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am 21. Januar 2005
„Electric Cafe" ist nicht nur eines der kommerziell unerfolgreichsten Alben Kraftwerks, es gilt, wenn man verschiedensten Polls unter sog. „Kraftwerk-Fans" Glauben schenken möchte, auch als eines der unbeliebtesten Alben der Band überhaupt. Es ist das letzte Album, das die Band im „klassischen" Lineup (Hütter, Schneider, Bartos, Flür) aufnahm - und war für sehr lange Zeit das letzte wirklich kreative Output der Kraftwerker. Indessen polarisiert es wie kein anderes Kraftwerk-Opus. Selbst die Ex-Bandmitglieder Flür und Bartos haben sich bereits öffentlich von diesem Werk distanziert: bei Flür heißt es wortwörtlich „nur noch kalter Kaffee", bei Bartos sinngemäß „die ursprünglichen Versionen der Tracks waren viel besser, wir hätten sie behalten sollen". Flür verließ 1986, kurz nach der Produktion, frustriert die Band, Bartos tat es ihm kurz vor der Veröffentlichung von „The Mix" gleich.
Um das Album ränken sich viele Mythen - immerhin 5 Jahre waren seit „Computerwelt" vergangen, zwischenzeitlich war von neu produziertem Material nur die Single „Tour de France" erschienen, der aber keine unmittelbare Alben-Veröffentlichung folgte, unter anderem, weil die Band nach einem schweren Fahrradunfall Hütters umdisponieren musste. Indessen kursierten immer wieder Gerüchte über ein mögliches Kraftwerk-Release namens „Technopop", das 1983 bereits im EMI-Katalog verzeichnet war, für welches sogar Werbeplakate gedruckt worden sind. Erschienen ist es in der geplanten Form freilich nie, angeblich, weil Ralf Hütter mit dem klanglichen (noch analogen) Ergebnis nicht zufrieden gewesen sei. Es existieren zwei Demotracks dieses Projekts mit den Titeln „Technopop" und „Sex Object", die vor einigen Jahren, zur Blütezeit der Internet-Tauschbörsen, im Netz kursierten. Diese beiden Tracks, die sich 1983 offenbar noch in einem Frühstadium befanden und unverkennbar von Kraftwerk stammen, mögen allen Kritikern von „Electric Cafe" aufzeigen, wie eklatant schlechter diese ursprünglichen Versionen der Songs im Vergleich zu denen waren, die 1986 auf Electric Cafe veröffentlicht worden sind - kein Wunder, dass die Herren Hütter und Schneider die Existenz dieser Demotracks immer wieder geleugnet haben.
Heute wissen wir ob der Aussagen Flürs, Hütters und Bartos, dass „Electric Cafe" nicht das „Resultat eines Projekts mit dem Arbeitstitel ‚Technopop'" ist sondern dass das Album das Endprodukt dieses „Projekts" darstellt, nur, dass es eben einen anderen Titel trägt, wohl deshalb, weil die Songs zwischen 1983 und 1986 erheblich modifiziert worden sind.
Der Sound des 1986er Albums ist in meinen Augen zukunftsweisend: er klingt, anders als die meisten früheren Kraftwerk-LPs, unterkühlt digital und steril, was einige Fans der Gruppe möglicherweise als negativ empfunden haben. In meinen Augen aber ist das Werk eine konsequente soundtechnische Fortsetzung von „Computerwelt" - der steril-technische Sound passt genau zum Charakter und Inhalt der einzelnen Tracks: Musik, die aus der Maschine kommt, klingt eben kalt-metallisch mit Hang zum Perkussiven wie bei „Techno"-Pop. Und mittlerweile haben auch die Letzten erkannt, dass ein „Telefon Anruf" ein Gespräch von Angesicht zu Angesicht nicht ersetzen kann: „You're so close, but far away". Digitaler Technik und Kommunikation ist eben eine unpersönliche, entfremdende Seite zueigen, die aber gleichzeitig durch ihre Sterilität auch eine gewisse Faszination ausübt. In den ersten vier Tracks wird dieses Moment in besonders überzeugender Manier deutlich: in „Boing Boom Tschak" gelingt eine humorvolle Mutation der menschlicher Stimme in ein perkussives Geräusch. In „Musique non stop" bleibt von der menschlichen Gesangsstimme nur noch ein isoliertes melodisches Fragment übrig, das auch hier stark von perkussivem Charakter durchdrungen ist.
Die beiden Schlusstracks sind nicht im gleichen Maße überzeugend wie ihre vier Vorgänger, können aber den für mich positiven Gesamteindruck dieses Albums kaum schmälern. Der Sound klingt meiner Meinung nach auch im Jahr 2005 noch zeitlos modern und war 1986 ganz sicher ein Zeugnis dafür, dass Kraftwerk ihrer Konkurrenz mehr als nur einen Schritt im Denken voraus waren. Für mich ist dieses Album zu Unrecht verrissen worden und hat mindestens 4 ½ Sterne verdient.
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am 9. April 2000
Ende 1986 veröffentlichten KRAFTWERK mit "Electric Cafe" ihr bis heute letztes Album mit wirklich neuem Material. Ursprünglich hätte die Platte bereits 1983 inclusive der Single "Tour De France" unter dem Titel "Techno Pop" erscheinen sollen. Sie hatte eine Katalognummer, und diverse Anzeigen waren schon geschaltet. Durch Ralf Hütters Fahrradunfall jedoch verzögerte sich die Produktion deutlich, und da sich KRAFTWERK gerade die revolutionären Möglichkeiten der (damals brandneuen) Digital-Technik erschlossen, wurde die LP kurzerhand zurückgezogen. (Von "Techno-Pop" und "Sex-Objekt" gibt es übrigens tatsächlich Demo-Versionen aus dem Jahr 1983, da können die Herren dementieren, wie sie wollen.) In den folgenden drei Jahren wandelte sich der Albumtitel zu "Electric Cafe", und die Songs wurden deutlich rhythmusbetonter. Leider liegt dem Album kein festes Konzept mehr zugrunde, es wirkt in seiner Gänze etwas unentschlossen. Die beiden LP-Seiten unterscheiden sich deutlich voneinander: Während Seite 2 einige nette