Musik durchschimmern zu lassen. Die kleinsten, dynamischen Feinheiten werden gemessen und sind vom Decca-Toningenieuren-Team kongenial eingefangen worden. Eine Einspielung, bei dem man sich, beispielsweise beim herrliche dritte Satz, wie im Paradies fühlt .
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden