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am 15. April 2007
…and Justice for All ist ohne Zweifel das unterbewertetste Album das Metallica in ihrer Thrash-Zeit veröffentlicht haben. Obwohl gerade Justice bis dato das erfolgreichste Album von Metallica (u.a. Platz 6 in den US-amerikanischen Billboard-Charts) war, und es somit den Arena-Status der Band begründete, steht es in der Gunst der Fans, im Gegensatz zum Rest der 80er Veröffentlichungen, nicht sehr hoch im Kurs.

Egal mit wem man spricht, egal welches Forum man besucht es heißt immer nur Puppets hier und Puppets da. Natürlich ist der Vorgänger Master of Puppets ohne Frage ein Meilenstein, genau so wie der Rest der ersten vier Metallica-Veröffentlichungen. Doch Justice zieht jedes Mal den Kürzeren. Als Grund werden so oft der angeblich schlechte Sound oder die viel zu komplexen und langen Tracks dafür verantwortlich gemacht, doch ist es genau das was dieses Album so besonders macht. Es ist das bis dato musikalisch komplexeste Album von Metallica. Zwar nicht so eingängig wie der Vorgänger, jedoch befanden sich die Jungs zu diesem Zeitpunkt auf dem Höhepunkt ihrer Schaffensphase.

Ich muss sagen das …and Justice for all mein absoluter all time favourite von Metallica ist. An dieses Album werden die Jungs nicht mehr herankommen (und wollen es anscheinend auch nicht mehr). Allein deswegen weil sie selbst heute behaupten das sie das Album gerne noch mal neu gemischt hätten, wenn dies möglich gewesen wäre, was ich für einen totalen Schwachsinn halte. Entweder man steht zu dem was man fabriziert hat oder man lässt es bleiben. Jedoch ist den Jungs wohl nicht aufgefallen das es gerade dieses Album war, dass sie dahin katapultiert hat wo sie heute stehen. Das man viele Songs live leider nicht hören wird ist ja eh eine Geschichte für sich. Denn bei Livekonzerten der folgenden ″Damaged Justice″-Tour hatten Metallica aufgrund der hohen Komplexität der Songs teilweise einige Schwierigkeiten mit der Umsetzung der Lieder. Aus diesem Grund verschwanden die meisten Songs in den folgenden Jahren auch wieder aus dem Live-Repertoire. One und Harvester of Sorrow sind zwei Songs die inzwischen zum Standart ihrer Live-Performance gehören, jedoch kommt es einem nicht so vor als ob die Komplexität ein Problem ist, sonder schlicht und einfach das ihnen das Material von Justice zu wider ist.

Die Probleme der Live-Umsetzung wurden von der Band später auch als Grund für die Vereinfachung der Songstrukturen auf den Folgealben genannt. Aber für mich steht eines fest:

Das Black Album war nur ein Mittel zum Zweck, …and Justice for all jedoch war der wahre Höhepunkt.
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am 13. November 2006
Wie schon von meinen Vorgängern erwähnt ist "...And Justice For All" das vierte Studioalbum der kalifornischen Metal-Ikonen und gleichzeitig auch das erste Album nach dem tragischen Unfalltod des Bassisten und Main Songwriters Cliff Burton. Das meiste Material für den Longplayer wurde allerdings laut den Bandmitgliedern schon auf der Master of Puppets Tour geschrieben, während der Cliff noch in der Band war. Von einem wirklichen Neuanfang kann also im Prinzip erst ab dem "schwarzen Album" gesprochen werden.

Nun aber zum Inhalt des Albums: Metallica schlagen hier tatsächlich eine leicht veränderte Richtung ein. Die Songs auf AJFA sind an einigen Stellen deutlich komplexer als noch auf MoP oder Ride The Lightning und bewegen sich mehr in die progressive Schiene. Gute Beispiele hierfür sind "Blackened", "...And Justice For All" und der Klassiker "One". Eine weitere Veränderung gegenüber den vorangegangenen LPs sind die komplizierten Drumlines und die häufigen Double-Bass-Parts.

