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Kundenrezensionen

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am 1. April 2009
Es gibt bekanntlich einige Kraftwerk-Klone, die versuchen, den Pionieren des unterkühlten Elektroklangs im Sound und Songwriting möglichst nahe zu kommen. Dies ist oftmals albern bis peinlich und nicht näher erwähnenswert. Der Einzige, der so etwas straflos tun darf, ist Karl Bartos, von 1975-1991 selbst Mitglied des Düsseldorfer Klangkollektivs.

Zwar ist das Original nach einer endlos erscheinenden Album-Pause von 1986-2003 (das '91er Remix-Album zähle ich mal nicht dazu) wieder aktiv, aber in eben diese Funkstille stieß punktgenau 1993 Bartos mit seinem Mitstreiter Lothar Manteuffel (Ex-Rheingold). Unter Zuhilfenahme eines ganzen Arsenals von wohlvertrauten Klängen und Rhythmen sowie der Mitwirkung von Gastsänger Andy McCluskey (OMD) beim verträumten "Kissing The Machine" entstand so etwas wie das beste Kraftwerk-Album, das nicht von Kraftwerk stammt. Der Auftritt des Briten ist so etwas wie eine logische Konsequenz, beriefen sich OMD doch stets auf die deutschen Vorbilder als ihre originäre Inspirationsquelle.

Insgesamt gehen die ersten fünf Tracks deutlich eingängiger ins Ohr (mein Favorit hierbei das stark an "Musique Non Stop" erinnernde "TV") als der doch recht technoide Rest, der immerhin immer wieder durch bekannte Soundzitate aufgelockert wird. Alles in allem eine verkannte Rarität, gab es doch für "Esperanto" weder nennenswerten kommerziellen Erfolg noch ein Nachfolgealbum, da sich die Wege Bartos' und Manteuffels alsbald wieder trennten, auch wenn weitere Tonträger unter dem zum Verwechseln ähnlichen Namen "Electric Music" erschienen.
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am 2. November 2000
Karl Bartos gehörte einst zur Gruppe KRAFTWERK, die heute nur noch aus Ralf Hütter und Florian Schneider besteht. ESPERANTO veröffentlichte er unter den Namen ELECTRIC MUSIC, und der Name ist Programm. Wenn gleich der Sound etwas "menschlicher" und wärmer ist als die Musik von KRAFTWERK, so sind die Wurzeln des Mannes klar zu erkennen. Die Melodien sind einfach typische KRAFTWERK-Melos. Auf einem der Titel singt der OMD-Sänger, ansonsten singt Bartos selbst (mit recht dünner Stimme). Leider wird die CD, die wirklich sehr gut startet zum Ende hin schwächer. Die letzten 3 Tracks sind Pseudo-Techno - nicht richtig hart, nicht richtig abgefahren, einfach nur meittelmaß. Trotzdem ist die CD insgesamt ziemlich geil. Die zweite ELECTRIC MUSIC CD von Bartos (ACHTUNG: es gibt mehrere Acts, die so heißen!) ist übrigens kaum noch elektronisch, sonder sehr gitarrig - doch auch hier mit typischen KRAFTWERK-Melodien. ESPERANTO ist jedenfalls das bessere - und sehr elektronische - Album.
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am 11. Februar 2013
Mit seinem eigenen Projekt "Elektric Music" hat Ex-Kraftwerker Karl Bartos 1993 das Album "Esperanto" vorgelegt, an dem auch Lothar Manteuffel (Rheingold), Andy McCloskey (OMD) und Emil Schult - selbst langjähriger Wegbegleiter von Kraftwerk - mitgewirkt haben.

Ich sehe darin jedoch weniger den Versuch, ein Kraftwerk-Album ohne Hütter/Schneider auf die Beine zu stellen. Der Sound ist weniger asketisch und minimalistisch, sondern dichter und tanzbarer. Natürlich lässt sich Bartos' musikalischer Werdegang nicht verleugnen. Die hübsche, eingängige Auftaktnummer "TV" erinnert noch recht stark an seine alte Band. Sie ist nicht nur zeitlich, sondern auch musikalisch zwischen den beiden Kraftwerk-Veröffentlichungen "Electric Café" (aka "Techno Pop") und "Tour de France Soundtracks" einzuordnen.

Mit "Show Business" und "Kissing the Machine" wird es noch etwas poppiger, hier rückt die Musik aber eher in die Nähe von Depeche Mode oder der frühen (!) Talk Talk. Ab "Lifestyle" wird das Album dann immer schwächer. Markige Beats, verzerrte Stimmen und manchmal wild wuchernde Samples kennzeichnen die Stücke; teilweise sind sie damit überladen. Sicher, all das mag dem damaligen Zeitgeist geschuldet sein, aber zumindest aus heutiger Sicht hört es sich doch etwas beliebig und ziellos an.

Fazit: gut angefangen, schwer nachgelassen - schade. Insgesamt ein eher durchwachsenes, unentschlossenes Album. Für Elektronik-Fans nicht wirklich essentiell, eher etwas für Kraftwerk-Komplettisten.
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am 22. August 2006
Was Karl Bartos hier hingezaubert hat ist oberklasse.Für mich klingt es nach Kraftwerk der nächsten Generation.Mein Lieblingstrack ist Lifestyle aber die anderen Tracks stehen diesem Titel in nichts nach... wer elektronische Musik auf allerhöchstem Niveau liebt kommt an diesem Album nicht vorbei. Super !!!
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am 30. Juni 2013
Er sucht schon Jahre danach und er meinte, die Musik entspricht genau seinem Geschmack ... Deswegen denke ich, sind 5 Sterne o.k., da so seine Einschätzung ist ...
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am 25. November 2012
Nein, das bleibt! Denn die zwei Ex-Kraftwerker Karl Bartos und Matthias Manteufel haben mit ihrem einzigen und einzigartigen elektronischen Werk bewiesen, dass sie auch ohne den großen Bruder etwas bewerkstelligen können. Ein kleines Meisterstück mit abgefahren Samples angereichert und bestens unterstützt von Andy McClusky (OMD).
Ein künstlerisch anspruchsvolles, soundtechnisch brillantes und vor allem sehr hörgefälliges Werk, dass in keiner elektronischen Plattensammlung fehlen sollte.
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