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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
18
Vision Thing
Format: Audio CD|Ändern
Preis:8,65 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 21. November 2015
Kann man ständig hören
Wird nie langweilig und zu jeder Stimmung passend
Zum Putzen die beste Musik
Davon kriegt man Schwung
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am 29. April 2008
Beim ersten Hören dieses Albums Anfang der 1990-er Jahre waren meine ersten Gedanken bei "Vision Thing": "Klingt wie ein Szene-Bericht aus dem Rotlicht-Milieu..!".
Und wirklich: Andrew Eldritch lebte zu dieser Zeit in der Nähe der "Reeperbahn", Hamburgs berühmt-berüchtigter "Amüsier-Meile"...
Die Titel sind musikalisch abwechslungsreich; Langeweile stellt sich eigentlich bei keinem der Titel wirklich ein!
Es ist, trotz der abwechslungsreichen Titel, dennoch ein Album wie aus einem Guß!
Wie ein roter Faden zieht sich die eigenwillige Dramaturgie von Master-Mind Eldritch durch dieses Album- von Titel zu Titel...
Es ist mit Abstand das "rockigste Studio-Album", was die Sisters je produziert haben...
Mit den ebenfalls herausragenden Vorgänger-Alben (First And Last And Always, Floodland) nicht direkt vergleichbar erschließt sich "Vision Thing" eher der Zuhörerschaft.
Deswegen ist es gerade auch für Neueinsteiger der Sisters empfehlenswert!
Das Remastering und die Aufmachung der Remastered-Version gehen voll in Ordnung.
Zusätzliche Bonus-Tracks sind bei dieser remasterten Version enthalten.
10 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 31. März 2014
cd ist klasse. alles in ordnung mit dem teil. höre sie oft im auto. immer zu empfehlen. ne klasse band.
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TOP 500 REZENSENTam 3. Mai 2014
Ohne Frage - VISION THING ist das kontroverseste Album von THE SISTERS OF MERCY... und diesen Status hält es souverän seit seinem Erscheinen im Jahr 1990.

Das Album eckte bereits beim Release heftig an - weder hatte es den melancholischen 80er Jahre Gothic-Rock-Vibe (auch wenn Andrew Eldritch das Wort hassen mag) von "First And Last And Always" noch den eleganten, elitären Bombast von "Floodland". VISION THING ist rockiger, direkter, aggressiver, mitunter leichter zugänglicher als die Vorgänger, textlich war es offen politischer als man es von den SISTERS gewohnt war... und dennoch war es ein typisches SISTERS Album mit der ganz markanten Atmosphäre dieser Band, diesmal halt in einem anderen Gewand verpackt.

Wenn man VISION THING nunmehr, fast ein Vierteljahrhundert nach seinem ursprünglichen Erscheinen, mal wieder hört, merkt man gleich, dass dieses Album eigentlich sehr gut gealtert ist.
Der sehr mechanische, industrielle aber eingängige Hard Rock, den die SISTERS hier spielen, passt sehr zu den beginnenden 90ern und war ohne Frage für zahlreiche spätere Alben anderer Bands eine sehr wichtige Inspiration. Textlich liefert Andrew Eldritch hier einige seiner besten Leistungen ab.
Songs wie "Vision Thing" oder natürlich das mit Jim Steinman produzierte "More" rocken wie eh und je und funktionieren auch im Autoradio erstklassig, und mit "Something Fast" sowie "I Was Wrong" wurden zwei sehr ergreifende (und doppeldeutig-fiese) Balladen vorgelegt. Das hypnotische "Ribbons" ist weiterhin ein Song, der einfach eine Klasse für sich ist, und das sehr poppige "When You Don't See Me" ist zumindest ein sehr eingängiger Ohrwurm. Jede Menge Abwechslung (das Material bei "First And Last And Always" war um Welten homogener als bei VISION THING!)und Qualität wird also definitiv geboten.

Ohne Frage: mit "Doctor Jeep" und "Detonation Boulevard" haben sich zwei Songs auf diesem Album eingeschlichen, die definitiv nicht zur Spitze des musikalischen Schaffens der SISTERS gehören und damals wie heute eher schwach sind.
Aber es geht schlimmer: das auf der hier rezensierten Version ebenfalls erhaltene, ursprünglich als B-Seite veröffentlichte "You Could Be The One" ist weiterhin meiner Ansicht nach der mieseste, dümmste und belangloseste Song, den Andrew Eldritch je verbrochen hat. Was die Oberschwester, aus deren Feder soviele zeitlose Stücke stammen, bei diesem Liedchen geritten hat, werde ich wohl nie verstehen. Insofern liefert VISION THING auch heute noch genug Stoff für Kontroversen, eben Licht und Schatten.

Im damaligen wichtigsten Sisters-Fanzine "Heartland" wurde spekuliert, dass VISION THING auch mit Hinblick auf die 1990 anstehende Rückkehr der SISTERS auf die Bühne geschrieben wurde, das eben Material komponiert wurde, welches man live eher umsetzen kann als die Mehrheit der atmosphärischeren "Floodland"-Songs... wobei es allerdings etwas ironisch ist, dass der Set auf den Touren 1990 und 1991 seinen Schwerpunkt schlussendlich gar nicht im VISION THING Material hatte.

