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Kundenrezensionen

4,9 von 5 Sternen
7
4,9 von 5 Sternen
Solo Concerts
Format: Audio CD|Ändern
Preis:23,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 17. Januar 2003
1973 spielte Keith Jarrett auf seiner Europa-Tournee 18 Solo-Klavierkonzerte, davon in Lausanne im März und in Bremen im Juli. Keith Jarrett hat offenbar immer dann seine pianistischen Sternstunden, wenn es ihm persönlich besonders schlecht geht. Beim Kölner Konzert schlief er wegen Übermüdung fast am Flügel ein. In Bremen plagten ihn massive Rückenschmerzen, so dass er nur unter Schmerzmitteln spielen konnte. Davon ist auf CD jedoch nichts zu hören. Bremen und Lausanne gehören zu den spielfreudigsten, jazzigsten Konzerten von Keith Jarrett. Es sprudelt nur so aus ihm heraus, so dass es eine wahre Freude ist, ihm zuzuhören. Ich mag besonderes die letzten 10-15 Minuten der einzelnen Sets, wenn Keith Jarrett einen wirklich unglaublichen Drive entwickelt, den er bis zum Schluss durchhält.
Negativ zu vermerken ist das miserable Track-Listing, da die einzelnen Tracks nur bedingt direkt angespielt werden können. Bremen besteht aus zwei Sets und einer Zugabe (18/38/5 Min.). Lausanne besteht aus zwei Sets (29/35 Min.).
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am 14. März 2012
Die Doppel-CD "Solo Concerts. Bremen / Lausanne", ursprünglich als 3-LP-Set erschienen, gibt ein Zeugnis ab von der frühen Improvisationskunst des zum Zeitpunkt der Aufnahmen noch nicht einmal 30-jährigen Keith Jarrett. Das zeitlich frühere Konzert in der Schweiz vom März 1973 ist auf der zweiten CD, während die erste CD Auszüge aus einem Konzert in Bremen vom Juli 1973 enthält.
Insbesondere das Bremer Konzert ist fantastisch. Es beweist eine unglaubliche Reife des jungen Pianisten, eine Virtuosität und heitere Spiellust, wie sie allenfalls noch in den "Sun Bear Concerts" hörbar sind, bevor in späteren Live-Aufnahmen eher ernstere Motive oder die Vermischung von freien Improvisationen mit Standards-Anklängen überwiegen. Der erste Teil der "Bremer CD" ist eine schöne Mischung unterschiedlicher Stile und Themen. Man merkt Jarrett an, dass er einfach drauflosspielt und sich von Idee zu Idee tragen lässt. Irgendwann scheint ihn aber eine gewisse Ideenlosigkeit übermannt zu haben, denn er verliert sich in einer längeren Boogie-Woogie-Phase, von der wir nicht wissen, wie er sie wieder auflöst. Das Stück wird ausgefadet. "Part II" ist konzentrierter gespielt und doch mischen sich auch hier jazzige, heitere, sehr flotte und thematisch stark verdichtete Phasen grandios ab. Teilweise hat man das Gefühl, es huschen vier oder sechs Hände über die Klaviatur, und dennoch verliert Jarrett dabei nie die Kontrolle über das Geschehen. Das Publikum scheint auch zu staunen, denn nach dem Ende dauert es sehr lange, bis der Applaus einsetzt.
Leider ist die Zugabe nicht als separate Tonspur bzw. Datei auf die CD gebracht worden, sondern quasi als Bestandteil von "Part II" - ein handwerklicher Fehler von ECM. Man kennt das spritzige Stück auch von der "Last Solo"-DVD eines Tokyoter Konzerts von 1984, wo Jarrett es allerdings noch reifer spielt.
