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TOP 1000 REZENSENTam 23. April 2009
Obwohl es sich bei vorliegendem Silberling um die sogenannte internationale Ausgabe (für den europäischen bzw. amerikanischen Markt) von HIGH VOLTAGE handelt, die bis auf "Little Lover" und "She's Got Balls" nichts mit der ein Jahr (1975 nämlich) zuvor erschienenen australischen (Original-)Version zu tun hat, ist das AC/DC-Debüt meines Erachtens ein Muss für alle, die behaupten, etwas auf Rockmusik zu halten!
Tatsächlich kann man vorliegende Scheibe als Best-of-Melange (wenn man so will) der australischen Ausgaben von HIGH VOLTAGE und T.N.T. sehen...

Ehrlich gesagt sind zwar auch mir spätere (frühe) Platten wie etwa POWERAGE oder auch HIGHWAY TO HELL noch eine Spur lieber, aber dennoch ist HIGH VOLTAGE eine sehr gefällige Angelegenheit, die stärker noch als spätere Alben die Blueswurzeln der Band erkennen lässt - was mir persönlich ja sehr zusagt.
Es tummeln sich doch wirklich einige frühe Highlights hierauf - sei es der energetische Opener "It's A Long Way To The Top" (mit Dudelsack-Solo), der groovige Blues "The Jack" (der auch live regelmäßig gespielt wurde) oder das nicht minder bekannte "T.N.T.", um nur einige zu nennen.
Und auch der Rest kann überzeugen, wenngleich spätere Platten (vor allem noch jene mit Bon Scott) insgesamt noch mehr Leckerbissen anzubieten haben, weshalb ich letztlich - der Objektivität wegen - auch einen Stern abziehen möchte...

Angehenden Sammlern und Interessenten, die gerade mit AC/DC liebäugeln, würde ich zunächst zu oben genannten Platten, also POWERAGE, HIGHWAY TO HELL oder aber auch LET THERE BE ROCK oder BACK IN BLACK (bei dem erstmals Brian Johnson zu hören ist) raten - aber gleich danach kommt schon HIGH VOLTAGE!

Fazit: Eigentlich haben die australischen Blueshardrocklegenden mit HIGH VOLTAGE ein Debüt nach Maß hingelegt, das im Grunde schon so klingt, wie man es sich erwartet, wenn man den typischen AC/DC-Sound halt im Hinterkopf hat! Etwas stärker als auf vielen späteren Alben kommt hier noch der Blues zum Vorschein, aber z.B. auch recht klassische Rock&Roll-Elemente...
Der Sound ist ebenfalls ansprechend, wirkt stellenweise jedoch vielleicht eine Spur (allerdings wirklich nur eine Spur!) dünner und unausgereifter als auf späteren AC/DC-Werken - was irgendwie aber auch logisch ist. Schließlich muss man sich als Band dahingehend ja auch entwickeln, wie ich meine.

In Summe ist HIGH VOLTAGE für mich somit ein 4-Sterne-Album, das AC/DC-Sympathisanten sowieso ihr eigen nennen müssen - aber auch Leute, die sich generell für Rock-Musik und deren Geschichte interessieren, können mit dem erstaunlich abgebrühten AC/DC-Debüt (wenngleich es sich hier ja eigentlich um eine nachgereichte internationale Ausgabe handelt) eigentlich nichts falsch machen!

So macht Spurensuche im fast schon unüberschaubaren Dickicht aktueller Rock-Musik Spaß - deshalb gibt's auch ++++ dafür.

Solide Scheibe mit gutem Klangbild und schon einigen Bandklassikern an Bord - eine runde Sache zum Immerwiederhören!

