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am 19. April 2015
Gute Klangqualität (Aufnahme aus dem Jahr 1964) in Stereo , besser als manche neuere Version des Messias.Kleines Beiheft mit Liedtext und Info ist vorhanden.Münchener Bach-Orchester und Bach-Chor verstehen es auch Händel umzusetzen, auch Solisten liefern guten Part ab zum Beispiel Franz Crass mit einer kräftigen Baßstimme.Um einen strafferen musikalischen Ablauf zu erzielen wurde auf die Aufnahme des Chors Nr.39, 48, 49, 50 verzichtet.
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am 24. Februar 2014
Für den, der gern klassische Musik hört, insbesondere mit Gesang. Der ist hier absolut richtig.
Schöne Arien und Rezitative von Sopran, Alt, Tenor und Bass wechseln sich mit Chorpassagen ab.
Es wird insgesamt die Weihnachtsgeschichte erzählt. Die Arien eignen sich auch für Gesangsanfänger
gut zum üben. Die Aufnahme ist klanglich schön auch das Orchester, der Chor und die Solisten gefallen.
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Der Messias (Messiah, HWV 56) zählt bis heute zum bekanntesten und populärsten Exampel geistlicher Musik des christlichen Abendlandes. Es entspringt der Barockzeit. Allgemein bekannt ist vor allem das Chorwerk "Halleluja," welches man auch häufig auf Hochzeiten oder Krönungsfeiern europäischer Königshäuser zu hören bekommt. Als Komponist zeichnete sich Georg Friedrich Händel (1658 -1759) verantwortlich, der dies Oratorium im Jahr 1741 komponierte und ein Jahr später in Dublin uraufführte. Dublin feierte ihn sofort im Gegensatz zu London, dessen Kritiker in diesem Werk zunächst die Verunglimpfung der Bibel als profane Theaterinszenierung sahen. Dazu muss man wissen, dass im Oratorium dem Hörer in drei Teilen die christliche Heilsgeschichte erzählt wird. Die Geschichte beginnt mit den alttestamentarischen Prophezeiungen des Propheten Jesaja und wird fortgesetzt mit der Schilderung vom Leben und Sterben Jesu, um abschließend das erhoffte Kommen des Messias am jüngsten Tag zu schildern. Für die Auswahl und Verfassung der Texte zeigte sich Charles Jennens verantwortlich, der diese aus Textquellen der King James Bibel interpretierte. Der Gesang auf dieser Audio CD orientiert sich aber nicht am Original, sondern wird hier ausnahmsweise in deutscher Sprache vorgetragen.

Die Kunstform des Oratoriums war den Engländern vorab völlig unbekannt. So schuf Händel aus den Elementen der englischen Plays, Masques und Anthems, des klassischen französischen Dramas, der deutschen Kirchenkantate sowie der charakteristischen Musikform der italienischen Oper (Rezitativ und Arie, Ouverture, Einteilung in drei Akte) durch eine großformatig angelegte Gestaltung eine neue Form des musikalischen Dramas, die von der Bühne losgelöst ist. Dabei stellt das Theater zwar weiterhin den äußeren Rahmen, doch szenisches Spiel, Kostüme, Masken etc. entfallen. Der Handlungsablauf wird nun ausschließlich in die Fantasie des Zuhörers gelegt. So wird der ideelle und sinnliche Gehalt des Werks intensiviert. Das Oratorium hat dadurch, ohne dabei an Dramatik zu verlieren, episch-lyrischen Charakter.

Historisch sollte zumindest erwähnt sein, dass Händel vor seinem endgültigen Umzug nach London für den Hof des vergleichsweise kleinen Königreichs Hannover tätig war. Hannover stellte übrigens mit dem Blutsverwandten George I im Jahr 1714 einen Nachfolger für den britischen Thron, der nach dem Tod von Queen Anne ansonsten verwaist wäre. Für King George soll Händel auch die berühmte Wassermusik im Jahr 1717 komponiert haben. Die Hannoveraner hatten somit damals einen wichtigen Verbündeten gegen das militärische Preußen und man scheute von daher auch keinen verbalen Heldenmut gegen Preußen. Der Enkel George III des Königs George I ist übrigens auch als "George The Mad" in die britische Geschichte eingegangen, verfilmt von Nicholas Hytner unter dem Titel: The Madness of George III. Im Gegensatz zu George I sprach dieser zumindest auch die englische Sprache. Unter George I wurde Händel auch zum Musiklehrer der königlichen Kinder. Den Großteil seines Lebens verbrachte Händel folglich in Großbritannien, weshalb die Engländer ihn auch mehr als einen der Ihrigen betrachten und somit sollten auch die Kritiker mehr Verständnis für die englische Sprache des originalen Chorwerks zeigen, denn eine lateinische oder deutsche Version gab es damals noch nicht.