Die zweite CD enthält den gleichen Fehler. Die beiden langen Stücke des Lausanner Konzerts werden als EIN Track behandelt. Das ist ärgerlich. Der erste Teil des Lausanner Konzerts ist wunderbar abwechslungsreich und hat mehr langsame, lyrische Passagen als die Bremer Stücke. Vielfach klingt es himmlisch-luftig-leicht, was Jarrett in den Schweizer Frühlingsabend transportiert. Experimenteller geht es im zweiten Teil (ab 29'54 des Tracks) zu. Hier wird zu Beginn auf dem Klavier geklopft, die Saiten werden gezupft und abwechselnd werden auch mal Tasten gedrückt. Auch wenn einige der "reinen" Klavierpassagen schön melodisch sind, kann doch das Stück insgesamt nicht vollends überzeugen. Das tut aber der insgesamt sehr guten Qualität von "Solo Concerts. Bremen / Lausanne" keinen Abbruch.
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am 20. Februar 2012
Die Bremen/Lausanne-LP-Kassette war die erste in der langen Reihe hervorragender Gesamtaufnahmen der Livekonzerte von Keith Jarrett. Sie krachte 1974 wie ein Stern in mein Leben. Als sie erschien, war ich auf dem Gymnasium, und so manche Freundin ergriff die Flucht, da ich sie gezwungen hatte, diese unfassbar guten Platten nacheinander anzuhören. Mein Musikgeschichts-Lehrer, selbst ein gute Pianist, wollte gar nicht glauben, dass ein einzelner Mann am Klavier so wechselnde Anschläge haben und so irrsinnig gut improvisieren kann. Jarretts erste Solo-Concerts-Einspielung ist vielleicht seine beste, auch wenn sie nicht so populär ist wie The Köln Concert(oder besser gesagt: dessen Zugabe). Viele Jahre später gab's dann CDs, nach und nach verkaufte auch ich die Platten und legte mir CDs zu, als eine der ersten natürlich die hier besprochene Doppel-CD. Der Sound ist besser als auf den LPs, alles super - ABER: Irgendein Depp bei ECM hat das erste Konzert GEKÜRZT. Part 1 wird auf der CD ausgeblendet (ein Sakrileg für alle Jarrett-Fans!). Die Musik mag ja auf die CDs nicht draufgegangen sein, aber dann hätte ECM einfach noch eine dritte Silberscheibe in die Box legen müssen. Ein Vorschlag: Vielleicht kann ja Toning Rolf Rockstroh von Radio Bremen noch mit den Original-Tapes dienen und ECM gibt 2013 die Box zum 40. Jahrestag ungekürzt auf CD raus. Das sollte aber niemanden davon abhalten, diese Box UNBEDINGT ZU KAUFEN!
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am 20. Januar 2014
Meiner Meinung stellte Keith Jarrett hiermit erstmals seinen unvergleichlichen Improvisationsstil in Solo-Konzerten in Europa vor. Seit der Veröffentlichung dieser beiden Konzerte bin ich ein großer Fan dieses Musikers und habe zunächst als Langspielplatte und später auf CD alle seine Solo-Konzerte und darüber hinaus auch etliche andere LPs und CDs, auf denen er z. B. mit dem Saxophonisten Jan Garbarek spielt, gekauft. Doch die Solo-Konzerte zeigen die eigentliche hohe Kunst Keith Jarretts auf, völlig neue Klänge dem Klavier zu entlocken.

H.-H. Becker
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am 14. Januar 2013
Zwar "alt",aber nachwievor tolle Klaviermusik ,live gespielt mit sehr viel Gefühl und atemberaubender
Spieltechnik,hat nichts von dem alten Glanz über die mittlerweile 40 ( ! ) Jahre verloren !
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am 9. April 2012
Für meinen Geschmack ist diese CD ein absolutes Muss für alle Keith Jarrett Fans. Ich kann diese Scheibe bedingungslos weiterempfehlen.Angekommen in der Gegenwart: Ein Tsunamiopfer berichtet über die Bewältigung seines Traumas
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am 7. Februar 2002
Dieses Album ist typisch für diese Phase von Keith Jarrett. Allerdings fällt es auch aus dem Rahmen, denn meiner Meinung nach drückt es die Emotionen noch klarer und unverschnörkelter aus als irgendeins davor.
11 Kommentar| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden


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