Abschließend möchte ich nochmal kurz meine persönlichen Anspieltipps preisgeben:
- It's A Long Way To The Top (If You Wanna Rock 'n' Roll) [1]
- The Jack [3]
- T.N.T. [5]

Viel Freude damit ;)
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am 17. November 2016
Album wie erwartet! Gute Aufbereitung der analogen Vinyl Version . Die Qualität der CD Version entspricht den technischen Möglichkeiten und bringt das 70er Jahre feeling schön rüber.
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am 7. April 2017
Die Platte ist gut verarbeitet, keine Dellen, Unebenheiten oder Furchen - kein Grat an den Kanten oder der Bohrung.
Da ich Platten nicht sammle sondern regelmäßig höre finde ich die Diskussionen über Originalpressungen vs. remastered reissue ziemlich bescheuert. Originalpressungen würden bei mir mittlerweile abgenudelt und dumpf klingen, da ich sie oft abspiele. Neupressungen von Originalaufnahmen sind alleine schon gar nicht mehr in Originalqualität möglich, da auch die Bänder aus der Zeit meist schon in sehr schlechtem Zustand sind. Umso mehr verstehe ich das Remastering, und die Voodoo-Meinungen von Leuten die meinen heutige hochqualitative Digitalmaster klingen schlechter als alte Analogaufnahmen, die verwechseln da was. Der Unterschied den man hört ist das Mastering, das heute einfach ganz andere Ansprüche hat als damlas, nicht die Tatsache das es digital ist macht also den Unterschied ;-)
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am 22. August 2008
... denn so herrlich purer Hard Rock wurde und wird nicht von allzu vielen Bands gespielt, und wer, wie ich, die Stimme von Bon Scott verehrt, hat insgesamt eh nur ca. 60 Lieder zur Auswahl.
Ich bin ein klein wenig in der Zwickmühle, weil ich "Let there be Rock" und "Powerage", die mir noch besser gefallen als dieses Album, auch fünf Sterne gegeben habe, aber mal ehrlich: Auch diese Platte haut einen Rock'n'Roll-Fan doch vom Hocker, oder?
1. It's a long way to the top: Eine perfekte Rocknummer, besser kann man das nicht spielen. Ich behaupte, dass die Zahl der Menschen, die gerne Rock hören und dieses Lied nicht lieben, weltweit unter hundert liegt. Ehrlich.
2. Rock'n'Roll Singer: Fast genau so gut, auf jeden Fall der gleiche Stil, fast wie fünfziger Jahre R'n'R, nur lauter. Und dieser Bon ... :-) ("I got the devil in my blood, telling me what to do ... and I'm all ears.")
3. The Jack: Der legendäre AC/DC-Blues mit dem herrlich zweideutigen Text. (Jack ist ein Slangausdruck für Tripper, unter dem Gesichtspunkt wird aus dem Kartenspiel etwas völlig anderes.)
Wird live übrigens schon von Anfang an mit einem anderen, EINdeutigen Text gesungen.
4. Live Wire: Eigentlich der perfekte Konzertbeginn, wie am Video "Let there be Rock" gezeigt. Eine Zeitlang wummert nur der Bass, dann kommt leise die Rhtythmusgitarre dazu. Einige Takte darauf die Hi-Hats vom Schlagzeug, und bald darauf krachen die Leadgitarre und das restliche Schlagzeug dazu. Und so rollt die Nummer smooth, aber kräftig dahin. Gefällt mir. *schmatz*
5. TNT: Eine Granate, wie sie selbst diese Band nur ganz selten zustandegebracht hat. Kennt aber eh jeder, diesen Midtempo-Stampfer mit Mitbrüllteil.
6. Can I sit next to you girl: Das allererste Lied von AC/DC, von Bon Scott neu eingesungen. (Originalsingle war noch mit Dave Evans.) Fürs erste ganz ordentlich, stinkt aber nach den vorigen fünf ein wenig ab.
7. Little Lover: Langsam, bluesig. (Bon war zwar kein Bluessänger, aber egal.) Nicht top, aber okay.
8. She's got balls: Auch langsamer, aber bissig und böse. Die Nummer hat etwas, keine Frage. Ich persönlich ziehe aber die ersten fünf vor, und:
9. High Voltage: Da wären wir wieder, im gleichen Stil wie die ersten beiden Nummern. Und wieder rundum gelungen. Ein straighter Rocksong, der immer noch gerne live gespielt wird. Eine der sechs Topleistungen auf dem Album.

Abschließend sollte ich vielleicht noch erwähnen, dass dieses Album eigentlich Stückwerk ist, denn in Australien wurde die Platte ursprünglich mit dem Titel "TNT" und etwas anderer Tracklist veröffentlicht. Die wenigen schwächeren Titel dieser Scheibe fehlen am Original, dafür ist noch die Killernummer "Rocker" und das Chuck-Berry-Cover "School days" drauf. Im Zweifelsfall also eher das australische Original kaufen.

