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am 16. August 2012
Ach, es war eine fantastische Zeit, um Marillion-Fan zu sein.

Spätestens mit dem Vorgänger "Radiation" hatte die Band endgültig alle Fans, die immer noch "Kayleigh" nachtrauerten, ebenso verprellt wie die, die die Band gerne auf alle Ewigkeiten auf "Brave" festgenagelt hätten und sich eindeutig in der Jetztzeit platziert. Das war für die Band natürlich finanziell unangenehm - aber als Fan konnte man damals die Gewißheit genießen, zum kleinen Kreis der "Eingeweihten" zu gehören. Und auf Konzerten bewies die Band allabendlich, daß zwischen "Rich" und "Garden Party" doch weniger Welten lagen als die Ignoranten immer behaupteten...

Denn natürlich hatten Marillion nichts an Klasse eingebüßt. Der Durchschnittshörer war lediglich mit der Experimentierfreudigkeit der nach wie vor nach neuen Herausforderungen suchenden Band überfordert. Immerhin machte es "marillion.com" dem Hörer deutlich leichter als der Vorgänger, die Songs klangen weniger rau und Indie-lastig, stattdessen gab's clever-eingängige Popsongs zwischen Beatles und, na ja, Frühneunziger-Marillion ("Rich", "Deserve", "Tumble Down The Years", das textlich sehr böe "Built-in Bastard Padar"), atmosphärisches wie "Go!" und "Enlightened" und zur Krönung noch mit "Interior Lulu" ein schönes Epos zwischen Psychedelia, Prog (ja doch!) und Sixties-Lounge-Pop. Und, wem das nicht reichte, der konnte sich mit dem elegischen "House" gar in die Nähe von Portishead und Co. begeben - inklusive jazzigem Trompetensolo!

Das allerschönste daran: all diese (damals) neuen Elemente fügen sich prächtig in den etablierten Marillion-Sound ein und trugen ihn einfach auf die nächste Stufe. Möglicherweise wird diese Phase der Bndgeschichte irgendwann einmal wiederentdeckt und als eines der interessantesten und überraschungsreichsten Kapitel des noch lange nicht geschlossenen "Book of Marillion" betrachtet werden, so, wie es ihm zusteht!
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TOP 1000 REZENSENTam 26. November 2007
1999 sah` es bei Marillion gar nicht gut aus. Die vorherigen Alben liefen nicht besonders gut. Die Konzerte fanden vor immer weniger Zuhören/Zuschauern statt. Die `alten` Fans hatte sich teilweise von der Gruppe abgewandt und neue kamen kaum dazu. Trotzdem ist ihnen, wie eigendlich immer, mit "Marillion.Com" ein richtig gutes Album gelungen.

Zu den Songs:
A legacy: Ungewohnt rockig für Marillion, fängt zwar ruhig an und hört auch ruhig auf. Dazwischen wird aber richtig gerockt.
Deserve: Schade, dass Marillion `99 nicht mehr angesagt waren. Der Song hätte ein Hit werden können. Das Saxophone wird von Ben Castle gespielt.
Go!: Typisch für Marillion mit Steve Hogarth als Sänger. Recht ruhig und plätschert so vor sich hin, was aber nicht negativ gemeint ist. Lädt zum träumen ein.
Rich: Ein 2. möglicher Hit, der nie einer wurde. Poppig, aber es kommt gute Stimmung auf.
Enlightened: Auch irgendwie typisch für Marillion. Recht ruhig und nichts besonderes und trotzdem gut.
Built-in bastard radar: Recht rockig, aber auch abwechslungsreich. Hört sich teilweise altmodisch an um dann aber wieder `neue` Sounds vorzustellen.
Tumble down the years: Poppig und nett, aber kein highlight.
Interior lulu: Was für ein Song! So eine Musik machen eigendlich nur Marillion. Nach 4.30 Minuten `explodiert` das Lied. Hier hören wir mal wieder viel progressive Klänge bei 15 Minuten länge.
House: Der Schlußsong ist wieder ruhig und träumen ist angesagt, jazzig mit Trompete.

