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am 12. September 2017
Wertige Vinyl Pressung. Original Cover. Sehr guter Sound. Nach CD und MP3 Versionen musste die Vinyl Pressung auch noch her. Prompte Amazon Lieferung und perfekte Verpackung.
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am 9. November 2017
Zeitlos und ein Muss für jeden Pink Floyd Fan, denn aus meiner Sicht ist Ummagamma ein wichtiger Schritt im Entwicklungszyklus der Band.
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TOP 1000 REZENSENTam 4. Juni 2016
Mit ihrem vierten Album „Ummagumma“, das im Jahr 1969 erschien und dessen Name ein Slangwort aus Cambridge für Geschlechtsverkehr ist, gingen Pink Floyd erneut neue Wege. Das Album ist seinerzeit als Doppel-LP erschienen und besteht aus einem Live- und einem Studioteil.
Die erste Platte beinhaltet vier Live-Stücke, die Pink Floyd im Juni 1969 während ihrer Konzerte in Birmingham und Manchester aufgenommen haben. Mit dabei ist der Song „Careful with That Axe, Eugene“, eine instrumentale B-Seite, die bis dahin exklusiv auf der 1968er Single „Point Me At The Sky“ enthalten war. Die Live-Interpretation des Titels ist auf dem „Ummagumma“ Album allerdings deutlich expandierter als es die Single B-Seite war.
Bei den anderen Live-Aufnahmen handelt es sich um das Stück „Astronomy Domine“ vom Pink Floyd Debütalbum „The Piper At The Gates Of Dawn“ sowie um die beiden Songs „Set The Controls For The Heart Of The Sun“ und „A Saucerful Of Secrets“ vom gleichnamigen zweiten Album der Briten.
Die Qualität der Live-Aufnahmen war schon zu der damaligen Zeit sehr gut und wenngleich die atmosphärischen Untermalungen mit Publikumsgeräuschen nur bedingt zu hören sind, so machen diese vier Stücke, die für lange Zeit die einzigen offiziell veröffentlichten Live-Aufnahmen von Pink Floyd bleiben sollten, viel Spaß und zeigen die progressive experimentelle Ausrichtung und das breite musikalische Spektrum des Quartetts zur damaligen Zeit sehr gut auf.
Selbiges gilt auch für das Studioalbum, das sich auf der zweiten schwarzen Scheibe dieser Veröffentlichung befindet. Für die Studiotracks sind Pink Floyd andere Wege als bisher gegangen, denn jedes Bandmitglied bekam eine halbe Plattenseite Platz und Zeit und konnte sich im Rahmen dieser Vorgaben ganz nach den eigenen Wünschen Ausleben. So hat dich Richard Wright mit „Sysyphus“, einem spannenden und hervorragend umgesetzten instrumentalen Stück, das sich in vier Abschnitte gliedert, dem Schicksal der griechischen Sagenfigur „Sisyphus“ gewidmet.
Roger Waters hat sich bei „Grantchester Meadows“ auf eine sehr naturbelassene Weise verwirklicht und den Song lediglich mit einer Akustikgitarre musikalisch unterlegt. Alles scheint harmonisch im Fluss und so stellt dieser Titel des Pink Floyd Bassisten einen auffälligen Kontrast zum Stück von Richard Wright dar. Ähnlich verhält es sich auch mit dem zweiten Roger Waters Titel „Several Species of Small Furry Animals Gathered Together in a Cave and Grooving with a Pict“ auf dem Ummagumma“ Album. Dieser Song ist eine weitere experimentelle kurze Reise, die als eine Art Collage mit vielen Tiergeräuschen aus verschiedenen Quellen beschrieben werden kann.
Die weiteren Songs der B-Seite des Studioalbums stammen von David Gilmour und Nick Mason. Sowohl „The Narrow Way“ von David Gilmour als auch „The Grand Vizier's Garden Party“ von Nick Mason sind in jeweils drei Teile gegliedert und speziell der Track von David Gilmour ist ein reines Klangexperiment mit Gitarren, Drums und Elektronik, das erst im dritten Abschnitt mit dem einsetzenden Gesang etwas mehr seine Konturen durchscheinen lässt.
