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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
4
4,5 von 5 Sternen

am 24. Juli 2006
Bei Karl Richter scheiden sich immer die Geister.

Die Interpretationen Richters muss man immer im Kontext seiner Zeit sehen. Richter war Straube- und Ramin-Schüler. Natürlich spielt er ein strenges Legato, dies aber nur konsequent. Die Triosonaten gefallen mir sehr gut, auch die Aufnahmequalität der Marcussen-Orgel ist erstaunlich gut.

Damals stand die sogenannte historische Aufführungspraxis (vorsichtig mit diesem Begriff!) noch in den Kinderschuhen. Dies aus heutiger Sicht zu kritisieren ist unsinnig! Richter ist nicht Harnoncourt!

Richters Interpretationen des Weihnachtsoratoriums, der Johannes-Passion und mancher Kantaten klingen heute noch erstaunlich frisch. Ich empfehle jedem Musikstudenten sich zumindest damit auseinanderzusetzen.

"Alles hat seine Zeit" sagt Kohelet in der Bibel. Wie wird man wohl die heutigen Interpretationen in 40 Jahren bewerten?
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am 10. November 2012
Mir gefällt die Aufnahme einfach, da sie wenig Hall hat und in einer kleinem Kirche aufgenommen ist und einfach mal anders und intimer als die ganzen anderen Aufnahmen klingt.

Meine klare Kaufempfehlung, wenn auch nur noch auf dem Gebrauchtsektor erhältlich.
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am 18. August 2008
Karl Richter (1926-1981),Sohn eines evangelischen Pfarrers,Schüler von Karl Straube und Günther Ramin,Chorleiter,Dirigent,Organist und Cembalist,hat seinen festen Platz unter den bedeutendsten Bach-Interpreten des 20.Jahrhunderts. Er spielte sein gesamtes Repertoire auswendig und war einer der charismatischsten und gefeiertsten Musiker seiner Zeit.

Richter spielte in den 60er-Jahren an der damals neuen,3-manualigen,25-registrigen,ganz im Stil der "Orgelbewegung" konzipierten Marcussen-Orgel der Jaegersborg-Kirche bei Kopenhagen eine Auswahl bekannter Bach-Orgelwerke ein.
Sein Bach-Spiel ist geprägt von technischer Perfektion,Leichtigkeit,Transparenz,teils eigenwilligen Tempi,Registrierungen und Artikulationen,die den Dogmatismen der "historischen Aufführungspraxis" nicht immer gerecht werden,doch das war auch nie Richters Absicht.
Diese Bach-Interpretation ist unverziert,streng und zugleich leichtfüßig,kontrastreich,verzichtet bewußt auf katholische,überschwängliche Pracht und betont vielmehr die protestantische Strenge Bach-scher Orgelmusik.
Der schlanke,fast kammermusikalische Klang der Marcussen-Orgel und die trockene,hall-arme Akustik der Jaegersborg-Kirche haben mich beim ersten Anhören befremdet,doch wenn man genauer hineinhört,tritt der ungeschminkte,"wahre Bach" hier klarer und deutlicher hervor als in anderen,gefälligeren Aufnahmen mit großen,vollklingenden Orgeln in halligen,gotischen Domen,von denen es ohnehin unzählige gibt.

Richters Bach mag pedantischen Musiktheorethikern,insbesondere Verfechtern der "historischen Aufführungspraxis" gegen den Strich gehen - und ist trotzdem einzigartig und faszinierend.
Man kann ihn lieben oder hassen,doch er läßt niemanden kalt !
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am 24. Juni 2005
Chorleiter, Dirigent, Organist und Cembalist - das alles war Karl Richter. Er studierte am Konservatorium Leipzig und am Institut für Kirchenmusik bei Karl Straube und Günther Ramin und entwickelte sich dort zum bedeutenden Bachinterpreten. Richer ding 1951 nach München um dort Kantor der Markus-Kirche zu werden. Er lehrte an der Musikhochschule und wurde dort auch zum Professor ernannt. Neben dem Bach-Chor gründete er 1953 das Münchner-Bach-Orchester. Dadurch wurde er ein international bekannter und anerkannter Bachinterpret. Mit der Zeit gelang es Richter seinen Ruf als großer Bachinterpret kontinuierlich auszubauen.
Mit „Toccata und Fuge - Festliche Orgelklänge von Johann Sebastian Bach" liefert Richter ein beeindruckendes Orgelwerk ab, welches seine gleichen sucht.
Aus dieser außerordentlichen Guten Einspielung sticht Toccata und Fuge in d-moll, BWV 565 hervor. Die Klänge der Orgel versetzen einen in eine andere Welt, so gefühlvoll spielt Richter die einzelnen Passagen.
Auch den Filmfans ist dieses Stück durchaus bekannt. James Mason alias Kapitän Nemo spielt es an Bord seines Unterseebootes „Nautilus" in der Walt-Disney Verfilmung von Jules Vernes „20.000 Meilen unter dem Meer".
Darüber hinaus beindruckt die Triosonate Nr. 5 C-dur, BWV 542. Richter spielt sie gefühlvoll und sicher. Wunderbar.
Für einen Liebhaber festlicher Orgelmusik, insbesondere von Johann Sebastian Bach, ist diese CD nur zu empfehlen!
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