Zwar sind Marillion mit diesem Album meilenweit weg von "Fugazi" oder "Misplaced Childhood". Der Gruppe um Steve Rothery und Steve Hogarth gebürt aber ein Riesenlob, dass sie allen Trends zum trotz ihren Weg suchen und finden. 4 Sterne für "Marillion.Com".
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am 7. Juni 2000
Ich glaube an Entwicklung - und ich glaube an Brüche in Entwicklungen. Und sowas glaube ich bei Marillion zu sehen - und es macht reif. Für die einen ist Marillion.com ein Gedudel für die anderen ist es bester Avantgarde-Pop. Manche mögen es niveaulos nennen, andere können die Tiefen erkennen, die da eine Rolle spielen. Der Sound ist nicht mehr vergleichbar mir den alten Star-Gurken wie 'Incommudicado', wer das versucht, der strauchelt. Klar ist für mich: beim ersten Hören ist's bestimmt nicht leicht, das Gesamte gut zu finden - zu verschieden dafür. Aber je öfter desto besser desto tiefer desto andersartiger. Wer den Einstieg mit 'a legacy'und 'enlightened' nicht bekommt, dem gefällt sicher 'deserve' und 'rich' und wer ein anderes Ding sucht findet mit 'go!' einen geeigneten Connex. Wie dem auch sei: Meine Empfehlung zum goutieren: Pulle Wein, gute Anlage, ganzer Abend Zeit alleine und mal richtig feist über die Ziele in der nächsten Zeit nachdenken. Und wenn das nicht klappt - klar: einfach nur richtig in die Musik einsinken!!!
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TOP 1000 REZENSENTam 15. Februar 2014
Auch das 11.Studioalbum der britischen Prog-Rock-Band Marillion,"Marillion.Com",wurde auf dem Label "Castle" veröffentlicht.
Nur ein Jahr nach dem sehr verhalten aufgenommenen Vorgänger "Radiation" produziert,gingen Marillion auch hier ihren dort eingeschlagenen Weg konsequent fort.
Man brachte neue Elemente ein,ohne das,was die Band so auszeichnet,aufzugeben: gefühlsbetonte,einnehmende Melodien,Klänge.
Mal zum chillen,dann wieder rockig,ein traumhafter Longtrack zum abheben,sphärische Klänge....mich ergreift diese wunderbare Musik immer wieder und das durchgehend.
"Marillion.Com" wirkt eingängiger als "Radiation",dennoch geht die Band auch hier weiter musikalisch vorwärts.
Leider kam das Album bei vielen Kritikern und auch Marillion-Hörern schlecht an.
Manch einer kann sich mit der stilistischen Veränderung nicht abfinden,andere bemängeln eine angebliche Anbiederung an aktuell sehr beliebte Bands.Ich kann das nicht nachempfinden,nicht mal ansatzweise.
Für mich ist immer noch die Qualität der Komposition und ihre Umsetzung entscheidend.Und vor allem, was ich beim Hören empfinde.Marillion verbinden hier perfekt moderne Sounds mit viel Gefühl und Seele.
Auch klanglich gibt es nichts zu bemängeln.War "Radiation" noch mäßig produziert (durch Neuabmischung und Remastering nach fast einhelliger Meinung mittlerweile sehr erfolgreich verbessert),wurde bei "Marillion.Com" ein beachtlicher Aufwand betrieben,um eine gute Klangqualität zu erreichen.Einige Songs wurden von Steven Wilson abgemischt und er ist Mitproduzent.
Wilson ist nicht nur ein begnadeter Musiker (Porcupine Tree,No-Man,Soloalben uvm),er hat sich auch beim Mixing und Mastering einen Namen gemacht;zB hat er den Jethro Tull-Klassiker "Aqualung" neu abgemischt und damit große Begeisterung ausgelöst.
Für das Mastering zeichnet Simon Heyworth (Chop`em Out) verantwortlich,ein Star der Szene.
Für die Neuauflage (Madfish,2011) wurde nicht neu remastered.