„The Grand Vizier's Garden Party“ von Nick Mason beginnt mit einem schönen Flötensolo und steigert sich dann mit einsetzenden Drums und Percussions kurz auf einen Höhepunkt, um sodann wieder mit Trommeln und Becken und anderen Soundquellen komplett in einer Art experimentellen Avantgarde zu gipfeln und danach wieder zum Ende hin mit Flötenklängen, ähnlich derer der Anfangssektion zu enden.
Die neue Veröffentlichung von „Ummagumma“ auf 180g Vinyl lässt sowohl die Live- als auch die Studio-Aufnahmen sehr klar und ausgewogen erscheinen. Hier wurde eine wirklich gute Arbeit beim neuen Vinyl-Mastering geleistet und die bei diversen Titeln beabsichtigte Atmosphäre kommt beim Hören der schwarzen Scheiben sehr gut zur Geltung. Die Stereo-Abmischung ist nahezu perfekt und so werden speziell die sehr experimentellen Stücke der vier Bandmitglieder auf der Studio-LP zu wahren Hörerlebnissen.
Die beiden Platten fassen sich zudem - genau wie die anderen Vinyl-Wiederveröffentlichungen - qualitativ hochwertig an und so lässt auch diese Wiederveröffentlichung nostalgische Gedanken an die guten alten Zeiten aufkommen.
Einziger Wermutstropfen ist auch hier - wie bei den anderen drei neuen Vinylpressungen - die Tatsache, dass sich die schwarzen Scheibe lediglich in schwarzen Schutzhüllen befinden.
Es gibt keinerlei Booklet mit Informationen noch ist die Innenschutzhülle der Platte bedruckt. Hier hätte man sich seitens der Band und des Labels dann doch mehr in das Fanherz hinein versetzen sollen und wenn schon nicht direkt auf der Innenhülle, dann aber doch mit einem separaten Vinyl-Booklet noch ergänzende Informationen rund um die neuen Vinyl-Auflagen, Fotos und einiges mehr für den Pink Floyd Fan zugänglich machen sollen.
Und auch, wenn die ursprünglichen Vinyl-Veröffentlichungen keinerlei Informationen rund um die Band und das Album gaben, so wäre es schön gewesen, hätte man mit diese aktuelle neue Edition dennoch darum ergänzt.
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am 2. Januar 2017
Mir geht es sicher so wie vielen meiner Generation: Mit diesen Stücken dieses Doppel-Albums (vor allem des ersten Teils) verbinden sich vielfältige Erinnerungen an die "wilden Jahre" des eigenen Lebens - an Ereignisse, Erfahrungen und Experimente in einem bestimmten Abschnitt meines Lebens. Aber erst beim Anhören der alten Stücke, die ich lange nicht mehr gehört hatte, habe ich gespürt, wie stark fast jedes dieser Stücke mit Gefühlen, Bildern, Stimmungen der damaligen Zeit aufgeladen und gesättigt ist und wie intensiv diese durch die Musik abgerufen werden. Mir ging tagelang das ruhige, hypnotische "Set The Controls For The Heart Of The Sun" nicht aus dem Sinn - genau so hatte es sich angehört und die Erinnerungen kamen hoch. Dazu trägt auch bei, dass das Cover das damalige ist und allein über dieses schon viel zu sagen, zu interpretieren und zu erinnern ist. Tolle Musik, tolle Ausgabe und ein tolles Vehikel für einen Flashback in die eigene Vergangenheit.
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am 4. Mai 2014
Ich weiß nicht ob in der heutigen Zeit Top-Bands eine solche Platte abliefern dürften. Ich glaube nein. Solche Freiräume bekommt man heutzutage wohl nicht mehr, wenn der kommerzielle Erfolg nicht absehbar ist.