Kompositionen im alten Stil (aber eben nichts Neues) bietet, lebten die "elektrischen Vier" auf der A-Seite ihre Vorliebe für Stakkato-Beats und Minimal-Elektronik aus und sollten ein letztes Mal musikalisch Maßstäbe setzen - die drei Titel wirken deutlich innovativer und sind aus heutiger Sicht wegweisend für die Tekkno-Musik. KRAFTWERK experimentierten zu jener Zeit viel mit Sprachcomputern, die Resultate kommen in "Boing Boom Tschak" und "Musique Non-Stop" besonders zum Vorschein. Zu "Musique Non-Stop" wurde ein extrem aufwendiges, computer-animiertes Video gedreht, das wohl zu den zehn wichtigsten Clips aller Zeiten gezählt werden darf. Als zweite Single wurde "Der Telefon-Anruf" ausgekoppelt, floppte jedoch kommerziell vollkommen. Schade, denn die Maxi-Version ist deutlich spannender als die auf "Electric Cafe", zudem stammt der Gesang hier wieder von Ralf Hütter (und nicht wie auf der LP erstmals von Karl Bartos).
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am 21. August 2007
Wenn man von Härte sprechen kann, so ist "Electric Café" wohl das härteste Kraftwerk-Album. Und es ist gleichzeitig mein Favorit. Die Vorgänger beinhalteten Tracks, die z.T. sehr verspielt waren, dies nahm mit "Computerwelt" dann schon etwas ab und wurde schließlich auf "E.C." noch mehr in den Hintergrund gedrängt. Wenngleich bereits die ersten Kraftwerkveröffentlichungen als Vorreiter der elektronischen Musik (mit all seinen Richtungen) galten, so ist "Electric Café" für mich DER Grundstein für die moderne elektronische Musik. Was hier aus dem Drumcomputer förmlich herausgekitzelt wird ist bis heute unerreicht und kann schonmal die Boxen entschärfen, aus denen diese Drums tönen. Auch sind es gerade die Drums & Bässe, die dieses Album tragen - mehr als bei den Vorgängern und Nachfolger(n). Ich habe keinen Lieblingstrack auf diesem Album - ich höre es eh immer von Anfang bis Ende durch. Es gibt im Gegensatz zu den anderen Veröffentlichungen keinen Track, der tempomäßig völlig vom Rest abweicht, deswegen ist es wunderbar durchzuhören. Außerdem ist "Electric Café" sicher nicht so facettenreich wie bspw. "Menschmaschine", sondern monotoner, kälter.
Kraftwerk waren immer Trendsetter und selbst mit diesem (für viele eingefleischte Fans eher durchschnittlichem) Album sind die Maßstäbe fast unerreichbar hoch gelegt worden. Das Album klingt auch heute noch sagenhaft kraftvoll und modern! Einziger Kritikpunkt ist die recht kurze Gesamtlänge des Albums (nicht mal 40 Minuten...).
Für mich ganz klar ein Standardwerk der modernen elektronischen Musik und eindeutig 5 Sterne wert!
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TOP 1000 REZENSENTam 18. Mai 2015
Das unter dem Arbeitstitel "Techno Pop" eingespielte Kraftwerk-Album "Electric Cafe" hatte zum Zeitpunkt seines Erscheinens (1986) eine lange,unerfreuliche Entstehungsphase hinter sich.
Direkt nach der erfolgreichen Tour zum Vorgänger-Album "Computerwelt" begannen Ralf Hütter und Florian Schneider mit Karl Bartos (für mich die beste Kraftwerk-Formation,Wolfgang Flür war als Drummer auch mit dabei) an neuem Material zu arbeiten;während dieser Zeit erlitt der begeisterte Radsportler Ralf Hütter einen so schweren Radunfall,daß er danach ein Jahr außer Gefecht war.
So zogen sich die Arbeiten fünf Jahre hin (für gut 35 Minuten Musik),mit dem Endergebnis war die Truppe dann aber so unzufrieden,daß alles noch mal mit Veränderungen neu eingespielt werden mußte.
Was die Produktion (Hütter/Schneider),das Mixing,die Aufnahme angeht,wird der gewohnt hohe Standard erreicht;für das Mastering beschäftigte man gar mit Bob Ludwig einen Star der Szene.
Die von Schneider/Bartos/Hütter geschriebene Musik wirkt zwar wieder sehr gefällig,eingängig,bietet nette Melodien,elektronische Rhythmen,einen eigenen,typischen Sound,dennoch erreichte "Electric Cafe" nicht annähernd die Beliebtheit,wie viele andere Alben zuvor.
Kraftwerk hatten sich nicht groß weiterentwickelt,keine echte Pionierarbeit geleistet,was manchen enttäuschte.
Ich kann diese Enttäuschung nicht nachvollziehen.
Kraftwerk hatten mit anderen Pionieren der Electronic-Music (Tangerine Dream,Klaus Schulze) etwas angestoßen,das sich in tausend neuen Facetten verselbstständigt hatte;ihr Einfluß war an allen Ecken und Enden in der modernen Musik herauszuhören,Kraftwerk werden von vielen Superstars als eine der wichtigsten Inspirationsquellen angegeben und dafür verehrt.
Daß die Jungs nicht ewig etwas Neues aus dem Hut zaubern und ständig neue Sensationen bieten konnten,war doch eigentlich klar.
Mit "Electric Cafe" wurde ein solides Kraftwerk-Album veröffentlicht,das durchaus auch mal innovativ und kreativ wirkt,zB mit den Telefongeräuschen,die in den Song "Der Telephonanruf" perfekt eingebaut wurden.
Die ersten drei Tracks wirken,sich auch mal zitierend,teils als zusammenhängende Einheit.
Ab "Electric Cafe" gehörten Kraftwerk vielleicht nicht mehr zu den Zugpferden des Electro-Pop,dennoch haben sie hier ihren eigenen,minimalistischen,unterkühlt wirkenden,statischen Stil beibehalten und musikalisch keinesfalls enttäuscht.
Dem Gesamteindruck etwas abträglich ist aber die Tatsache,daß bei der erwähnt kurzen Laufzeit der Platte die ersten drei Tracks doch so einige Längen aufweisen;nichts gegen hypnotisch wirkende Wiederholungen,aber hier wird für mich begrenzte Substanz etwas in die Länge gezogen.
Und doch macht "Electric Cafe" immer wieder Spaß,auch nach all den Jahren.

