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Kundenrezensionen

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am 22. Januar 2007
Ich muss nochmals ein Lanze für 'Lonesome Crow' brechen. Warum sind so viele geniale Erstlingswerke in der Rockgeschichte Eintagsfliegem geworden? Klar, die Dollars haben gelockt, und die meisten Künstler haben sich letztlich den Wünschen der Konzerne und der 'breiten Masse' gebeugt. So auch unsere lieben Scorpions, denen ich aber ihre vielen goldenen Alben, die da folgten, gönne. Schliesslich haben sie sich wacker durch die Jahrzehnte gerockt und uns (fast) immer ein bis zwei Sahnestückchen auf ihren Mainstream-Alben hinterlassen. 'Lonesome Crow' ist ein roher, ungeschliffener Diamant von 1971, der mit jugendlicher Vitalität und roher Kraft daher kommt. Heavy-Metal für den Rock-Schuppen, nicht für amerikanische Football-Stadien. 'Lonesome Crow' gehört in jede Rock-Sammlung
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am 19. März 2016
Man schreibt 1972. Die SCORPIONS geben ihr Debut auf Langspielplatte. Wie unglaublich gut dieses war und wie einzigartig es für immer sein wird, können nur Musik-Freundinnen und Freunde realisieren, die die wahren Gene des Rock in sich tragen, egal ob 15 oder 75 Jahre alt.

Denn auf diesem Album wird ganz Musik einer Zeit gemacht, die Fantasie nicht nur zuließ sondern verlangte. Man könnte den Scorpions hier vorwerfen, dass sie vielleicht fünf Jahre zu spät dran waren, andererseits aber auch zwanzig Jahre zu früh. Denn unter eindringliche Klänge der späten Sechziger mischen sich schon mal kurze Ticks ganz anderer Stilrichtungen, wie sie erst Jahrzehnte später auftauchen sollten. Sänger Klaus Meine ist schon hier unverkennbar! Sein Stil ist so einzigartig, dass er diesen bis heute nicht wirklich änderte, ja auch nicht musste (abgesehen davon, dass er seit den 1990er Jahren ruhiger und stimmschonender zu singen pflegt).

Die "Lonesome Crow" ein pures Kraut-Rock Album? DEFINITIV NEIN!! Krautrock war nämlich nichts anderes als eine Imitation englischen Hard Rocks, dem man mit Kreativität begegnen wollte, weil man die Instrumenten-Beherrschung einfach nicht hatte. DEEP PURPLE machten virtuos vor, was die Scorpions hier auf deutsche Art nachzuvollziehen versuchten. Und die Scorpions schafften das, weil sie musikalisch und stimmlich hervorragend aufgestellt waren. Mit Michael Schenker hatten sie einen Gitarristen, der es mit einem Richie Blackmore aufnehmen konnte, mit Klaus Meine einen Sänger, der timbriert einzigartig war. Sie gaben dem Album auch noch einen unnachahmlichen Touch Krautrock mit, nicht weil es sich 1972 so gehörte, sondern weil sich Kreativität auch an seinem Umfeld orientiert. All das ergibt noch heute ein Hörerlebnis, das fordert, aber in erster Linie anmacht! Dieses Album ist ein bislang nur Freaks bekannter Klassiker, was sehr schade ist. Hätte es doch viel mehr Aufmerksamkeit in Rock-Kreisen verdient!!!

Diese 180 Gramm Pressung ist ein geniales Stück! Perfekter Klang; füllig, spritzig und unglaublich atmosphärisch. Sein oder nicht Sein ist hier nicht die Frage! Haben oder nicht Haben macht hier alles aus, lieber Shakespeare!
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am 19. August 2008
Leute, was assoziert ihr mit den Scorpions? Hardrock a la 'Rock You Like A Hurricane'? Balladen-Welthits a la 'Wind Of Change' und 'Send Me An Angel'? Kinderpop a la 'Moment Of Glory?' Dann vergesst das alles! Auf dem 1.Album spielten die Scorpions Krautrock! Ja, ihr habt richtig gehört! Krautrock! Genau das gleiche was man von Jane, Birth Conrtol und Konsorten kennt. Wenn ihr's nicht glaubt, dann hört selber! Unter Kraut/Progfans wird dieses Album sicherlich sehr beliebt sein, zeigt es die Scorpions doch von einer sehr unbekannten Seite.

