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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
3

am 17. November 2003
Vanden Plas gehen 1999 mit "Far Off Grace" den Weg weiter, der zuvor 1997 mit "The God Thing" eingeschlagen wurde. So zeichnen sich die neun Tracks des dritten Studioalbums durch den inzwischen eindeutig gewonnenen Wiedererkennungswert des Vanden Plas- Sounds aus und entwickeln den Stil der Band zusätzlich weiter.
Die Songs sind ein wenig eingängiger geworden und offenbaren durch recht übersichtliche Strukturen die besonderen Merkmale der Band in sehr direkter Weise ohne viel Drumherum.
Dementsprechend öffnet "Far Off Grace" auch mit einem sehr straighten Brecher. I CAN SEE kommt gleich mit einem enormen Groove und präsentiert knackige Heavy-Riffs, rhythmische Vielseitigkeit und bringt sofort das Keyboard als Melodieinstrument ins Spiel. Der Chorus lebt von einer hohen Klangdichte und außerordentlich gelungenen Backing Vocals, die - typisch für die Band - nicht nur stützende Funktion haben, sondern eine spannende, aktive Rolle spielen.
INTO THE SUN glänzt durch die druckvolle Präzision von Bass und Drums in der Strophe und den Powerrefrain, der vom in seiner Geschwindigkeit wohl dosierten Double Bass getragen wird.
Nach WHERE IS THE MAN, das sich durch den kraftvollen vielstimmigen Refrain auszeichnet, folgt mit IODIC RAIN eine der komplexeren Nummern des Albums mit spannenden Harmonien im Refrain und darauf folgend einem unverwechselbaren Keyboardsound.
Auf die melancholisch gefühlvolle Klavierballade I DON'T MISS YOU folgt das schnelle INSIDE OF YOUR HEAD mit einen prächtigen Power-Refrain gespickt mit eindrucksvollen, hohen Backing Vocals.
Nach FIELDS OF HOPE mit einem wiederkehrenden orientalischen Thema schließt das Album mit der gefühlvollen Powerballade I'M IN YOU.
Das über allem herausragende Glanzstück des Albums ist der Titelsong FAR OFF GRACE. Nach dem ruhigen Beginn durch die Akustikgitarren-Strophe baut sich in der Bridge mit Keyboards und rhythmischen Akzenten schichtweise Energie auf, die dann im brachialen Chorus gipfelt. Von Keyboard-Klängen getragen besticht hier der Gegensatz zwischen der blitzschnellen Gitarre und dem gleichzeitig spannend verzögerten Gesang, wodurch eine knisternde, fesselnde Atmosphäre entsteht. Ein ausgedehntes Break mit Gitarrensolo und Klavierpassagen und schließlich wieder die Überleitung zum monumentalen Refrain mit vielschichtigen Variationen macht FAR OFF GRACE zu einem epischen Track und einem der beeindruckendsten Stücke in der Welt des modernen Progressive Metal.
FAZIT: Durch das unverkennbare Flair der imposanten, atmosphärischen Refrains zusammen mit der herausragenden Präzision technischer Finessen, die sich aber niemals in Frickelei verlieren, sondern übersichtlich und eingängig bleiben, beweisen Vanden Plas, dass in Sachen Prog Metal mit Gitarren-Keyboard-Besetzung kein Weg mehr an ihnen vorbei führt. Nicht zuletzt durch den hervorragend ausgefeilten, dynamisch spannenden Einsatz von Energie ist die individuelle Note von Vanden Plas unverkennbar. "Far Off Grace" sichert ihnen einen festen Platz im Prog Metal - dringende Kaufempfehlung!
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am 8. Dezember 1999
Das insgesamt 4. Werk der deutschen Progressive-Metaller (rechnet man die Akustik-Scheibe "Accult" mit) bietet der wachsenden Vanden-Plas-Fanschar das, was diese von der Band erwartet: feindurchdachten Progressive-Metal. Längst hat sich die Band von dem Ruf gelöst, ein pures Dream-Theater Plagiat zu sein. Sicher: der Einfluß der allmächtigen Prog-Götter scheint nach wie vor unüberhörbar durch, aber ähnlich wie auf dem bislang unerreichten Debut schaffen es die Lauterer, ihrem Sound einen eigenen Stempel aufzudrücken. "Far off Grace" glänzt erstmalig mit dem Einsatz einer puren Ballade ("I don't miss you"), was sich spätestens nach zweimaligem Hören als absoluter Volltreffer erweist. Eine geschickte instrumentale Untermalung bereitet den optimalen Boden für den gefühlvollen Gesang von Andy Kuntz. Der Rest des Albums bietet die Vanden-Plas mäßige Mischung aus mehr oder weniger harten Prog-Songs, die gut im Ohr bleiben. Hierbei ragt vor allem der Titelsong heraus und rundet ein gelungenes Album ab. An dieser Stelle sei zudem auf das Cover des alten "Dokken"-Rockers "Kiss of Death" verwiesen: frech wird hier ein Hard-Rock Klassiker in ein typisches Vanden-Plas Gewand verpackt - das Ergebnis ist mehr als hörenswert und hebt sich wohltuend vom Großteil der derzeit lieblos dahergecoverten Songs aus dem Rock- und Metal Genre ab. Unter dem Strich bleibt ein hochklassiges Progressive-Metal Werk, das einen jeden Liebhaber dieser Musikrichtung von Pink Floyd bis Watchtower zufriedenstellen dürfte. Aber auch Melodic-Rocker oder Metaller sollten hier ein Ohr riskieren, da die Tracks trotz der integrierten Kabinettstückchen nie überladen wirken und immer gut nachvollziehbar bleiben.
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am 22. Juli 2003
Nach The God Thing, fahren Vanden Plas wieder grosse Geschutze auf.
Wuchtige Arrangemets mit kraftvollen Melodiebögen die zwischen Ohrwurm und typischen Progressive Versatzstücken pendeln, machen den Hauptteil der Scheibe aus.
Eins ist klar, hier wird wieder hervorragende Handarbeit geleistet. Wer "I don't miss you" nicht mag,moge es den Jungs verzeihen, die Platte ist trotzdem wieder ein echter Kracher.
Anhören !
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