Die Schallplatte klang (und klingt bei mir noch heute) recht gut.
Die erste CD fiel dagegen etwas ab,klang vergleichsweise dünn,bietet aber tolle Dynamik und keine überzogene Aussteuerung.
Als 2009 der gesamte Back-Katalog von Kraftwerk neu herausgebracht wurde,wurde auch remastered,Vinyl,ebenso,wie CD.
Die Meinungen zum Remastering gehen weit auseinander.
Die Dynamik wurde moderat reduziert,ist jedoch noch im sehr passablen Bereich,es wurde nicht übersteuert,aber der jetzt klarere,analytischere Klang, mit deutlich mehr Fülle und Druck im Baß, führt zu Begeisterung,ebenso, wie zu Ablehnung.
Da mich schon der Vinyl-Remaster von "Computerwelt" gegen meine alte Platte enttäuscht hatte,hab ich es hier gar nicht erst versucht.
Gleiches gilt für die Remaster-CD,wobei mich auch hier wieder zusätzlich stört,daß nicht nur der alte Arbeitstitel das Album ziert ("Techno Pop" statt "Electric Cafe"),sondern auch "Der Telephonanruf" aufgeteilt und leicht verändert wurde.
Aufgrund der teils starken Begeisterung für die Remaster-Versionen sollte sich da jeder unbedingt seine eigene Erfahrung gönnen.
Ich bin mit den alten Auflagen,gerade der Schallplatte,recht zufrieden.
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am 24. September 2011
Das Album ist vielleicht nicht das Beste von Kraftwerk; es hat aber immer noch seine Momente, gute Ideen, und zumindest auf der originalen Seite Eins sogar ein ziemlich stringentes Konzept.

