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am 17. Mai 2000
Mit dieser Aufnahme Reinhard Goebels und seines Ensembles Musica Antiqua wird den Eigenheiten von Bachs Kunst der Fuge besonders genau entsprochen, sofern dies überhaupt möglich ist: die neunzehn Einzelsätze stehen ohne jede Vorschrift einer Besetzung da; alle erdenklichen Kombinationen von Instrumenten (oder gar Sängern) wären für eine Aufführung oder Einspielung möglich, wenn man nicht überhaupt ganz auf das Spielen dieses hochgradig spekulativen Werkes verzichten will. Goebel nimmt sich alle Freiheit beim Instrumentieren: er kombiniert Streicher und Tasteninstrumente je nach bequemer Spielbarkeit und Ausdruckswillen - in einigen Sätzen ist ein instrumentales Idiom durchaus auszumachen, und dieses trifft Goebel mit seiner Instrumentation jedesmal genau. Es ergibt sich damit nicht nur eine Einspielung voller Abwechslung, sondern auch eine dem Charakter der Komposition in hohem Maße entsprechende Gesamtkonzeption: Das spekulative Moment geht in der klanglichen Realisierung nicht verloren. Überflüssig zu erwähnen, dass die Interpreten - durchweg auf historischen Instrumenten spielend - ihr Handwerk auf bestechend hohem Niveau ausüben: Die Einspielung ist auch technisch über jeden Zweifel erhaben. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 28. Januar 2007
Musica Antiqua legt hier unter Leitung von Reinhard Goebel eine sehr musikalische und abwechslungsreiche Einspielung vor. Die Ensemblebesetzungen variieren zwischen Streichquartett (mal mit zwei Violinen, mal mit zwei Bratschen), Streichquartett mit Cembalo, Streichtrio mit Cembalo, Cembalo solo und zwei Cembali. Neben den gewohnt souveränen Ensemblemitgliedern von Musica Antiqua (Reinhard Goebel, Hajo Bäß, Andreas Staier...) tritt hier noch Robert Hill am Cembalo in Erscheinung, der 1998 selbst eine nicht ganz unbeachtete Interpretation des Werkes aufgenommen hat.

Unterstützt von den unterschiedlichen Klangfarben der Instrumente gelingt es den Interpreten die Einzelstimmen gut herauszuarbeiten ohne jedoch die Gesamtwirkung aus den Augen zu verlieren. Die einzelnen Contrapuncti werden teilweise sehr unterschiedlich interpretiert, doch fügen sich die einzelnen Teile zu einem Ganzen. Zusammen mit dem klanglichen Gegensatz zwischen den Streichern und den Cembali schafft dies eine Balance zwischen struktureller Klarheit und Strenge einerseits, sowie Klangschönheit und lustvollem Musizieren andererseits (Contrapunctus 13 inversus hat schon fast den Charakter eines Tanzes). Das mag Zuhöreren, die in der "Kunst der Fuge" vornehmlich ein Werk von mathematischer Strenge und musikalischer Apotheose sehen misfallen, doch für mich ist die vorliegende Interpretation eine absolut gleichberechtigte Sichtweise, die das Spektrum der musikalischen Deutungsmöglichkeiten dieses Gipfelwerkes in positiver Hinsicht erweitert und an der der alte Bach sicherlich seine Freude gehabt hätte.
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am 13. April 2013
Thank you for your nice service and delivery! I am satisfied with this cd, compared with the other versions. Thanks
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am 13. August 2008
Die hier vorgelegte Interpretation von Bachs "Die Kunst der Fuge" bewegt sich auf dem für Reinhard Goebel und sein Ensemble üblichen Niveau: Stumpfheit, biedersinnige Erstarrung und blutleere Betulichkeit allenthalben, von Musikalität, Intelligenz und Empathievermögen hingegen keine Spur.
Wer dieses singuläre Meisterwerk der deutschen Musik in seiner ganzen Komplexität und Tiefe erfassen und nachvollziehen möchte, dem rate ich dringend zur Auseinandersetzung mit den Einspielungen von Tatiana Nikolayeva, Evgenij Koroliov, Glenn Gould und (erst 2008 bei der Deutschen Grammophon erschienen) Pierre-Laurent Aimard.
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am 25. Januar 2004
Bach's opus summum, da gelten natürlich nur die allerhöchsten Maßstäbe. Denen kann Goebel meiner Ansicht nach nicht gerecht werden. Die Crux der historischen Aufführungspraxis ist auch das Streben nach maximaler Distanz von bisherigen Traditionen. Im Kern ist es gut, Neues zu schaffen, das darf nur nicht um seiner Selbst Willen geschehen. Vor lauter historischen Bögen, Instrumenten, Phrasierungen und Betonungen ist hier eins verloren gegangen: Die Kunst der Fuge. Ich höre alle Noten, bestechend perfekt aneinandergereiht, ich höre aber keine Seele in diesem Musizieren.
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