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Kundenrezensionen

3,0 von 5 Sternen
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TOP 500 REZENSENTam 28. Februar 2006
Diese Aufnahmen vermittelten mir seinerzeit die erste Bekanntschaft mit Händels Wasser- und Feuerwerksmusik. Sie galten bei ihrem Erscheinen Mitte der 1950er Jahre als Referenz-Aufnahmen. Der früh verstorbene Dirigent Fritz Lehmann (1904-1956) setzte sich zu einer Zeit für Alte Musik ein, als diese einem breiten Publikum weitgehend unbekannt war.
Trotzdem glaube ich, daß die Einspielungen wegen ihrer beschränkten Klangqualität (mono) heute nicht mehr ernsthaft konkurrenzfähig sind, trotz des glänzenden Orchesterspiels der Berliner Philharmoniker, die aber für heutige Begriffe zu stark besetzt sind. Positiv zu vermerken ist allerdings, daß Lehmann äußerst transparent musiziert und in manchen Belangen bereits in die Nähe der späteren Originalklang-Aufnahmen gerät. Als wertvolle Erinnerung an Fritz Lehmann, der heute leider fast vergessen ist, ist die CD auf alle Fälle empfehlenswert. Lehmann war in den Pioniertagen der Langspielplatte eines der "Zugpferde" der DGG, neben Ferenc Fricsay, Eugen Jochum und Ferdinand Leitner. Sein Repertoire war weitgespannt, es reichte vom Barock bis zur Spätromantik. Zahlreiche Aufnahmen belegen das, aber sie sind fast alle längst vergriffen oder nur über relativ teure Speziallabels wie "forgotten records" erhältlich.
Ein sorgfältig ediertes Textheft mit vielen interessanten Informationen liegt der Ausgabe bei. Es ist der Aufmerksamkeit des Lesers wert.
Wer eine moderne Aufnahme wünscht, der sollte Marriner, Harnoncourt, Wenzinger oder auch Münchinger in Betracht ziehen oder zu einer der zahlreichen HIP-Ausgaben greifen.
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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