"Boing Boom Tschack" ist eine nette Idee und ganz lustig (mit einer Länge von 2:58 auch nicht zu lang); da imitieren tiefe Männer-Stimmen einen für 'Technopop' recht typischen Drumcomputer-Rhythmus.

"Techno Pop" hat (zumindest am Anfang) angenehme Synth-Streicher, zahlreiche gesampelte Stimmen, aber auch echten Gesang von Ralf Hütter (wovon mir die Botschaft sehr gefällt: 'Es wird immer weitergehn, Musik als Träger von Ideen'). Daneben gibt es zwischendurch rein perkussive Parts mit zahlreichen metallischen/Industrial Sounds. Der Track ist mir nur am Ende etwas lang/gleichförmig/wiederholend.

"Musique Non Stop" hat wieder zahlreiche gesampelte Stimmen (männlich und weiblich), jedoch keinen richtigen Gesang. Der Beat ist etwas peppiger als bei "Techno Pop", dafür fehlt hier jeglicher Bass (der bei der Version von The Mix hinzugefügt wurde).

"Der Telefon Anruf" ist vielleicht einer der Highlights des Albums, eine Rückkehr zu alter Klasse, zumindest der erste Teil: der erinnert mich sehr an "Computer Liebe", von der leicht melancholischen Stimmung her, eingängigen Synth-Melodien und einem ambivalenten Songtext (einzigartig diesmal gesungen von Karl Bartos).
Der zweite Teil von "Der Telefon Ruf" erinnert eher an "Nummern" von Computerwelt: zahlreiche gesampelte Geräusche und Stimmen von alles was mit Telefon/Telekommunikation zu tun hat, und nur sehr wenig Melodie (das einzige melodische Element ist hier der Bass-Riff, der mich entfernt an "People are People" von Depeche Mode erinnert).

"Sex Objekt" ist nach dem Titel scheinbar ein sehr sinnliches Stück von Kraftwerk, zumindest in der Andeutung - praktisch kommt von dieser Sinnlichkeit allerdings nur sehr wenig herüber (bis auf die verführerische weibliche Stimme in Spanisch). Besonders der Gesang von Ralf Hütter wirkt angesichts der hochsinnlichen Thematik doch sehr gepresst und leidenschaftslos. Was mir bei diesem Track aber gefällt sind wieder diese angenehmen Synth-Streicher, wie auch der gesampelte Slap-Bass im Mittelteil.