Da nahezu alle Songs auf einem musikalisch sehr hohem Niveau und trotz ihrer Komplexität eingängig und doch nie langweilig sind, hätte das Album durchaus Potenzial gehabt, qualitativ auf Tuchfühlung mit dem Wahnsinnsalbum "Master Of Puppets" zu gehen (...was allerdings trotz allem eine Spur besser wäre und ist). Das große ABER besteht schlicht und einfach in der Produktion und Abmischung, die sich extrem unprofessionell und einseitig anhört (laute Drums, laute Gitarren, nahezu kein Bass...). Abgesehen davon klingt auch James Hetfields Stimme, als hätte er sie für die Aufnahmen künstlich auf Härte und Schrammelsound getrimmt, was dem Album meiner Meinung nach ebenfalls sehr schadet. Diverse Liveversionen vieler Songs zeigen deutlich, dass James' "normale" Stimme das Album besser hätten klingen lassen.

Hier die Einzelkritik der Songs:

1: Blackened: kompliziertes, vielseitiges Stück mit einigen Killerriffs und einem sehr harmonischen Teil vor dem Gitarrensolo - Note 1-

2: ...And Justice For All: Ebenfalls recht komplizierter Song mit (hört, hört) sehr guter Drumline - Note 1-

3: Eye of The Beholder: mittelschneller, weniger komplizierter, aber dafür recht eingängiger Song - 2-

4: One: Absoluter Meilenstein! langsame, melanchloische aber auch schnelle Parts, Sound passt perfekt zu den grandiosen lyrics - 1+

5: The Shortest Straw: Durchschnittlischer Füllsong (der einzige auf er gesamten Platte), keine Beonderheiten - 3-

6: Harvester Of Sorrow: Eingängiger Song, der live immer super zündet - 2+

7: The Frayed Ends of Sanity: Guter bis durchschnittlicher Song, mit einige guten Ideen und Riffs - 3

8: To Live Is To Die: Der Cliff Burton Tributsong; Berührendes Instrumentalstück, mit genialen Harmonien und Melodien, sowie 2 sehr schönen Soli - 1-

9: Dyers Eve: Der einuzig verbliebene echte Thrash Metal Song auf dem Album. Haut mit coolen Riffs und cooler Drumline gut rein - 2+

Zum Schluß gibts natürlich noch eine klare Kaufempfelung. Zum Metallica kennelernen würde ich aber für den Anfang eher das grandiose "Master of Puppets" Album empfehlen.
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am 3. August 2006
Beginnt mit dem Besten Opener in der Metallica Geschichte nämlich "Blackened" hier wird alles gepaart was Metallica in diesem jahrzehnt (also den 80er) so berühmt cool machte.Hier bekommt man Trash Metal vom feinsten aber aucb ein solo das sich gewaschen hat und der Gesang ist ebenso genial, gerade als noch jason dabei war, lief es einem kalt den rücken runter aber naja das war mal."Justice for all" ist dann der längste Song des Albums aber irgednwie schaffen sie es das es einem hier nie langweilig wird trotz der enormen länge."Eye of the Beholder" beginnt leise um dann lauter zu werden kommt dann in ein mega headbang riff rein und der Gesang von james passt richtig geil."One"....wohl mit der beste Song den Metallica je gemacht haben und darf auf keinem Live Konzert fehlen allein das solo ist Göttlich."The Shortest Straw" beginnt sehr aggressiv nimmt später auch an fahrt auf jedoch merkt man gerade diesem Songa n das die Schlampige Produktion stört, den man hört das ganze Album nur das Schalgzeug und die beiden Gitarren Spieln."Harvester of Sorrow"....jep das is mein Lieblingssong auf dem Album neben One und Blackened, aggressiv laut gutes solo, und live auch wieder mit Jason's gesang gepaart war es immer der knaller überhaupt."The Frayed ends of Sanity" der anfang ist sowas von genial danach geht es etwas schneller zu sache und entwickelt sich zu einem guten Tempo song."To live is to die" ist dann ein song vom schlage mega heavy und ist ja bekannter weise an Cliff Burton gerichtet zudem sind ist die Musik selber von Cliff geschrieben worden, einfach nur hören und es sich verzaubern lassen von genialen Violinen einsatz in der mitte des songs."Dyers Eve"....mano man jetzt nochmal schnell....hier darf man richtig headbangen bis man nacken schmerzen bekommt.

