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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
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4,3 von 5 Sternen
Savage Amusement
Format: Audio CD|Ändern
Preis:13,95 €+ 3,00 € Versandkosten


am 2. Mai 2013
An Savage Amusement scheinen sich ja die Geister zu scheiden. Die einen halten diese Mainstream-Hochglanzwerk für technisch überfrachtet und viel zu glattpoliert und ohne echte Ecken und Kanten - für die anderen ist es das letzte wirklich gute Scorpions-Album, dass noch zurecht den Namen Hardrock verdient hat, bevor man ab Crazy World zum Grossteil nur noch dem Kommerz dienen wollte. Irgendwie haben beide Lager ihre berechtigten Argumente, Savage Amusement klingt definitiv polierter als alles davor, ist aber wenn man die Konkurenzscheiben(Def Leppard-Hysteria,Saxon-Destiny,Judas Priest-Turbo,Iron Maiden-Seventh Son...) aus diesen Jahren so ansieht keine wirkliche Überraschung, der Zeitgeist war damals einfach abgestellt auf immer mehr Technik und weichere melodiösere Songs. Trotzdem finde ich, dass mit Savage Amusement noch ein ganz ansehnliches Hardrock-kompatibles Album dabei heraussprang. Der Sound ist nicht mehr ganz so druckvoll wie auf Love at first Sting und gerade die härteren Songs "Love on the Run" und "We let it Rock...you let it Roll" können am wenigsten überzeugen und kommen wie B-Klassen-Ware daher oder können auch als die harten Quotensongs gelten. Mit "Believe in Love" gibt es nur eine echte Ballade auf dem Album, die im Fahrwasser von "Still loving You" auch ganz gut überzeugen kann und Klasse besitzt. Der treibende melodische hymnische Opener "Dont stop at the Top", das harte schwerfällige und doch sehr melodiöse pompöse "Rhythm of Love" und das fast übertrieben auf Mainstream und radiotauglich getrimmte "Passion Rules the Game" sind sicherlich die anderen Höhepunkte dieser kompakten kurzen Scorpions-Scheibe. Und hier liegt mein Kritikpunkt der Scheibe. Man hatte sich während der Aufnahmen mit Stamm-Produzent Dieter Dierks überworfen und stellte das Album nur sehr schleppend fertig - die Aufnahmen haben 12 lange Monate gedauert, bereits aufgenommenes Material wurde aus den verschiedensten Gründen immer wieder verworfen oder umarrangiert. Auch Songs die von Michael+Rudolf Schenker gemeinsam für das Album geschrieben wurden, durften nicht aufs Album, weil Michael Schenker bei einem anderen Musikverlag unter Vertrag stand - so zogen sich die Aufnahmen unendlich lange hin bis man zu einem amtlichen Endergebnis kam. Warum aber bei einem Zeitraum von 4 Jahren nach dem letzten Studio-Album und nach 12 Monaten Album-Produktion trotzdem nur 9 Songs und 37 Minuten Spielzeit herauskommen ist mir ehrlich gesagt schleierhaft, wo bei anderen Gruppen die Alben-Spielzeiten tendenziell zu dieser Zeit eher länger wurden.

