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Kundenrezensionen

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am 3. Dezember 1999
Man mag gar nicht glauben, dass dies wirklich in den Achtzigern passiert sein soll: Im November 1987, mitten in der Ära der quietschenden Synthesizer und hemmungslos überfrachteten Produktionen, begab sich die kanadische Band Cowboy Junkies nur mit einem DAT-Rekorder und ihren Instrumenten bewaffnet in die Church of the Holy Trinity in Toronto, um ihr Debütalbum 'The Trinity Sessions' live und unplugged einzuspielen. Herausgekommen sind zwölf kleine Meisterwerke, sowohl Eigenkompositionen der Bandmitglieder Margo und Michael Timmins als auch Coverversionen von Klassikern wie Lou Reeds 'Sweet Jane' und Hank Williams 'I'm So Lonesome I Could Cry'. Getragen werden diese Songs durch den vollen, warmen Sound der sparsamen Instrumentierung, vorwärtsgebracht durch die schönste weibliche Stimme der Welt - der von Margo Timmins.
Dies ist Musik für kalte Winterabende, die man sich mit einer Flasche Rotwein verschönt. Man mag gar nicht zuviel nachdenken über dieses Prachtstück, die 'Trinity Sessions' entziehen sich jeder pseudointellektuellen Musikkritiker-Quasselei. Es ist einfach nur wunderschöne Musik, die durch die genial-schlichte Aufnahmetechnik den ganzen Raum ausfüllt, den Hörer umgibt und davonträgt, auch, weil sich alle Songs so nahtlos aneinandereihen, dass sie Grenzen zwischen sich verschwinden lassen und einen durchgehenden geradezu magischen Teppich des Gefühls bilden. So mag man auch gar nicht erst beginnen, einzelne Songs hervorzuheben. Das soll allerdings nicht heißen, dass die Stücke nur im Verbund ihre Wirkung entfalten, oh nein - sie könnten alle auch für sich stehen und würden ihre Wirkung nicht verfehlen. Doch als ganzes Album genossen potenziert sich ihre Wirkung noch, und wenn nach 52 Minuten alles vorbei ist, sollte man beim Öffnen der Augen Vorsicht walten lassen, denn die Realität ist sicher grell. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 30. November 2006
(c) Christan Wöhrl
Mit einfachsten Mitteln live aufgenommen in einer Kirche in Toronto, nimmt 'The Trinity Session' im Gesamtbereich nicht-klassischer Musik meiner CD-Sammlung unangefochten die Position des Zentralheiligtums ein. Der einzige Fehler dieser wundervollen Platte besteht darin, dass sie nicht ewig weitergeht. Aber schließlich gibt es ja noch rund ein Dutzend weiterer Cowboy-Junkies-Scheiben, von denen hier repräsentativ für die stilistische Bandbreite der Kanadier 'Pale Sun Crescent Moon' und 'Open' erwähnt seien.

***

Bei ihrer 2001er Konzertreihe in Deutschland wurden die Cowboy Junkies begleitet von einem US-Duo namens Over The Rhine, von dem ich bis dato noch nichts gehört hatte, das mich aber auf Anhieb überzeugte. Zu hören gab es während des viel zu kurzen Auftritts, Schicksal aller 'Special Guests', fragile Folk-Nummern, getragen von Karin Bergquists dunkler Stimme, die auf völlig andere Art ähnlich gefangen nimmt wie die von Margo Timmins. Einen durchweg hörenswerten Eindruck vermittelt diese CD:

Over The Rhine, 'Good Dog Bad Dog ' The Home Recordings', Back Porch/Virgin 2000

Zum Entstehungszeitpunkt dieses Textes, im Herbst 2002, scheint es 'GDBD' in Deutschland nur als recht teuren US-Import zu geben. Aber wer für feine, handgemachte Musik mit oft traurigen, immer aber intelligenten Texten empfänglich ist, investiert sein Geld hier sicher nicht schlecht.
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am 30. Juli 2017
Vorsicht! Die Schwarze hat die gleiche Nr. : GOVLP 1070! Das nenne ich mal Link und Vollverarsche! Das Ding geht zurück!
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am 12. April 2008
Die kanadischen Cowboy Junkies verfolgten mit diesem radikalen Sound (eine Band, eine Kirche, ein Take) und der faszinierenden, immer etwas gelangweilt klingenden Stimme der Sängerin Margo Timmins ein radikales Konzept: Eigene und fremde Kompositionen in Zeitlupe, mit ganz einfachen Arrangements und viel natürlichem Hall. Und das 1987, als die Synthis und Sampler um die Wette knallten.

