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Kundenrezensionen

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am 8. Januar 2009
ich hab ja ein faible für livealben, ich respektiere den studioprozess als kreativen akt, aber ich finde, wirklich zum leben erwacht rockmusik nur auf der bühne.

und weil man nicht täglich ins rockkonzert gehen kann (und wenn man es doch tut, wird man schasohrat, also taub), gibt es livealben, mit deren hilfe man sozusagen jederzeit ein rockkonzert zu sich nehmen kann.

mir ist es dabei im übrigen völlig wurscht, ob im studio nachbearbeitet wurde - hauptsache, es fetzt gut.

dieses album dürfte nicht allzusehr "geschummelt" sein - denn als es herauskam, hatte sicher niemand von der zerstrittenen partie lust, für overdubs auf 5 bis 10 jahre alten aufnahmen ins studio zu kommen.

dieses ist ein livealbum vom typ "reise durch die jahre", also kein durchgehendes konzert, die aufnahmen stammen von 1987 bis 1993, zum großteil aber von den tourneen zu "use your illusion". sound und mix sind für meine schweinsohren ganz ausgezeichnet - die echten konzerte dieser jahre habe ich dagegen als klangliche gatschwanderung im gedächtnis.

was dieses album aber für mich zu einem echten bringer macht: die spielen hier wirklich saugut. vermutlich hatte man auch viel material, um das beste auszuwählen. duff groovt ganz fantastisch (erstaunlich, wie er das schafft mit seinem auf kniehöhe hängenden bass), slash spielt einwandfrei und inspiriert, sehr gut unterstützt von izzy/gilby. und axl roses gesang geht sich hier grad noch aus, das krächzen und quietschen hat noch charme, das röhren noch kraft, noch ist er keine selbstparodie.

höhepunkte gibt es hier viele. etwa das hinreißende "estranged" - beim "the storm was getting closer"-teil kriegt man tatsächlich eine gänsehaut. oder das zu einer nie langweiligen oder eitlen, spaßigen jazz-session ausartende "move to the city". oder die nachdrücklich abhebende "rocket queen" ...

unpassend und dem lapidaren original keineswegs gerecht werdend finde ich nur die leere, aufgeblähte "knocking on heavens's door"-variante.

die songauswahl ist an sich toll - es gibt keine füller. "civil war" und "live and let die" hätt ich mir noch gewünscht. und dass "coma" nur auf der japanischen ausgabe drauf ist, ist ärgerlich.

ganz kurios: im booklet werden als band neben axl, slash und duff steven adler und izzy stradlin aufgeführt. matt sorum und gilby clarke, die auf dem großteil der songs zu hören sind, sind nur als "additional musicians" aufgeführt. dafür steht dizzy reed - ebenfalls erst seit illusion-zeiten dabei, wieder als vollwertiges bandmitglied.
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am 26. Februar 2000
In den letzten Jahren ist es um GUNS N ROSES, die einstmals bekannteste Hard Rock-Band der Welt, ziemlich ruhig geworden. Okay, man hat davon gehört, das Sänger Axl Rose zwischenzeitlich alle Weggefährten von einst gefeuert hat, aber in Sachen Musik gab es nichts Neues zu hören (von dem misslungenen Schwarzenegger-Soundtrack-Beitrag "Oh my god" mal abgesehen). In Form dieses Livealbums kommen wir nach all den Jahren der Entbehrungen endlich wieder in den Genuss einer neuen Tonkonserve, wenngleich uns allen ein neues Studioalbum (soll angeblich noch in diesem Jahr kommen!) lieber gewesen wäre. "Live era" macht dennoch deutlich, dass GUNS N ROSES eine Vielzahl von Klassikern geschrieben haben und sicherlich zu einem der mitreißendsten Liveacts der Hard Rock-Szene gehörten. "Paradise city", "Welcome to the jungle", "It's so easy", "Patience", "November rain", und und und.... Auf dieser Doppel-CD sind alle Klassiker vertreten. Bedauerlicherweise stammen die Songs von unterschiedlichen Konzerten, wodurch einerseits die Atmosphäre ein wenig leidet und es andererseits auch ein paar klangliche Unterschiede zu verzeichnen gibt. Mich persönlich stört das aber kaum und bei mir laufen sich die beiden Silberlingen inzwischen ziemlich heiss. Für GUNS N ROSES Fans ist "Live era" also in jedem Fall empfehlenswert!
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am 8. November 2010
Guns N' Roses sind bzw. waren - je nachdem welcher Lesart man anhängt (sind "die", ohne Izzy, Duff, Matt und Slash, noch GN'R?) - eine Supergroup, wie man sie alle Jahrzehnte höchstens einmal findet: neben markenwürdigen Einzelcharakteren (Axl, der paranoide Weltenherrscher, "Enemy of the State No. One"; Izzy, der Stille, Weltentrückte; Duff, der neben sich Stehende; Matt, der Chronograph; Slash, der geniale Gitarrengott, immer kurz vorm Exitus) Erzeuger großartiger, unsterblicher Songs, und, vor allem: Livekanonen!