Aber irgendwie sehe ich Savage Amusement als polierte Blaupause von Love at first sting, der gleiche Album-Aufbau(eingängiges rockiges Mainstream-Songmaterial und zum Abschluss die Mega-Ballade) und ich denke man wollte recht Risikolos im gleichen Fahrwasser vom Vorgänger nochmals mit gleichem Konzept gross absahnen, was beim 2 Versuch meist nicht mehr so gut gelingt - ich gehe davon aus dass sich Dieter Dierks produktionstechnisch durchgesetzt hat(nicht negativ gemeint), von dem man sich ja nach dem Album nach all den Querelen während der Aufnahmen konsequenterweise trennte. Und so geht mit Savage Amusement auch eine Scorpions-Ära zu Ende, in der Dieter Dierks den Scorpions-Sound prägte und vielleicht auch die Scorpions zu dem machte, als was man Sie bis heute kennt und worauf der Ruhm aufgebaut wurde. Für mich gesprochen waren die Scorpions ohne Ihren Stammproduzenten nie wieder so stark als mit Ihm, und so gilt auch für mich Savage Amusement als letztes starkes(mit leichten Verschleisserscheinungen) echtes Scorpions-Album das vom Härtegrad gerade noch so als echter Hardrock durchgeht - Crazy World war für mich dann schon der Anfang vom Ende.
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am 20. Juli 2003
Drei Jahre nach ihrem extrem erfolgreichen Live-Album „World Wide Live" (1985) erschien mit „Savage Amusement" das letzte unter Dieter Dierks produzierte Studioalbum der Scorpions. Auch wenn es während der Produktion viele Reibereien zwischen Produzent und Band gab, so ist „Savage Amusement" doch wieder stark vom Stil des Produzenten geprägt, genau wie die Vorgänger „Blackout" ('82) und „Love At First Sting" ('84).
Auch wen die Scorpions heute kaum noch Songs dieses Albums spielen (siehe „Acoustica"), so sind auf „Savage Amusement" trotzdem mehrere klasse Songs zu finden, allein die Single-Hits „Rhythm Of Love", „Passion Rules The Game" und „Believe In Love" (die einzige Ballade) heben die CD weit über den Durchschnitt. Satt produzierte und harte Rocksongs, trotzdem eingängig und mit echtem Ohrwurmfaktor. Vom Kommerz-Rock eines „Crazy World" (1990) waren die Scorpions hier angenehmerweise weit entfernt.
Im Gegensatz zu den genialen Vorgängern ist „Savage Amusement" leider nicht frei von Enttäuschungen: „Media Overkill", „We Let It Rock" und „Love On The Run" sind nicht mehr als Lückenfüller, langweilig und einfallslos gemacht. Hier gingen den Scorps wohl einfach die Ideen aus.
Dazu kommt die Scorpions-typische Spielzeit von 37:36 Minuten, die der Qualität der guten Songs aber keinen Abbruch tut.
Letztlich ist „Savage Amusement" eins der besseren Scorpions-Alben geworden, weil es hier noch ehrlichen und harten Rock zu hören gibt und ein paar echte Perlen wie „Rhythm Of Love" und die geniale Ballade „Believe in Love" auf diesem Album zu finden sind.
Abgesehen von wenigen Ausrutschern ist „Savage Amusement" ein klasse Album geworden.
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am 24. März 2016
Eines der letzten wirklich guten Platten von Deutschland`s führender Rockband,nur etwas zu glatt poliert,dafür haut die Bonus-DVD alles raus,
mit Sachen,die ich noch nicht kannte! Danke,Andreas
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am 10. Oktober 2008
Ich muss zugeben. Ich bin ein Nostalgiker. Diese Scheibe kam raus, als ich das letzte Mal mit einigen meiner alten Schulfreunde zelten gewesen bin. Wir hörten das Album hoch und runter und waren begeistert. Aber irgendwie ahnten wir schon damals, dass die Scorps entgültig ihre Unschuld verloren hatten (so wie wir auch). Die Songs sind glatt und fast alle radiotauglich. Es war fast eine logische Konsequenz sich vom alten Regisseur Dierks zu trennen, da jetzt ein anderer Weg eingeschlagen wurde. Alle Alben die danach kamen, waren irgendwie unspektakulär, seelenlos und zogen einfach so an mir vorbei. Beim Savage Amusement Album war das noch ein bischen anders. Hier bewahrten sich die Hannoveraner noch etwas von ihrer einstigen Frechheit. Songs wie "we let it rock", "love on the run" oder "media overkill" sind rockig und erinnern an die gute alte Scorpions-Zeit. Auch befindet sich nur eine einzige echte Ballade auf dem Album ("believe in love"). Heute undenkbar. Kurzum ist Savage Amusement eine gute, wenn nicht sogar die letzte gute, Scheibe von den Scorpions. Natürlich hält sie Vergleichen mit "Animal Magnetism", "Blackout" und "Love at first sting" nicht stand. Dafür klingen die Songs zu weich. Vielleicht hat es auch mit der Mütze zu tun die Herr Meine seit diesem Album ständig trägt.
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am 26. November 2015
Top Remastered im schönen gestalteten Didipack zusätzlich noch die Auskopplungen als Video clips & Ducumentary der Band zum album
klasse !!
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am 24. Juni 2012
Die Scorpions veröffentlichten 1988 und somit vier Jahre nach ihrem letzten Studio-Album ihre Platte Savage Amusement, die vom Sound moderner war als die Vorgänger. Die Band hatte Streit mit ihrem langjährigen Produzenten Dieter Dirks gehabt und lange Zeit keine kreative Idee mehr gehabt. Daher fällt das Album auch etwas schwächer aus als die großen Klassiker der Band. Allerdings hören wir hier noch echten Hard Rock, den die Band in dieser Form eigentlich erst 2004 wieder zum besten gab. Und obwohl keine Klassiker vorhanden sind, hören wir doch einige gute Songs.

