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Kundenrezensionen

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am 29. Dezember 2011
Hey-ah-ha-ma Nutzer,

witzigerweise ist "Eskimo" nicht nur eins der verrücktesten und sperrigsten Alben der Residents, sondern auch eins der erfolgreichsten. Wie das kommt? Tja so genau weis ich das nicht, aber ich versuche mal zu erklären warum mich persönlich dieses Album sehr fasziniert.
Erstmal eins vorweg: Der Remix des Albums "Diskomo" war mit eine der ersten Aufnahmen der Residents die ich hörte. Damals wusste ich praktisch noch nichts über dieses Album geschweige denn über die Residents. Viel Zeit ist seit dem vergangen und irgendwie haben mich die Residents nie losgelassen und insbesondere das Album "Eskimo" wollte ich unbedingt haben. Als ich dann sah das sogar die Limitierte Edition im Pappcover hier auf Amazon erhältlich ist, schrieb ich es mir endlich auf meine Weihnachts-wunschliste. Und siehe da: Santa Dog brachte mir dieses wundervolle Geschenk.

Aber was macht die Faszination "Eskimo" denn aus? Nun es ist zunächst die wirklich spannende Hintergrundgeschichte, die, so empfehlen es die Residents selbst, während des Hörens im Booklet gelesen werden soll.
Genau diese Kombination ist ein großer Teil der Faszination, denn es gibt wohl kaum ein Album da draußen das eine bestimmte Stimmung (in diesem Falle arktische Kälte) so genial inszeniert. Natürlich kann man hier sagen die Residents würde die Kultur und die wahre Musik der Inuit verunglimpfen oder ver*rschen, vor allem wenn man dann im Booklet liest das eins der angeblich bespielten "traditionellen" Instrumente eine Art Xylophon aus Walfischknochen welches mit gefrorenem Fisch geschlagen wird, ist. Doch im Ernst: Wer sich daran stört hat einen großen Teil des Residents-kosmos noch nicht verstanden und ist ziemlich humorlos.
Trotz all dieser skurrilen Elemente hat "Eskimo" doch etwas sehr authentisches, was das Ganze (ähnlich wie beim Rez-debüt "Meet the Residents") trotz allem äußerst echt erscheinen lässt. Im Grunde hört sich Eskimo teils an wie alte Tonband-aufnahmen von Ethno- und Anthropologen die in den 20ern schwarze Sklaven bei ihren Worksongs aufnahmen, nur eben mit Eskimos. Es klingt stellenweise tatsächlich wie ein echtes Zeit/Tondokument von echten Inuit (was es mit Sicherheit NICHT ist).

Doch all das wäre ja noch kein Grund dieses Album aus dem immensen Output der Band hervorzuheben. Ich glaube es ist einfach die UNGLAUBLICH EINGÄNGIGE Melodie im ersten Song, welche sozusagen das Thema des Eskimo-albums ist. Sie besteht aus: G# C H H G# H G# H G# (wobei das Blasinstrument das diese Melodie spielt ziemlich verstimmt scheint). Wer diese Melodie gehört hat wird sie mit Sicherheit den restlichen Tag vor sich hin summen und das ist wirklich klasse!

Die Ästhetik und Illustration im Booklet der Limited Edition ist wie immer typisch Residents bzw. Pore Know Graphix (oder wie auch immer sie es gerade schreiben) und trägt zum Gesamtpaket bei. Unverkennbar und wie immer äußerst passend. Ein Leckerbissen für alle visuellen Menschen.

Anspieltipps gibt es wie immer bei den Konzeptalben der Residents keine, höchstens der Opener "The Walruss Hunt" ist wegen der besagten Melodie ein absoluter Hammer!

Wichtig: Laut (am Besten nachts via Kopfhörer) und am Stück anhören und dabei die Geschichte im Booklet lesen.

VIel Spaß!