Legendäre Liveauftritte gab es zur Genüge: positive - etwa Rock In Rio vor 400.000 Fans - und negative - St. Louis ist hier in bester Erinnerung, als Axl nicht mehr singen wollte und so eine Massenpanik mit Todesopfern verantwortete.
Youtube ist jedenfalls voll von grandiosen Livedarbietungen, beginnend mit blutjungen 1985 bis hin zur legendären Tour 1992-1994. Auch erbärmliche Abstecher (frühe 2000er mit einem Axl völlig außer Form) kann man finden.

Auf dieser Kompilation versammelt findet man durchwegs Hits:
Alle der bekannten Gassenhauer sind versammelt ("Patience", "November Rain", "Nighttrain", natürlich "Paradise City"), daneben finden sich vom Kompilator selbst als hervorstechend erachtete Tunes ("Yesterdays", "Pretty Tied Up") und auch Titel, die man nicht unbedingt zum Größten der Band gezählt hätte, die allerdings überzeugen ("Used To Love Her", "Dust N' Bones"); mit Verwunderung kann ich nur einen Titel quittieren, der zwar nett instrumentiert (Bläserensemble) ist, jedoch qualitätiv nicht an die anderen Titel anschließen kann ("Move To The City" heißt dieser, der "Live Like A Suicide"-EP entnommen).

Die Trackauswahl als solche geht daher in Ordnung. Für die Auswahl der konkreten Aufnahmen allerdings gilt das nicht immer:
Relativ lieblos wirken diese zunächst zusammen gestückelt; man merkt deutlich, dass sie von unterschiedlichen Konzerten stammen. Wäre an sich nicht dramatisch, aber: man merkt leider teilweise auch, dass die Titel in unterschiedlichen Schaffensperioden aufgenommen wurden: stammt die Mehrzahl der Aufnahmen sicherlich aus der Frühzeit der Band (so bis 1990), was man deutlích daran erkennen kann, dass noch der unverkennbare Izzy Stradlin die Telecaster "streichelt", so ist anderen wiederum deutlich anzumerken, dass sie aus 1992 oder 1993 stammen; gerade die Genese der sängerischen Stimme von Axl Rose (anfangs noch unverbraucht, wie gut in "My Michelle" zu hören; gegen Ende dann stark in Angriff genommen, das kratzige "Move To The City" liefert hier ein beredtes Beispiel) zeigt dies allzu klar. Der "rote Faden", der das Werk zusammen hielte, fehlt. Auch die Qualität der Aufnahmen selbst ist eher durchwachsen. Der Hörer möge sich hier eine eigene Meinung bilden.
Nur soviel: ich konnte die Band zweimal live (frühe Neunziger) erleben; was hier an Magie rüberkam, war schon einzigartig. Und: wer die Livevideos vom Konzert in Japan kennt, wird mir beipflichten: selbst absolut stoisches Publikum konnte einen Meilenstein der Rockmusik nicht an der Bestätigung der eigenen Legende hindern...

Für den Sammler bzw. Fan findet sich jedoch auch Bemerkenswertes:
Das tolle "You Could Be Mine", von Slash üblicherweise mit der unverkennbar knallroten BC Rich Mockingbird (mit Whammy Bar) gespielt, erfährt hier eine Wandlung: früher offenbar - noch vor dem Release der "Use Your Illusions" - hatte er diesen Track noch mit der bekannten Les Paul gespielt - und: das schafft gleich eine ganz andere, weniger hektische, aber düstere Atmosphäre! Und: Das großartige "You're Crazy", ansonsten nur in der hyperhysterischen Punkversion von "Appetite" bekannt bzw. als bedrohliche Akustikanklage aus "Lies" - hier offenbart die Band eine dritte, völlig eigene Version dieses Hits: rockig, knackig, top! Vor allem das Anfangsriff von Slash ist derart göttlich... Anhören!