"Electric Café" ist ein zufriedenstellender Abschluss des Albums (und thematisch passender als das aussortierte "Tour de France"). Der (diesmal französische) Gesang von Ralf Hütter wirkt hier wieder motivierter (als auf "Sex Objekt"); der Track hat außerdem einen zackigen Technopop-Rhythmus, nette Synth-Spielereien im Mittelteil, und natürlich den sehr frostig wirkenden Synth-Chor im Refrain (wie auch die gesamte Atmosphäre auf diesem Song angenehm unterkühlt ist, nicht so steril wie auf The Mix).

Insgesamt ist Electric Café vielleicht nicht das beste Album von Kraftwerk (nicht so eingängig oder thematisch kohärent wie andere Alben), aber an sich immer noch gut genug und einen Kauf wert, zumindest für eingefleischte Kraftwerk-Fans (und für mich immernoch um Längen besser als The Mix).
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NR. 1 HALL OF FAMEam 4. Dezember 2002
Als Kraftwerk anno 1986 "Electric Cafe" veröffentlichten, machte sich bei manchen Kritikern - Kraftwerkl ohnehin viel zu selten wohlgesonnen (u.a. Der Spiegel 1981: "...die Knöpfchendreher vom Rhein...") Ernüchterung breit - "mehr" hatte man erwartet von jener inzwischen lenegdären Band aus Düsseldorf, die mit "Autobahn" und "Trans Europa Espress" Musikgeschichte schrieben mit "Radioaktivität" und "Die Roboter" ein postindustrielles Zeitalter heraufbeschwörten.
Die Zeit ging, und heute, 16 Jahre später zeigt sich, wie falsch die Kritiker damals lagen: "Electric Cafe" kling mehr nach Zukunft denn je, ist soundtechnisch schlichtweg perfekt und in seiner komponisatiorischen Rafinesse einfach unübertroffen: Feine, gezielt gesetzte Beats, diffus im Raum umhergleitende Sound, und selbetverständlich die unnachahmlichen Vocoder-Voices von Hütter & Schneider. Jede aktuelle Produktion der "Neuzeit" wirkt dagagen lieb- und einfallslos.
Es ist nur eine Frage der Zeit, bis uns Kraftwerk wieder an einer Veröffentlichung ihres Klang-Imperiums teilhaben lassen, ein neues Album steht im Raum, bis es soweit ist, kann man sich mit "Electric Cafe" die Zeit ganz relaxed vertreiben.
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am 26. Februar 2007
...ist diese Platte sicherlich nur mit 4 Sternen zu bewerten. Aber legt diese CD mal in eine gute Musikanlage, dreht die Regler auf und genießt diesen elektronischen Meilenstein der Musikgeschichte. Nachdem ihr die letzten Klänge vom Electic-Cafe` in euren Ohren habt nachklingen lassen, solltet ihr die Platte im Kontext auf die sonst so im Jahre 1986 erschienenen Musik-Cd`s bewerten. Somit wird dann schnell klar, warum Kraftwerk eigentlich so genial daherkommen. Und heutige Musikkapellen sollten erfürchtig erstarren vor solch einem innovativen und homogenen Sound! Ich warte eigentlich nur noch auf eine technische Aufwertung in 5.1.Zeit wirds ja....Fazit: 5 Sterne mit Sahnehäubchen.
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am 31. Mai 2014
habe mich bereits zu der cd "computer world" geäussert. was soll ich noch schreiben, ausser das diese musik zeitlos ist. sie wird immer neue fans finden, da bin ich mir sicher.
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am 17. August 2012
unglaublich toll dieses album

es kam 1986 raus und während in diesem Jahr noch new wave und peinliche 80er Jahre bands die charts stürmten, klangen Kraftwerk immer noch edel und nicht peinlich

immer noch deutlich elektronischer und innovativer als die Konkurrenz

MUSIQUE NON STOP ist ein Highlight neben DER TELEFONANRUF einem techno- Romance track

SEX OBJEKT hingegen klingt eher leicht peinlich

die anderen tracks sind akzeptabel
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am 1. März 2014
Wer Kraftwerk mag ,mag auch diese Schallplatte,typisch der Sound von Kraftwerk und etwas weiter in der Musikrichtung voran,man vergleiche die Platten 1 und 2 .
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