Aber auch in dieser Version ganz klar 5 von 5.
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am 16. Februar 2015
Achtung! Hier handelt es sich nicht um die Original Version aus Australien! Die CD ist in der Farbgestaltung und der Nummerierung der Matrix anders!
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am 6. März 2006
Zu ACDC's High Voltage und zu deren Musik an sich wurde hier schon genug geschrieben. Meine Meinung ==> genial. Nachdem ich mir aber mehrere Alben dieser "digital remasterten" Auflage gekauft habe, frage ich mich welche Stümper da am Mischpult oder PC sitzen. Nahezu die komplette Auflage läuft über den Limiter und die Spitzen werden abgeschnitten, da eben übersteuert. Dies führt zum Knacksen in den Höhen. Sehr schön zu hören z.B. bei T.N.T.
Manchmal ist weniger eben doch mehr (-6db und es paßt)
Braucht sich keiner bei der Musikindustrie zu wundern, wenn die Umsatzzahlen rückläufig sind, wenn bei der Abmischung in der x-ten Neuauflage immer noch nicht das technisch Mögliche umgesetzt wird.
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am 19. November 1999
"High Voltage" nimmt nicht nur unter den zahlreichen AC/DC Platten eine besondere Stellung ein, es ist überdies eines der besten und auch wichtigsten Hardrock-Alben überhaupt. Das liegt nicht nur an "T.N.T.", das früher für viele meiner Generation eine regelrechte Hymne war. Es liegt ebenso an den acht anderen Stücken die sich auf "High Voltage" finden. Die bekanntesten sind wohl neben "High Voltage" dem Titelsong "The Jack", "It's A Long Way To The Top" und "Can I Sit Next To You Girl". Aber alle der neun Stücke auf diesem Album sind richtige Hardrock Stücke. Denn 1976 konnte es vorkommen, daß man Musik machte, ohne dabei an die romantischen Bedürfnisse von pickligen Teenager zu denken. Somit finden sich auf diesem Album anders als bei den meisten anderen Hardrockbands der Achtziger und Neunziger keine mittelmäßigen Balladen. "High Voltage" ist sicher nichts für die VIVA-Generation, aber wer ehrlichen, kraftvollen Hardrock mag, der muß dieses Album ainfach lieben. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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TOP 100 REZENSENTam 10. Oktober 2015
Für mich zählt "High Voltage" bis heute zu den besten Alben die je veröffentlicht wurden. In meiner persönlichen "Hall of Fame" steht das Debütalbum der Australier in den Topp 5, für mich ist "High Voltage" auch nach 40 Jahren noch kein bisschen langweilig. Ich weiß nicht wie oft ich mir das Debütalbum von AC/DC schon angehört habe, wahrscheinlich liegen die Runden von "High Voltage" im hohen dreistelligen Bereich, trotzdem reißt mich dieses Album immer wieder mit. Die Musik auf "High Voltage" ist so einfach und simpel das es schon wieder genial ist. Einfachste Gitarrenriffs, völlig simple Songstrukturen aber mit unglaublich viel Energie und Leidenschaft vorgetragen von einem BON SCOTT der so unfassbar dreckig und rotzig klingt. Es ist fast ausgeschlossen sich dieser Musik zu entziehen, schon mit den ersten Tönen zieht einen die Musik in ihren Bann, stillsitzen ist fast unmöglich. Auf "High Voltage" spielen AC/DC noch nicht diesen hemdsärmeligen Hardrock für den sie später weltberühmt wurden, auf ihrem Debütalbum spielen sie noch überwiegend eine Mischung aus Boogie, Blues und Rock'n'Roll.