CD1 wird von mir weitaus öfter gehört als CD2.
Die Live-Versionen sind toll. Hatte zu meiner DVD "Live at Pompeij" eine Musik-CD gesucht, auf denen die Live-Aufnahmen speziell von "Set the Controls", "Careful with that Axe, Eugene" und vor allem "Saucerful of Secrets" drauf sind. Bei Ummagumma bin ich fündig geworden.

Wenngleich die Ummagumma-Versionen nicht ganz an die Interpretationen von "Live at Pompeij" heranreichen (speziell die Harmonien beim Orgeleinsatz von Saucerful of Secrets kommen in Pompeij viel eindringlicher zur Geltung), sind sie doch sehr schön anzuhören.

CD2 höre ich eher selten. Wer gerade anfängt sich mit den Floyd zu beschäftigen, der sollte sich vorher andere Werke zulegen. CD2 von Ummagumma ist sehr experimentell, und man tut sich manchmal schwer, irgendwelche Song-Strukturen herauszuerkennen.

Alles in allem hat "Ummagumma" definitiv meine Pink Floyd-Sammlung bereichert.
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am 8. November 2017
Ein schwieriges Doppelalbum, mir persönlich gefällt es sehr. Ich musste mich aber auch erst an die 2. Hälfte gewöhnen und vorallem darauf einlassen. Am besten an einem Stück anhören und sich auf die Musik konzentrieren. Vorallem hat mir Waters‘ Grantchester Meadows gefallen. Das Livealbum gehört für mich mit zum Besten von Pink Floyd. Extrem atmosphärische Tracks die man immer wieder hören kann, aber auch sicher nicht für jeden. Am besten auch wieder in Ruhe an einem Stück durchhören. Letzendlich hängt es aber vom eigenen Geschmack ab, ob man dieses Album mag oder nicht. Für manche wird es wie Musik von Kindergartenkindern klingen, für andere wie großartige Musik.
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am 3. November 2017
Diese Bewertung bezieht sich nicht auf die Musik, hier 5 Sterne +++
Enttäuscht hat die Umsetzung auf Vinyl. Statt die Chance zu nutzen, die Musik mit einer neuen Abmischung zu neuem Leben zu erwecken, wurde der 'Garagensound' einfach unbearbeitet übernommen. Sehr schade. Da unsere Platte zudem einen Pressfehler aufwies, haben wir sie ersatzlos zurück geschickt.
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am 30. August 2013
Nach dem großen Werk "Atom Heart Mother" von Pink Floyd kann ich nun auch seit einiger Zeit "Ummagumma" mein Eigen nennen. Nun, nach dem ersten Durchhören war ich doch etwas verwirrt und erstaunt zugleich. Das Album besteht aus 2 CDs, wobei jede CD eigentlich ein eigenständiges Album darstellt! CD 1 enthält 4 überlange, angerockte, langsame Live-Stücke der Band, die sehr mystisch, psychedelisch und extrem eindringlich klingen. Diese Songs gehen sehr tief in das Unterbewusstsein! Hier braucht der Hörer einige Durchläufe um sich aus heutiger Sicht in die Klänge und in die Musik einzufinden! Sehr genial!!!!!! CD 2 besteht aus einer Vielzahl meist kleinen instrumentalen, bedrohlichen und unheimlichen Kompositionen, welche dem Hörer eine harte Nuss zu knacken geben! Alles klingt sehr fremdartig, gespenstisch und sehr experimentell. Die Grundlagen der Kompositionen sind meist sehr harmonisch, jedoch wird diese Harmonie zeitweise bewusst zerstört oder verzerrt und erzeugt so Widersprüche! Hier geht es weniger um Musik, sondern mehr um Stimmungen zu erzeugen, die angsteinflößend und voller Spannungen sind. Wer dieses einmal verstanden hat, kann mit dieser zweiten CD evtl. besser klar kommen! Der Zugang zur dieser 2.CD ist ein völlig anderer wie bei einer normalen Musik-CD, denn hier wird der Begriff oder die Bedeutung von Musik völlig neu definiert! CD 2 wird oft kritisiert und findet meist weniger Beachtung. Für mich ist sie jedoch unverzichtbar und macht "Ummagumma" erst vollständig! Zudem wäre sie ein wundervoller Soundtrack für einen alten schwarz/weiß-Gruselschocker. Ich persönlich höre CD 2 weitaus öfter, denn sie stellt für mich die Essenz des Albums dar und zeigt "Pink Floyd" von der ausgeprägtesten, experimentellsten Seite! CD 2 sollte als Ganzes gehört und betrachtet werden, denn nur zusammenhängend entfalten die Songs und die Klangwerke eine einzigartige Stimmung! Die verwendeten Klänge auf "Ummagumma" sind heute vollkommen ausgestorben, deshalb sollte sich der Hörer viel Zeit für dieses Album nehmen! Es ist auch ein unheimlich komplexes Werk! Man findet irgendwann hinein oder lässt es auf Nimmerwiedersehen in eine dunkle Kiste verschwinden. Das vollständige Werk lässt sich mit der