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am 18. April 2004
Rilling verwendet - wie immer bei seinen Aufnahmen, auch bei seinen früheren Einspielungen - moderne Instrumente, und das aus Überzeugung. Rilling ist kein Vertreter der streng historisierenden Aufführungspraxis, auch wenn ihm das den Ruf als Traditionalist eingebracht hat. Um ihn selbst zu zitieren: "Es ist heute selbstverständlich, über die Aufführungspraxis vergangener Zeit Bescheid zu wissen. Man sollte allerdings nie vergessen, daß diese Aufführungen auf die Menschen einer anderen Zeit bezogen waren. Museal darf Musik nie sein, sie muß die Menschen unserer Tage erreichen und bewegen. Man kann auch ohne historische Instrumente alter Musik stilistisch entsprechen. Ich sehe sonst die Gefahr, daß Werke wie die Matthäuspassion Eigentum von Spezialensembles werden, weil manch einer Angst hat, nicht mehr authentisch genug zu sein."
Man kann diese Auffassung teilen oder nicht, meines Erachtens zählt das Ergebnis und das ist mit der vorliegenden Aufnahme herausragend. Ein brillianter, homogener Chorklang, der durchsichtig und dennoch kraftvoll ist. Hier werden musikalische Regeln des Barock berücksichtigt - und dennoch wird von Herzen gesungen! Das gilt für den Chor, wie für die hervorragenden Solisten, die eben nicht androgyn und anonym daherkommen, sondern Emotion und Ausdruck einbringen - ohne dass es triefig wird. Ein großes Lob gebührt vor allem dem Evangelisten Michael Schade.
Bei manch anderen Aufnahmen - ohne pauschalieren zu wollen - hat man oft das Gefühl, dass alle Regeln der historisierenden Praxis detailgetreu befolgt werden, (Rhetorik, Phrasierung, alte Instrumente, alte Stimmung, knabenhafte Soprane, schlanker und kleiner Chor, männlicher Altus) - aber keine Musik mehr gemacht wird. Deshalb kann ich bei dieser Aufnahme, die nicht sklavisch "authentisch" sein will, gut mit den modernen Instrumenten leben.
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am 26. März 2001
Ich hätte mir das nicht gedacht als ich mir diese aus 3 Cd's bestehende Aufnahme gekauft habe aber ich habe mir diese 4 Mal hintereinander angehört. Michael Schade brilliert als Evangelist, Matthias Goerne singt so sanft wie der gute Jesus selbst und auch die Frauenstimmer sowie Thomas Quasthoff halten einen wie gefesselt. Da vergisst man auch ganz schnell, dass Helmuth Rilling keine Originalinstrumente verwendet. Der Chor und das Orchester wirken immer souverän. Besonders zu bemerken sind die Emotionen die Rilling aufbauen kann ohne dabei schwelgerisch zu wirken, wie das bei manchen Barockmusikern der Fall ist. Ich habe mich mit der Matthäuspassion sehr lange beschäftigt und muss sagen, dass dies die beste Aufnahme ist, die ich kenne.
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am 2. April 2001
Abgesehen davon, dass Helmuth Rilling dieses Mal (es ist ja nicht seine erste Einspielung der Matthäuspassion) erstmals nicht auf historischen Instrumenten spielen lässt, ist diese Einspielung als höchst fantastische zu werten. Das Tolle an dieser Einspielung ist einfach das "Gesamte". Michael Schade (Evangelist) erzählt die Geschichte äußerst packend und rührend. Schade scheint perfekt für diese Rolle zu passen. Matthias Görne, eine sehr sehr warme Jesus-Stimme, Thomas Quasthoff, der erst richtig gen Schluss in der bekannten "Mache dich, mein Herze rein"-Arie aufblüht, Christiane Oelze als wunderbar, warm klingender Sopran. Beachtlich ist auch, dass in dieser Einspielung sogar die "Nebenrollen" (Pilatus,...) unwahrscheinlich gut besetzt sind. Helmuth Rilling setzt hauptsächlich auf Textverständlichkeit und gerechte Umsetzung des Textes, lässt aber, so scheint es, den Künstlern genügend Freiraum um ihre eigene Interpretation miteinzubringen.
