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am 16. Oktober 2007
Dies ist die erste Stereo-Aufnahme der Carmina und erschien erstmals ca. 1960 in der DDR. Sie hat ein ganz eigenes Flair. Sie ist nicht so verspielt und mit Klangeffekten versehen wie viele andere Aufnahmen - es wird auch öfters auf Rythmenwechsel verzichtet und statt dessen ein Grundrythmus beibehalten. Dadurch ensteht eine verdichtete und konzentrierte Spannung - eine archaische Wirkung und Wucht.

Die ausgezeichneten Sängerinnen und Sänger (die für ihre Rollen optimal passen) sind mittlerweile unbekannt geworden - und das hat hier auch sein Gutes ! So hört man die Gesänge der Carmina selbst (und nicht bekannte SängerInnen in einer neuen Rolle). Einzigartig ist der Chor : voller erotischer Lebenslust, unbekümmerter Frechheit und jugendlicher Kraft - das ewige Spiel zwischen Frau und Mann.

Beim Klang muss man altersbedingt Abstriche machen. In der DDR stand damals einfach nicht das beste Aufnahme-Equipment zur Verfügung und auch das digitale Remastering könnte besser sein. Andererseits war die Kunst im Kommunismus oft ein Zufluchtsort der Freiheit - was manchmal zu Schallplattenaufnahmen von besonderer Intensität führte.

Es gibt sicher klangschönere Aufnahmen der Carmina - aber keine hat mich persönlich so beeindruckt und fasziniert wie die hier zu Hörende.

(Es gibt auch eine recht gute Gesamtaufnahme der dreiteiligen Trionfi von Orff mit Herbert Kegel. Dort ist allerdings leider eine spätere Neuaufnahme der Carmina inkludiert, die mir bei weitem nicht so gut gefällt wie diese hier.)
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am 31. Juli 2005
SACD-Abmischung einmal verkehrt herum:
Normalerweise wird die CD-Audio-Spur aus der hochwertigen SACD-Spur hergestellt, so daß sie das bestmögliche hergibt, was für CD-Audio möglich ist. Hier ist es leider genau umgekehrt.
Diese SACD ist eine Hybrid-SACD mit MultiChannel-Spur und CD-Audio-Spur. Eine SACD-Stereo-Spur gibt es nicht.
Die SACD-MultiChannel-Spur ist eine "Umwandlung" einer alten CD-Aufnahme mit Hilfe eines Computerprogrammes in eine Multichannel SACD-Aufnahme.
Die CD-Audio-Spur ist dabei die Quelle der Umwandlung.
Man darf dabei natürlich nicht allzuviel erwarten.
Diese SACD ist der Beweis dafür, daß es möglich ist, Super-Audio-CDs zu produzieren, deren CD-Audio-Spur besser klingt, als die SACD-Spur...
Fazit:
Super Audio-CDs klingen nur dann wirklich super, wenn sie die technischen Möglichkeiten dieses Formats auch wirklich ausnutzen, also wenn das verwendete Quellmaterial wirklich in Mehrkanal vorliegt und wenn das verwendete Quellmaterial den gegenüber der CD nach oben erweiterten Frequenzbereich auch wirklich ausnutzt.
Beides ist bei dieser Aufnahme nicht der Fall, da das Quellmaterial eine alte CD-Stereo-Aufzeichnung ist.
Wer also eine SACD sucht, die auch wirklich nach Super Audio klingt, sollte sich daher lieber etwas anderes kaufen.
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Die Beliebtheit der Gedichte bzw. der Lieder war vor allem in ihrem sinnesfrohen, obszönen und teilweise blasphemischen Inhalt zu suchen, an dem sich allerdings nur gebildete Leute aufgrund der lateinischen Sprache erfreuen konnten. Auch Ordensregeln, die Beichte und sakrale Texte wurden verspottet. Natürlich musste für die Akzeptanz der Texte eine philosophische Begründung herhalten und somit sah die ältere Forschung darin keinen Gegensatz zur damaligen geistigen Position, denn die Carmina würden im Nebeneinander von derbem Spaß und hohem sittlichem Ernst einen ganzheitlichen Willen zum Leben, zum lebensprallen "vollblütigen Menschen" des Mittelalters zeigen. Man verbindet die Inhalte auch zur philosophischen Schule des Epikur, die erst kürzlich recht populär von Richard David Precht in "Wer bin ich und wenn ja wie viele," aber auch von Dr. Eckard von Hirschhausen in "Glück" erneut aufgegriffen wurde. Insgesamt umfassen die Schriften rund 55 moralische Gesänge und Spottgesänge, 131 Liebeslieder, 40 Trink- und Spielerlieder und zwei längere geistliche Theaterstücke.