UNEINGESCHRÄNKTE KAUFEMPFEHLUNG!
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Eskimo ist eine der wichtigsten und besten Platten der Residents und ich würde auch sagen generell.
Hier sieht man die legendären Eyeballs zum ersten mal und die ersten 10.000 copies wurden in "artic white vinyl" gepresst.
Das Klappcover beinhaltet die linernotes oder die Texte den Musikstücken, ohne ein bewußtes Lesen zum zeitgleichen Hören der Soundlanschaften erschließt sich diese epochale Platte nicht. Da reicht natürlich ein einmaliges Hören nicht aus, es werden von den Machern sogar Kopfhörer ans Herz gelegt. Bei der CD finden sich die Texte im booklet.
"Eskimo" ist natürlich keine "easy listening" Platte, sondern eher wegweisend für die Genre " Ambient", "Ritual", "Ethno" oder vielleicht sogar "Industrial".
Andere Avantgardegrößen wie Brian Eno, nahmen die Platte schon beim Erscheinen 1979
zur Kenntnis.
"Eskimo" ist eine Art Hörspiel oder eine Audio Dokumentation über das traditionelle Leben der Eskimos.
Dies wird über eine Ansammlung von abstrakten Melodien, primtiven Stimmen und Rhythmen, die teilweise mit selbsthergestellten Instrumenten produziert werden, die die Legenden der Eskimos durch die Verwendung von Sounds erzählen,
auf diesem einflussreichen Meisterwerk umgesetzt.
Es wurde viel Zeit in den Bau der Instrumente und die erfundene Sprache verwendet.
Es sind auch "englische Sprachfetzen" mit eingebaut : "Coca Cola adds life" " "You deserve a break today" " "We are Driven", die sich eher auf das aktuellere Leben der Eskimos beziehen,deren Kultur in der beschriebenen Form auch nur noch als Mythos existiert.
Chris Cutler (Drums) und Don Preston( keyboards) Snakefinger(guitar) waren wichtige Gastmusiker,die die jahrelange Arbeit im Studio massgeblich mitgetragen haben.

Die Platte wurde sowohl als Meisterwerk gefeiert, wie auch 1979 missverstanden. Daher brachten die Residents 1980 eine Diskoversion "Diskomo" mit treibenden Beat heraus, den manche Kritiker vermisst hatten ( "You can`t step yout foot to wind").

Der Fanclub "WEIRD" beglückte die Fans mit einer Schmuckkarte mit Originaltonbandschnipseln von den Aufnahmebändern
limitiert auf 500 Stück. Dies unterstreicht nochmal die Bedeutung für die Fans dieses Albums.

Die CD Versionen hatten als Bonus Tracks den Residents Beitrag zum Ralph Records Sampler "Subterream Modern" als Bonustracks. Auch enthalten auf der "Residue Deux" CD.
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am 13. Mai 2008
Dieses Album ist wirklich eines der BESTEN die ich je gehört habe.
Ich weiß nicht welchen schlechten Shit mein Vorgänger geraucht
hatte als er seine Rezension geschrieben hat.
Auf jeden Fall hat er überhaut keine Ahnung was gute Musik bedeutet.
Ein Mainstream-Höhrer halt ;-)
Also ich kann dieses Album jedem der kein Mainstream-Ohr hat und auch mal außergewöhnliche gute Musik kennenlernen möchte, ans Herz legen.
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am 21. Februar 2009
Mit Inuits haben THE RESIDENTS nichts zu tun. Allerdings ist die elektronische Musik, die hier präsentiert wird, genug kalt und abgefahren, um sie sich z.B. in Grönland anzuhören. Nicht alltäglich, nicht poppig - sondern meditativ, verstörend, bizarr. Cooles Album!
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am 17. September 2004
Eine der meistverkauftesten Pop-Avantgarde-CDs, obwohl das mit Pop absolut nichts zu tun hat. Es ist ein Hörspiel ohne sprechende Stimmen, das trifft es besser. Erfundene Musik der Eskimos, garniert mit ein paar Texten im Booklet, was man denn sich dazu vorstellen muss. Pseudo-Ethnik, verballhornt... Es klingt nach elektronischem Gefasel mit ein paar Urstimmen im Hintergrund, dazu ein konstanter eisiger Wind aus dem Synthesizer, unheimlich langweilig, aber durchaus Kälte erzeugend. Musikalisch passiert hier fast nichts. Als Konzeptidee nicht schlecht, aber wer hört sich das mehr als ein einziges Mal an?
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