Wie bewertet man nun VISION THING? Persönlich würde ich 5 Sterne geben, weil THE SISTERS OF MERCY eine Klasse für sich sind und dieses Album einige grandiose Songs enthält, welche auch nach all der Zeit sofort zünden und musikalisch wie textlich superb sind. Im Kontext des SISTERS Schaffen, dessen Höhepunkt für mich persönlich "Floodland" war und bleibt, schlägt sich dieses Album auch sehr gut... stilistisch ist es anders (wobei man immer wieder betonen muss, das der stilistische Graben zwischen "First And Last And Always" zu "Floodland" größer war!) aber packend, wenn es auch wie geschrieben einige Songs enthält, die eher schwach sind. Die guten Momente des Albums sind einfach zu gut, und das Album schlägt sich auch nach mittlerweile 24 Jahren immer noch sehr ansprechend.

Insgesamt also ein wirklich starkes Album, welches überraschend gut gealtert ist und immer wieder Spaß macht.

Dafür gibt es knappe, aber definitiv verdient 5 Sterne von mir - das VISION THING seinerzeit den SISTERS einen gewaltigen Popularitätsschub verpasst hat kann man sofort verstehen, wenn man dieses Album hört.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 9. Januar 2001
Das absolut zeichensetzende Album von 1990. Jedes Stück ein absoluter Klassiker! Andrew Eldritch zeigt sich hier als gewohnt brillanter Musiker und vor allem (auch) Texter. Auch wenn die unverkennbare Weiterentwicklung (nicht zuletzt dank der Gitarren-Arbeit von Andreas Bruhn) so manchen Gruftie verprellen mag, diese Platte ist Pflicht! Wer behauptet, Eldritch sei "nichts" ohne Patricia Morrisson, hat keine Ahnung, da selbige zu keinem Zeitpunkt an irgendeinem Sister-Stück beteiligt war. Wer behauptet, die Sisters ohne Wayne Hussey seien wertlos, hat offenbar noch nie eine Mission-Platte gehört. Wer dieses Album nicht mag, weiß nicht, was gut ist. Waiting for the next one to arrive - live on exxile euphoria!
7 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 18. Juli 2001
Mag dieses Album viele Fans bei seinem Erscheinen 1990 zunächst überrascht, enttäuscht oder gar verprellt haben, so erkennt der geneigte Hörer spätestens 10 Jahre später, wie frisch, innovativ und richtungsweisend "Vision Thing" damals war. Die dritte LP der Sisters Of Mercy war der konsequente Schritt weg vom New Wave Image, auf zu einem neuen Weg in die (rockigen) 90'er, und all dies, ohne die eigenen Wurzeln auch nur im geringsten zu verleugnen. Ein Album mit sehr viel Power, Witz und Tiefe. Einfach, aber doch so genial. Anspieltips sind zweifelsohne der Titelsong "Ribbons", "Something Fast" und "I Was Wrong", die Singles "More", "Doctor Jeep" fallen im Vergleich dazu leider etwas ab. Nicht DAS BESTE Sisters Album, aber einfach die Weiterentwicklung, die man der Band zugestehen und als wirklicher Fans mitgehen sollte / muß !
5 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 24. März 2014
Herrlich düster, rockig. Schlicht gesagt eine Mucke, die unter die Haut geht. Für aufheiternde Stimmung ist auch gesorgt mit Songs „When You Don`t See Me“ und „More“. Mal ganz lasch ausgedrückt, das sind fast schon (oder sind sie es?) Partyhits und der Kracher schlechthin zu jeder Stunde egal ob dat Fußvolk nüchtern oder schooon wieda hacke dicht ist.

Die restliche Zeit werden die Klampfen stilgerecht am Rande der Gruft zielsicher und treffend zersägt. Ein herrliches Album, der ganz besonderen Art. Gelungene Mischung und perfekte Zusammenstellung der Songs. Die ersten Beiden herrlich (fast schon ekelhaft) düster und drückend, dann wird die Schraube ein wenig lockerer gestellt und es folgen Songs der leichteren Art

