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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
41
Klavierkonzert 1 und 2
Format: Audio CD|Ändern
Preis:15,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


TOP 1000 REZENSENTam 10. März 2014
Von diesen Konzerten habe ich nun schon sehr viele Aufnahmen in den unterschiedlichen Besetzungen gehört und gedacht, nach Rubinstein unter Skrowaczewski kann nichts mehr kommen. Dann schenkte mir jemand die relativ junge Aufnahme von Rafal Blechacz, und von da aus bin ich natürlich auf Zimerman aufmerksam geworden.

Ich bin so überwältigt von dieser Aufnahme, daß mir die passenden Worte zur Beschreibung fehlen. Zimerman hat sich für diese Aufnahme selbst ein Orchester aus lauter Polen zusammengestellt, mit diesen geprobt und sie dann selbst dirigiert. Solches Vorgehen führt bei anderen Künstlern zu einer Verminderung der Vortragsqualität sowohl des Orchesters als auch des Klavierspiels. Nicht so hier.

Schon während der ersten Takte, die das Orchester spielt, wird einem klar, daß hier jemand unheimlich intensiv an jedem winzigen Detail gearbeitet hat. Damit meine ich nicht vor allem die technischen und spieltechnischen Aspekte - diese sind Voraussetzung -, sondern die umwerfende geistige und gefühlsmäßige Durchdringung des gesamten Notentextes. Hier ist alles perfekt umgesetzt. So perfekt, daß es fast schon unheimlich ist. Alles ergibt Sinn, sowohl für den Geist wie auch fürs Gefühl.
Auch die aufnahmetechnische Umsetzung finde ich überwältigend. Alle Instrumente sind klar und direkt hörbar, trotzdem verschwimmt der Klang nicht zu einer komischen Soße, in der der Hörer sich nicht orientieren kann. Alles hat seinen Platz, trotzdem kann man jeden genau hören.
Der Pianist selbst spielt außerhalb jeder Konkurrenz. Ich habe den Chopin noch nie mit so viel Bewußtsein und gleichzeitig so viel Gefühl spielen hören. Allein die dynamische Spannbreite ist phänomenal. Der präzise Anschlag führt zu vielfarbigen Klängen, die das Hören zu einer Lust werden lassen, die man immer und immer wieder genießen will.
Wer diesen Zimerman gehört hat, braucht eigentlich keine anderen Aufnahmen mehr von diesen Klavierkonzerten. Wer sich für die anderen Orchestrierungen interessiert, dem empfehle ich die Kammerorchesterversion mit der wunderbar sanften Olga Scheps und die Klavierquintett-Aufnahme mit Tamami Honma.
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am 20. Februar 2013
Neben dem 2. und 3. Klavierkonzert von Rachmaninoff gehören die beiden Chopin Konzerte zu meinen absoluten Favoriten.
Ich kenne zig Aufnahmen der unterschiedlichsten Pianisten der Chopin Klavierkonzerte, jedoch hat mich keine je derart berührt und betört wie diese hier von Krystian Zimmermann.
Wenn man sie mehrmals gehört hat, dann möchte man danach eigentlich keine andere Einspielung mehr hören.
Das Zusammenspiel von Orchester und Klavier wird bei Zimermann gleichberechtigt dargeboten, in vollster Harmonie.
Hinzu kommt das perfekte, göttlich schöne Spiel von Zimermann am Flügel.
Das er ein hervorragender Pianist ist, das wusste man ja bereits vorher.
Hier übertrifft er sich aber selbst und setzt sich mit dieser Aufnahme ein Denkmal für die Ewigkeit.
Beeindruckend wie spielerisch leicht, aber ohne jegliche Effekthascherei, er die beiden Werke darbietet.
Sein Spiel geht tief in die Seele des Zuhörers und trifft mitten ins Herz!
Der absolute Höhepunkt ist das Larghetto des zweiten Konzerts.
Hat jemals zuvor ein Pianist es schöner und emotionaler gespielt?

Mein besonderes Lob geht aber auch an die Aufnahmetechniker, denn selten erhält man eine CD, die derart gut aufgenommen wurde.
Das Orchéster ist sehr gut durchhörbar und man kann jedes einzelne Instrument immer klar und deutlich heraushören.
Man hört auch einen richtig grossen Flügel und kein Klavierchen, wie bei so manch schlechterer Aufnahme.
Dynamik und Transparenz der Aufnahmen sind ebenfalls hervorragend.