Fazit:Zum letzten mal hauen Metallica auf den Dampfbolzen das sollte in ähnlicher form erst wieder bei st.Anger passieren.
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am 10. Februar 2006
Auf ihrer vierten Platte testen Metallica gnadenlos aus, wie lange ein Thrash-Metal-Song werden kann. Dementsprechend finden sich hier gleich zwei 9-Minueter auf dem Album, meines Wissens nach die laengsten Metallica-Songs ever. Desweiteren findet sich hier ein ganz grosser Klassiker, naemlich "One".
Beim Opener geht es fuer die fruehen Metallica so typisch los, mit einem klassichem Intro, hier auf E-Gitarre, nicht wie auf "Ride The Lightning" mit Akkustik; und dann gehts gewohnt mit abhacktem Rhythmus los, der dann variiert wird. Typischer, bedrohlicher Hetfield-Gesang setzt ein, es folgen polternde Drums von Lars Ulrich, das Album ballert gut los, aber bei weitem nicht uebertrieben hart. Interessant auch die Gesangs-Effekte im Mittelteil, wo Hetfields Gesang kuenstlich wiederholt wird. Es folgt ein recht unspektakulaeres, aber Abwechslung bringedes Solo, ehe es mit gesteigertem Tempo weitergeht. Das ist "Blackened", ein gelungener, energiegeladener Opener.
"...And Judtice For All" beginnt mal wieder mit cleanem, klassischem Gitarrenintro. Lassen die sich mal was Neues einfallen? Nein, quatsch, es klingt keinesfalls ausgelutscht. Das Stueck bietet viel Abwechslung, es setzten wieder typische Riffs und interessantes Drumming ein, hier und da mal wieder ein Rhythmus- oder Taktwechsel, so dass es nie langweilig wird, zwischendurch werden immer mal wieder Einlagen Leadgitarre eingeworfen. Die Musik ist sehr konstruiert gespielt, auch der Gesang ist sehr praezise, alles gekonnt perfektioniert. Auch das folgende "Eye Of The Beholder" bietet einige interessante Rhythmuswechsel, gelungenen Gesang, vor allem im Refrain, alles klingt schnoerkellos und professionel gespielt. Immer mit einem guten, aber nicht uebertriebenem Schuss Haerte. Ein Solo darf natuerlich auch hier mal wieder nicht fehlen.
Und dann folgt das unglaubliche "One". Ist wohl so eine Art abgespeckte Thrash-Metal-Version von King Crimson's "Starless", es erreicht eine aehnliche Intensitaet und Haerte, auch wenn der Vergleich sicherlich sehr weit hergeholt ist, aber ich als Progrocker fuehle mich natuerlich gezwungen, dieses Ueberstueck hier zu zitieren, und komm nicht umhin, diesen Vergleich zu ziehen, auch wenn er fuer manche sehr suspekt erscheinen wird... :) Also, zu "One", welches wohl jeder "zertifizierte" Musikfan kennen wird. Anfangs Hubschraubergeraeusche(richtig, ein militaerischer Song), dann sehr ruhige Einleitung mit cleaner Gitarre, mal wieder perfekter Rhythmus-Arbeit und krummtaktige Drums. Die Intensitaet wird gesteigert, es setzt ruhiger, recht atmosphaerischer Gesang ein, mit leicht bedrohlichem Unterton, die Intensitaet wird weiter gesteigert, bis ein treibender Instrumentalpart kommt, der den Song richtig in Fahrt bringt, anfangs eine "befreiende" Gitarre, dann polternde Drums und brachiale Gitarren-Riffs, dazu aggressiver, krummtaktiger Gesang(mit fesselndem Text!), dann Uptempo und ein klirrendes, rasendes Gitarrensolo und riffbeladener Ausklang. Ein Sahnestueck, dem zum Schluss ein wiederum ruhiger Part nicht schlecht getan haette. Trotzdem ein ueberaus maechtiger Song mit vielen Rafinessen. Ein echter klassiker unserer Rockmusik. OK, im Vergleich zu "Starless" fehlt natuerlich das baladesk-bombastische, das jazzige und das experimentelle, aber der Song hat's tortzdem gewaltig in sich. Darf natuerlich in keiner echten Musiksammlung fehlen.