Unter der von Napoleons Frankreich vorangetrieben Säkularisation wurden diese Texte allerdings erst im Jahr 1803 in der Bibliothek des Klosters Benediktbeuren wiederentdeckt. Vermutlich amüsierten und erfreuten sich die Mönche ähnlich wie im Film "Der Name der Rose" über Jahrhunderte an den frivolen Texten. In der nachfolgenden Zeit gab es immer wieder Versuche die Carmina Burana zu sortieren, die zunächst durch die schlagenden Studentenverbindungen weite Verbreitung fanden.

Im Jahr 1879 veröffentlichte der Münchner Dichter Ludwig Laistner unter dem Titel Golias: Studentenlieder des Mittelalters eine erste Übersetzung einiger Carmina Burana. Dazu hatte er 27 Lieder ausgewählt und dabei nicht nur übersetzt, sondern auch darum bemüht, den Ton und das Metrum der Originale in das Deutsche seiner Zeit zu transportieren. Fehlende lateinische Strophen dichtete er selbst nach. Laistners Werk wurde bis in die 1960er Jahre immer wieder neu aufgelegt. International bekannt wurden die Carmina Burana allerdings erst im Jahr 1937 mit der Uraufführung einer musikalischen Interpretation des Komponisten Carl Orff, der aus der schmellerischen Edition insgesamt die hier auf der CD befindlichen 24 Lieder auswählte und neu bearbeitete. Am bekanntesten und populärsten sind die einführenden dramatischen Titel "O Fortuna" und "Fortune Plango Vulnera."

Wer schon einmal die Wewelsburg besucht haben sollte, wird natürlich im Kontext zum dort betriebenen Germanenkult erahnen können, dass die "Carmina Burana" auch auf das Gefallen des NS Regimes trafen und Carl Orff zu den Lieblingskomponisten Hitlers zählten musste. Allerdings konnte Orff nach dem verlorenen Krieg bezüglich der Kollaboration schnell entlastet werden. Sein Grab befindet sich in dem für sein Bier immer noch bekannten Kloster Andechs in Bayern, aus dem auch des Öfteren immer noch Diskussionssendungen des bayrischen Rundfunks übertragen werden.