heutigen Musik in keiner Weise vergleichen. So ein gewagtes Album wird es vermutlich nie wieder geben! Das Cover ist unverwechselbar und soo passend zur Musik! Legt die CDs ein, zündet bei Dunkelheit eine Kerze an und legt euch aufs Sofa. Lasst euch in eine fremde Welt entführen! Das Album ist wegen der Fremdartigkeit nicht jederzeit konsumierbar. Es braucht Dunkelheit, oder zumindest gedämpftes Licht und man sollte sich in einer gewissen Stimmung befinden. Das Album sollte dann am Stück genossen werden, so wird es zu einem wahren Trip. Selbst Menschen, die dem Album Aufgrund der Fremdartigkeit nicht viel abgewinnen können, bestätigen mir eine heilende Wirkung auf den Geist! Einige Fragmente aus diesem tollen Album kannte ich noch aus meiner frühsten Kindheit ( 1970??? ), allerdings verblassten diese Erinnerungen im laufe der Dekaden. Durch Zufall hörte ich es vor einiger Zeit nach all den Jahren wieder und da überkamen mich ganz unerwartet diese alten Gefühle und Erinnerungen, was mich dann auch sofort fesselte! Für mich ist diese wunderbare Platte ein wiedergefundener Schatz und eine sehr schöne Kindheitserinnerung! Trotz aller Dunkelheit und bedrohlichen anklängen verströmt dieses Werk Behaglichkeit und eine große Ruhe aus! Wenn ich mir die heutigen Alben so anhöre, dann denke ich immer wieder daran, was damals für unterhaltsame und gewagte Alben erschienen sind! Besonders die frühen Pink Floyd-Alben zwischen 1969-71 sind für mich ein pures Hörerlebnis! Zu dieser Zeit musste meines Erachtens ein Album noch eine hohe Unterhaltungsqualität vorweisen! Musikhören sollte wie ein Abenteuer sein und genau dieses fehlt den heutigen Alben! Trotz des alters wirkt "Ummagumma" keineswegs angestaubt auf mich. Ganz im Gegenteil, dieser Future-Sound wartet in ferner Zukunft auf seine Wiederentdeckung. Eher klingen die heutigen modernen Alben im Vergleich mit "Ummagumma" wie ein totaler musikalischer Rückschritt. Auf jeden Fall ist "Ummagumma" ganz großes Kino für meine Ohren! Ich liebe dieses Album wie kein anderes! Wer dieses Album aus dem richtigen Blickwinkel betrachtet, wird sehr viel Freude damit haben, anderen wird es immer ein Rätsel bleiben. So experimentell und hell lodernd hat sich die Band nie wieder gezeigt! Auf dem nachfolgenden Album "Atom Heart Mother" konnte die Band noch einmal einen Teil dieser Magie transportieren, dann erlosch das Licht! Ohne "Ummagumma" hätte es z.b. den berühmten Stil von "The Cure" nie gegeben. Auch "Depeche Mode" fühlen sich eher mit "Pink Floyd" verbunden als mit "Kraftwerk". Viele Künstler sind und waren von diesem Album begeistert und beeinflusst! Jedem Käufer sollte bewusst sein, das dieses Werk absolut einzigartig ist und man vor dem Anhören dieser CDs alle gewohnten musikalischen Klänge hinter sich lassen muss! Diese Musik stammt nicht von dieser Welt, sondern vom äußersten Rand des Universums! Als habe die Band kosmische Klänge und Geräusche aus Lichtjahre entfernten Galaxien aufgenommen! Während der Entstehung des Albums müssen sich die Bandmitgliedern in einer ganz speziellen Energie befunden haben, egal ob mit oder ohne Drogen! Es sind vermutlich jene Energien, mit denen auch andere Künstler absolute Meisterwerke schufen! "Pink Floyd" ist hier ein extrem spirituelles, bewusstseinserweiterndes Album gelungen, welches beim Hören unbekannte Bilder und Filme im inneren erzeugt! Noch nie hat mich ein Album so gefesselt wie dieses, denn es verbreitet eine atemberaubend mystische, unheimliche, aber warme Atmosphäre! Diese Songs nutzen niemals ab und man kann immer wieder etwas neues in ihnen entdecken. Es ist ein völlig zeitloses Werk, welches die Menschen in 100 Jahren noch begeistern dürfte. Natürlich hat auch dieses Album für mich leichte Schwachstellen, die aber absolut verzeihlich sind und die nicht weiter ins Gewicht fallen. So stößt mir der deplatzierte, etwas nervige Song "Astronomy Domine" auf. Diesem Song fehlt das hypnotische und mystische. Auch "Several Species Of Small.... finde ich etwas überdreht und beschert mir weder Musik noch eine gewisse Stimmung, aber ist am ende dann doch irgendwie interessant. "Ummagumma" ist meine große musikalische Liebe und deshalb vergebe ich mindestens 10 Sterne. Wer herausfordernde Musik schätzt und wer sich mal richtig die Zähne ausbeißen will, dem kann ich dieses komplexe Werk ans Herz legen. Am ende wird man es lieben oder hassen.