Anfangs dachte ich, bei den darauffolgenden Songs waere die Luft raus, aber auch das folgende "The Shortest Straw" bietet viel Abwechslung, natuerlich wieder in rhythmischer Hinsicht und einige schoene, meist von Lead-Gitarre dominierte, Instrumentalparts. Den Hype um "Harvester Of Sorrow" konnte ich allerdings nie so richtig verstehen, natuerlich wiederum gelungener Thrash-Metal, aber nicht besser als die anderen Stuecke, an sich nichts aussergewoehnliches. Bei 4.04 Minuten aergere ich mich ein wenig, dass das ueberaus gelungene, z.T. heulende Solo nicht weitergeht. Aber manchmal muss man die Musiker nicht verstehen :)
"To Live Is To Die" beginnt gekonnt akkustisch-instrumental, bis wieder Drums mit Marschmusik- artigem Einschlag und langgezogene Riffs einsetzen. Der Song zieht sich dann etwas so hin, bis bei 2 Minuten ein Rhythmuswechsel folgt, aber es bleibt vorerst intrumental, sogar bis zur vierten Minute, bis wohin auch einige Leadgitarren-Einlagen zu hoeren sind. Und so geht es weiter, also tatsaechlich ein Instrumentaltrack - ah, ok, man hoert etwas Sprache irgendwo nach der 7. Minute. OK, ein echt gelungener Instrumentaltrack...Und ganz zum Schluss wieder akkustisch...
Die restlichen 2 Stuecke lasse ich einfach mal unkommentiert. Bis auf den Hinweis, dass "Dyers Eye" wieder etwas schneller ist, naja, "To Live Is To Die" haette besser als Rausschmeisser gepasst :) Dafuer rockt "Dyers Eye" ordentlich!
Eine Platte ohne grosse Schwaechen, und mit mindestens zwei Klassikern. Was vielleicht stoerend sein konnte, ist dass der Bass anscheinend vollstaendig fehlt??? :| Egal, tut der Platte keinen Abbruch...
5 Sterne!
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am 30. September 2006
Also gut nun habe ich mir einige Rezensionen zu diesem Album durchgelesen und die Beweggründe, Justice als "Einbruch" zu bezeichen, wollen sich mir nicht so ganz erschließen. Einfach lächerlich, Justice stellt IMHO den absoluten Höhepunkt ihrer Karriere dar und stellt Master (was zweifelsohne nahezu göttlich war) dankenswerterweise noch in den Schatten. Wer das Black-Album als Einbruch bezeichnet hat teilweise ja noch mein Verständnis, wohl auch weil Metallica hier so stark auf die kommerzielle Schiene geraten sind, aber Justice ist musikalisch einfach anspruchsvoller und daher auch möglicherweise nicht so leicht zugänglich wie beispielsweise Master. Das schmälert aber keineswegs die Qualität! Dieses Album ist für die Ewigkeit, mehr noch wie Ride oder Master oder sonstwas. Wer sich einigermaßen auf dieses Album einlässt, muss sich einfach eingestehen, was hier Großartiges geleistet wurde! Niemand kann ernsthaft den brachialen Metal (ja, habe ich auch gerne gehört) von Kill gegenüber dieser Scheibe bevorzugen. Da hört auch der Aspekt "ist eben Geschmackssache" irgendwann auf, denn Metallica schöpfen nur auf dieser Platte ihr gewaltiges Potential mal wirklich zu 100% aus!
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am 18. September 2001
Mit A.J.F.A., ihrem vierten Album (erstmals mit dabei: Jason Newsted, vorher Flotsam and Jetsam) haben Metallica DAS Meisterstück abgeliefert. Die Songs sind alles andere als schnell eingängig, da es unzählige fette Riffs, Breaks, Tempowechsel, komplizierte Soli und geiles Drum-Geknüppel zu hören gibt. Der einzige Schwachpunkt ist die Tatsache, dass sich der Bass nur erahnen, aber nicht wirklich hören lässt. Eröffnet wird die Scheibe von >Blackened<, dessen Texte vom Untergang der Welt handeln. An zweiter Stelle steht der 10minütige, absolut hammergeile Titeltrack, der mit langen, wie immer sehr komplexen Instrumentalpassagen glänzt. Das nicht so starke >Eye of the beholder< wird gefolgt vom Übersong >One<, dessen Texte von einem verkrüppelten Soldaten handelt, der zum Weiterleben gezwungen