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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
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am 1. März 2013
Wunderschöne, zauberhafte Musik. In Deutsch gesungen, und mal nicht peinlich. Das liegt natürlich am Textdichter. Wirkt insgesamt zeitlos und wenig "krautig" – eine schöne Entdeckung!
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am 8. November 2002
Die deutsche Rockmusik der 70er hatte wunderbare Perlen hervorgebracht. Darunter auch Novalis. Entgegen dem damaligen Trend sangen sie bis auf ihr erstes Album "Banished Bridge" deutsch. Das tat ihrer Musik aber keinen Abbruch. Wie es sich für die "Krautrocker" von damals gehörte, haben die Stücke auf der CD "Sommerabend" Überlänge. Gerade das faszinierte mich damals und fasziniert mich noch heute.
Wenn man "Sommerabend" einlegt, geht die Seele auf Reisen. Man kann sich zurücklehnen und der Musik lauschen und ganz einfach die Harmonien genießen. Dabei spielt es absolut keine Rolle, welches Instrument gerade überwiegt. Alles fügt sich in den Stücken wunderbar zusammen und wirkt wie aus einem Guß.
Diese Musik ist absolut zeitlos und grenzenlos zu empfehlen. Gnadenlos bekommt "Sommerabend" von Novalis 5 Sterne von mir.
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am 30. Dezember 2007
1976 brachten Novalis mit 'Sommerabend' ihr Meisterwerk heraus. Das Album entstand noch ohne den spaeteren Saenger Fred Muehlbock. Den Gesang teilten sich hierDetlef Job und Heino Schuenzel. Detlef Job ist meiner Meinung nach der beste Novalis-Saenger. Der beliebte Muehlbock hat zwar stimmlich einges drauf, allerdingsschwaechelt er in den Hoehen. Da singt er einfach schief. Dagegen ist Job sich seinen stimmlichen Grenzen bewusst und singt halt einfach nur tief, wodurch der Gesang angenehmer wirkt als spaeter bei Muehlbock. Nun zu dem Album:

Der Opener 'Aufbruch' ist ein neunminuetiges Instrumetalstueck. Es beginnt mit Wasserplaetschern, ehe die Orgel einsetzt. Das Stueck ist das dynamischste der ganzen Platte und hat im Verlauf einige gelungene Keyboard- und Gitarren-Passagen zu bieten. Bei etwa der Haelfte der Zeit ist ein netter Bass-Groove zu bewundern.

Das zehn Miuten lange 'Wunderschaetze' beginnt mit Moog, Bass und Schlagzeug, ehe sich ein sehr lyrisches, melancholisches Stueck mit Akkustikgitarren entwickelt. Heino Schuenzel und Detlef Job wechseln sich am Gesang ab. Mir gefallen die von Detlef Job vorgetragenen Verse besser. Einige Verse werden auch mehrstimmig gesungen. Das ist dann besonders ergreifend. Nach etwa 4 Minuten kommt wieder der kurze Moogpart vom Anfang, gefolgt von Keyboardlaeufen und einemE-Gitarrensolo. Danach setzt wieder der Gesang ein. Nach dem letzten Vers, der mehrstimmig gesungen wird, setzt ein Moog-Motiv ein, welches von der Gitarreaufgegriffen wird und in einer Art Klimax in seinem Tempo gesteigert wird. Auch das Schlagzeug wird immer treibender. Ein Bass-Lauf stellt sich ein. Die Moogs klingen nach Sirenen, es entwickelt sich ein Gitarrensolo mit rockigem Workout, ehe der typisch rockige Schluss das Stueck beendet. Ein Stueck von sehr grosser Klasse.