Zu meinem Leid befinden sich im Booklet und auf der Innenseite dieser CD-Ausgabe nicht mehr die Originalfotos von der LP von 1969. Ein Album ist ein Zeitdokument und sollte deshalb völlig unangetastet bleiben. Diese Originalfotos sind untrennbar mit der Musik verbunden. Veränderungen sind wie das Salz in der Suppe, aber nicht hier. Das auch die CDs in eine billige Pappschachtel gequetscht werden müssen, ist eine Frechheit.

Wer zu diesem Album noch etwas Ergänzendes sucht, sollte sich die Pink Floyd-DVD "Live at Pompeji" unbedingt zulegen! Ein großartiges Konzert in einer fremdartigen Umgebung voller Sand und Vulkane! "Ummagumma" und "Live at Pompeji" gehören einfach zusammen! Nick Masons Schlagzeugspiel ist einfach atemberaubend und das satte Orgelspiel von Richard Wright tut sein übriges! Hier sind Musik-Götter am Werk!
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am 23. Mai 2015
Über die Musik von Pink Floyd braucht keiner zu diskutieren,glatte 5 Sterne.Die Cover allerdings sind unter aller Kanone,wie kann eine Plattenfirma die etwas auf sich hält nur sowas anbieten.Dafür gibt es null Sterne!!!
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am 26. Februar 2015
Über die Musik möchte ich nicht viel sagen, das haben andere vor mir schon getan. Nur so viel: Sie hat fünf Sterne auf jeden Fall verdient. Auch wenn ich kein ergebener Floydianer bin, weiß ich das Frühwerk der Band doch zu schätzen und zähle Ummagumma zu meinen Lieblingsalben, auch die of kritisierte Studiosektion. Dass es anstatt der eigentlich verdienten fünf nur vier Sterne werden, hat folgende Gründe:

Auch über die Geldbeschaffungsprogramme der Plattenfirma wurde hier schon genügend lamentiert, zu Recht, wie ich finde. Nun bin ich selbst darauf reingefallen und habe mir die Ummagumma mal wieder bestellt, die Ausgabe von 2011. Wie manchen hier, stört auch mich die Verpackung. Cardbox, Papptasche, nix Digipack. Habe ich Wurstfinger? Jedenfalls schaffe ich es nicht, die CD herauszunehmen, ohne mit dem Fingern auf ihr herumzutatschen. Was ich ganz und gar nicht gut finde.

Bei der Ausgabe von 1994, die ich schon habe, ist die Verpackung wenig elegant, aber durchaus brauchbar mit zwei getrennten Jewel-Cases gelöst. Und mit dieser Ausgabe von 1994 möchte ich das 2011-Mastering klanglich vergleichen:

Die CD von 2011 kommen mit hörbar mehr Bass daher. Die Höhen sind etwas zurückgenommen und sauberer als bei der älteren Ausgabe abgemischt. Dafür ist das Klangbild kompakter, auch schärfer und metallischer. Das Mastering von 1994 klingt also weniger kräftig und mitunter bei den Höhen unschön überzeichnet, dafür voller und natürlicher. Obwohl ich eigentlich zu den Bassfetischisten zähle, habe ich mich nach einigem Hören denn schließlich doch für die ältere Ausgabe entschieden.

Das alles ist natürlich ein subjektiver Eindruck. Ein anderer Hörer mag es anders hören. Trotzdem möchte ich behaupten, dass man diese neuere Ausgabe nicht unbedingt braucht, wenn man eine halbwegs hörbare ältere Ausgabe besitzt. Jedenfalls wünschte ich mir, dass die Soundbastler von Emi so gut sein möchten, wie es Pink Floyd seinerzeit war, doch sind sie das nicht. Es gibt Abmischungen anderer Bands von anderen Plattenfirmen, die meinen Geschmack eher treffen.
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