ist. Die anfänglich ruhigen Passagen gehen im Schlussteil in ein echtes Audio-Massaker über, das man einfach gehört haben muss. >`The shortest straw< bietet 6 1/2 Minuten lang ein sehr hohes Musiziertempo, gefolgt vom schleppenden, aber gerade dadurch geil und heavy ausgefallenen >Harvester of sorrow<. Das anschließende >The frayed ends of sanity< ist auch recht kompliziert aufgebaut und einfach nur geil. Titel #8 ist >To live is to die<, ein 10minütiges Beinahe-Instrumental, dessen (gesprochene) Texte den letzten Songwriting-Beitrag des 1986 ums Leben gekommenen Cliff Burton darstellen. Am Ende steht der Highspeed-Hammer >Dyer's eve<, ungefähr vergleichbar mit >Damage, Inc.<. Insgesamt kaufenswert, allerdings ist eine längere Eingewöhungsphase nötig, allein aufgrund der Komplexität dieser 9 Songs. Viel Spaß damit.
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am 20. Dezember 2010
Dieses Album ist ein ganz besonderes für mich. Kürzlich unterhielt ich mich mit einer sehr charmanten Verkäuferin in meinem favorisierten Elektronik-Markt spontan über diese Ära. Wir beide waren uns einig das dies das letzte richtig geile Album unserer 4 Freunde war. Ihr Kollege stand mehr auf Load/Reload und wir mussten einige Male lachen. Das dazu! Ich war seinerzeit im Spätsommer 1988 18 Jahre alt, kam auf die Höhere Handelsschule und meine Welt bestand eigentlich nur aus Heavy Metal und insbesondere Metallica. Fast jeden Tag tippelte ich nach der Schule in die City und bummelte Platten (ja, Vinyl!). Ca 2 Wochen vor dem AJFA-Release sah ich in einem Plattenladen von draussen das Cover von Harvester of sorrow und flippte völlig aus. Ich kannte das VÖ-Datum der LP zwar, hoffte aber irgendwie auf eine Art Pre-Release. Es war keiner. Aber die Maxi samt 2er geiler B-Seiten (s.Garage inc.) knallten auch ordentlich und drehten sich täglich stundenlang auf meinem Plattenteller. Dann war es soweit, das Album erschien und ich kaufte es direkt für 3 oder 4 Freunde. Sofort verteilt und dann ab unter den Kopfhörer der Anlage und Texte mitlesen!!! Der Ehrgeiz bestand darin, möglicht rasch textfest zu machen, was auch gelang. Noch heute zähle ich Blackened, das Titelstück, Eye of the beholder, Dyers eve sowie die beiden Auskopplungen One und Harvester zu meinen All-time-faves der Band. Anders als Master of puppets. Komplex, innovativ, heavy, süchtigmachend!!! Die Produktion von Flemming war ggf nicht die allerbeste, aber egal! Dann Ende Oktober der Gig in Dortmund, kleine Westfalenhalle, mit Opener Queensryche, meinem anderen Super-Fave. Was für eine Aufregung! Heute ist man halbwegs gesaddled, kauft sich alle CDs die man will und eine grosse Portion Nüchternheit ist lange eingekehrt. Damals beglich ich Alben teils mit Groschen, war stolz, über Fanzines die VÖs meiner Helden zu kennen und die Band-Vita rückwärts trällern zu können. Und im Konzert ab in die ersten Reihen! Wahnsinn! Ein ganz ureigener Spass und eine aufregende Zeit. Das Black album finde ich auch noch sehr geniessbar, halt anders. Load/Reload sind aus heutiger Sicht wirklich schwach. St.Anger konnte mir das alte Feeling nicht zurückgeben und Death magnetic kenne ich nichtmals. Irgendwie war das damals 88 der Zenith! Danke das ich das hier mal so erzaehlen durfte. Viel Spass beim Hören an alle Fans! Und nur Mut den Einsteigern! Cheerz, Axel.
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am 15. Februar 2006
leider war man, wie allgemein bekannt ist, doch relativ schlampig bei der Produkion. Der Sound klingt vielzu saft-und kraftlos und der Bass ist beinahe bis zur Unhörbarkeit heruntergeschraubt. Nettes Begrüßungsgeschenk für den Nachfolger von Cliff Burton ;)