Zum Schluss das Highlight der Platte. Das 18 Minuten lange Titelstueck, welches von Produzent Achim Reichel(einst Saenger bei den Rattles) mitkomponiert wurde,beginnt mit einem schleppenden Schlagzeug- und Bassrhythmus inklusive sphaerisch-schwebenden Keyboards. Darueber folgt eine tolle, ziemlich tief gespielte Keyboard-Melodie. Ein schoenes Motiv auf der Akkustikgitarre setzt ein, welches im Folgenden etwas zu oft wiederholt wird. Als Entschaedigung sind dafuer im Hintergrund Wasserplaetschern, Voegel und herrlich-sphaerische Keybords zu hoeren. Das Ganze erinnert mich sehr stark an die Musik aus dem PC-Spiel Unreal(wer diese Musik nicht kennt: unbedingt anhoeren!). Man denke nur an die Levels 'Nyleve's Falls' und 'Harobed Village'. Nach gut 6 Minuten setzt der ruhige, vonGitarrist Detlef Job vorgetragene Gesang ein. Als Background-Vocals dienen herrliche Frauenstimmen. Ich fuehle mich wirklich an den Strand an einem Sommerabend versetzt. Es folgt ein E-Gitarrenpart und ein Abschnitt, der stimmlich von Bassist Heino Schuenzel vorgettragen wird. Es stellt sich fast langeweile ein, bis eine Synthie-Fanfare einsezt und das Stueck belebt. Melidioese Gitarren und herrliche Moog-Spielereien sind zu hoeren und es rockt passend zum Text. Es folgt wieder ein Abschnitt mit Gesang von Herrn Schuenzel. Zum Schluss kommt wieder der Part, der bereits aus dem Anfang des Stueckes bekannt ist.Dazu gibt es diesmal tolle Soundeffekte und die Keyboardmelodie wird teilweise noch tiefer gespielt. Das Stueck endet mit einer aufsteigenden Akkordreihenfolge, erzeugt durch sphaerische Keyboards. Das Stueck ist einfach genial. Ich nenne es auch das deutsche 'Shine On You Crazy Diamond'.

Insgesamt ein grossartiges Werk der progressive Rock. Gehoert in meine persoenliche 'Top Ten'-Liste.
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am 8. September 2016
eine LP aus meiner Jugend. Etwas um in Erinnerungen zu schwelgen.

sollt man aber nicht hören wenn man zur Schwermut neigt.
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am 27. Mai 2015
"Sommerabend" von 1976 ist das dritte Album der deutschen Kraut-/Prog Band Novalis. Seit dem 2. Album ("Novalis" 1975) wird in Deutsch gesungen.

Wem die deutschen Gruppen Jane und Eloy gefallen, der wird auch mit Novalis sehr viel Freude haben. Typischer 70er Jahre Prog Rock ist zu hören. Besonders die Keyboardsounds können gefallen. Neben eigenen Texten verwendete man unter anderem auch Gedichte des Namensgebers Novalis. Neben Eloy und Jane erinnert die Musik teilweise auch an Pink Floyd. Auch an Camel erinnert manchmal der Sound. Trotzdem haben Novalis ihren ganz eigenen Stil entwickelt. Leider kann der Gesang nicht ganz mit der Musik mithalten. Dieser ist sehr gewöhnungsbedürftig. Als Anspieltipp nenne ich das über 18-minütige Titelstück `Sommerabend`.

Ich finde, dass hier vier (4) Sterne gerechtfertigt sind. Die Musik von Novalis lädt zum träumen und entspannen ein.
Übrigens spielte Carlo Karges bis 1975 Gitarre bei Novalis. Er wurde später bei/mit Nena bekannt.
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TOP 1000 REZENSENTam 27. Oktober 2013
1976 war es als die LP Sommerabend von Novalis erschien und ich mir kaufte. Produziert wurde sie von Achim Reichel. Viele Jahre später habe ich mir dann sogar noch die CD zugelegt. Sommerabend ist sicherlich kein Meilenstein der Rockgeschichte, aber es ist ein musikalisches Dokument d e u t s c h e r Rockgeschichte aus den siebziger Jahren. Detlef Job und seine Mitstreiter überzeugen nicht durch instrumentale Virtualität aus, aber sie verstehen es eine einfühlsame Stimmung zu erzeugen, die mir sehr zusagt. Auch ist der Gesang von Detlef Job nicht gerade als außerordentlich interessant zu bezeichnen.
Der 18:17 Minuten lange Song Sommerabend ist dennoch ein kleiner Meilenstein der "Krautrock" vielleicht auch "Progressiv Rock" Musik. Vergleiche mit Pink Floyd, wie ich sie in einer anderen Rezension gelesen habe, kann ich zwar nachvollziehen, aber Pink Floyd hatten meinem Erachten nach doch wesentlich mehr zu bieten und waren über ihre gesamtes Werk hinweg betrachtet doch wesentlich innovativer als Novalis.
Für mich hat Novalis mit „Sommerabend“ einen ähnlichen Stellenwert, wie Eloy, Jane, Michael Rother und Ramses.
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VINE-PRODUKTTESTERam 28. April 2011
Dieses von Musikerlegende Achim Reichel produzierte Album war Mitte der Siebziger wie gemacht für ganze Horden empfindsamer Gymnasiasten, während die 'coolen' Kritiker die Band entweder ignorierten oder genüsslich in Grund und Boden dissten.

