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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
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4,2 von 5 Sternen
The Originals - Johann Strauss - Die Fledermaus / Carlos Kleiber
Format: Audio CD|Ändern
Preis:18,49 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 15. März 2013
Carlos Kleiber war der Strauss-Interpret schlechthin. Es gab und gibt keinen besseren. Und seine "Fledermaus" könnte eine Jahrhundertaufnahme sein, wäre er nicht auf den schwer nachvollziehbaren Gedanken verfallen, den falsch im Falsett röhrenden, unsäglichen Iwan Rebroff ins Ensemble aufzunehmen.
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am 13. Februar 2011
Diese Fledermaus ist schlicht fantastisch im Gesamteindruck. Kleiber dirigiert die Partitur so facettenreich, dazu kommt eine hervorragend plastische Aufnahmetechnik und rückt das Bayerische Staatsorchester ins passende Licht; das hört sich an, als würde der Klangapparat nie etwas anderes als schmissige Strauss-Operetten gespielt haben.
Die Besetzung ist superb: herrlich Hermann Prey in einer seiner Paradepartien als Eisenstein, die Varady passt nicht nur wegen des Akzents herrlich zur späteren Ungarngräfin Rosalinde. Lucia Popp gibt eine stimmlich bewegliche Adele und mit bewährten Kräften sind auch die kleineren Partien besetzt (sogar Rene Kollo nimmt sich heldentenoral ein wenig selber auf den Arm). Einziger Wehmutstropfen ist und bleibt der bereits angesprochene Iwan Rebroff, der sich falsettierend durch die Partie "tuntet". Da gibt es weder bei den Tönen eine hohe Trefferquote noch ist das irgendwie erhellend, was den Charakter angeht. Schade eigentlich bei der ansonsten mehr als stimmigen Gesamtleistung.
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am 28. Dezember 2000
Der wohl begnadetste Dirigent des Jahrhunderts ist der Star dieser Aufnahme: Carlos Kleiber spielt die Fledermaus ein, und heraus kommt ein faszinierendes Juwel. Wer sonst läßt Strauß mit ähnlicher Verve, Präzision und Charme spielen? Die Ouvertüre reicht aus, um gleichermaßen zu fesseln wie zu begeistern. Ein großartiges Ensemble, allen voran Julia Varady und Lucia Popp, trägt nicht unwesentlich zum Vergnügen bei. Der Punktabzug resultiert aus dem abstrusen Einfall, Iwan Rebroff im Falsett den Prinzen Orlofsky anzuvertrauen. Eine jaulende Parodie muß als Mißgriff angesehen werden.
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am 23. November 2008
Wenn man sich die Besetzung durchliest, stutzt man zunächst einmal. Gabriel Eisenstein (Tenor) wurde mit dem Bariton Hermann Prey besetzt, und der Prinz Orlofsky (Mezzosopran) mit Iwan Rebroff (Bass)! Was Prey angeht, so braucht man sich keine Sorgen zu machen: Er singt die Rolle einfach hervorragend. Rebroff trifft die hohen Töne dagegen nur selten. Dafür ist die Besetzung unter den Frauen Spitze: Varady eine unvergessliche Rosalinde, Popp eine Adele erster Klasse. Ein weiterer Pluspunkt der Aufnahme: Das ausführliche Beiheft. Man findet alle Texte, was enorm hilft, die Texte auch gesungen zu verstehen.
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am 26. Juli 2007
Ich besitze diese Aufnahme nun schon einige Jahre und bin nach wie vor schwer begeistert. In der Zwischenzeit habe ich auch viele andere Aufführungen gesehen und gehört, u.a. die Harnoncourt-Aufnahme. Keine von diesen kommt aber - u.a. im Fall von Harnoncourt trotz akribischer musikalischer Arbeit - auch nur annähernd an diese Qualität heran.

Als erstes und über allem anderen ist das Dirigat zu loben: Strauß' Musik kommt so schwungvoll, elegant, tänzerisch und lebendig daher wie ich sie sonst noch nie gehört habe. An den richtigen Stellen sitzen die Rubati, die Tempi sind genau richtig, und auch die zahlreichen ironischen Stellen kommen mit dem nötigen leichten Augenzwinkern daher. Wie auch jede andere von Carlos Kleibers Aufnahmen (dies ist keine Übertreibung) ist diese einfach fantastisch dirigiert; man erkennt das Orchester der Bayriscchen Staatsoper nicht wieder.

Sängerisch gilt dasselbe. Jede einzelne Rolle ist gesanglich und schauspielerisch (bzw. sprachlich in den Sprechszenen) wie für den jeweiligen Sänger geschrieben. Julia Varady in "Klänge der Heimat", Lucia Popp als aufmüpfige, adrette Kammerjungfer und nicht zuletzt als "angehende Künstlerin", Hermann Prey als tollpatschiger und schürzenjagender Eisenstein, René Kollo als Liebhaber des schönen Gesangs (und nicht nur dessen...), um nur die wichtigsten zu nennen, sind einfach die erste Sahnebesetzung für dieses Stück; bis hin in die Nebenrollen! Dies gilt auch - nach anfänglicher Skepsis - für Ivan Rebroff! Es war sicherlich ein Risiko, ihn zu besetzen, aber es ist absolut aufgegangen. Anders als die üblichen Mezzo-Soprane ist er ein glaubhafter androgyner, dekadenter und dauergelangweilter Prinz. Gerade die mangelnde Perfektion seiner Stimme passt vollkommen in die Sektlaune des Werks und macht auch den Orlovsky dieser Aufnahme einzigartig.
Schließlich rundet Otto Schenk als Gerichtsdiener mit wienerischem "Schmäh" und ein einzigartiger Opernchor diese sagenhafte Aufnahme ab. Bei Carlos Kleiber wäre aber auch kaum etwas anderes zu erwarten gewesen...