Und trotzdem hat dieses Album seine 5 Sterne mehr als verdient. Die Songs sind absolut ausnahmslos, etwas, was Metallica zuvor meiner Meinung nach noch nie geschafft hat und danach sowieso nicht mehr, gelungen. Kein einziger Durchhänger, kein einziger Song, den man in irgendeiner Form als etwas schwächelnd heruasstellen kann.
"Blackened" ist ein typischer Metallica-Opener, ein Trash-Metal-Song, bei dem es um das Ende der Welt geht. Sehr gelungen. Der Titelsong ist, wenn ich mich richtig entsinne, der längste Metallica-Song überhaupt mit über 9 Minuten und doch fühlt man sich nicht einmal gelangweilt. Hier haben wir ein krasses Gegenbeispiel zu St. Anger, wo man sich zum Ende hin doch wünscht, dass es so langsam vorbei wäre. Nicht so hier! Ein unglaublich abwechslungsreiches Lied mit vielen Tempo-und Rythmuswechseln. Eine der ambitioniertesten Komposition von Hetfield und Co.
DIe Lieder "Eye of the Beholder", "The Shortest Straw" und "Harvester of Sorrow" sind sehr harte Midtempo-Nummern, die einfach zu überzeugen wissen, sei es "Eye of the Beholder" durch den coolen Refrain, "Shortest Straw" durch seine Härte oder "Harvester of Sorrow", welches einfach von vorne bis hinten genial gelungen ist.
Zu "One" braucht man ohnehin eigentlich nichts mehr zu sagen. Einer der besten Songs von Metallica überhaupt, in der Tradition eines "Sanitariums" vom Vorgängeralbum. Ruhiger Beginn un zum Ende hin der Übergang in ein sehr hartes Riff. Einfach Klasse!
"To Live is to die", das vorerst letzte Intrumental dieser Ausnahme-Band, beinhaltet die letzten geschriebenen Zeilen von Cliff Burton und ist diesem gewidmet. Ein sehr gutes Instrumental, wenn es auch nicht mit den beiden der Vorgängeralben mithalten kann.
Danach folgt mit "Dyers Eve" wiedermal ein extrem brutaler Genickbrecher, der auf einem Level mit "Damage INC." zu setzen ist. Viel härter gehts nicht!
Das einzigste, was dieses Album schlechter macht als den zeitlosen Klassiker "Master of Puppets" ist der doch leider so schwach ausgefallene Sound. Wäre die Produktion besser gewesen, wäre "Justice" wohl das beste Album von Metallica geworden!
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am 17. September 2002
Für mich ist dies das vielleicht beste Album von Metallica bis heute und ich schätze mal, dass sie das auch kaum werden toppen können. Andererseits aber ist es schon schwer zu sagen, ob es wirklich geiler ist als "Master Of Puppets", was ja nun auch schon ein absolutes Hammer-Album war. Aber bei "Justice" sind einfach diese wahnsinnig vielen Rhythmuswechsel drinnen, diese irrwitzigen Soli und diese gewisse Düsterkeit, die die Songs begleitet.
Allein der erste Track "Blackened" haut einen ja total um - wie viele unglaubliche Tempowechsel da enthalten sind! - Und der anschließende Titelsong ist ein ebensolches Ding - es bringt richtig Bock, zu so was Luftgitarre zu spielen, besonders bei diesen Hammer-Soli, die Kirk Hammett da an den Tag legt...
Geil natürlich auch "One" mit dem vielleicht besten Text, den Hetfield je verfasst haben - überhaupt sind die Lyrics gerade auf diesem Album sehr gut und sollten einen zum Nachdenken anregen, besonders auch bei "To Live Is To Die" - ein sehr kurzer Text, aber wenn man sich ihn mal genau ansieht, dann merkt man, was er alles ausdrückt.
Im Übrigen ist das epische "To Live Is To Die" ebenfalls ein grandioser Song, der tolle Soli und Rhythmuswechsel beinhaltet, aber doch nicht ganz an "Orion" oder "Call Of Ktulu" heranreicht, wie ich sagen muss.
Neben "Blackened", "Justice", "To Live Is To Die" und "One" ist einer meiner Lieblingstracks aber auch "The Shortest Straw" - allein der Anfang davon haut total rein und die Reime in den Strophen fliegen einem wie Pfeilspitzen ins Gesicht.
