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am 20. Mai 2016
Diese Elektra aus Salzburg gehört zu den besten Aufnahmen des Werks überhaupt. Von Karajan treibt die Wiener Philharmoniker von einem orchestralen Höhepunkt zum nächsten. Was hier, im Gegensatz zu anderen (auch Studioeinspielungen) auffällt, ist eine feingezeichnete Phrasierung des Maestros. Er tendierte ja häufig zu arg lautem Orchesterklang, was die Sänger gerne mal abdeckte. Hier ist davon wenig zu spüren, knisternde Spannung wechselt sich gekonnt mit schwelgerischen Phrasen des Orchesters ab. Er deckt für mein Empfinden auch mehr Walzerklang in der Partitur auf als andere Dirigenten.
Das Ensemble, das ihm in Salzburg zur Verfügung stand, gehörte damals zur ersten Riege. Was die Varnay in der Hauptrolle und die grandiose Martha Mödl als nicht minder top-besetzte Klytämnestra aus ihrer großen Szene machen, erinnert deklamatorisch und vom beim Hörer erzeugten Gefühl wirklich an große antike Tragödie. Da treffen zwei stimmliche Urgewalten aufeinander.
Hildegard Hillebrecht ist mit weichem fraulichen Sopran ein kongenialer sängerischer Kontrast zu den beiden, allerdings arg wenig textverständlich. Eberhard Waechter singt mit etwas verhaltenem Bariton den Orest und James King klingt mit eher jugendlich heldischem Tenor arg nach Klytämnestras Toy-Boy.
Die kleinen Partien sind durch die Bank weg rollendeckend besetzt und warten u. a. mit der blutjungen Lucia Popp als 5. Magd auch mit ein paar Überraschungen auf. Ein grandioser Mitschnitt, den man gehört haben sollte.
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am 14. Januar 2008
Die Besetzung ist hervorragend; Bork und della Casa als ungleiche Schwestern ein hervorragendes Duo. Jean Madeira ist hier m. E. besser zu goutieren als in der Studioaufnahme unter Böhm, weil ihre dick aufgetragenen Manierismen in der Live-Atmosphäre besser ins (insgesamt hier SEHR blutrünstige) Bild passen. Die Striche in der PArtitur sind ärgerlich, aber man ist sie ja von der überwiegenden Anzahl der Elektra-Aufnahmen gewohnt, und live sind sie noch am ehesten verzeihlich. Der Schluss muss das Publikum in der Salzburger Felsenreitschule schier wahnsinnig gemacht haben; SEHR intensiv! Eine Aufnahme ohne große Subtilität, aber fast so wirkungsvoll wie ein real-life-Opernabend mit dem gleichen Stück.
11 Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. Januar 2009
Äusserst selten dirigierte H.v.Karajan dieses Werk da es ihn, wie er selbst zugab, zusehr emotional belastete. Und das ist diesem Mitschnitt der Salzburger Produktion deutlich anzumerken. Der Spannungsbogen zieht sich ohne abzuklingen bis kaum mehr auszuhalten im orgiastischen Finale. Mit den Wiener Philharmonikern bietet sich ihm ein kongruenter Klangkörper, welcher sich nicht zum ersten Mal für R. Strauss empfiehlt. Atemberaubend das Sängerensemble mit Astrid Varnay als unerreichte Elektra in Hass, Verzweiflung und Triumph. Keine taufrische Stimme aber beeindruckend in Intensität und Durchschlagskraft. Wie sie in allen Lagen den Ausdruck nach Situation verändert ist höchste Gesangskunst. Ihr ebenbürtig Martha Mödel als Klytemnästra. Verwüstete Größe, zerrissene Persönlichkeit, unerhörte Präsenz das ist die Gestaltung und auch stimmlich bleibt kein Wunsch offen. Der Kontrapunkt zu diesen beiden archaischen Frauengestalten die Chrisothemis von Hidegard Hillebrecht mit weichem, fraulichen Timbre. Eberhard Wächters Orest ist etwas verhalten könnte vielleicht mehr Gefühl zeigen oder liegt es an der sehr tiefen Lage ? James King ist ein heldnischer Aegisth da könnte etwas mehr charakterisiert werden. Die Episoden komlettieren überaus zufriedenstellend, bis hin zur wunderbaren L. Popp als 5.Magd. - Ein wertvolles Dokument der Operngeschichte.
22 Kommentare| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Juli 2007
Eine der großartigsten Elektra-Aufnahmen überhaupt. Astrid Varnay und Martha Mödl sind die idealen Interpretinnen schlechthin. Eberhard Wächter ist ein souveräner Orest, James King ein hervorragend jämmerlicher Aegisth.
Hildegard Hillebrecht ist hier weit besser als in vielen anderen Aufnahmen. In einer kleinen Rolle die blutjunge Lucia Popp
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