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TOP 1000 REZENSENTam 4. Februar 2016
Wer einmal den Edelwestern "Rio Bravo" (1959) gesehen und ihn gut gefunden hat, wird sich sicherlich an die tolle musikalische Cowboy- Session in der Mitte dieses Filmes erinnern. Die Firma "Bear Family Records", führender Spezialist in Sachen Country und auch Western, machte es möglich und stellte (u.a.) diesen äußerst gelungenen Musik- Sampler zusammen.

Den nun folgenden Satz möchte ich Sie bitten, zu überlesen oder schnell zu vergessen, denn die Überraschung soll auf Ihrer Seite bleiben. Das Album beginnt eben nicht direkt mit Track 1 -- "My rifle, my pony and me" -- sondern mit ......... der dunklen, kraftvollen Ansage : "Hello, this ist John Wayne !" Tatsächlich, der Altmeister höchstpersönlich übernimmt eine mehrzeilige Ansage bzw. hat man sie natürlich einem damaligen Werbespot entnommen. Mit etwas Wagemut lässt sich behaupten : Mr. John Wayne ist der coolste DJ ever ! Der nun folgende Song ist -- wie überhaupt die gesamte Scheibe -- eine einzige Ohrenweide. Man sieht richtig, wie Dean Martin, lässig und entspannt zugleich, sich auf seiner Westernliege ausstreckt und der 23 Jahre jüngere Ricky Nelson zaghaft und erfurchtsvoll in den Song miteinsteigt.

Damit nicht genug. Auch der Schauspieler James Stewart kann singen bzw. tut es einfach. Mit der ihm eigenen, etwas nuschelnden Ausdrucksweise treibt er "The legend of Shenandoah" zielstrebig voran. Als nächstes folgt mit "Montana" ein erster Beitrag von den Sons of the Pioneers, zu denen ich etwas später noch unbedingt ein paar Worte verlieren möchte. Mit "Nevada Smith" von Merle Kilgore folgt auch schon die nächste Ballade, die sofort ins Ohr geht.

Ganze 26 Songs sind hier vertreten, darunter "The rebel Johnny Yuma" von der ganz großen Country- Legende Johnny Cash. Selbst der Schauspieler Kirk Douglas, der -- so Gott es will -- dieses Jahr (Stand : 2016) noch seinen 100. Geburtstag feiern wird (!), glänzt als Balladensänger bei dem romantisch- schwungvollen "And the moon grew brighter". Lorne Greene, jawohl, Ben Cartwright in Person, begeistert auf markante Weise von seiner Ponderosa bzw. von "Bonanza". Auch Dean Martin darf noch einmal ran und fließt als Sänger selbst dahin so wie der Fluß, den er besingt, natürlich "Rio Bravo". In beschleunigtem Herzschlag- Sound mahnt und fleht Tex Ritter mit "High noon", ("Zwölf Uhr Mittags"), der "Stunde der Entscheidung", dass die wunderschöne Amy Kane (Grace Kelly) ihren frisch getrauten Ehemann, den Marshal Will Kane (Gary Cooper), selbst im Moment der Gefahr bitte nicht verlassen möge. Richtig : "Do not forsake me oh my darling !"

Es gibt so vieles zu entdecken. Auch Roy Rogers, der "King of the Cowboys", ist mit drei sehr schönen Solo- Titeln mit dabei : "The yellow rose of Texas", "Roll on Texas moon" und "Don't fence me in". Jawohl, "sprerr' mich nicht ein", das dürfte hier wohl weniger an einen Gesetzeshüter, sondern an die Frau an seiner Seite gerichtet sein. Jeder Cowboy benötigt schließlich einen Rest an Freiheit und Roy Rogers wusste sicherlich genau, wovon er sang, hatte er sich doch -- privat u.a. mit der schönen Dale Evans -- beruflich mit der rassigen Jane Russell herumzuschlagen.

In einem vierten Beitrag, "Pecos Bill", singt Roy Rogers wieder mit den Sons of the Pioneers zusammen, denen er zuvor als Gründungsmitglied von 1933 bis 1938 angehört hatte. Auch nach dieser Zeit sollten sich die Wege von Roy Rogers und den Söhnen der Pioniere immer wieder kreuzen. Besagtes "Pecos Bill" ist ein Paradebeispiel für eine geglückte faire spätere Zusammenarbeit : Roy Rogers, inzwischen zum Weltstar aufgestiegen, übernimmt zunächst den Lead- Gesang, die Pionierssöhne stimmen in den Wechselgesang mit ein und bekommen innerhalb des Liedes auch einen eigenen Raum, in dem wiederum einzelne Mitstreiter dieser Formation entweder lead singen oder aus dem eigenständigen Hintergrund- Chor herausragen. Faszinierend ! Nur sehr selten habe ich ein Lied bei nur einer Handvoll von Sängern mit einer derart großen gesanglichen Räumlichkeit erlebt. Rein rechtlich bestehen die Sons of the Pioneers übrigens selbst heute noch, natürlich in neuen Besetzungen. Einige der Original- Mitglieder waren noch bis in die späten 1970er Jahre aktiv. Doch zurück zu ihrer Glanzzeit : Wenn in "Wagons west" der Chor so atmosphärisch "rollin, rollin" wiederholend vor sich hingrummelt und dabei noch immer lauter wird, so explodiert so manches Lagerfeuer in den Herzen ! Und wenn in "Song of the wagonmaster" einer der Pioniere klagend ausruft : "I left my girl in West Virgini", so geschieht auch dies mit einem großen Augenzwinkern, denn nur wenig später heißt es u.a. : "Another I left in Old Kentucky !" Ja, und einige Notenklänge später wird eine alte Westerngeige so unerbittlich- willensstark verrockt, wie es erst gut zehn Jahre später wieder mit den Gitarren innerhalb des Rock'n Roll geschehen sollte.