Eine meiner besten CDs - unter den Opern-/Operettenaufnahmen und überhaupt!
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am 1. Juni 2007
Der große Wurf ist das beim besten Willen nicht geworden. Julia Varady als Rosalinde klingt reichlich bieder, Lucia Popp hätte in diese Rolle weit besser gepaßt. Sie ist allerdings eine fabelhafte Adele. Hermann Prey als Eisenstein ist kein Wiener, dem das Temperament durchgeht, das wirkt darstellerisch zu steif, gesanglich geht er in Ordnung. Auch die anderen Herren sind solide, René Kollo ist allerdings ein überreifer Alfred, das hätte eine Parodie werden müssen, klappt aber nicht. Iwan Rebroff ist weit schlimmer als nur eine Fehlbesetzung, sein lächerliches und albernes Gejaule ist eine Zumutung
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am 14. April 2004
Mit anderen Sängern hätte diese Einspielung mindestens fünf Sterne verdient:

Carlos Kleiber entzündet im Orchestergraben ein echtes Feuerwerk, temperamentvoll und trotzdem extrem präzise. Und wenn man einmal einen Blick in die Partitur wirft, merkt man erst, wie frei die meisten Dirigenten mit dem Stück umgehen. Bis heute ist Kleibers Deutung unübertroffen.

Leider kommen die Sänger da nur teilweise mit: Die Damen gehören zum besten, was die Aufnahmegeschiechte zu bieten hat. Julia Varady ist eine sehr warmherzige Rosalinde, der der Czardas einmal nicht zur Parodie gerät, und Lucia Popp als Adele ist eher eine Rosalinde in spe als nur die übliche Soubrette.

Die Männer dagegen sind durchgehend bestenfalls ordentlich: Sicherlich übersteht Hermann Prey die Höhe der Partie des Eisenstein, aber man hört, dass es ihn mehr Kraft kostet als einen Tenor. Außerdem fehlt ihm der Wiener Schmäh, den die Rolle auch braucht - ein sehr preußischer Eisenstein.

Bernd Weikl singt den Falke ordentlich, aber nicht überragend.

Rene Kollo ist eine Fehlbesetzung als Alfred: Vom Klang her schon kein lyrischer Liebhaber, sondern alternder Playboy, kämpft er technisch mit der Partie, und quetscht sich so durch.

Das alles aber ist nichts gegen die Frechheit, die Ivan Rebroff einem als Prinz Orlofsky zumutet: Wenn schon ein Falsettist, dann bitte wenigstens ein ausgebildeter Countertenor, und nicht dieses unzumutbare Gejammer. Das ist Folter für die Ohren!

Und deshalb kann diese Aufnahme trotz des Dirigenten und der beiden Hauptdarstellerinnen insgesamt nicht überzeugen. Ich empfehle statt dessen die nur wenig schlechter dirigierte zweite Karajan-Aufnahme bei Decca mit Güden, Köth, Kmentt, Berry, Waechter, etc.
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am 14. Dezember 2001
Selbst nach 25 Jahren ist diese Aufnahme immer noch unübertroffen.
Das Bayerische Staatsorchester erreich unter Carlos Kleiber eine perfekte Spielkultur, so hat man die sonst meist verdroschene Ouvertüre in richtiger Form.
Ich kann mich meinem Vorredner nicht anschließen, denn die Besetzung des Orlofsky durch Iwan Rebroff ist durchaus gelungen. So stellt man sich eben einen verrückten Russen vor.
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am 24. November 2012
Sehr gute Besetzung mit der von mir hochgeschätzten Lucia Popp. Auch Julia Varady finde ich gut besetzt. Hermann Prey als Eisenstein hervorragend. Einzig der Einsatz von Rebroff als Prinz Orlovsky in Originaltonlage ist gewöhnungsdürftig.
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am 6. Juni 2016
Nie wieder hat jemand (und ich habe gut ein halbes Jahrhundert FLEDERMÄUSE hinter mir) diese Musik so begnadet dirigiert bzw. gespielt. Zwar ist das alles hart erarbeitet (es gibt ne schöne Doku davon), aber da sieht man, was herauskommt, wenn ein Genie und ein williges Spitzen-Orchester richtig zusammen arbeiten. Schon bei der Ouvertüre bekommen die Noten Flügel, die Musik perlt weiter bis zum Ende. Das ist der Straussche Himmel - das ist das Maß der Dinge an Spielkultur! herzlich grüßt DER OPERNFREUND (Peter Bilsing)
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