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Marillion haben mit diesem Album erneut bewiesen, daß sie kreativ noch lange nicht erschöpft sind! Während die Suche nach (für Marillion) neuen musikalischen Wegen auf dem letzten Album zum Teil leider etwas verkrampft wirkte, wird hier erfrischend gute Musik geboten. Sicher, die unverbesserlichen "Fish-Fanatiker", die Marillion am liebsten in einer "Misplaced Childhood"-Endlosschleife sehen möchten und auch jene die voll Sehnsucht auf ein neues Konzept-Album wie "Brave" warten, werden sich wieder einmal enttäuscht sehen. Auch "Scheinprogger" (Motto:Prog um jeden Preis)könnten unter Umständen Schwierigkeiten haben, die Schönheit in Marillions bis dato letztem Werk zu erkennen. Wann ist Musik gute Musik? - Meine Antwort ist einfach: sie muß bewegen können! Wer sich nun ernsthaft die Zeit nimmt und mal öfter in Lieder wie "A Legacy", "Go!" und vorallem in das unvergleichlichen "Interior Lulu" reinhört, wird hoffentlich die Magie hinter der vermeintlich poppigen Fassade erkennen. Dem Album fehlt aber die Homogenität verglichen mit den Vorgängeralben "Brave", "Afraid of Sunlight" und den 5 frühen Alben. Der Sprung von dem wirklich schwachen "Tumble down the years" (billiger REM-Abklatsch)über das geniale und sogar extrem progressive "Interior Lulu" hin zum ruhigen jazzig angehauchten "House" ist wohl mehr als nur gewagt. Aber alles in allem ist dieses Album in jedem Fall zu empfehlen. Es ist gewiß nicht das beste Marillion-Album, aber bei weitem auch nicht das Schlechteste. Gemessen an dem üblichen Popmist der wohl gerade durch die Hitparaden geistert, hätte ich eigentlich volle 5 PUNKTE vergeben müssen, da ich es aber mit dem vergleichen möchte was Marillion zu leisten imstande ist, beschränke ich mich auf "nur" 4 Punkte.
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am 14. März 2001
eine CD, an der sich die Geister scheiden werden. Für die einen dürfte es sich *auswelchengründenauchimmer* um eine weitere (mehr oder weniger) überflüssige Scheibe im CD-Dschungel handeln, die weder Hand noch Fuß hat. Für die anderen (und zu denen zähle ich mich) dürfte es eine CD sein, die endlich wieder (zumindest in Ansätzen) an die ganz alten Marillion-Tage anknüpft. Sicherlich ... die Musik erschließt sich nicht gleich beim ersten Reinhören ... und sie klingt auf keinen Fall wie die "alten" Marillion. Aber selbst die eingefleischtesten Fish-Anhänger müßten inzwischen begriffen haben, daß Marillion 2000 mit Marillion 1983 so gut wie nichts mehr gemein haben (mal davon abgesehen, daß sie auf den Konzerten noch gelegentlich den ein oder anderen "Klassiker" zum Besten geben). Die Band hat sich - nach einigen musikalischen Stotterern und Durchhängern - weiterentwickelt und endlich eine Kombination von Musik und Text gefunden, die zu ihr passt. Für den einen ist es poppig, für den anderen pseudo-progressiv und für einen dritten klingt es vielleicht wie "schon-mal-gehört". Fakt ist: dieser Silberling hebt sich wohltuend ab von allem, was man tagtäglich im Radio und den Charts so um die Ohren geblasen bekommt. Und wer Marillion kennt und endlich wieder etwas vom Kaliber á la "Afraid Of Sunlight" oder "Brave" erwartet hat, der wird nicht enttäuscht sein. Fazit: Reinhören und dann entscheiden ... wie schon die alten Lateiner sagten: Suum quique ;-)
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am 3. August 2016
Marillion hatten irgendwie immer ein Problem damit, sich auf etwas festzulegen.
Insofern ist auch "Marillion.com" das Ergebnis einer stetigen Suche. Famose Songs - klasse eingespielt,
unaufdinglich und manchmal mit Ohrwurmcharakter. Mit "Interior Lulu" wagen die tapferenn Briten auch mal einen
Ausfluge in die Gefilde des Dub. Kurzum: eine famoses Werk, welches auch den entsprechenden Zeitgeist spiegelt.