Viele Leute mochten seinerzeit den Gesang von Detlef Job und insbesondere Heino Schünzel mit seinem starken Hamburger Akzent nicht besonders, doch waren beide nicht halb so schlecht wie jener Österreicher, den Novalis für ihre nächsten Platten als Leadsänger verpflichteten. Und wenn Job und Schünzel ihre Stimmen zusammen erhoben, dann klangen sie sogar himmlisch gut.

Das Album beginnt allerdings mit einem Instrumentalstück. "Aufbruch" ist ein sehr schönes Beispiel Pink-Floyd-beeinflussten Art-Rocks.

Das danach folgende "Wunderschätze" ist einer meiner Lieblingssongs überhaupt. Perfekt ausbalancierte Melodik im Verbund mit einem wunderschönen Text. Letzterer beruht auf einem 1798 entstandenen Poem ihres berühmten Namensgebers, des Romantikers Georg Friedrich Philipp Freiherr von Hardenberg, genannt Novalis. Insbesondere die überschwänglich gesungene Zeile 'Ich fall' ihm weinend in die Arme / auch mir war einst wie dir zumut / doch ich genas von meinem Harme / und weiß nun, wo man ewig ruht' kann mich immer noch zu Tränen rühren.

Für viele ist hingegen das über eine ganze Plattenseite sich hinziehende Titelstück "Sommerabend" bis heute DAS ultimative Novalis-Epos, und ich kann diese Auffassung durchaus sehr gut verstehen. Lichter aus, Kerzen an, Augen zu - und dann einfach nur zuhören und genießen.

Dieses Album beeindruckt sowohl durch jedes seiner drei Stücke als auch in seiner Gesamtheit. Es wird seine tiefe, fast heilende Wirkung fast nie verfehlen. Musik und Worte wachsen einem ans Herz und bleiben dort für immer.

Novalis machten mit SOMMERABEND so entscheidend auf sich aufmerksam, dass die angemieteten Konzerthallen zunehmend größer wurden und sich ihre Platten in den nächsten drei, vier Jahren immer besser verkauften. Seltsamerweise erreichten sie aber weder mit diesem noch mit einem der folgenden Alben jemals die Charts.

Als Anfang der achtziger Jahre dann die Neue Deutsche Welle übers Land schwappte, hatten Novalis ziemlich bald ausgespielt - ein Schicksal, das auch andere Bands mit Wucht ereilte. Ihr letztes Album vor der Trennung trug 1985 den ironisch-resignierenden Namen NACH UNS DIE FLUT, und der Eröffnungstitel hieß "Die Show ist aus".

Heute, viele Jahre später, steht zumindest SOMMERABEND vollkommen zu Recht ganz weit vorne in der Ahnenreihe des deutschen, vor allen Dingen aber des deutschsprachigen Progressive Rock. Und Novalis sind längst dessen Legenden.
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am 9. Juni 2014
Mit Erinnerungen verknüpft und einfach nur genial. Perfekt um in Gedanken in die 70er zurück zu kehren. Novalis war, ist und bleibt eine Klasse für sich.
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am 25. Februar 2000
Um seine Mitte zu finden, um auf den Grund seiner eigenen Spiritualität zu gehen, um sich in seinen Gedanken zu verlieren und sich seinen Träumen hin zu geben, sich ihnen zu "ergeben", dazu ist "Sommerabend" von Novalis genau die richtige CD. Verschmelzen mit dem Universum, lauschen dem süßen Klang der Sphären, sich ins verborgene "Ich" abdriften lassen, dafür braucht es eine so wunderbare "Ohrendroge" wie diese CD, mit welcher Novalis das breitgefächerte Tonspektum an Musik um einiges bereichern. Ich habe mir diese CD zum ersten Male vor ca. 20 Jahren als schwarze Scheibe gekauft, und stelle auch nach heutigem Hören fest, daß gerade in dieser megahektischen Zeit - welche eine Zeit des rein Materiellen ist - wieder Zeit zum Träumen sein muß. Traumzeitmusik. Beim Hören der wunderbaren Klänge des Sommerabends sprudeln plötzlich wunderschöne Bilder aus der Tiefe der Seele vor das geistige Auge. Traumlandschaften tun sich auf, Farben und Formen von nie gekannter Schönheit, und mit ein wenig Glück fliegt man. Am besten mit geschlossenen Augen hören! :-)
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am 4. Dezember 2000
Novalis hat es geschafft, die romantischen Texte vom Dichter Novalis mit einfühlsamen, melodischen Rock zu hinterlegen. Für Freunde von Hammond Orgel, elektrischer Gitarre und guter Lyrik ein absolutes Muss!
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