Gitarrist Michael Schenker, der später zu UFO ging und seine 'Group'gründete ist auf diesem seltsamen Album zu hören. Und vorweg: Das Teil lohnt sich! Zwar konnte Klaus Meine auch damals kein richtiges englisch. Aber singen konnte er. Jedoch steht hier der Gesang weniger im Vordergrund als bei späteren Stücken der Band. Dominieren tut eine krautig-jammend-kratzig-jaulende Gitarre und polternde Drums. Titel wie 'Leave Me' lassen den Hörer sogar noch Flowerpower-Einflussen spüren. 'In Search Of The Peace Of Mind' klingt am Anfang nach Grobschnitts 'Solar Music'. Von Hardrock oder Balladen ist nichts zu hören.

Mein Favorit ist die Folgenummer 'Inheritance', bei der Meines aus Weiter ferne zu kommen scheinende Gesang schon ansatzweise an die spätere Musik der Band erinnert. Klingt aber doch alles noch nach Grobschnitt und Eloy.

Das den Abschluss bildende, 13 Minuten dauernde Titelstück wartet mit einigen interessanten Passagen am Bass auf, und scheint auch so etwas wie ein 'unübersichtlicher Überblick' des gesamten Albums zu sein.

Kein Meilenstein, aber schön experimentell! So etwas wird manch einer den Scorpions nicht zutrauen!
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am 8. Juni 2006
Obwohl die Scorpions bereits 1965 gegründet wurden, kam die erste LP "Lonesome crow" erst 1972 auf den Markt. In der Besetzung Rudolf Schenker (Gitarre), Michael Schenker (Gitarre), Klaus Meine (Gesang), Wolfgang Dziony (Schlagzeug) und Lothar Heimberg (Bass) waren die Scorpions eine typische 70-er Rockband. Hier findet sich noch die Nähe zu UFO, Uriah Heep und ähnlichen Frühsiebziger Rockbands. Stilistisch sind die Scorpions auf ihrem Erstling noch weit von späteren Melodic-Balladen a la "Winds of change" entfernt. Das Gitarrenspiel ist noch rauher (aber dennoch virtuos), die Balladen sind lange nicht so poppig, und Klaus Meine erreicht gesangliche Rockschreierqualitäten. Die definitive Ballade dieses Albums ist "Leave me", weiter Anspieltips sind "Inheritance" und der Titeltrack "Lonesome crow".Für alle, die es etwas härter mögen, seien "It all depends" und "Action" genannt. Die Scorpions spielten in diesem Jahr als Vorgruppe für Rory Gallagher, Uriah und UFO. Da dem damaligen UFO-Gitarristen Bernie Marsden die Einreise nach Deutschland verweigert worden war, baten die Bandmitglieder von UFO die Scorpions um Hilfe - und Michael Schenker half aus. Dies führte letztendlich zu Michaels Einstieg bei UFO - und für die Scorpions zu einem radikalen Besetzungswechsel. Es kamen Uli Jon Roth (Gitarre), Francis Buchholz (Bass) und Jürgen Rosenthal (Schlagzeug), die auf der zweiten LP "Fly to trhe rainbow" mit neuem Sound zu hören sind. Allein schon aus diesem Grunde ist "Lonesome crow" für Sammler ein Muß. Und für alle Frühsiebziger Rockfans - ein gelungenes, aber nicht überragendes Erstlingswerk.
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am 18. Januar 2008
Ich bin mit der Krautrockszene in den 70ern groß geworden. Über den Begriff Krautrock lässt sich sicherlich stundenlang diskutieren. Aber zweifellos gehört dieses geniale Album der Scorpions zu diesem Genre. Viele, die mit dem späteren Schmuse- und Kommerz-Rock der Scorpions herangewachsen sind (was nicht negativ zu verstehen ist; die Band macht, abgesehen von einigen wenigen Ausnahmen auch heute noch gute Musik!), können mit diesen "ersten Gehversuchen" der Scorpions wahrlich kaum etwas anfangen. Es ist jedenfalls ein innovatives Pflichtalbum für all diejenigen, die diese Szene miterlebt haben. Ein Prost auf die alten Zeiten.
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am 11. Juni 2013
1972 brachten dei Scorpions, nachdem es sie schon 7 Jahre lang gab, endlich ihr erstes Album herus. Es trug den Namen "Lonesome Crow" und konnte damals so gut wie gar keine Erfolge feiern, was aber nicht bedeutet, dass es schlecht ist. Ich finde dieses Album zwar nicht so gut wie manche Alben, die danach kommen sollte. Auch das zwei Jahre später erschienene "Fly To The Rainbow" finde ich besser. Aber die Scorpions bieten hier einen gutes Album mit guten Musikern. Michael Schenker macht in seinem jungen Alter seine Sache richtig gut und Kaus Meine singt deutlich tiefer als auf späteren Alben der Gruppe. Die Besetzung mit Rudolf Schenker (Rhythmus Gitarre), Michael Schenker (Lead Gitarre), Klaus Meine (Gesang), Wolfgang Dziony (Schlagzeug) und Lothar Heimberg (Bass) änderte sich auf dem nächsten Album schon wieder.

