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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
27
4,8 von 5 Sternen
Pornography
Format: Audio CD|Ändern
Preis:24,03 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 18. August 2000
Da war es also dann passiert! Was sich auf "Seventeen Seconds" und "Faith" mehr als nur andeutete, wurde auf dieser Platte fast bis ins Groteske getrieben: Hoffnungslosigkeit, Depression, (Selbst-)Hass, Isolation etc. etc. Peitschende und polternde Drums, düstere Keyboardschwaden und zerrissene Gitarrenakkorde - Robert Smiths z.T. enervierende Stimme nicht zu vergessen - machen "Pornography" je nach Geschmack des Hörers/der Hörerin entweder zu einer Tortur oder zu einem herrlichen, wenn auch anstrengenden Hörerlebnis. Die Texte mögen plakativ sein ("Doesn't matter if we all die ..."), effektiv aber sind sie allemal. Weiter ausreizen konnte man diese Karte nicht mehr, was Smith einsah und ihn zu einem schroffen Kurswechsel veranlasste ("Japanese Whispers"-Singles). Dass The Cure Songs wie "Figurehead", "Strange Day" oder "One Hundred Years" auch mehr als 15 Jahre später regelmäßig live spielen, beweist die Wertschätzung, die sie diesem Opus nach wie vor einräumen. Zu Recht !
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am 7. Juli 2004
kalt, gemein, fies, trostlos, traurig, düster, unzählige male selbst getötet und gestorben...
Diese CD IST The Cure, besser war es nie vorher, besser wurde es nie mehr. Robert Smith ist es 1982 gelungen sein dunkles Meisterwerk zu schaffen, fast logisch danach in eine buntere popiggere Welt abzutauchen; was hätte man nach Pornography noch hinzufügen können ?
Wer dieses Album nicht mag, mag The Cure nicht!
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am 10. Juni 2001
War die Cure auf Faith noch ruhig , düster , resignierend , so sind sie auf ihrer blutroten 82er Scheibe brutal selbstzerstörend . Schon der Opener 100 Hundred Years nimmt kein Blatt vor den Mund : "It doesn't matter if we all die" zeigt eindrucksvoll die Gesinnung Smiths zur damaligen Stunde . The Figurehead , mein Lieblingssong der Ära , besticht durch Smiths flehenden , in Selbstmitleid erstickendem Gesang , der in der Zeile "I can say never say no to anyone but you" gipfelt . Waren das schon echte Klassiker , kommen wir nun zum Titelsong selbst . Pornography ist das aggresivste Stück , was die Cure jemals einspielten , und gleichzeitig eines ihrer ungewöhnlichsten . Fast scheint es , als würden sich Smith , Gallup und Tolhurst mit ihren Instrumenten duellieren . Jedenfalls bauen sie während des gesamten Lieds einen nervenaufreibenden Spannungsbogen auf , dem man sich nicht verschließen kann , und so bietet der Song einem großartigen Album einen würdigen Abschluß . Fazit : Für mich trotz Disintegration das beste und einheitlichste Album der Cure .
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am 29. Januar 2003
Jedes mal wenn ich dieses Album höre, weiß ich, DAS ist es. Genau das. Pornography wird seinem Titel gerecht. Der Opener "One hundred years" schlägt den Hörer bedingungslos aus seiner Welt und manövriert ihn mit seinen harten Gitarrenpassagen in eine andre, düstere Splatterwelt. Die Vocals sind fern, das Konzept von "a forest" wird hier fortgesetzt, aber es scheint, als ob "a forest" dekonstruiert worden wäre, so finden sich Bausteine auch in "the hanging garden". Famos ist die Kühle in "siamese twins" und in "strange day", das mit seinem Refrain wohl den einzigen hellen Punkt in dieser Platte bietet. Auf "cold" griff Robert Smith eifrig in die Celloseiten - entwurzelt wirkt der Song, ganz fern die Vocals, die Botschaft doch greifbar nahe. Mit einem düster ausklingenden "pornography" endet dieses düstere Meisterwerk. Substanz für tausende Jahre wurde hier geschaffen. Grandios.
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am 22. April 2005
Auf „Pornography" ist die unglaubliche Linientreue absolut einmalig. Es gibt auf dem Album nicht eine helle Stelle, alles ist von einer extreme dunklen Grundstimmung geprägt, manchmal, wie auf dem Titelsong „Pornography" ist es aber dazu noch extrem abstrus. Schon mit „One hundred years" wird der Hörer quasi umgeworfen, die Gitarrenparts sind die wahrscheinlich Besten, die je in einem Cure-Stück zu hören waren. Es ist schwierig einen Höhepunkt auf diesem Album auszumachen, da jedes Lied gleich genial ist. Sie sind alle von einem sehr schnellen und hallenden, vordergründigen Schlagzeug geprägt, das von dunklen keyboard-, bass- und auch Celloparts begleitet werden. Dazu klingt Robert Smiths Stimme extrem weit entfernt, aber trotzdem immer klar verständlich, im gegensatz zu den texten die manchmal etwas arg unverständlich und irgendwie verschlüsselt wirkend sind.