Fazit daher: Fans werden gut bedient, Bandeinsteigern sei dieses Werk nur bedingt empfohlen; hier würden sich eher die "Greatest Hits" anbieten. Vier von Fünf: überragende Songs, überragende Gruppe - aber: es wäre mehr drin gewesen.
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am 3. Juni 2000
THE BEST OF GUNS N` ROSES LIVE ist wirklich das Allerbeste, was einem eingefleischtem Gunner in die Hände geraten kann. Ausgezeichnete Aufnahmequalität, beste Lieder und dazu ein schreiendes Publikum ergeben eine Mixtur, die jeden überzeugt. Ich hatte mich zuerst nicht dazu entschieden, die Doppel-CD zu kaufen, habe sie jedoch dann geschenkt bekommen. Und ich muß sagen, dass ich keinen Fehler begangen hätte, die CD zu kaufen. Wie auch alt eingesessene Superhits wie "Used to love her" oder "November Rain" sowie "Pretty tied up" oder "Rocket Queen" so überzeugend auf eine Scheibe gepresst werden können ist wirklich unglaublich! Da frischt die Begeisterung zu GNR wieder zum Höhepunkt auf! Bleibt nur noch zu hoffen, dass AXL und Co., von denen leider nicht allzuoft viel bekannt wird, die nächste CD rausbringen, wie ja schon lang und breit angekündigt. Aber THE BEST OF GNR LIVE ist eine Zuckerkrönung im CD-Regal. Herzlichen Glückwunsch
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am 14. Februar 2014
Habe den Kauf nicht bereut. Richtig gute Musik, die noch in der Sammlung fehlte.
Werde mir ne Sicherungskopie für's Auto machen - und auf dem MP3-Player ist sie auch schon drauf.
Lieferziet OK
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am 11. November 2013
Für mich klingen viele Songs auf dieser CD besser als die nativen Studio Aufnahmen.
Mit einer Außnahme: November Rain
Natürlich sind diese Songs nachbearbeitet und bis auf Civil War sind auch alle Gn'R Songs, die man hören möchte vertreten.
Diese Cd sollte keinem Gn'R Fan fehlen.
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am 10. April 2007
Diese CDs sind auf jeden Fall einer der besten CDs der alten Gunners.Sie enthalten 22 Lieder wobei kein Hit(außer Civil War)ausgelassen wird.Alle Songs bauen eine begeisternde Liveatmosphäre auf und haben einen hohen Wiederhörwert.Es ist ein Booklet enthalten das Bilder der Band aus den 80zigern bis in die 90ziger Jahre der UYI World Tour zeigt.Die von Slash gespielten Solos begeistern immer wieder.Das Civil War fehlt juckt mich nicht sehr,weil nämlich alles andere auf den CDs perfekt ist.Fazit:Jeder Guns NŽ Roses Fan sollte diese CDs besitzen!!!
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am 11. April 2006
im Grunde ist es doch egal ob das nun ein "echtes" live album ist oder nicht
im grunde ist doch egal wie kommerziell die cd ist
eigentlich kommt es nur darauf an, wie die cd klingt. und sie klingt einfach genial.
und zur zusammenstellung: ich finde sie sehr gut, weil alle lieder auf der cd einfach genial sind (ganz besonders natürlich don't cry, november rain und sweet child o' mine)
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am 19. Februar 2000
Ohne Zweifel eine super live CD möchte man meinen, allerdings ist die CD natürlich im Studio ziemlich geschönt worden, was aber der live Stimmung keinen Abbruch tut. Als einem echten Guns n Roses Fan stellt sich spätestens bei: You know where the F... you are ? You are in the Jungle baby.... das wirkliche Feeling ein. Die Auswahl der Songs, die vorwiegend aus der Appetite Ära stammen ist gut... auch für Leute die eigentlich nur die ruhigeren Lieder mögen... Gehört auf alle Fälle in jede CD Sammlung
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am 7. Dezember 2012
Ein Muss für alle Guns'n'Roses Fans. Insgesamt ein wirklich gutes Album, weil die Band live immer eine unglaubliche Energie an den Tag gelegt hat. Lediglich das Cover täuscht ein wenig. Aus der sagenumwogenen Zeit der Tour nach Appetite for Destruction finden sich nur wenig Stücke. Ein Grossteil stammt aus dem Tokio Sessions, die seinerzeit als Video aufgenommen wurden. Allerdings sind es nicht zwangsläufig diesselben Aufnahmen, da die Band damals mehrere Tage gespielt hat. Etwas mehr Tracks mit Urbesetzung (bzw. mehr Izzy!) wäre ein Hammer gewesen.
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