Die "Carmina Burana" von Orff fehlen vermutlich in keinem CD - Rack von Freunden mittelalterlicher Musik. Auch Musiker der Gegenwart versuchen sich immer wieder an diesem Werk. Darunter gelten auch die auf Mittelalterfesten aktiven Gruppen "In Extremo" und vor allem Corvus Corax mit ihren Cantus Buranus Alben aus den Jahren 2005 und 2008. "Corvus Corax" sind auch hin und wieder Gäste von Prinz Liutpold von Bayern bei den von ihm arrangierten Kaltenberger Ritterspielen. Diese Versionen sind sicher eine Empfehlung an die am Mittelalter interessierte Jugend.
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am 6. September 2015
Wie für diese gesamte Eloquence-Serie von SACDs der UNIVERSAL mit ihren Töchtern DeutscheGrammophon und DECCA/PHILLIPS gilt auch für diese Veröffentlichung, dass entweder Analog- oder oftmals alte Digitalaufnahmen aus der Urzeit der digitalen PCM-Aufzeichnung (maximal im CD-Standard von 16 Bit und 44,1 kHz Abtastrate), als viele Tontechniker das neue Medium noch nicht wirklich beherrschten und auch die Qualität der A/D-Wandler noch nicht derart ausgereift war, wie sie dies heute ist, durch einen (analogen?) Surround-Prozessor gejagt wurde, um das Ergebnis anschließend von PCM in DSD, dem Digitalformat der SACD, zu wandeln. klangliche Offenbarungen sind davon nicht zu erwarten, denn ein gleiches Ergebnis kann jeder Käufer der CD-Versionen dieser Einspielungen erreichen, wenn er seinen Surround-Verstärker oder –Receiver die zusätzlichen Center- und Surround-Kanäle (mit Dolby-Surround oder dts etc.) generieren lässt. KEIN Vergleich mit WIRKLICH diskreten Surround-Aufnahmen, wie sie heute von vielen kleinen Labels produziert und die Surround-Kanäle nicht von einer Maschine erzeugt sondern bereits bei der Aufnahme mit eigenen Mikrofonen (in DSD 64/128 oder Hochbit-PCM) aufgezeichnet und später im Tonstudio von eben jenen Tontechnikern/-ingenieuren abgemischt und für die SA-CD ggf. von PCM in DSD konvertiert werden. Auch für die hier angebotenen Werke gibt es viele entsprechende Einspielungen, die weit besser klingen und den Kauf wirklich wert sind. Zumindest handelt es sich hier um PCM-Aufnahmen aus den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts, welche die DeutscheGrammophon in ihrer "4D"-Technik (mit damals neuen 20 Bit-Auflösungen) aufzeichnete.
Erstaunlich auch, dass Hybrid-SACDs produziert wurden, die dem von SONY verordneten Standard nicht entsprechen und auf eine (eigentlich zwingend vorgeschriebene Mindestanforderung an SACDs!) DSD-Stereospur verzichten. Den zahlreichen Besitzern von Stereo-SACD-Playern bleibt deshalb nur die CD-Spur zum Abspielen. Da können sie gleich die (meist günstigere) CD-Version kaufen. Und letztere sollen sogar noch besser klingen, weil der LASER hier nicht durch die den Abtaster mitunter irritierende SACD-Spur hindurch fokussieren muss.
Kein Wunder, dass viele (selbsternannte) „Fachleute“, von denen heute erstaunlicherweise Viele den Segen der Hochbit-Downloads preisen, bereits früh davon schwadronierten, dass die SACD überflüssig und allenfalls ein Nischenprodukt sei, das Mehr an gespeicherten Daten keine Klangverbesserung brächte, Mehrkanal überhaupt nur etwas für Filme und zudem unnatürlich sei, weil der Mensch nur zwei, statt fünf oder sechs Ohren besäße, wenn die so genannten „Majorcompanies“ der Musikindustrie, wie auch die UNIVERSAL derartige Produkte (zum Midprice, da Technik und nicht Menschen den Mehrkanalklang in Serie produzierten) auf den Markt brachten. Damit konnte wirklich keine positive Werbung für diesen neuen Tonträger gemacht werden, welcher einmal als (kopiergeschützter) Nachfolger und Ablösung der CD von SONY und PHILLIPS gedacht war.
.

