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am 2. Dezember 2013
Bei der Alpensinfonie besteht immer die Gefahr, dass die Musik ins leer-pathetische abgleitet oder sich als Aneinanderreihung orchestraler Klangeffekte darstellt. Bei Sinopoli ist dies anders: Das Stück wird von ihm mit hoher innerer Spannung und einem Schuss italienischen Temperament versehen dirigiert. So zieht einen die (als Konzertmitschnitt entstandene) Aufnahme dann von ihrem ersten Takt an förmlich in ihren Bann.

Die Aufnahme ist als hervorragend klingender Konzertmitschnitt entstanden. Das Publikum macht sich leider in der ruhigen aber hochintensiven Einleitung ein paar Mal akustisch bemerkbar. Danach ist die Zuhörerschaft aber gebannt und schweigt andächtig. Das Konzertpanorama ist eindrucksvoll und authentisch eingefangen, so dass beim Abspielen mit Lautstärken ein regelrechtes life-feeling im Wohnzimmer aufkommt. Das Orchester ist aus mittlerer Distanz aufgenommen, was der Monumentalität des Werkes zugute kommt. Transparenz und Detailreichtum sind hervorragend.
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am 28. März 2011
Nachdem ich die Alpensinfonie von Richard Strauss, wohl seine letzte große Orchesterkomposition, in Hamburg in der Laeiszhalle gehört hatte, war ich so überwältigt, daß ich sie in einer CD-Aufnahme nochmals erleben wollte. Diese Aufnahme mit der Staatskapelle Dresden unter Giuseppe Sinopoli hat mich in jeder Hinsicht überzeugt. Die Tempi, die Dynamik, der gesamte musikalische Duktus sind so in sich geschlossen, daß der Hörer voll in ihren Bann gezogen wird. Wie in Hamburg wird man am Ende minutenlang schweigen, um das Erlebnis dieser Musik auf sich wirken zu lassen. Eine unbedingt empfehlenswerte Einspielung.
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Richard Strauss' "Alpensinfonie" zählt neben "Also sprach Zarathustra", "Tod und Verklärung" den "Metamorphosen" für 23 Solostreicher und "Ein Heldenleben" zu seinen großartigsten, beliebtesten und bekanntesten Werken. Bildmalerisch beschreibt Strauss den Aufstieg und den Abstieg auf einem alpinen Berges.

Beinahe impressionistisch schildert Strauss die Nacht, die dem grandiosen Sonnenaufgang vorangeht. Dieser ist mindestens so gewaltig dargestellt wie der aus "Also sprach Zarathustra". Der Aufstieg beginnt, zunächst gemächlich - herrlich untermalt durch das Nachahmen eines Wasserfalls im Pizzikato und die zum Einsatz kommenden Kuhglocken -, dann lebendig über blumige Wiesen - wieder die hehren Glocken -, dann stürmischer durch gefahrvolle Stellen. Der Wanderer wird belohnt durch einen grandiosen Blick vom Gipfel, den der Komponist phänomenal in Szene setzt.

Dann beginnt der Abstieg. Der Wanderer hat eine Vision, geradezu eine Erscheinung des Göttlichen. Doch dann ziehen Nebel und Wolken auf, ein Gewitter droht. Immer wilder lässt Strauss das Orchester die Gefahren des Abstiegs darstellen. Das Gewitter selbst kann es durchaus mit dem aus Beethovens "Pastoraler" aufnehmen. Man fühlt sich regelrecht bedrängt von Gewitterwolken, Donner und Blitz.

Der riskante, rutschige Abstieg neigt sich seinem Ende, Strauss projiziert einen wärmenden Sonnenuntergang und lässt das Bild verklingen, ein Bild, dass der Hörer so schnell nicht vergessen wird.

Giuseppe Sinopoli hat nicht zuletzt durch seinen grandiosen Mahler Zyklus bewiesen, dass er mit majestätischen, wuchtigen Werken, die dennoch viel Klangmalerei verlangen, umgehen kann und dass er es vermag, auch riesige Orchester zu dirigieren und schier endlose und verschnörkelte Partituren zu bewältigen. Der Klang der perfekt spielenden Staatskapelle Dresden ist einwandfrei.