Bereits der Opener „Vision Thing“ hebt mich jedes mal fast aus den Latschen.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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VINE-PRODUKTTESTERam 9. Dezember 2002
Vision Thing ist ein gutes Rockalbum, das man sicherlich immer mal wieder anhoeren kann.
Leider kommt es nicht annaehernd an die beiden ersten Alben von Andrew Eldritch ran.
Andererseits ergaben sich durch Vision Thing viele neue Fans, die gute Rockmusik bevorzugen und damit auch gut bedient werden. Jedoch ist es nicht mehr und als Gothic-Rock kann man es auch nicht mehr bezeichnen, dafuer ist die Platte einfach zu brav.
Man merkt es ja auch daran, das Sisters ploetzlich nach Auskopplung von More auf der Buehne von Thommies Popshow zu sehen waren. Am Publikum hat man grosses Erstaunen feststellen muessen, da dieses eigentlich nur Boygroups sehen wollte.
Naja, man kann natuerlich darueber philosophieren, ob sich eine Band mit solchen Aktionen selbst demontiert oder aufbaut. Diese Gedanken seien jedem und der Band selbst ueberlassen.
Ich persoenlich wuerde mich aber auf eine Rueckbesinnung freuen und auch ein dementsprechendes Album sofort kaufen.
Bei Vision Thing hat es nicht ganz geklappt.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 7. Mai 2001
Mit 'Vision Thing' ist das letzte Studio-Album der Sisters erschienen, und zwar ein - wie ich finde - sehr gutes. Für viele alte Sisters-Fans wird dieses Album allerdings mehr als gewöhnugsbedürftig sein - mit den alten Klassikern hat dieses Werk wirklich nichts mehr zu tun. Ich finde es allerdings auf seine Weise durchaus gelungen; jemandem, der auf Wave steht und die alten Sisters, wird der musikalische Richtungswechsel der Sisters aber wohl zu weit gehen. Lediglich das exzellente 'Ribbons' erinnert noch ein wenig an die alten Zeiten. Stücke wie 'Detonation Boulevard', 'Something fast', 'When You don't see me' oder 'I was wrong' gefallen mir sehr gut. Aber wahrscheinlich wird dieses Album denjenigen, die noch nie was mit den Sisters zu schaffen hatten, besser gefallen als den alten Fans.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 18. Oktober 2006
Endlich ! Die 3 Album Klassiker von den Sisters als Remastered and Expanded Re-Releases !
ab 31.10.2006 !

VISION THING

Again, newly remastered and bolstered with extended mixes and a couple of additional live tracks, housed in a foldout digipack sleeve with new liner notes.

VISION THING
01 Vision Thing
02 Ribbons
03 Detonation Boulevard
04 Something Fast
05 When You Don't See Me
06 Doctor Jeep
07 More
08 I Was Wrong

BONUS TRACKS
09 You Could be the One
10 When You Don't See Me (Remix)
11 Doctor Jeep (extended version)
12 Ribbons (live version)
13 Something Fast (live version)

Die Bonus Tracks sind allesamt bekannt, "You Could be the One" war die "MORE" B-Seite, "DOCTOR JEEP extended" ist die ultimative Fassung dieses genialen Songs (manche sagen langweilig, ich sage hypnotisch, eintönig aber gut), 12 & 13 sind Live-Aufnahmen die auf der deutschen WHEN YOU DON'T SEE ME Single bzw Maxi veröffentlicht wurden.

Es gibt noch mehr Material das hier hätte verwendet werden können, dann hätte man aber eine Bonus CD gebraucht. Da wären z. B. VISION THING im Canadian Club Mix (ist aber auch auf OVERBOMBING drauf), die späteren Single Tracks TEMPLE OF LOVE (1992 / touched by Ofra Haza), ALICE 1993, UNDER THE GUN (die beiden Mixe von der Maxi - Metropolis Mix, Jutland Mix), die MORE Dance Remixes (Power Mix, Groove Mix), das KNOCKING ON HEAVEN's DOOR Live Bootleg (B-Seite von DOCTOR JEEP, eine Live Aufnahme aus 1985), außerdem "Burn" (live recording), "Amphetamine Logic" (live recording), beide ebenfalls auf DOCTOR JEEP Maxi Editionen veröffentlicht.

Anmerkung 01.11.2006:
Im UK wurden die 3 CDs (alle Neuveröffentlichungen - FIRST AND LAST AND ALWAYS, FLOODLAND, VISION THING) am 30.10.2006 veröffentlicht, in Deutschland wurde die VÖ anscheinend auf Anfang Dezember verschoben. Warum auch immer.

Anmerkung 15.11.2006:
Die angekündigte Trackliste hatte einen Fehler, Track 10 ist nicht "More (extended version)" sondern "When You Don't See Me (Remix)". MORE extended hätte wenig Sinn gemacht, da es hier nur einen marginalen Unterschied zur Album Version gibt, MORE extended ist 10 sec länger als die Album Version (sonst ist mir damals keine Veränderung aufgefallen). Allerdings kann ich auch heute nicht nachvollziehen was bei "When You Don't See Me" im sogenannten Remix gegenüber der Album Version verändert wurde. Schon die deutsche Single wurde damals als "Remix" bezeichnet, wahlweise auch als "German Release", aber für meine Ohren weicht die Version nicht vom Original ab.

Das Digipak ist übrigens schön gestaltet, gefällt mir. Jedoch ist das Remastering aller 3 Alben nicht wirklich gelungen. Der neue Sound ist stark höhenlastig, mir fehlt da der Bass. Ganz schlimm ist FIRST AND LAST AND ALWAYS geworden, während FLOODLAND und VISION THING durchaus noch in Ordnung sind.
23 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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