Trotzdem ist „Pornography" neben „ Faith", „The head on the door" und „Disintegration" definitiv zu den Cure-Meisterwerken zu zählen.
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am 27. September 2010
Diese Platte ist nichts für Menschen mit schwachem Herzen und suizidaler Tendenz, denn das könnte fatal enden. Ich kann mir "Pornography" auch nur einmal im Jahr anhören, aber dann geniesse ich diese nahezu perfekte höllische Traurigkeit, Düsternis, Verzweiflung, Sinnlosigkeit, die Robert Smith da von sich schreit. Die Harmonien dieser Platte sind wunderschön, beautiful!, aber auch so dermaßen düster, wie der Gang über einen Friedhof, auf dem nur gute Freunde liegen, und man sich angesichts der Sinnlosigkeit des Lebens und der Welt gerne dazulegen würde. Trotzdem: eine einzigartige gute Platte, die aber schwer zu ertragen ist.
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am 19. Februar 2012
Ihre Diskographie ist zwar groß, vielseitig und schenkte uns viele Meisterwerke der Popmusik, aber es sind ihre düsteren Frühwerke, auf die sich die Musik von The Cure bis heute oft beruft. Ihr 4. Album "'Pornography"' von 1982 wird wohl immer einen sehr zentralen Platz zwischen allen anderen Alben einnehmen. Man hätte die Zeichen, die von '"Seventeen Seconds"' (1980) und "'Faith"' (1981) ausgingen, bereits schon als Wink in Richtung "'Pornography"' deuten können, doch was Robert Smith, Simon Gallup und Laurence Tollhurst hier auf Band festgehalten haben, konnte man in der Authenzität nur erahnen. Ein tiefschwarzes, 8 Song-starkes Epos, dessen Atmosphäre man am besten mit den Wörtern '"schwermütig"' und "'depressiv"' beschreiben kann. Robert Smiths von Einsamkeit und Isolation gezeichneter Gesang fällt wie ein dünnes Tuch auf die harte, ungemütliche Oberfläche der Platte. Tollhurst`s primitiv-polternden Schlagzeugfiguren, Gallup`s böse brummender Bass sowie Smiths Gitarrenakkorde, die oft nur eine Skizzen-und schemenhafte Figur abgeben, wirken auch heute, nach 30 Jahren, immer noch beunruhigend, faszinieren aufgrund ihrer eindringlichen Wirkung und ziehen in ihren Bann. Die angeblich unter hohem Drogeneinfluss entstandenen Aufnahmen waren die letzte Zusammenarbeit The Cure`s als Trio. Nach einem Streit zwischen Smith und Gallup schrumpfte die Band für kurze Zeit zum Duo zusammen und The Cure wurden zu Pop-Ikonen der 80er Jahre.
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am 5. Juni 2000
Robert Smith hat mit dieser CD das mit Abstand brutalste und dunkelste Werk der Bandgeschichte abgeliefert. Mit "brutal" meine ich dabei nicht einmal unbedingt die Härte der Musik, die auf jeden fall sehr dunkel und hart eingespielt wurde, sondern eher Gesamtheit aus Texten und Musik. Man spürt mit jedem Ton die schweren Probleme (u.a Drogen- und Alkoholsucht) die Smith zu der damaligen Zeit beinahe zerstörten. Bei "Disintegration" hört man bei allem Schwermut zumindest ein Fünkchen Hoffnung heraus, bei Pornography ist dieser Funke nicht vorhanden. "Waiting for the Death blow" (one hundred years) Gerade diese absolute Dunkelheit macht das Album zu einem der drei besten von the Cure.
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am 25. Juni 2014
Völlig hirnrissig zu diesem Album noch irgendeine Rezension zu verfassen.
Was soll man dazu auch schreiben...Robert Smith nimmt uns mit in die tiefsten Abgründe, unwiderstehlich, genial, tiefgründig, hässlich.
Pornography ist all das garniert mit einer Sahnehaube aus Hass.
Sicher die brutalste, genialste Eröffnung eines Albums die man bringen kann.
Wer noch Rezensionen liest und überlegt ob er dieses Album kaufen soll...dem ist nicht mehr zu helfen.
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am 7. März 2000
Pornography ist unbestritten die dunkelste Platte der Band. Nie wieder wird Robert Musik gezeichnet von solcher Verzweiflung und Hoffnunglosigkeit schreiben. Und er hat auch noch Erfolg damit! Pornography knackt die britischen Top 10, The Hanging Garden setzt sich als Single durch und One Hunddred Years und A Strange Day avancieren zu Livehits. Respekt.
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