Das Internationale Debütalbum "High Voltage" setzt sich aus zwei zuvor nur in Australien veröffentlichten Alben zusammen, die ebenfalls "High Voltage" und "TNT" hießen. Auf der internationalen Version von "High Voltage" sind mit "She Got Balls" und "Little Lover" nur zwei Songs von der australischen Version und sieben Songs vom "TNT"- Album.
Wie auch immer, der vorliegende Pressling ist vollgepackt mit Granaten, auf "High Voltage" ist kein schwacher Song zu finden, wer von diesem Album nicht begeistert ist hat die Rockmusik nicht verstanden - ich liebe es!
Das fängt schon mit dem genialen Dudelsack-Solo im Opener "It's a Long Way to the Top" an - auch 40 Jahre später grätscht mich das noch weg! Dazu die unglaublich rhythmische und mitreißende Melodie die es nicht zulässt das man still auf seinem Hosenboden sitzen bleibt, irgendein Körperteil MUSS man einfach bewegen! Auch "Rock'n'Roll Singer" ist von diesem Kaliber, 50er-Jahre Bluesrock aber auch heute noch keine Spur von altbacken oder angestaubt.
Mit "The Jack" kommt danach einer meiner persönlichen Lieblingssongs, diese herrliche Blues-Nummer lebt von diesem stampfenden Rhythmus und der unfassbar dreckigen Stimme von BON SCOTT. Nie wieder wurde so herrlich über eine Geschlechtskrankheit gesungen,"The Jack" steht im "Aussie-Slang" nicht nur für den Herzbuben im Kartenspiel, sondern auch für die "Gonorrhoe", was wiederum dem Song eine ganz andere, sehr zweideutige, Bedeutung verleiht. Auch "Live Wire" ist einer dieser Songs mit einem ganz speziellen stampfenden Rhythmus, was bei vielen Bands inzwischen als eintönig oder langweilig bezeichnet werden würde, hat mich bei diesem Album schon immer begeistert. Trotz dem das die Songs alle nach dem gleichen Prinzip funktionieren kommt bei "High Voltage" niemals Langeweile auf, für mich liegt das an der Performance von BON SCOTT, der den Songs mit seiner Stimme eine ganz unterschiedliche und abwechslungsreiche Note verleiht.
Mit "T.N.T." kommt dann natürlich einer DER Klassiker in der Bandhistorie von AC/DC, bis heute läuft das Ding im Radio rauf und runter. Schon witzig das der Song heute so präsent in den Medien ist, als der Song damals raus kam lief er überhaupt nicht im Radio - zumindest nicht in Deutschland. Sag noch einer das früher alles besser war! :-) Aber egal, das Ding läuft zu recht noch heute über den Äther, für mich hat es auch 40 Jahre nach seiner Veröffentlichung nichts an seiner Wucht und Ausstrahlung verloren - definitiv ein zeitloser Klassiker. Ein bisschen unbeachtet war schon immer "Can I Sit Next to You Girl", feiner Rhythmus, eingängige Gitarrenriffs und ein BON SCOTT in Höchstform, bei Bedarf einfühlsam oder dreckig und rotzig - auch einer meiner Lieblingssongs von den Australiern. Im Original noch von DAVE EVANS eingesungen, hat sich BON SCOTT diesen Song aber zu eigen gemacht und ihm seinen besonderen Stempel aufgedrückt. "Little Lover" und "She's Got Balls" sind wieder zwei dieser rockigen Bluesnummern die ich an "High Voltage" so sehr liebe. Über den Titelosng "High Voltage" muss man wohl nicht viel sagen, geile Gitarrenriffs und ein Rhythmus der sofort in Fleisch und Blut übergeht - ganz starke Nummer!
Zu meinem großen Entsetzen muss ich immer wieder lesen, dass einige Menschen dieses Album als eintönig und langweilig bezeichnen, normalerweise würde ich jetzt sagen "Geschmackssache", in diesem Fall muss ich diesen Menschen einfach "Ahnungslosigkeit" bescheinigen! Sorry, ich weiß das das jetzt verdammt intolerant ist, aber wer "High Voltage" nicht zu schätzen weiß hat die Rockmusik nie verstanden - finde ich! ;-)