Die Musik geht sehr in Richtung Kraut Rock. Für diese Richtung ist die Musik aber teilwiese sehr hart. Es fehlen eingängige Hits und die meisten Songs haben keine richtige Struktur. Viele Songs sind auch mit heutigen Liedern verglichen sehr lang, allen voran natürlich der Titelsong. Ich finde die Musik auf "Lonesome Crow" aber richtig gut und abwechslungsreich und nicht so kommerziell wie in späteren Jahren. Die Gitarrensolos sind sehr lang und es gibt sogar kurz Bassolos in den Songs. Das alles macht dieses Scorpions-Werk zu einem ganz besonderen und zu dem ungewöhnlichsten ihrer gesamten Geschichte.

"I'm Going Mad" (4:52) beginnt mit Schlagzeug, bis ein super Gitarrenpart von Michael folgt. Klaus Meines Gesang setzt spät ein. Er sing düster und spricht eher. Der Song ist gespickt mit vielen guten Gitarrenteilen.

"It All Depends" (3:23) ist schon recht rockig und hat wie alle Song wieder sehr wenig Gesang und viele Instrumentalparts. Insgesamt ist dieses Lied aber nichts besonderes.

"Leave Me" (5:02) beginnt mit Wind und schönen Akustik Gitarren. Er ist sehr ruhig und melodisch und gefällt mir gut. Klaus Meine singt hier sehr schön und im Hintergrund hört man die ganze Zeit irgendwelche Gefäße im Wind.

"In Search Of The Peace Of Mind" (4:56) hat ein schönes Intro und ist dann erst enmal sehr ruhig. Dieser Teil wurde auch auf dem ersten Live-Album gespielt. Dann wird es düster und Herr Meine schreit gut.

"Inheritance" (4:37) mit schönen Gitarren und schnellen Soloteilen ist einer der besten Songs von "Lonesome Crow". Auch hier gibt es wieder einen geheimnissvollen Teil in der Mitte.

"Action" (3:53) kommt einem eingängigen Hit wohl am nächsten. Ich finde den Song einfach schön. Heimbergs Bassarbeit ist hier sehr überzeugend, genau wie das Schlagzeug und natürlich auch der Rest.

"Lonesome Crow" (13:30) ist dann der Höhepunkt des Albums. Dr Song beginnt mit elektrischen Spielerreien und ist erstmal sehr ruhig. Dann geht er über in ein super Riff und Klaus Meines Geschrei. Das Solo ist sehr überzeugend und es werden immer wieder elektrische Teile eingebaut. Es gibt einen langen Instrumentalteil, der Teils such langsam mit gutem Schlagzeug wird. Am Ende geht's dann wieder hart zu; mit Gesang.