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am 22. März 2001
Hat die Welt denn schon einmal so etwas gehöret? Wohl kaum. Eine derartig fantastische Aufnahme, wie die neue Einspielung der Matthäuspassion von J.S.Bach unter Helmuth Rilling ist nichts anderes als ein Fest der barocken Musik. Neu ist, dass Helmuth Rilling nicht mehr auf alten, barocken Originalinstrumenten spielen ließ. Deshalb wurde er häufig von Musikwissenschaftlern kritisiert. Zwar ist dies ein Punkt, der nicht sein hätte müssen. Einen Bach auf modernen Instrumenten zu spielen, nur weil man ihn schon einige Male auf historischen Instrumenten eingespielt hatte, ist kein Argument. Dennoch bleibt diese Aufnahme, vorausgesetzt man ist kein Musikwissenschaftler mit absolutem Gehört (was selten vorkommt), eine fantastische historische Einspielung. Fantastisch sind primär die jungen Solisten. Hier sind besonders Michael Schade als Evangelist und Christiane Oelze als glänzender Sopran zu nennen. Michael Schade überzeugt mit seinem glänzend heroisch tragenden Tenor, der wohl keine Wünsche offen zu lassen scheint. Michael Schade ist wohl geboren für diese Rolle als Evangelist. So mancher "vor ihm" hatte mit der Evangelistenrolle seine gröbsten Probleme (hier sei Christoph Pregardien nicht ausgenommen). Christoph Pregardien mit Schade zu vergleichen wäre gleich einem Kabarett, obwohl Pregardien natürlich auch beachtliches geleistet hatte, aber nichts scheint Michael Schade zu erreichen. Er erzählt die Geschichte so interessant und packend, dass man es nicht wagen würde, eine Nummer der CD zu überspringen, weil man ständig das Gefühl hat, man würde etwas verpassen. Christiane Oelze sticht vor allem mit ihrem warmen Sopran-Timbre positivst hervor. Matthias Görne, ein Jesus, wie er im Buche steht, ein Schüler Dieskau's bringt diese Partie perfekt.Thomas Quasthoff leistet beachtliches, fügt sich dem wunderbaren Ensemble hinzu und singt mit warmer, einfühlsamer Stimme. Ingeborg Danz tanzt allerdings etwas aus der Reihe. Zwar besitzt sie eine wunderbare Stimme, die aber nicht "bach-tauglich" ist. Vergleicht man eine "Erbarme dich"-Arie mit einem Tölzer Knaben oder Michael Chance (J.E.Gardiner Aufnahme), so stellt man fest, dass Danz einfach nicht "heraus" kommt. Leider. Wäre eine schöne Stimme. Helmuth Rilling treibt die Gächinger Kantorei und das Bach-Collegium Stuttgart in einem zwar recht flotten Tempo voran, teilweise sogar schneller als die allseits beliebte, von Kritikern aber als zu schnell kritisierte, legendäre John Eliot Gardiner-Aufnahme. Der Chor brilliert auf dieser Aufname auch und mischt sich mit dem Orchester aufs Feinste. Dennoch kein Vergleich zu einem Monteverdi Choir. Dafür lebt diese Aufnahme von den fantastischen Solisten. kurzum: ein FEST!
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am 5. November 2013
Eine Neueinspielung der Matthäuspassion in den 90er Jahren hat es schwer. Sie muss sich qualitativ gegen eine große Anzahl ziemlich guter bis hervorragender bereits veröffentlichter Aufnahmen durchsetzen oder sich durch einen ganz besonderen Interpretationsansatz auszeichnen.
Die ausgewiesenen Bachexperten aus Stuttgart bieten nichts Neues, aber eine zweifellos insgesamt sehr gelungene Aufnahme mit vielen Stärken aber auch Reserven.