Mein Fazit: Für mich eines der besten Alben der Musikgeschichte, ein Klassiker der in keiner Sammlung fehlen darf - und dies wahrscheinlich auch nicht tut! Wenn doch solltet ihr euch dieses Meisterwerk schleunigst zulegen - Banausen!
Meisterwerk - Klassiker - Hammeralbum - Wegweisend .... sucht euch Superlativen aus, soe würden alle auf "High Voltage" zutreffen!

Meine Bewertung: 10 von 10 Punkten.
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am 10. Dezember 2013
AC/DC – High Voltage (1975)

Erster Auftritt des Schuljungen-Gitarristen Angus Young zusammen mit dem brustbeharrten Überrocker Bon Scott und die Combo AC/DC feuert uns fette Riffs um die Ohren, ohne viel Wert auf Kompromisse zu legen.

Das geht los im Cover Baby, please don't go. Mit schnelle Beats und Staccato-Riffs huldigen sie dem Blues-Altmeister Big Joe Williams. Angus' Soli sind zwar nicht virtuos oder besonders ausgefeilt, aber die schnelle, unsaubere, pentatonische Klimperei macht einfach Spaß. Dazu Bon, der mit seiner whiskey-geschwängerten Stimme tierisch abgeht.

Wer sich einmal die Lyrics anhört, wird schnell bemerken, dass diese meist genauso kompromisslos sind. Es geht um Sex und... um Sex. Manchmal zweideutig, manchmal eindeutig zweideutig, aber immer mit einem frechen Augenzwinkern. Das zweite Lied heißt She's got Balls, noch Fragen? Dieser Song funktioniert im Endeffekt genauso wie die nächsten Songs. 1-Akkord-Riffs in der Strophe, 3-Akkord-Riffs im Refrain und ein Blues-Groove vom feinsten, ein kleines Solo von Angus, fertig. Musikalisch sticht das Album bis einschließlich Soul Stripper nicht mehr wirklich heraus, und wird auf Dauer sogar eintönig. Hier wäre die ein oder andere besondere Idee nicht schlecht gewesen.

Auf der anderen Seite braucht man bei solcher Musik auch nicht groß nachzudenken und sie macht einfach Spaß. Einfach gehaltener Spaß. Erwähnenswert wäre auf jeden Fall der markerschütternde Gesang in Stick around. Bon hat's halt drauf.

Und was rettet jetzt auf Dauer die Wertung vor allzu großer Montonie? Nun, die Band hat die eigentlichen Höhepunkte alle ans Ende verfrachtet. You ain't got a Hold on me beinhaltet alle zuvor beschriebenen AC/DC-Zutaten, brilliert aber durch den brillianten Refrain und den Text. Und der Closer Show Business ist die Up-Tempo-Bluesrock-Nummer schlechthin. So muss sich Rock 'n' Roll anhören. Stur ein Blues-Schema, stur ein pentatonisches Gitarrenzwischenspiel, sturer Mitsingrefrain und dies ist alles im positivsten Sinne gemeint.

Und dann hätten wir dann noch das Glam-Stück Love Song. Hier merkt man, dass die Band irgendwie noch keinen einheitlichen Stil zwischen Blues, Rock, Hard Rock und Heavy gefunden hat. Love Song ist (Wer hätte es gedacht?) ein Liebeslied, fällt allein schon deshalb aus dem Rahmen, ist eine Ballade und vor allem eigentlich purer Glamrock. Trotzdem brilliert Bon mit der Gesangsleistung und man nimmt ihm auch dieses Kontrastprogramm ab Die Melodie ist schlicht und ergreifendend genial. Love Song ist ein wahres Meisterwerk auf einem inhomogenen Werk, auf dem es auch produktionstechnisch nichts zu meckern gibt. Sämtliche Songs sind, der Musik entsprechend, einfach gehalten.

Fazit: Ein inhomogenes Frühwerk einer wahrscheinlichen Ausnahmeband, wobei die letzten drei Hits die Platte vor monotoner Riff-Versumpfung retten. Allein diese Songs sind es wert, das Album zu besitzen und auch die restlichen Songs sind nicht schlecht, nur leider wenig abwechslungsreich.

Wertung: ****
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am 20. März 2003
Dieses erste internationale AC/DC-Album, das allerdings tatsächlich aus den beiden australischen Alben "High Voltage" und "TNT" zusammengeschustert ist, weist schon alle typischen Merkmale der Australier in der Bon Scott-Ära auf: Trockene, harte Gitarrenriffs, Bon Scott's geniales, rauhes Gekrächz, ironische Texte und sich stark ähnelnde Melodien.
Evergreens wie "It's A Long Way To The Top", "The Jack","T.N.T." und "High Voltage" machen das Debütalbum der Australier zu einer runden Sache und war der Startschuss für eine der größten Rockbands der Siebziger und Achtziger Jahre.
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