Lonesome Crow finde ich trotz seiner für die Scorpions ungewöhnlichen Musikrichtung richtig gut und finde es schade, dass es nicht sonderlich bekannt und erfolgreich wurde. Zu empfehlen ist es nicht an die, die nur die große Phase der Scorpions kennen, sondern eher an die Leute, die auch die 70er kennen. Auch Kraut-Rocker machen nichts falsch. Ich gebe keine 5 Sterne, aber 4 Sterne sind denke ich eine gerechte Bewertung.
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am 10. Mai 2010
Wer die Scorps an ihren Mega-Alben misst, kann mit "Lonesome Crow" natürlich nichts anfangen. Und wer nur auf deren inzwischen kaum mehr zu ertragende Balladen steht, der sollte gleich in Deckung gehen. Wer aber Anfang der Siebziger rockmusikalisch sozialisiert wurde (oder für die Seventies Sympathie hat), der erkennt die Verwandschaft zu den großen Zeitgenossen sofort. Die frühen UFO in ihrer Spacephase, Black Sabbath vor "Master Of Reality", early Led Zep und auch Birth Control lassen grüßen. Und noch etliche Andere. Das hier ist jedenfalls besser gemacht als fast alles von den damaligen anderen Krautrockern. Und es bleibt ein Unikat und ein Zeitdokument. Ja, und der Meine war halt schon immer ne Nervensäge und ein Schreihals. Bis heute. Egal, die Scheibe ist ok, kann man durchaus empfehlen.
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Im Februar 1972 erschien das erste Album der Scorpions aus Deutschland. Eingespielt haben es
Klaus Meine - Lead Vocals
Rudolf Schenker - Rhythm Guitar
Michael Schenker - Lead Guitar
Lothar Heimberg - Bass Guitar
Wolfgang Dziony - Drums
Produziert wurde das Album von Conny Plank. Die Musik und die Texte stammen von den Scorpions.

Ich bin über die meist guten Rezensionen hier sehr überrascht. Ich kann diese nicht teilen. Nur drei Nummern finde ich erwähnenswert. Diese sind der recht harte Opener `I`m going mad`, die Ballade `In search of the peace of mind` und das psychedelische `Lonesone crow`. Das Titellied ist auch mit über 13 Minuten das längste Stück der Hannoveraner. Insgesamt kann ich nur einige gute Ansätze erkennen und Michael Schnker, welcher bei den Aufnahmen noch keine 17 Jahre alt war, spielt tolle Soli. Alles andere ist mehr so eine Art Jazz-Rock. Dafür stehen wohl Lothar Heimberg und Wolfgang Dziony. Z.B. finde ich `Action` richtig blöd. Die Scorpions sind hier ganz deutlich noch auf der Suche nach ihrem musikalischen Stil.

Wer die Scorpions kennt, "Lonesome Crow" aber bisher nicht, sollte sich das Album unbedingt vorher anhören. Man hört hier ein ganz ungewöhnliches Gebräu. Ich würde diesen Stil Kraut-irgendwas-Rock nennen. Ich komme deshalb nicht über 2 (4/10) Sterne hinaus. Der Nachfolger "Fly to the Rainbow" ist klar besser.
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am 9. September 2001
Die Scorpions lieferten Anfang der 70er Jahre ein fantastisches Debüt-Album ab.Prog-Elemente verleihen der Platte ebenso ihr Gepräge wie eine herausragende drum & bass - Abteilung und ein wunderbares Gitarrenspiel des (damals 16jährigen)Michael Schenker, den ich danach nie wieder so gut empfand. Eine der vielen Platten, die nie die Anerkennung erhielten, die ihnen zukam. Die CD enthält übrigens noch zwei Extra-Tracks ( catch your train & virgin killer)mit Uli Roth and der Gitarre.Strong Buy!
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am 22. Januar 2014
Nun, ich gebe zu, ich mag die Jungs aus Hannover nicht sonderlich. Dieser Pseudohardrock, nur tauglich für den durchschnittlichen amerikanischen Radiohörer.

Aber jeder fängt mal klein an.So auch die Scorpions.
Die Platte stammt von 1972, als die Texte noch mit Wörterbuch geschrieben worden sind. Als Schenker-Junior, also Michael, noch minderjährig war. Als es noch nicht Rarebell und Buchholz als Rhythmussection gab...

Als es noch Krautrock war. Und nichts anderes bieten sie uns. Typisch für die Zeit darf auch ein langer Song nicht fehlen, mit über 13 Minuten gleichzeitig das längste Stück Musik, was die Scorpions je aufnahmen (das Titelstück).

Das Album ist recht krautig, und dass meine ich nicht abfällig. Ich höre es sehr gerne mal an.
Von daher auch vier Sterne, vielleicht würden drei auch reichen, aber was soll's....

Wäre schön, wenn es das Album mal richtig remastert mit Bonus aus dieser Zeit geben würde.
Danach kam Fly To The Rainbow, auch noch krautig-progressiv und hörenswert, aber schon mit Tendenz zum späteren Pseudohardrock.
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