Sebst wenn man die Konzerte bereits von anderen Künstlern besitzt, sollte man die hier vorliegende Aufnahme unbedingt in der Sammlung haben.
Für mich sind die Einspielungen der Chopin Konzerte von Krystian Zimerman die Referenz schlechthin und ich würde sie auf jeden Fall auf eine einsame Insel mitnehmen.
Danke, lieber Krystian Zimerman für dieses Geschenk!
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am 19. September 2014
Bisher besitze ich von diesen Konzerten die Einspielungen von Evgeny Kissin und Artur Rubinstein. Von letzterem habe ich kürzlich auf dem Flohmarkt die Einspielung fast des Gesamtwerks von Chopin (eine dicke LP-Kasette) für lächerliche 10 Euro erworben - fast erschreckend, für wie wenig Geld heute höchstes Kulturgut über den Tisch geht. Welche Musik unserer Tage wird wohl in zweihundert Jahren noch aufgeführt ...

Die Interpretation von Krystof Zimerman und dem Polish Festival Orchestra zieht mich, nach anfänglicher Distanz, inzwischen am intensivsten in das Werk hinein. Der Erstkontakt gelang nicht auf Anhieb vielleicht weil ich keine speziellen Eigenheiten der Interpretation (z.B. jugendlich impulsiv oder eigenwillig leichtfüßig oder oder) ausmachen konnte und deswegen einer gewissen perfektionistischen Strenge mich gegenüberwähnte.

Davon kann nun keine Rede mehr sein.

Das Orchester musiziert eben hochkonzentriert über die ganze Länge und leistet sich keine Extravaganzen.
Überhaupt das Orchesterspiel: so voll- und eigenständig ist das bei den anderen Interpreten nicht, da erscheint es eher als (ich übertreibe) Background zum Klavierspiel. Hier jedoch steht es ihm gleichberechtigt zur Seite. Und dank guter Raumakustik und Aufnahmetechnik ist die Darbietung enorm farbenprächtig. Da kann die Rubinstein-Aufnahme von 1961 nicht mithalten, wirkt nahezu bollerig. So vollständig, beseelt und dabei in sich ruhend habe ich die beiden Klavierkonzerte bisher nicht genießen dürfen.

Mit Schrecken habe ich im Booklet gelesen, dass Chopin die Werke im Alter von neunzehn ... ? ... verfasst hat. Was habe ich eigentlich so mit 19 getrieben ... ;-)

Die Musik transportiert eine Reife, die ich bei einem 19 jährigen ganz sicher nicht vermutet hätte. Nun gut, die Werke tragen offensichtlich den Stempel eines Genies. Und die Einspielung von Zimerman überträgt diesen Geist gekonnt in die Gegenwart.
22 Kommentare| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 27. Januar 2014
Die Orchesterbegleitung hat bei Chopins Klavierkonzerten häufig etwas beiläufig-nebensächliches und es resultiert ein Klavierstück mit Streicheruntermalung. Nicht hier! Das Orchester spielt feurig und temperamentvoll und bietet dem Klavier angemessen paroli. Die Personalunion von Pianist und Dirigent klappt hervorragend und es resultiert eine Interpretation aus einem Guß.

Zimermans Klavierspiel ist gleichfalls vom feinsten: dramatisch und lyrisch, expressiv aber ohne exaltiert zu wirken, kraftvoll. Chopin ist hier keine femenin-weiche Salonmusik, sondern großes Klavierkino.

Der Klang der CDs ist vorbildlich. Das Klavier ist kraftvoll-kernig, das Orchester körperhaft mit schönen, blühenden Klangfarben.

Fazit: absolut empfehlenswert
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am 22. Mai 2007
.

Wenn man diese Aufnahme hört, fragt man sich, wieso das bisher noch niemand so gespielt hat. Zimerman fegt mit dem Polish Festival Orchester ALLE Vorurteile gegen Chopin's Klavierkonzerte vom Tisch. (Ein überflüssiges Nebeneinander von Klavier und Orchester ? Chopin konnte für Orchester nicht komponieren ? etc. etc.)