Jedoch auch "Harvester Of Sorrow" und "Eye Of The Beholder" haben es in sich und "Dyers Eve" ist ein eben so geiler Aggressionsklumpen wie "Damage Inc." vom Vorgänger "Master Of Puppets". Und über das lange, düstere "Frayed Ends Of Insanity" braucht man ja wohl nicht diskutieren!
Tja, ich glaube, das waren eh schon alle Songs, hehe... na ja, das zeigt, dass jeder Song ein Meisterwerk, also erwähnenswert ist.
Das Einzige, was mich vielleicht doch davon abhält, diese perfekte Banger-Scheibe über "Master Of Puppets" zu stellen, ist die schäbige Produktion. War es bei "Kill 'Em All" noch so, dass die Band einfach kein Geld hatte, sich eine ordentliche Produktion zu leisten, sind hier Dinge wie das Zurückdrehen des Basses und der teilweise dumpfe und schwache Gesamtsound absolut unverständlich und ärgern mich natürlich schon - bei diesen geilen Songs. Trotzdem gebe ich fünf Sterne, weil ich von der Musik der CD zu begeistert bin, um das Album abzuwerten.
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am 24. September 2002
...And Justice For All ist das beste Album von Metallica! Das lässt sich ohne Zweifel sagen. Die Nummern sind allesamt so genial, dass man gar nicht weiß, was man sagen soll, außer: Geil! Durch den ersten Track Blackend wird man schon richtig eingeheizt. Der zweite Track ...And Justice For All hat mit den genialsten Text überhaupt. Er kritisiert das Rechtssystem. Mit genialen Zeilen wie "Justice is raped, Justice is lost, Justice is gone" wird verdeutlicht, dass es heute bei Rechtsanwälten nur um Geld und den gewonnen Prozess geht, dass aber die eigentliche Wahrheit verloren gegangen ist. Track Nummer 3 Eye Of The Beholder ist ein Stück mit genialem Bass. Das Intro und das Bass-Solo sind genial und zeigen, was Neuling Jason Newsted so drauf hat. Track 4 heißt One und ist meine absolute Lieblingsnummer von Metallica. Es geht um einen Soldaten, der im Krieg zum absoluten Krüppel geworden ist und keine Chance mehr sieht, dieses Leben noch als lebenswert anzusehen. Er wünscht sich den Tod, damit der Schmerz vorbeigeht. An diesem Song stimmt einfach alles. Das Intro, das Solo, die Lyrics. Ein Hammer!! Nummer 5 The Shortest Straw ist mit fantastischen Lyrics ausgezeichnet, die sich alle reimen. Und was für geniale Reime sieht man z.B. an folgenden Zeilen: "A Mass Hysteria, A Megalomania, Reveal Dementia." Einfach fantastisch. Nummer 6 Harvester Of Sorrow gefällt mit tollen Lyrics und einem Superintro (fast 2 Minuten). Frayed Ends Of Sanity ist einfach ein toller Song, der ähnlich wie bei Shortest Straw mit tollen Reimen in den Lyrics aufwartet. Die Riffs sind auch geil und das Solo ist der Hammer. To Live Is To Die hat die genialsten Lyrics überhaupt, die vom verstorbenen Bassist Cliff Burton stammen, sozusagen seine letzten Worten. Das Stück ist zum größten Teil instrumental (es dauert knapp 10 Minuten) und es ist absolut genial. Der Rhytmus, die Soli, die Melodien. Alles geil. Die kurzen vier Zeilen Lyrics spricht Sänger James Hetfield nach knapp acht Minuten die wie folgt lauten. "When a man lies, he murders some part of the world, these are the pale deaths, which men miscall their lives, all this I cannot bear to witness any longer. Cannot the Kingdom of Salvation take me home." Absolut genial!! Der letzte Song Dyers Eve ist nochmal ein harter Abschluss zum harten Album. Der Song haut rein und ist mit dazu da, um Aggression abzubauen. Als Fazit will ich ihnen das Album auf jeden Fall ans Herz legen. Kaufen Sie es! Sie werden es nie bereuen. Ein fantastisches Stück Musik ist es, was Sie dann in Händen halten.
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