Eingespielt wurde das Album genau wie die fünf vorangehenden Alben vom eingespielten Team Klaus Meine (Gesang), Rudolf Schenker (Rhythmus Gitarre), Matthias Jabs (Lead Gitarre), Francis Buchholz (Bass) und Hermann Rarebell am Schlagzeug. Alle geben ihr bestes und Klaus Meine zeigt wieder mal, dass er zu den besten Sängern seiner Zeit gehört. Rudolfs knackige Riffs, Matthias melodiöse Soli und der Rhythmus von Herman und Francis sind auch hier wieder mal grandios.

Mit "Don't Stop At The Top" beginnt das Album richtig gut und melodisch. Der Song geht richtig ab. "Rhythm Of Love" ist dann der große Klassiker der Scheibe und gefällt mir ebenfalls richtig super. Mit "Passion Rules The Game" folgt ein Song, der in eine ähnliche Richtung geht und vom Sound her schon moderner ausfällt. "Media Overkill" geht dann nochmehr in diese moderne Richtung, rockt aber gleichzeitg richtig und ist mit der Talk-Box wieder mal interessant. "Walking On The Edge" ist die erste Halbballade des Albums und vielleicht nicht so gut, wie ähnliche Songs von den Vorgänger-Scheiben aber dannoch gut zu hören. "We Let It Rock (You Let It Roll)" geht dann richtig ab und ist einer ihrer härtesten Songs. Gefällt mir richtig gut und ich höre den Song immer gerne. "Every Minute Every Day" ist dann ein eher schleppender Song und ja... auch nicht schlecht. "Love On The Run" macht dann weiter von We Let It Rock... aufghört hat. Fetzt richtig und geht gut ab. "Believe In Love" ist dann die Ballade zum Schluss. ehr melodisch und schön, eine ihrer Besten.