Fazit: Karajan in allen Ehren, aber diese Einspielung setzt neue Maßstäbe und darf durchaus als moderne Referenz angesehen werden.
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am 6. September 2010
Wer spätromantische Programmmusik mag, kommt an der Alpensinfonie nicht vorbei. Um dann die Wirkung der in der Musik beschriebenen Gipfelbesteigung nebst Abstieg auch im heimischen Wohnzimmer erzielen zu können, bedarf neben der Musikanlage auch der entsprechenden Produktion, die hier vorliegt: Die Staatskapelle Dresden spielt in der erforderlichen Besetzung mit ausgesprochener Exzellenz und Hingabe. Details sind stets deutlich hörbar, die gewaltigen Stellen wirken dafür nicht zurückgenommen. Der Raumklang der Aufnahme ist Referenz und im Vergleich viel besser als bei der in die Jahre gekommenen Karajan Einspielung des gleichen Labels. Über die Interpretation kann und möchte ich mich hier nicht auslassen, da ich nur drei Interpretationen kenne. Gefühlt ist diese die Beste. Ich denke, dass auch Richard Strauss seine helle Freude beim Zuhören gehabt hätte!
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am 5. Februar 2016
Der während einer AIDA-Aufführung 2001 in Berlin viel zu früh verstorbene Giuseppe Sinopoli gehört wahrscheinlich zu den unterschätzten Vertretern seiner Zunft. Er war nicht nur ein sensibler Musiker sondern auch Arzt und Archäologe
In dieser Aufführung der Alpensinfonie beweist er einmal mehr seinen Sachverstand für Klangregie und Proportionen der einzelnen Instrumentengruppen. Die Staatskapelle Dresden folgt ihm aufs Wort. Gute bis sehr gute Aufnahmequalität.
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am 30. April 2012
Sinopoli's Stärke war die Polyphonie, wobei er Wert darauf legte, dass jede Stimme als Einzelstimme klar und deutlich zu hören ist. Bei Karajan hat sich dagegen alles dem Klangbild unterzuordnen. ( Es ist daher unfruchtbar, sich mit eingefleischten Karajan-Fans über Musik zu unterhalten, denn wenn ich ganz in der Musik aufgehe, sozusagen "eins" mit ihr werde, erledigt sich jeder Diskurs von selbst, denn es gibt kein Gegenüber.) Wer eine der besten Einspielungen der Alpensinfonie haben will, kann mit Sinopoli nicht völlig daneben liegen.
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am 11. März 2015
Ich habe mir die CD gekauft, weil ich die Aufführung in Köln in der Philharmonie gehört habe. Man hört ja , was der Komponist aussagen will. Ich habe mich sehr über die CD gefreut. Den Dirigenten, , Giuseppe Sinopoli, habe ich sehr geschätzt,; leider ist er schon verstorben.
Die CD war gut verpackt und es ging auch ganz schnell.
Ida Seilschmidt
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am 3. Mai 2001
Sinopoli zeigt auch bei seiner Alpensinfonie-Aufnahme erneut, wieviel Gefühl er in der Lage war, seinem jeweiligen Orchester zu vermitteln. Ob er die Nacht dunkeln läßt oder mit gezielten, aufgehenden Posaunen den Gipfel erklimmt - Sinopoli stand mit seiner präzisen Art, ein Orchester gefühlvoll zu lenken und anzuleiten allein. Gerade das tiefe Blech spielt bei Strauss eine Rolle, die nicht hoch genug eingeschätzt werden darf. Sinopoli setzt dies optimal um. Gleichwohl kann ich nicht entscheiden, welche Aufnahme letztlich den "Gipfel" erreicht; diese oder die Ozawas mit den Wiener Philharmonikern. Wie schön, dass man solche Alternativen hat!
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am 9. Oktober 2014
Diese Aufnahme mit Sinnopoli bringt einem die Alpen in ihren unterschiedlichsten Facetten musikalisch näher. Eine gelungene Interpretation, die den Alpenwanderer R. Strauss mit seinen Gefühlen fantastisch in Szene setzt.
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am 16. September 2001
Mich hat dieses Meisterwerk einfach faziniert, da man sich genau das Bild dieser mächtigen Berge in den verschiedenen Wetterlagen und Tageszeiten vorstellen konnte. Einfach großartig!
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