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am 10. Dezember 2016
Dieser Mitschnitt der SALOME aus Wien lässt einem buchstäblich den Atem stocken! Dies ist die in exzellentem Klang konservierte Sternstunde der Premiere dieser Oper in einer Neuinszenierung vom Dezember 1972. Unter dem unvergleichlichen Karl Böhm spielen die Wiener Philharmoniker mitreissend und ohne den geringsten Makel. Leonie Rysanek ist als Salome unbeschreiblich - das muss man hören! Sie war sicher die umfassenste Darstellerin dieser Partie, die es je gegeben hat. Da es keine Studioaufnahme mit ihr in dieser Rolle gibt, müssen wir zutiefst dankbar sein, diese wirklich hervorragende Aufnahme aus der Wiener Staatsoper zu haben. Die Stimme leuchtet, das Singen ist verzehrend und sehnend, fordernd und vernichtend, aber auch zart und zerbrechlich - so eine Interpretation war, ist und bleibt beispiellos und gleichzeitig übermenschlich. Das Publikum folgt dem Geschehen mit angehaltenem Atem. Nach dem der Vorhang gefallen ist und Rysanek allein vor den Vorhang tritt, löst sich die Anspannung der Zuhörer in einem einzigen Bravo-Schrei! All das kann man hören. 1974 habe ich es selber bei den Opernfestspielen in München erleben dürfen, als Rysanek unter Rudolf Kempe und mit Hans Hopf und Astrid Varnay einen ebensogroßen Erfolg in dieser Rolle hatte. Unvergesslich!
Hans Hopf als grandioser heldischer Herodes singt nicht nur umwerfend, sondern bietet eine Charakterstudie der besten Art. Grace Hoffman als Herodias, Eberhard Waechter als Jochanaan und alle weiteren Sänger/innen des damaligen wunderbaren Wiener Ensembles stehen in nichts nach, so dass man hier von einem rundum geglückten und historischen Abend sprechen darf. Fünf Sterne sind viel zu wenig. Es müssten schon tausend sein, um annähernd dem gerecht zu werden, was einem beim Anhören dieses Klangdokumentes geschenkt wird!
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am 6. Februar 2012
Diese Live-Aufnahme (Wien 1972) des operngeschichtlichen Meilensteins "Salome" von R.Strauss gehört zwar zu den nicht so ganz bekannten bzw. populären Einspielungen und muss doch zu den faszinierendsten gezählt werden. Leonie Rysanek verkörpert alles überstrahlend die Titelpartie in ihren essenziellen Charakterzügen: die Verwöhntheit, Überzüchtung, Maßlosigkeit, (post-?)pubertäre Insistenz und Unbedingtheit, aber auch kindliche Reinheit bei gleichzeitiger Untergangslust und Todesverfallenheit der Protagonistin bringt sie immer wieder fesselndst zum Ausdruck: eine stimmliche bzw stimmdarstellerische Höchst- und Glanzleistung. - Eberhard Waechters Jochanaan ist der wunderbar sonor sinistre wie sympathisch prophetische Outlaw, Hopfs Herodes besticht (nolens volens(?)) durch eine gänzlich abgewrackte Darstellung des übermüdeten Tetrarchen - aber auch alle anderen Sänger liefern total überzeugende und stimmlich sehr gute Charakterporträts ihrer Rollen (Grace Hoffmann, Waldemar Kmentt etc). - Böhm dirigiert hier ähnlich ins Mark treffend wie in seiner legendären "Elektra"_Aufnahme bei DGG - die dämonisch-psychopathologischen Abgründe der Partitur elektrisierend und doch auch impressionistisch poetisch erhellend. (Ja, auch das war einmal Wien).
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am 10. Oktober 2003
Karl Böhms Aufnahme von Strauss' „Salome" aus dem Jahr 1972 gilt als eine der besten Einspielungen dieser Oper. Und tatsächlich wartet sie mit einer ganzen Reihe an Highlights auf:
Leonie Rysanek brilliert in der Titelrolle: sie vermag mit ihrer kristallklaren und voluminösen Stimme die immensen Anforderungen der Partitur mühelos zu bewältigen; ihre abgründige Interpretation der Salome zwischen aufreizender Unschuld und egozentrischer Hysterie ist beeindruckend und von nahezu fiebriger Intensität - diese wird besonders spürbar in jener grausigen Szene des Finales, in der ihr der Kopf des Propheten auf einem silbernen Tablett präsentiert wird.
Aber auch die anderen Rollen sind meisterhaft besetzt; zu nennen sind hier v.a. Hans Hopf in seiner Fähigkeit, den Herodes in seiner ganzen nervösen Selbstgefälligkeit zu verkörpern, sowie Eberhard Waechters kraftvolle Darstellung des Propheten Jochanaan.
Die Aufnahmequalität ist hervorragend, die Textverständlichkeit sehr gut, das Orchester in Bestform. Alles in allem eine gelungene Dokumentation!
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