Diese Version ist allerdings in deutscher Sprache. Lobenswert ist jedenfalls, dass der gesamte deutsche Text im Begleitheft der 3CDs umfassenden Sammlung abgedruckt ist. Die musikalische Umsetzung bedient sich nicht der zurückhaltenden Instrumentalisierung des Originals, sondern trägt mit viel Pathos (großer Chor und Orchester) kräftig auf. Für die Umsetzung zeigt sich neben dem Münchener Bach Orchester auch der Münchener Dirigent Karl Bach verantwortlich, der in den 1960er Jahren vor allem für seine Bach - Inszenierungen bekannt wurde. Angesichts des Umfangs und der Aufnahmequalität stimmt auf jeden Fall das Preisleistungsverhältnis. Wer den Messias in englischer Originalsprache hören möchte, muss zu einer anderen Version z.B von Nikolaus Harnocourt greifen.
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TOP 500 REZENSENTam 15. September 2006
Um es gleich vorwegzunehmen: Puristen, die auf Original-Instrumente und kleine Besetzung Wert legen, sollten lieber die Finger von dieser Aufnahme lassen. Ihnen sei zu der reichhaltigen Auswahl von Einspielungen mit historischen Instrumenten geraten.

Wer aber Händels schönstes Oratorium mit majestätischem Klang und großer Chorbesetzung, dazu noch in deutscher Sprache, genießen will, der kommt um diese Aufnahme nicht herum. Karl Richter, in den 1960er Jahren der deutsche Bach-Interpret schlechthin, hat sich hier der Musik Georg Friedrich Händels angenommen. Herausgekommen ist ein Fest der Stimmen und Instrumente, wie es festlicher und pompöser gar nicht sein könnte. Maurice André ist ein makelloser Trompeter; seine Soli sind von einzigartiger Reinheit. Elmar Schloter entlockt der Orgel mächtige Klänge, und das Solisten-Quartett ist von einer Qualität und Güte, daß man gar nicht weiß, wem nun eigentlich die Palme gebührt. Der Tenor Ernst Haefliger nimmt mit seiner schön geführten Stimme bereits beim ersten Arioso für sich ein und läßt dann die wunderschöne Arie "Alle Tale macht hoch erhaben" in einer Schlichtheit erklingen, die ergreifend ist. Gundula Janowitz erfreut mit ihrem lupenreinen Sopran; sie erfüllt die Arie "Erwach, frohlocke, o Tochter von Zion" mit einem einzigartigen Jubel. Nicht minder schön singt sie (im Duett mit Marga Höffgen) "Er weidet seine Herde" und wiederum die Arie "Ich weiß, daß mein Erlöser lebet". Ergreifend auch ihr Rezitativ "Es waren Hirten beisammen auf dem Felde". Marga Höffgen und Franz Crass sind ebenfalls erstklassige Besetzungen. Der Münchener Bach-Chor singt mit Wucht und Präzision. Bei der abschließenden Amen-Fuge stockt einem der Atem. Das Münchener Bach-Orchester schließlich, gleich wie der Chor eine Gründung von Karl Richter, ist ein ganz hochrangiger Klangkörper. Insgesamt ein Album für die festlichsten Stunden des Jahres.

Das Klangbild von 1964 ist einwandfrei und gut gestaffelt; der vollständige deutsche Text ist im Booklet wiedergegeben. Leider fehlt eine Einführung in das Werk.
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Karl Richter und Händel, das geht für mich nicht wirklich zusammen. Zu schwer, zu behäbig. Die deutschsprachige Version, die für mich viel schwungvoller, berührender und ergreifender klingt, ist die von Karl Forster / Berliner Symphoniker / Chor der St. Hedwigs Kathedrale - mit einem großartigen Sängerensemble : Bjoner - Töpper - Traxel - Engen (1963 - BMG Classics).

Abgesehen davon, dass die deutsche Übersetzung des ursprünglich englischen Textes gut gelungen ist und der Musik zusätzliche Rythmik und Glanz verleiht - ob eine Aufnahme in Englisch oder Deutsch durchgeführt wurde, sieht man im Vorhinein und ist kein Grund für eine Beschwerde. (Es gibt ohnehin viel mehr englische als deutsche Aufnahmen.)
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am 19. Januar 2014
Der Messias (deutsche Gesamtaufnahme) eine Super aufnahme v. Karl Richter
eine wertvolle Ergänzung unserer bestehenden Sammlung als Chormitglieder
unseres Kirchenchores
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am 30. Oktober 2013
Schöne Aufnahme. Die deutsche Version ist ebenso faszinierend wie die englische. Einfach ein monumentaler Klassiker, der mir noch gefehlt hatte.
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am 15. Januar 2014
Ich hatte mir schon lange eine vollständige Fassung des Messias gewünscht und bin jetzt sehr froh, diese günstige Version gefunden zu haben.
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am 16. Juli 2013
Bin eingentlich kein Klassikhörer habe dies einfach mal
"Just for Fun" gemacht . Ich kann die CD nur empfehlen .
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am 9. Januar 2013
Ich singe selbst in einem Chor. Wir haben vor einigen Jahren das Händel-Oratorium in der Adentszeit in einer großen Kirche aufgeführt zusammen mit einem guten Solisten und einem guten Kammerorchester. Es war richtig schön und ein wunderbares Erlebnis. Wenn ich heute meine Noten zur Hand nehme und die CD anhöre erinnere ich mich an das tolle Konzert. Das Original wird zwar in Englisch gesungen, doch die deutsche Übersetzung ist sehr gut gelungen. Bravo, es ist ein Genuss dieser Musik zuzuhören. Für alle Händel-Freunde sehr zu empfehlen.
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