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TOP 1000 REZENSENTam 2. April 2017
Die 2016 erschienen Deluxe Edition von „Hello, I Must Be Going“ ist um etliches besser als die im Jahre 1982 erschienene Erstausgabe. Der Sound ist hervorragend. Tolle Songs wie „I Don't Care Anymore“, „Do You Know, Do You Care?”, “Thru These Walls” und “The West Side” lassen das Rock-Pop-Herz höher schlagen. Hinzu kommt der Charthit “You Can't Hurry Love”. Das wäre ja schon ja eigentlich schon lohnend. Aber der eigentlich Grund, dafür, dass ich mir die Deluxe Edition zugelegt habe liegt in der Bonus CD. Was man hier zu hören bekommt macht einfach nur noch Spaß. Neun Live Songs und zwei Demo-Songs sind auf der CD enthalten. Nur mal als kleinen Appetitmacher möchte ich auf „People Get Ready“ hinweisen. Ein von Curtis Mayfield geschriebener und von Rod Stewart erfolgreich gecoverter Song. Wunderbar auch die Songs „It’s Allright“ und das Demo „Oddball“. Ein Kracher ist auch die Live Fassung von „The West Side“. Von meinem Album aus dem Jahre 1982 werde ich mich jetzt verabschieden. Das war zwar gut, kann der „Deluxe Edition aber nicht das Wasser reichen!
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am 29. Dezember 2017
Diese Phil Collins Schallplatte und dessen Inhalt war nichts neues für mich. Über die Musikstücke brauche ich mich hier nicht großartig als Musik -Historiker oder gar als Musikkritiker verewigen. Ich bin beides nicht. Gekauft habe ich diese Platte für meine Phil Collins Sammlung, nach dem Besuch seines hervorragenden Konzerts in Köln. Die Musikstücke hatte ich bereits als MP3 Datei auf meinem Rechner,allerdings ist so eine Schallplatte nicht nur romantischer, sondern gibt mehr Musik für die Ohren. Irgendwie packt einem mehr Gefühl beim einlegen einer Schallplatte als beim Druck eines Knopfes auf einem „Device“.
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am 4. April 2016
Lange unterschätzt ist diese CD von Phil Collins ein musikalisches Highlight, insbesondere wegen der massiven Songs wie I dont care anymore oder Like China. Etwas massiv gegenüber seinen sanften Lovesongs die man so kennt, aber einfach genial. Das ist noch Musik.
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am 23. Juni 2017
als Deluxe Edition.
Die Songs klingen frischer, wie eben erst eingespielt.
Das zweite Solo-Albung ist insgesamt runder, harmonischer und klingt mehr aus einem Guss als das erste Album Face Value.
Auf der zweiten CD finden sich zahlreiche Aufnahmen des Albums live eingespielt.
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am 16. Mai 2016
Alte Lieder mit neuen Songs gut gemacht macht richtig Spaß die CD von Phil Anzuhören, kann den Artikel weiter empfehlen
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am 5. Februar 2012
Ich versuche, es kurz zu machen.

Zur Platte selbst ist fast alles gesagt. Dass es verschiedene Meinungen dazu gibt, ist zu tolerieren. Ich selbst habe dieses Album bis vor Kurzem nicht zu oft gehört, die Sammelwut treibt einen in allerlei Richtungen, da geht das Zweitwerk eines Künstlers auch mal ein wenig unter. Ich empfehle die Scheibe trotzdem vorbehaltlos. Nicht zu weich, wie Phil das später an sich hatte, aber mit einem irren Sinn für Dynamik...

Was aber beim ersten Auflegen wahrlich erstaunlich ist, ist der Klang dieser Abmischung von Audio Fidelity. Ich habe (und das sage ich mit einiger Erfahrung) selten eine so gut abgemischte Scheibe gehört. Auch die anderen beiden CDs von PC bei Audio Fidelity kommen da bei Weitem nicht heran. Nach dem ersten Hören hatte ich wirklich Mühe, mir vorzustellen, dass hier keine SACD im Player liegt. Ganz besonders ist alles ab track 7 zu empfehlen, das ist künftig einer der Testläufe, wenn ich mal wieder Boxen kaufen gehe... - weitab von Effekten ist hier alles gut durchhörbar, sehr direkt, der Bass ist etwas kräftiger abgemischt (gut, das kommt mir bei meinen nicht zu großen Standboxen etwas entgegen) und die ganze Scheibe klingt hier dennoch weit weniger "hektisch" als die Erstausgabe. An den Klang auf Vinyl kann ich mich leider nicht mehr so gut erinnern, ist das bei mir doch ein paar Jahre her... - dennoch. Eine volle 5-Sterne-Empfehlung.
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VINE-PRODUKTTESTERam 23. April 2015
Geht es nur mir so ? Aber ich finde Phil am Besten wenn er "angry" ist ! Habe dieses Album seit es Ende der 80er auf CD rausgekommen ist und höre es immer noch sehr gerne. "I don`t care anymore" und "do you know, do you care" sind meine Favoriten wenn ich auch mal etwas angepisst bin, bei diesen Songs bring Phil es perfekt auf den Punkt, ein bisschen so wie "Mama" aus dem Genesis Album. "You can`t hurry Love" ist natürlich der Klassiker von Collins und "Thru these walls" lässt viel Spielraum im Kopf.