Zum beschriebenen Klangergebnis kommt bei dieser Serie noch eine lieblose Aufmachung mit „Booklets“, welche diese Bezeichnung nicht verdienen, da es sich nur um Faltblätter mit Werbung für die „Geschwister“ dieser Edition handelt. Nichtmal die doch bereits von den CD-Versionen vorliegenden Texte wurden übernommen. Dies gab das Budget offenbar nicht mehr her.
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am 2. Juli 2013
Ich wollte diese CD unbedingt haben, obwohl ich sonst kein großer Opernfan bin. Aber diese CD hat mich total begeistert.
Lieferung und Produkt waren einwandfrei.
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am 14. März 2009
Natürlich ist es immer problematisch eindeutige Favoriten zu benennen, und ganz besonders bei komplexen Werken der klassischen Musik. Mal ist der Bariton besonders gut, dann der Sopran, beim dritten musiziert das Orchester besonders zupackend, die eine Fassung "glättet" das Werk eher, eine andere arbeitet die Ecken und Kanten heraus.

Dies habe ich im Kopf wenn ich sage: meine Lieblingsfassung. (Als ich das Glück hatte, die Carmina auf der Bühne mitsingen zu können, habe ich mir wohl 10 verschiedene angehört.) Ich finde sie ist recht werkgetreu, frisch musiziert, alles klingt ausgewogen, Hermann Prey singt sehr gut - und niemand singt Dulcissime so ergreifend wie Lucia Popp. Und für Spezialisten: Das beste "Si puer cum puellula" das ich kenne, herrlich dieser - wie in der Partitur verlangte - "zittrige" Männerchor.

Lesen Sie auch die ausgezeichnete ausführliche Rezension bei: Carmina Burana - Carl Orff Edition (gleiche Aufnahme).

Das CD Cover stammt aus dem wunderbaren TV-Film: Orff, Carl - Carmina Burana
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am 1. November 2013
Meiner Frau gefällt's ganz gut und Sie wird mit Sicherheit einige CDs hiervon verschenken. Ich hör's mir auch mal gerne an, aber nicht so oft.
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am 4. April 2014
Welch ein Durcheinander! Die Rückseite der Plattenhülle und die Produktbeschreibung sagen: Eichhorn-Aufnahme. oben bei der Ankündigung steht: Manzarek-Aufnahme. Die Rezensionen beziehen sich auf mindestens vier verschiedene Aufnahmen! Wie soll sich da ein potenzieller Käufer noch auskennen, der nicht Musikkenner und zusätzlich mit einer starken detektivischen Ader ausgestattet ist?!? Schon mehrfach habe ich die unverantwortliche, unerträgliche Schlamperei in Kommentaren angeprangert, die diesbezüglich auch bei Meisterwerken bei Amazon herrscht, leider bisher ohne jegliches für mich sichtbare Ergebnis. Ich nehme an, die "Entschuldigung" wäre: na ja, dafür ist alles so preisgünstig. Trotzdem: So kann man nicht verkaufen! Glücklicherweise kann wenigstens der Kenner, aber eben nur der, unter der Rubrik "Reinhören" feststellen, um welche Aufnahme es sich wirklich handelt; ich verrate es: Dort tönt es aus der Eichhorn-Aufnahme, die m. E. fünf Sterne verdient. Ein Stern für die Präsentation.
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"Carmina burana", wer kennt diese Musik nicht und der Ton macht bekanntlich die Musik. Dieser Ton hier hat es.
Ja, es stimmt, was man so sagt über diese Musik, sie führt in eine eigene Welt, voller eigenwilliger Melodik und Harmonie, eben schon etwas modern.
Aber doch nicht so wie bei Schönberg oder Stockhausen, oder?
Deshalb, immer wieder hineinhören in diese Musik, hier und anderswo und nicht vergessen:
Orff hat auch noch anderes geschrieben (z.B. "Die Kluge", "Agnes Bernauerin" oder "Trionfo di Afrodite"-aha! und vieles mehr).
Somit hat man mit den "Carmina burana" nur einen Teil seiner Werke hörbar vor sich (oder in sich), aber da ist eben noch mehr vorhanden und das sollten wir gelegentlich suchen.
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am 19. Februar 2016
auch hier trifft meine Kritik zu: warum ist das nicht in meiner Cloud?

Ich würde mich freuen, wenn das mal ohne Schreiben klappen würde.
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