Das klingt faszinierend nach den frühen Velvet Underground und deren Album "VU", ohne desse radikale Härte und Schärfe. Manchmal klingt es aber auch etwas schlafmützig. Sehr eigene interessante Interpretationen von Traditionals (der gänsehauterzeugende Opener), Elvis "Blue Moon" eigenwillig in Slowest-Motion, Hank Williams "I'm So Lonesome" ohne künstlichen Schmalz und Lou Reed "Sweet Jane" ohne dessen Arroganz - große Klasse.

Und dieser Sound ist einmalig: Natürlich der Hall, leise die Instrumente deutlich der Raum und faszinierend rauchig die Stimme - ich liebe solche Aufnahmen ohne Schmu und Effektgeräte. Die durchaus hörbaren Längen einiger Stücke verhindern den 5. Stern nur knapp.
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am 24. März 2006
Kaum eine Band vermochte mich über die Jahre hinweg mehr zu enttäuschen als die kanadische Folk-Band Cowboy Junkies. Vor über zehn Jahren erspähte ich nächtens auf MTV einen Videoclip und von da an wurde jedes Cowboy-Junkies-Album gekauft und erlauscht. Nichtsdestotrotz bleibt nach dem miserablen Early 21st Century Blues (2005) die Erkenntnis, daß die Band nie wieder so "schön" klingen wird wie auf der Trinity Session. Die perfekte Symbiose aus erstklassigen, oft eigenwillig interpretierten Cover-Versionen (I'm So Lonesome I Could Cry; Sweet Jane) und grandiosen Eigenkompositionen (To Love Is To Bury; Misguided Angel) blieb unerreicht. Jedes Nachfolgealbum beinhaltete trotz mancher Geniestreich jede Menge Lückenfüller. The Caution Horses von 1990 durfte noch mit wenigen Abstrichen als gelungen gelten, doch danach verirrten sich bestenfalls ein bis zwei wundervolle Songs unter zahllose Blindgänger. Margo Timmins vermochte sich auf Trinity Session in feinen Nuancen - wehmütig distanziert - auszudrücken, der zynische Beigeschmack späterer Songs ('Cause Cheap Is How I Feel; Something More Besides You) fehlte. Für die atmosphärische Entfaltung des Sounds sorgte der Ort der Aufnahme: die Church of the Holy Trinity in Toronto. Die Summe aller perfekten Komponenten ergab ein unerreichtes Meisterstück. Unter all den Perlen ragte Blue Moon Revisited heraus. Liebhaber von Folk-Balladen können sich dieses Album bedenkenlos kaufen, mehr noch, sie müssen es sogar!
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TOP 1000 REZENSENTam 21. Januar 2009
..das ist langsame, eindringliche, angenehme, intensive musik und mit das beste, was die cowboy junkies hervorgebracht haben - und alles andere ist ja auch nicht gerade schlecht - weniger ehrlich halt und nicht so gänsehauterzeugend...

eigenwillig interpretierte coverversionen (blue moon, i'm so lonesome i could cry, sweet jane von lou reed, postcard blues, walking after midnight) mischen sich nahtlos unter eigenkompositionen. die unverwechselbare stimme von margo timmins, die meist irgendwie gelangwelt klingt und trotzdem voller kraft und ausdruck ist, macht einen teil des reizes dieser band aus. aber auch das akzentuierte spiel alan antons und der timmins-brüder gehört dazu.

ohne publikum, aber live in einer kirche in toronto - angeblich in einem take - eingespielt, zeigt uns diese aufnahme, wieviel energie und spielfreude in träger langsamkeit verpackt werden kann.

dazu eine atemberaubende aufnahme, natürlich, räumlich ausbalanciert, hautnah. auch dafür gute vier sterne.

die CD ist ebenso hervorragend produziert wie das vinyl. gleichwertige dreher vorausgesetzt ist die entscheidung für das medium auf eine philosophie- oder preisfrage reduziert. an sich egal, beides hervorragend!
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am 9. September 2014
Wunderbare Musik, gelungene Aufnahme.
Empfehlung!

Tja, amazon verlangt noch weiter drei Worte Text, deshalb hier einfach ein Satz ohne Inhalt.
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am 11. Juli 2013
Ich habe von 1988 bis 1993 in Miami gelebt,neben unserem Haus war eine Bar an der man morgens schön frühstücken konnte, man saß auf der Veranda, direkt am Meer, Pelikane flogen vorbei und liefen am Strand rum, und dazu diese Musik! Ich kann nur sagen ich kam niemals wieder in meinem Leben soooo entspannt zur Arbeit..... Genial....
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