Die Stuttgarter spielen wie immer auf modernen Instrumenten. Rilling verpflichtet das Orchester zu dezenter „Verwaltung“ der Partitur im „Mid-Tempo“. Es spielt sauber und harmoniert gut mit der ausgezeichneten Gächinger Kantorei.

Die Choräle wurden nicht oft so schlicht und intensiv gemeindeliedartig eingespielt, ein sehr überzeugender Ansatz in protestantischer kirchenmusikalischer Tradition.

Bei der Besetzung der Solopartien setzt Rilling auf muttersprachliches Personal, die Textverständlichkeit ist ihm ein großes Anliegen, gut so!

Michael Schade ist ein vorzüglicher, ausdrucksstarker lyrischer Evangelist, dabei klar und akzentuiert in den epischen Passagen. Die dramatischen Momente bereiten seinem Tenor jedoch leichte Schwierigkeiten; hier wird die Stimme etwas dünn.

Ingeborg Danz liefert eine ordentliche Altpartie ab, an manchen Stellen etwas brüchig und im Ausdruck nicht immer überzeugend.

Hervorragend Christiane Oelze. Ihr jugendlicher, glockenreiner Sopran nimmt einen direkt gefangen, eine Top-Besetzung für diese Rolle ebenso wie Matthias Goerne als Jesus.

Ich wäre froh, wenn er auch die Bass-Arien gesungen hätte, denn hier enttäuscht mich Thomas Quasthoff kolossal in der Arie „Gebt mir meinen Jesum wieder“. Selten habe ich eine so teilnahmslose Interpretation dieser ergreifenden Musik gehört!

Das Klangbild der Aufnahme ist zwar schön klar und transparent, jedoch für meinen Geschmack insbesondere bei der Abmischung der Solopartien zu direkt. Die Sänger springen dem Hörer akustisch förmlich ins Gesicht. Das empfinde ich als unangenehm aufdringlich, so als würde man im Konzert nicht im Publikum sitzen, sondern auf dem Dirigentenpult stehen. Schade, der Musikgenuss wird für mich dadurch leider gemindert.

Insgesamt ist diese Aufnahme damit eine der besten unter vielen wirklich guten auf dem Markt, zur Referenz reicht es aber nicht.
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am 18. Januar 2013
Die Matthäuspassion kann neben der H-Moll-Messe als ein, wenn nicht sogar als DER Gipfelpunkt der Musik schlechthin gelten.
Aufnahmen gibt es en masse.

Beeindruckend ist, wie spannend - und dennoch nie übermäßig theatralisch, über den Punkt hinaus - Michael Schade als Evangelist die Passion Jesu schildert.
Spannend, berührend und überaus klangschön.
Michael Schade ist mit Sicherheit einer der größten lebenden (Bach- und Mozart-)Sänger.

Thomas Quasthoff hat seine interpretatorischen Glanzpunkte tatsächlich "erst" in den gegen Ende des Werks befindlichen großen Nummern "Am Abend, da es kühle war" und "Mache Dich, mein Herze, rein".
Ich besitze noch 5 weitere Aufnahmen der Matthäuspassion, aber an diese emotional unmittelbar ansprechende Wirkung kommt keine auch nur annähernd heran.
Die beiden Nummern (Rezitativ/Arie) allein rechtfertigen schon den Kauf.
Das ist zum Niederknien schön und unfassbar anrührend gesungen!

Tatsächlich also grandiose Männerstimmen (die ja in der Matthäuspassion quasi den Großteil stemmen), die in dieser Kopplung ideal sind.
Heutzutage nicht gerade häufig.

Christiane Oelze mit zart-zerbrechlicher Schönheit und Intonationssicherheit ist ebenso hervorhebenswert wie die Chöre unter Rillings Leitung.
Der Klang der CDs ist hervorragend: transparent und voluminös.
(Ob der Eingangschor nun zu schnell ist oder nicht, ist sicher Geschmackssache).

Wann immer man die Möglichkeit hat, in diese CDs hereinzuhören, würde ich das nutzen.
(Als Anspiel-Tipp vielleicht die beiden Quasthoff-Nummern auf der dritten CD.)
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am 21. März 2010
Eine qualitativ höchstwertige Interpretation. Schlanker deutscher Barock ohne schwulstige Seufzer und nicht dickflüssig. Aber wer um des lieben Himmels Willen hat denn den Eingangschor abgemischt? Immer wieder drängt sich ein viel zu hochtöniges Orgelpositiv in den Vordergrund. Störender hätte eine Trillerpfeife kaum sein können. Schade.
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am 5. Mai 2009
Ein Hör-Genuss mit Thomas Quasthoff u.a. unter der phantastischen Leitung von Helmuth Rilling!
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