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TOP 500 REZENSENTam 23. August 2006
Ich kenne und besitze diverse Aufnahmen von Tschaikowskys 5. Symphonie, u.a. mit Mrawinsky (1960), Monteux, Maazel, Abbado, Markevitch und Klemperer. Alle sind von bester bis herausragender Qualität, und ich möchte keine einzige in meiner Sammlung missen.
Die schmissigste Version von allen ist für mich aber nach wie vor Karajans erste Aufnahme dieses Werkes für die DGG aus dem Dezember 1965. Wenn auch manche Kritiker hämisch bemerkt haben, Karajan mache hier Musik für "Holiday on Ice", so muß ich entgegenhalten, daß seine Deutung sich zwar von nüchterneren und entschlackteren Interpetationen unterscheidet, aber dem Werk in jeder Hinsicht gerecht wird. Kaum jemals sind Tschaikowskys Klangwelten so großartig, so glanzvoll und mit solchem Feuer dargestellt worden. Der Schluß des Finalsatzes reißt mich jedesmal mit. Eine solche Orchesterkultur in dieser höchsten Vollendung - wo kann man sie heute noch bestaunen? Selbst Karajan hat in anderen Einspielungen des Werkes nicht mehr solch eine außergewöhnliche Leistung erbringen können. Seine letzte (digitale) Version mit den Wiener Philharmonikern bleibt da jedenfalls um Längen zurück, und die spätere Aufnahme mit den Berliner Philharmonikern von 1976 (DGG), die auch in der Gesamtausgabe enthalten ist, kann ebenfalls nicht recht mithalten, weil Karajan den Fluß der Musik immer wieder durch Drücker und falsches Pathos hemmt.
Das angeschlossene Capriccio italien, ein Jahr später entstanden, begeistert ebenfalls uneingeschränkt mit seiner orchestralen Pracht, die von der Aufnahmetechnik mirakulös eingefangen wurde. Eine tolle, unwiederbringliche CD zu einem Spottpreis. Leider gibt es kein Booklet. Die DGG sollte überlegen, diese Aufnahme vielleicht in der Serie "Originals" unterzubringen. Dort wäre ihr gebührender Platz.
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