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VINE-PRODUKTTESTERam 5. März 2007
Vielleicht darf ich vorwegschicken, dass ich gewöhnlich ein wenig misstrauisch gegenüber jeglicher Art von Dirigentenkult bin. Aber hier hielten solche kleinlichen Besorgnisse genau zwei Takte an: Zwei Takte, weil allein der Einsatz im ersten Takt nicht ganz genau erfolgt. Dann aber baut sich plötzlich in der langsamen Einleitung eine Binnenspannung auf, die einem fast den Atem nimmt und die ich so noch nie gehört habe. Vor dieser Aufnahme kannte ich vor allem die klassische von Karjan; aber erst Kleiber entlockt etwa dem bohrenden Motiv in den tiefen Streichern den ganzen Sinn. Überwältigend ist die ungeheure Dynamik des Spiels. Fast scheint es, als würde hier nur ein Mann spielen, und zwar mit vollem Risiko. Daraus entstehen wirklich die hier bereits beschriebenen Schauer tiefen Glücksgefühls.

Nach solchen Aufnahmen sucht der Fan ein Leben lang, erlebt viele Enttäuschungen, die irgendwo hinten in seinem Plattenschrankt verschwinden und vergessen werden, vor Glück, endlich eine solche Aufnahme in Händen halten zu können.

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am 17. November 2005
Nachdem ich 1999 das unglaubliche Glück gehabt hatte, das Werk von Kleiber und dem BR-Sinfonieorchester live(!) auf Cagliari musiziert zu erleben, gab es natürlich kein Halten mehr, diese CD musste sein: Obgleich ich vorher schon zwei komplette Beethoven-Zyklen mein Eigen genannt hatte muss ich zugeben, dass mir die ganze Tiefe und Tragweite der 4. erst durch Kleibers Darbietung richtig klar geworden ist. Wie langsam, getragen, fast nebelummantelt ist der Beginn und wie unglablich zart und dennoch euphorisch dann die Steigerung hinein ins Hauptthema... durch Kleibers Interpretation erst wurde die 4. für mich zu einer der "Grossen" Beethovens.
Diese 4. gehört für mich neben der 9. Furtwänglers, der 6. Harnoncourts und der 7. auch wieder von Kleiber zu den grössten Interpretationen der Beethoven'schen Sinfonien überhaupt! Wenn ich einen einzigen Amazon-Artikel mit 6 Sternen bewerten dürfte, dann wäre es dieser!
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am 28. Dezember 2000
Eine Sternstunde des genialen Carlos Kleiber zeitigt eines der großartigsten Resultate, die in Sachen Beethovens Symphonien auf dem Markt sind. Präziser, lebendiger, farbiger, unangestrengter, jubelnder als in dieser Live-Aufnahme ist die 4. nicht vorstellbar.
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Zu seinen Lebzeiten gehörte die vierte Sinfonie in B Dur op. 60 zu den beliebtesten Ludwig van Beethovens. Heutzutage allerdings steht sie im Schatten der größeren Sinfonien. Robert Schumann bezeichnete sie einst als "griechisch schlanke Maid zwischen zwei Nordlandriesen" - also der dritten und fünften Sinfonie. Hört man diese Live Aufführung des Bayerischen Staatsorchester unter Carlos Kleiber, gelangt man gewiss zu der Überzeugung, dass Beethovens Vierte um nichts weniger ein Meisterwerk ist.

Der erste Satz erinnert in seiner Dynamik, Rhythmik und Aufgemischtheit sehr stark an den ersten Satz aus Beethoven Siebenter. Gewiss ist die Vierte als ein Vorläufer dieses nachmaligen Meisterstückes anzusehen. Lange verschleiert der Meister die Tonart, bis alles in einen ekstatischen Wirbel mündet, der das Publikum sicherlich gehörig aufmischte. Immer wieder gleitet die Stimmung ins unbeherrscht Leidenschaftliche, was dem Satz eine besondere Note verleiht.

Das wundervolle Adagio ist das Herz des Stückes. Ein recht monotones Thema bildet den Grundstock für die herrlich grazilen, pittoresken und teils stark pastoralen Klanggebilde dieses Satzes. Das sich anschließende Menuett ist weniger schnell, sondern mehr statisch, als wolle es bisweilen auf einem Fleck verharren. Das Trio ist von Ruhe und Anmut geprägt.

Das Finale ist ein freudiger Kehraus voll interessanter Modulationen. Auch dieser Satz ist von ungehemmter Freude. Es gibt kaum Mollpassagen, was viele darauf zurückführen, dass Beethoven dieses Werk in Zeiten eines Hochgefühls infolge einer Liebelei geschrieben haben soll. Hier scheint sich Franz Schuberts These nicht zu bewahrheiten, als er behauptete, er kenne keine fröhliche Musik.

Carlos Kleiber hat für diesen Live Mitschnitt das Bayerische Staatsorchester auf Hochglanz gestriegelt. Jede Note sitzt, jede Nuance wird herausgearbeitet, alle Tempi passen genau. Kleiber legt an diese seltener gespielte Beethoven Sinfonie straffes Zaumzeug an, so dass diese Vierte unvergesslich bleibt.
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am 5. Dezember 2004
Tja, was sollen Worte ausrichten ? Jeder, der noch nie eine Carlos KLeiber-AUfnahme gehört hat, sollte mit dieser beginnen. Es ist, als würde alles eitle, falsche, oberflächliche von dieser Symphonie abfallen und man sähe Beethovens wahres Gesicht. Besser kann ich es nicht beschreiben, denn das wundervolle ist tatsächlich, dass man nur Beethoven hört, ungetrübt durch irgendwelche trübsinnigen Interpretationsgewalttaten. Als würde jedes Orchestermitglied ein persönlicher Freund des Komponisten sein, werden Beethovens Ideen tranzparent und klar. Ich muss gestehen, dass ich vor Carlos Kleiber Beethoven nicht gekannt habe. Befreit von allem starren, bürgerlichen Größenwahn - denn dadurch, dass er unter Kleibers Händen wieder menschlich wird, erreicht er erst seine wahre Größe.
Eine wundervolle Aufnahme. Ein Wunder.
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am 3. Februar 2016
Ähnlich wie einst Rene Leibowitz (Anfang der 1960er) gelingt Carlos Kleiber in dieser Live-Aufnahme eine den Partitur-Anweisungen exakt folgende Interpretation. Nicht nur die Tempi sind nah an den Metronom-Angaben von Beethoven sondern Kleiber trifft auch ganz genau den hellen, heiteren und nicht selten satirischen Grundcharakter der 4. Symphonie.
Ein Glücksfall!
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am 22. Januar 2010
eine überzeugende und glücklich und beglückende Aufnahme der Vierten. Die Siebente ist nur noch betörender. Von der vierten Symphonie gefällt mir nur die Einspielung von "Schlesinger von der Vogelweide" noch ebenartig.
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