Diese Aufnahme ist wie eine Uraufführung - eine Neuentdeckung. So mitreißend und gefühlvoll habe ich diese Konzerte noch nie gehört. Man entschuldige den kitschig klingenden Vergleich : Klavier und Orchester tanzen miteinander wie ein Liebespaar. Einmal ruhig und versunken, dann wieder wild und leidenschaftlich. Eine innige Verbundenheit und gegenseitige Umarmung und Verschmelzung - einzigartig in der Musikgeschichte.

In dieser Aufnahme wird klar, dass die Klavierkonzerte von Chopin in die erste Reihe der Instrumentalkonzerte der musikalischen Weltliteraur gehören. Absolut gleichrangig mit Mozart, Beethoven, Brahms usw.

Unbegreiflich, dass soviele Dirigenten das nicht erkannt haben, die bieder und mäßig engagiert den Orchesterpart heruntergeklopft haben - und das Werk so in Misskredit gebracht haben. Wahrscheinlich kein Zufall, dass ein Pianist spät aber doch die Ehre dieser Werke gerettet hat.

Den vorhergehenden Rezensenten danke ich sehr herzlich. Durch sie ließ ich mich überzeugen, trotz bereits vorhandener enttäuschender Einspielungen den Griff zu dieser Aufnahme zu wagen.
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am 7. August 2016
Sicherlich ist alles Geschmacksache. Aber mir persönlich gefällt diese Version Chopins besser als das - sicherlich auch sehr gut gemachte - Konzert mit Carlo Maria Giulini.
Ist es die polnische Seele Zimmermanns, die hier die Raum für Gefühle gibtß Man vermutet es.
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am 4. Januar 2012
Ich dachte mir, schon genug Einspielungen der Chopin Klavierkonzerte in meiner Sammlung zu besitzen, entschied mich aber dann doch noch dazu Krystian Zimermans Versionen zu bestellten. Meine Erwartungen gegenüber ihm waren äußerst hoch, schließlich kannte ich von ihm bereits die für mich brillantesten Einspielungen der Chopin Balladen etc. Was mich beim Einlegen dieser CDs dann aber erwartete, übertraf im höchsten Maße meine Vorstellungen. Das Orchester beginnt die schöne Einleitung des ersten Konzerts zu spielen und oh, welchen Charakter sie gleich hervorzaubert! Ich hatte solch einen Eindruck bei diesem Werk noch nie erlebt. Das Orchester spielt das Stück so abwechslungsreich, so leidenschaftlich und mit Zimerman als Solist reist man wahrlich durch ein gigantisches Reich von Klangfarben. Der letzte Satz entfacht mit seiner noch nie zuvor dagewesenen Lebendigkeit noch ein so berauschendes Feuer, dass das ganze Hörerlebnis noch lange Zeit im Kopf nachklingt. Beim zweiten Konzert gilt nichts anders. Einfach Unglaublich! Solch eine Leistung sprengt das Sternenbarometer! Diese Aufnahme muss gekauft werden!
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am 3. Januar 2015
Zimermann spielt diese Werke mit seinem Orchester recht gemächlich (zum Vergleich z.B. die Rubinstein- Aufnahmen aus den 1950 und 60ern). Das steht dem Hörerlebnis aber überhaupt nicht entgegen. Die Tonqualität der Aufnahme ist sehr gut.
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am 28. März 2017
Sehr ausdrucksstarke Interpretation der beiden Klavierkonzerte, besonders Konzert nr. 2, fast bildlich vorstellbar.
Zimerman spürt den Chopin wie kaum ein anderer Pianist, das macht sein Klavier spiel so besonders.
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am 7. Januar 2015
Sicher wird hier auf höchstem Niveau musiziert. Alleine - es will mich nicht ansprechen. Die Musik vermag mich nicht zu ergreifen. Vielleicht liegt es an der Geschwindigkeit?
Von der räumlichen Auflösung und Differenzierung der Aufnahme bin ich leider auch enttäuscht. Für mich deshalb nur knapp 4 Sterne. Ich werde mit anderen Einspielungen (Sa Chen, Perahia) glücklicher.
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