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am 7. Februar 2004
Das Album ist bei Leibe nicht so schlecht, wie oftmals von ihm geredet und geschrieben wird. Die Musik ist teilweise sehr experimentell und ungewöhnlich (jazzige und avantgardistische Einflüsse in "House" oder "Interior Lulu"), aber nicht schlecht. Wer Musik natürlich immer schon mit Scheuklappen hört, wird hier keine Freude haben (oder eben doch, weil er seine Vorurteile wieder einmal bestätigen kann). Und zum letzten Mal (für alle, die es immer noch nicht begriffen haben) Marillion mit Fish war etwas komplett anderes als Marillion mit Steve Hoghart - und das ist gut so. Die lästigen Vergleiche erweisen sich inzwischen als äußerst substanzlos und dümmlich.
"Marillion.com" ist ein gutes Album, das die Offenheit und Entwicklungsbereitschaft der Band exemplarisch demonstriert, und das scheint mir sehr viel (vielleicht zu viel für manch vollgenudeltes und abgestumpftes Ohr) in diesen Zeiten andauernder musikalischer Wiederholung und Selbstkopie. Allenfalls hätte dem Album von der Produktion her ein wenig mehr Volumen und Wärme gut getan (deshalb nur 4 Sterne). Aber die Kompositionen selbst sind großartig, die Band beweist ihre Fähigkeiten, Hoghart singt engagiert und facettenreich wie immer (auf den Mann ist verlass) und seine Texte sind auf "Marillion.com" poetisch wie nie zuvor.
Bingo!
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am 13. November 1999
Auf der neuen CD von Marillion kann der Hörer wieder einmal erleben, wie groß die Wandlungsfähigkeit der Gruppierung Hogarth/Kelly/Rothery/Trewavas/Mosley ist. Vergleicht man das neue Album mit der letzten Veröffentlichung, so ist festzustellen, daß wieder leisere Töne angeschlagen werden. Neue klangliche Welten, reduzierte Instrumentierungen erleichtern an manchen Stellen das Hören. Während der musikalische Vorgänger durch phasenweise akkustischen Overload den Hörer fesselte kann das neue Album mit Elementen begeistern, die an die Musik von Chicago und anderen erinnert, aber ihre Eigenständigkeit bewahrt, was nicht zuletzt an der Stimme des (nicht mehr wirklich neuen) Sängers der Formation liegt. Auch die abwechslungsreichen Arragements der verschiedenen Titel verhindert, daß man sich beim Zuhören langweilt. Die Platte marillion.com kann sicher als eine der besten Produktionen der Band nach dem Ausstieg des ursprünglichen Frontmanns "Fish" betrachtet werden. Er ist offensichtlich nicht der einzige in dieser Gruppierung gewesen, der in der Lage war (und immer noch ist) gute Musik mit interessanten Texten zu schreiben. Ein Blick auf die Website der Gruppe lohnt sich im übringen auch. Sie bietet viele Informationen und nette Geschichten, die im Zusammenhang mit der Gruppe und den verschiedenen Alben stehen.
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am 9. Februar 2001
Nach dem absoluten Tiefpunkt "Radiation" und der damit verbundenen Enttäuschung war ich sehr skeptisch, als ich "Marillion.com" erstmalig in den heimischen Player schob. Ich war jedoch positiv überrascht: Manche Songs wie "Deserve" und "Tumble Down The Years" gingen mir sofort ins Ohr, bei anderen hat es etwas länger gedauert, dafür war die Wirkung umso nachhaltiger. Absoluter Höhepunkt ist dabei das facettenreiche "Interior Lulu", in dem Marillion es geschafft haben, "klassische" progressive Elemente mit anderen Nuancen der Rockmusik kunstvoll zu verweben. Da die CD aber alles in allem noch nicht wieder die Klasse des Referenzwerkes "This Strange Engine" erreicht, muß ich einen Stern von der Höchstnote abziehen...
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