Die Tonqualität ist trotz des beinahe biblischen Alters dieser Aufnahmen erstklassig und dazu auch noch autentisch. Es gibt kein Rauschen, keinen dumpfen Klang, alle erforderlichen Klanghöhen und -tiefen sind vorhanden. Bear Family Records hat gleich von Anfang an hervorragend digital remastert. Es bedarf keiner zusätzlichen Veränderungen, Verfälschungen oder nachträglichen Remixe.

Anbei ist noch ein schönes 24seitiges Beiheft mit Abdruck einiger Original- Filmpostern !

Und wer nun so richtig Blut geleckt haben sollte oder ohnehin schon längst die Fährte aufgenommen hat, dem seien wärmstens und mit bestem Gewissen noch drei Fortsetzungen dieses Musikalbums empfohlen, nämlich FROM ALAMO TO EL DORADO (hier gibt es 23 weitere rare und sehr gute Balladen, u.a. schmachtet Dean Martin "The wind, the wind (a cowboy never rides alone)", WANDRIN STAR (natürlich mit Lee Marvin und seinem unvergesslichen Sprechgesang des Titelsongs, wie auch Ricky Nelson und Walter Brennan mit "Get along home, Cindy", der Fortführung der anfangs zitierten Session aus dem Western "Rio Bravo". Viertens und zu guter Letzt noch RIO BRAVO- WESTERN AND OTHER MOVIE & TV- THEMES, hier kommen u.a. die Schauspieler Henry Fonda und Anthony Perkins zu Wort bzw. zu Gesang.
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am 1. März 2012
Das ist eine ganz tolle CD! Nicht nur die gängigen Melodien aus den bekannten Western sind bestens aufgenommen, sondern auch die weniger bekannten Titel können (fast alle) voll punkten! Für Freunde der guten alten Westernfilme eine sehr empfehlenswerte CD, deren Songs man komplett und mehrmals hintereinander gut hören kann! Volle Kaufempfehlung!
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am 7. März 2003
Mit dieser CD startete Bear Family seine CD-Reihe über Western-Film-Songs. Inzwischen gibt es derer drei (neben dieser noch Wanderin' Star und Rio Bravo), doch die erste ist und bleibt die beste Scheibe. Welcher Western-Fan hat sich nicht schon öfter vor dem Fernseher gewünscht, irgend jemand möge sich erbarmen und all die tollen Titel auf einer CD rausbringen. Daß Bear Family Records, bekannt für das Besondere, sich dieser Sache annehmen würde, war zum Glück nur eine Frage der Zeit. Die Titelzusammenstellung ist - wie immer bei Bear - sehr gelungen und aus den Originalaufnahmen wurde dank der bei Bear perfektionierten digitalen Remastering-technik klanglich das Letzte rausgeholt. Das Ergebnis ist wie immer ein wahrer Ohrenschmaus. Natürlich gibt es wieder - wie bei Bear üblich - ein tolles Booklet mit allen Songtexten, vielen Blidern und Infos über die Western, denen die Songs entnommen wurden.
Fazut: Eine tolle Scheibe, die in keiner Sammlung fehlen sollte-
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am 1. April 2008
Yeee-ha! Ich kann mich da nur anschließen. Diese CD macht unglaublich viel Spaß! Bei jedem Lied muss ich an die tollen Filme denken!

Anspieltipp: My rifle, my pony and me (Dean Martin & Ricky Nelson aus Rio Bravo)

Die ideale Abrundung für jeden Westernfan! Einfach klasse!
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am 14. Juni 2013
Ich habe mir die CD wegen diesem Lied gekauft, um es als "Vorlage" zum Singen und Gitarrespielen für mich zu nutzen. Leider ist das eine gekürzte Fassung - das für mich wichtigste, die Intro fehlt! Statt dessen ein Gequassel von John Wayne. Wer will so was eigentlich hören?. Sonst ist die CD ok. Nur zwei Sterne, da "My Rifle, Pony and me" nicht in Orginalfassung ist.
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