Die Band spielt hier ein weiteres gutes Album ein, das vielleicht nicht mit den unsterblichen Vorgängern "Love At First Sting" und Blackout" mithalten kann, aber dennoch zu den besseren Scorpions-Scheiben gehört. Hier spielen sie noch ihren echten und ehrlichen Hard Rock mit nur einer Ballde, die dafür aber auf wirklich hohem Nivou ist. Zu empfehlen an alle Fans der Scorps und der Rock-Musik. 4* Sterne.
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am 9. Juni 2017
Doch das stimmt meiner Meinung nach nicht. Grunge hat ihn wohl eher ersetzt als er eine Riesenlücke gerissen hat. Und das begann bei Alben wie diesem hier. Alles wurde plötzlich immer poppiger und Gröllparty-tauglicher und leider wahnsinnig schlechter als das was davor war. Erst in den letzten Jahren erholt sich das alles wieder und z.B. Saxon mit Battering Ram oder auch Deep Purple laufen langsam wieder zu alter Form auf. Weshalb das 30 Jahre dauern musste wird mir eini ewiges Rätzel bleiben. Guter Heavy Meta,l und ich meine damit nicht den Blödsinn der da größtenteils in Wacken geboten wird, ist zeitlos. Judas Priest Defenders of the Faith, Def Leppards Pyromania, Iron Maiden bis 1990. So muss er sein und war er plötzlich nicht mehr. Stattdessen gabs ein Rythm of love und ähnliches Zeug. Hier begann der Abstieg von Scorpions. Erst in den letzten Jahren kamen sie wieder etwas zurück. Aber vorher gings erst mal prächtig Bergab und der Anfang war Savage Amusement, leider muss man sagen. Ich könnte 100 Scheiben vom einem Schlag wie World-Wide-Live kaufen wenns die nur gäbe. Sie Savage habe ich mir noch gekauft, die Grazy World nur noch mein Stiefbruder -und ich war heilfroh es gelassen zu haben, die ist noch viel graunvoller als Savage Amusement.
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am 2. Dezember 2014
Dieses Album ist für mich immer noch eines der besten Alben, welches die Scorpions jemals herausgebracht haben! All killers, no fillers! Songs dieses genialen Teils werden leider bei Livekonzerten der Band unverständlicher Weise immer etwas stiefmütterlich behandelt.
Don't stop at the Top!!!!
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am 25. Februar 2015
Alle Songs, durch die Bank, abwechslungsreich, gefühlvoll, pure Energie. Die Scorpions at his best. Neun Songs und jeder ein Wow!
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am 15. Februar 2012
Spätestens nach der Veröffentlichung des sensationellen Live-Albums - World Wide Live - hatte auch mich das Scorpions-Fieber regelrecht erfasst, und ich konnte es kaum erwarten bis das nächste Album - Savage Amusement - endlich veröffentlicht wurde. Noch am Erscheinungstag flitzte ich gleich nach der Schule ins nächste Musikgeschäft, und ergatterte gerade noch das letzte Exemplar, weil diese CD, wie der Verkäufer meinte, buchstäblich wegging, wie warme Semmel. Zuhause angekommen, schob ich das Teil sofort in meine neue Denon-Anlage, und gleich darauf flogen auch schon mit dem Opener - Don't Stop At The Top - die Fetzen, und mein Daumen richtete sich vor Freude nach oben. "Mein Gott, das Teil macht wirklich genau dort weiter, wo das Live-Album aufhörte!" Das war mein erster Gedankengang, als nach der Singleauskopplung - Rhythmn Of Love - das im typischen Scorpions-Rockstil der Achtziger gehaltene Stück - Passion Rules The Game - durch die Boxen rockte. Danach folgt mit - Media Overkill - ein rotzfrecher Song, mit einem sehr provokativen, aber ehrlich auf den Punkt gebrachten Text. Walking On The Edge - eine Mischung aus Ballade und Rockhymne beendet dann den ersten Teil dieses "Hammeralbums".

Auch gleich zu Beginn der zweiten Seiten lassen die Scorpions die Funken sprühen, und machen dem Titel - We Let It Rock - You Let It Roll!", alle Ehre. Da die Songs - Every Minute Every Day - und - Love On The Run - in die gleiche Kerbe schlagen, wackelt meine Bude weiter auf gleichem Niveau wie ein dampfender Hexenkessel. Mit der Hymne - Believe In Love - findet das Album auch ein so würdiges Ende, dass ich dem Refrain des ersten Liedes - Don't Stop At The Top - leider nicht widerstehen konnte, und sofort die Starttaste meines CD-Players erneut betätigte, und das Album in dieser Zeit quasi im Dauerbetrieb rauf und runter hörte.

Savage Amusement - ist auch heute noch eines meiner absoluten Lieblingsalben der Scorpions, weil es vom ersten, bis zum letzten Titel ein gleichbleibend hohes Niveau hält. Savage Amusement - war aber auch unabhängig davon, dass sich der Nachfolger - Crazy World - aufgrund des Megaerfolges der "Deutschen Wiedervereinigungssingle" - Wind Of Change - zum erfolgreichsten Album der Scorpions entwickelte, leider für sehr lange Zeit das letzte Hard-Rock-Album, auf dem die Scorpions diese durchweg hohe und gleichbleibende Qualität in ihren Songs bieten konnten.
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