Für mich das Beste Album von Phil, besser als "No jacket required", wenn das auch nicht jeder so sieht.
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am 24. März 2016
Die beider ersten Soloalben sind die besten seiner Karriere. Danach wurde die Alben gefälliger und kommerzieller. Face Value und Hello.. sind sich atmosphärisch sehr ähnlich. Die Songs sind durchweg Klassiker und ausnahmslos hörenswert. Der Einsatz der Drumkits war ultramodern und die Kombination mit den klassischen Blasinstrumenten macht den unverwechselbaren Sound der beiden Alben aus. Man merkt den Alben an, dass viel experimentiert wurde und der Sound eben so wichtig war, wie die Songs selber. Mit den späteren Postdisneykompositionen und Veröffentlichungen haben diese Alben nichts gemein. Wer also nur die neueren Alben von PC kennt, sollte hier auf Entdeckungsreise gehen. Auf der Bonus CD sind Liveaufnahmen und Demos aus dieser Zeit zu hören - dazu eine Liveversion von People Get Ready - toll!

Klanglich gab es an der original CD nie etwas auszusetzen - das Remaster halte ich für durchaus gelungen. Dennoch bin ich großer Freund von Originalaufnahmen - so hat es damals geklungen und so ist die Scheibe produziert worden. Gekauft habe ich die neue Ausgabe aufgrund der Livemitschnitte auf der Bonus CD.
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am 19. September 2011
schlechthin - so kann man das Album zurecht nennen.
Ok, ich gebe zu das ich ein wenig voreingenommen bin, denn 'You Can't Hurry Love'
war meine erste selbst gekaufte Single Anfang 1983.
Das (Vinyl) Album folgte kurze Zeit später.
Unabhängig meiner nostalgischen Anwandlungen ist dieses Album eine Klasse für
sich, und das nicht nur unter den Phil Collins Alben, sondern unter allen Alben
die in den 80er erschienen sind (und auch darüber hinaus).
Die Zusammenstellung der Songs ist exzellent, und hat auch 29! Jahre nach der Erstveröffentlichung nichts an Ihrem Charme und ihrer Klasse eingebüst.
Geniale Musiker wie John Giblin & Mo Foster am Bass, Daryl Stuermer an der Gitarre,
der Phoenix Horns und natürlich Phil Collins an den Drums, Keybords, Bass Pedals und Vocals machen das Album zu einem Hörgenuss.
Die Songs im einzelnen:

1. I Don't Care Anymore
Dieser fantastische Song besticht durch prägnante Drums und eine düstere Grundstimmung.
Ein sehr besonderer dynamischer Lovesong, der etwa klingt wie eine Mischung aus 'In The Air Tonight' von Face Value und 'Mama' von Genesis.
Der Track wurde 1983 als Single ausgekoppelt und erreichte Platz 39 in den USA.
2. I Cannot Believe It's True
Mein absoluter Lieblingtrack des Albums.
Hier hört man den funky Phil Collins - herausragende Bläser, eine funky Bassline und perfekte Percussions gepart mit einem unwiederstehlichen Refrain - genial.
Der Song erinnert an Songs wie 'Paperlate' und 'No Reply At All' von den 'Abacab' Sessions (Genesis 1981).
Der Song war 1982 in Europa die B-Seite von 'You Can't Hurry Love'.
In den USA wurde er 1983 als Single ausgekoppelt und erreichte dort Platz 79 der Charts.
Weshalb das Lied nicht in Europa als Single veröffentlicht wurde bleibt eines der großen Mysterien der Popgeschichte!
Wäre sicher ein Riesen Hit geworden.
3. Like China
Ein sehr von Drums und Gitarre getragener Song.
Der Track hat eine nette Melodie, gehört zwar nicht zu den stärksten Songs des Albums, ist aber der deutlich rockigste Song auf der Platte.
Dieser Song wurde 1983 als 12'' Promo-Single in den USA veröffentlicht und erreichte Platz 17 der 'Billboard Mainstream Rock Track' Charts.
4. Do You Know, Do You Care?
Ein weiterer düsterer Song, ähnlich wie 'I Don't Care Anymore'.
Der Song wurde in den USA als B-Seite von 'You Can't Hurry Love' veröffentlicht und erreichte dadurch Platz 41 der 'Billboard Mainstream Rock Track' Charts.
5. You Can't Hurry Love
Ein Motown Klassiker in modernem Gewand (1982).
Sicherlich ist Collins hier gesanglich auf dem Höhepunkt.
Einer der wenigen Coversongs die deutlich besser sind als das Original.
Weiteres ist nicht zu sagen - ich denke den Song kennt eh jeder.
Der Song ist der grösste Hit des Albums, die Single erreichte 1982/1983 Platz 1 in Grossbritanien, Platz 3 in Deutschland und Platz 1
in den USA.
6. It Don't Matter To Me
Ein weiteres Highlight des Albums.
Ähnlich wie 'I Cannot Believe It's True', ist dies ein sehr funky Song mit dominierenden Horns und einer Funky Bassline der eine positive Stimmung verbreitet.
Der Song wurde 1983, warum auch immer, nur in den Niederlanden als Single veröffentlicht und erreichte dort Platz 46 der Charts.
7. Thru These Walls
Wieder ein Klassiker, dies war 1982 die erste Singleauskopplung aus dem Album, er erreichte Platz 56 in Grossbritanien.
Der Track fällt durch die exzellenten Percussions und durch Collins zurückhaltenden Gesang auf, auch der genial gespielte, an Pino Palladino erinnernde, Fretless Bass von Mo Foster prägt den Song maßgeblich.
Von der Grundstimmung und des Textes her, könnte der Song auch von Genesis sein.
8. Don't Let Him Steal your Heart Away
Eine hervorragende Ballade mit einem netten Piano und sehr geschmackvoll eingesetzten Strings. Der Song ist einfach angenehm und verbreitet ein wohliges und warmes Gefühl. Der Track wurde auch 1983 als Single ausgekoppelt und erreichte Platz 45 in Grossbritanien.
9. The West Side
Ein Instrumental das perfekt auf einen 'Miami Vice' Soundtrack passen würde.
Sehr kühl und jazzig. Perfekte Musik um sie Nachts im Auto zu hören.
Die Phoenix Horns haben hier sicher Ihren stärksten Auftritt.
Muss man gehört haben.
10. Why Can't It Wait 'Til Morning'
Zum Abschluss nochmal eine wunderschöne Ballade mit einem hinreissenden und nachdenkenswertem Text. Hier sind lediglich das Piano und die Strings gespielt.
Collins singt sehr gefühlvoll und weich. Ein perfekter Abschluss für ein perfektes Album. Der Song wurde ebenfalls (nur in Grossbritanien) als Single veröffentlicht und erreichte 1983 dort Platz 89.

Wie gesagt hier gibt es keinen schwachen Song oder Füllmaterial, 10 fantastische Tracks. Nicht wie heute, wo Alben teilweise über 20 Songs enthalten von denen aber allenfalls 2 Stücke gut sind.
Von den zehn Songs des Albums wurden 8 Songs als Single ausgekoppelt!!, dies alleine ist schon Zeugnis der Klasse und
Qualität der Platte.
Übrigens wird am 18.Oktober 2011 eine Remaster '24-Karat Gold CD' veröffentlicht.
Also hört euch die Platte mal an, und Ihr werdet mir sicher recht geben!
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am 4. Februar 2017
Einleitend möchte ich sagen, dass ich obwohl ich ein großer Fan von PC bin, mit dem Album "Hello I must be going?" nie so richtig warm geworden bin (als Teenager). Aber dank der 2016er-Edition habe ich dieses Album wiederentdeckt und würde es mittlerweile (vielleicht ist es das Alter?) als einen absoluten Höhepunkt im Werk von PC beschreiben, in jedem Fall gleichwertig mit den beiden folgenden Albem, auch wenn dort die Hit-Dichte und die Verkaufszahlen höher sind. von allen PC-Albem ist auf "Hello, I must be going" am stärksten diese nur leicht verdeckte zweite Ebene, dieses nur leicht getarnte Abgründige, spürbar. Die Songs wirken nach und sind keineswegs platt oder seicht.
Musikalisch gesehen gibt es sowieso nichts zu rütteln! Das Timing der Bläser ist scharf wie eine Rasierklinge und die Drums auf "I don't care anymore" sind absolut mitreißend. "Through these walls", "I cannot believe it's true" oder "Like China" sind, gerade auch wenn man die abstrakte Deutung des Textes mit hinzunimmt großartige Werke, wenngleich sie ja kommerziell nicht so erfolgreich waren.

Die bei der Deluxe Edition enthaltene zweite CD enthalt wahrscheinlich die beste Zusammenstellung von Bonusmaterial von allen CDs der 2016er Neuauflage. Geniale Live-Versionen von "I don't care anymore" und "Like China", Da auch die Zugaben der damaligen Tour "People Get Ready" und "It's alright" (Kompisition von Curtis Mayfiled) und eine Big Band Version von "The West Side" beigefügt sind, liefert dieser CD wesentlich mehr als nur die Live-Versionen der Studio-Titel. Die Demo-Versionen sind mein ding nicht, aber es ist interessant zu hören, dass die Lyrics zunächst nur aus sehr unkonkreten Bruchstücken bestand - etwas das für die Arbeitsweise von PC sehr typisch zu sein scheint.
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