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am 9. Februar 2011
Nachdem ich rund 8 Jahre lang "Hardcore"-Fan von Lacrimosa gewesen bin und die Band seit Jahren eigentlich nur noch müde belächle, da sie in schwülstige, seltsame und vor Schmalz triefende "Musik" abdriftet, kann ich dieses Album endlich einigermaßen "neutral" betrachten. Ich höre dieses Album neben "Satura" nur noch selten und doch kann ich es immer wieder begeistert durchhören, wenn der richtige Zeitpunkt dafür da ist.

Was Lacrimosa hier abliefern ist für mich ein Meilenstein in gothischer Erzählkunst. Die ganze Musik an sich ist sehr emotional, zerbrechlich und auf der anderen Seite brutal und gewaltig produziert und arrangiert. Mit verzerrten Gitarren, knackigem E-Bässen, chorus-artigem Gesang von Tilo Wolff und Anne Nurmi, traumhaften Celli, tollen Keyboards und perfektem Schlagzeugspiel wartet dieses Album auf und ist bereit dafür jeden Hörer, der sich darauf einlässt, in fremde, düstere und bedrückende Welten abtauchen zu lassen.

Die Texte lassen viel Raum für Interpretation. Meine Art die Musik zu genießen war es stets die Augen zu schließen und sich vorzustellen man säße in einem Kino und schaut sich das Leben eines Clowns an, der verwirrt durch die Welt läuft und viele bedrückende Dinge mit seltsamen Wesen an verschiedenen Orten erlebt - die Texte und die Illustrationen beschreiben es sehr gut.

Das Highlight des Albums befindet sich in der Mitte - der Gothic-Übertrack Schakal. Nie wurde die Stimmung von Gothic-Metal besser aufgefangen als in diesem Song, schreiend und flehend, mündend in dem Gänsehaut-Part ab 8:32 Minuten.
Der Gesang von Tilo und Anne ist bei weitem nicht perfekt, aber er ist ehrlich und bedrückend. Nicht so tot bearbeitet mit Effekten, wie es heute üblich ist. Dies macht die Stimmen der Musiker noch passender für das ganze Konzept dahinter.

Leider ist der Versuch Speed-Metal zu "praktizieren" mit "Copycat" nach hinten losgegangen. Dieser Track ist der einzige, der überhaupt nicht auf das Album passt. Eher peinlich als nützlich. Die restlichen Tracks sind nicht von dieser Welt.

Mit diesem Album startete ich damals meine Leidenschaft für diese Band und dieses Album steht für mich auch jetzt noch, obwohl die Band für mich bereits gestorben ist - stets wartete ich auf ein zweites "Inferno", doch es kam nie.

"Doch mein Durst ist nicht gestillt. Mein Durst ist nie gestillt."
Vermächtnis der Sonne
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VINE-PRODUKTTESTERam 2. Juli 2008
Lacrimosas 'Inferno' war zusammen mit 'Das Sterben ist ästhetisch bunt' von Goethes Erben mein Einstieg in die Gothic-Szene und ich muss sagen, diese Platte hat mich definitiv beeindruckt. Die ersten Alben von Lacrimosa hatten definitiv ihre starken Moment hier und da, aber fielen besonders wegen der weitgehend üblen Produktion in meinem Gehörgang durch.
Das wurde bei 'Inferno' behoben. Und im Vergleich zu den nachfolgenden Alben ist der orchestrale Pathos durchaus in einem angenehmen Bereich, während er bei späteren Alben wirkt wie klebriger Zuckerguss, der alles zukleistert und macht, dass man sich die Hände (in diesem Fall die Ohren) waschen will.

Anne Nurmi kann zwar in meinen Augen auch nicht wirklich singen, aber dennoch zählt 'No Blind Eyes Can See' definitiv zu den Highlights auf diesem Album (4 Sterne). Das 'Kabinett der Sinne' ist ein elegisches und getragenes Stück, welches von mir 4 Sterne bekommt, weil es zwischenzeitlich den Faden verliert.
Nach Anne Nurmis bereits zuvor erwähnten Sangeskünsten folgt mit 'Schakal' ein Klassiker der Gothicszene, und für alle ungeduldigen Fans da draußen gibt es den 10minuten Song auch als Single-Version. Aber ich finde, die 10 Minuten müssen sein! Einfach genial: 5 Sterne.
Mein persönlicher Favorit ist allerdings 'Vermächtnis der Sonne'. Für Lacrimosa quasi kurz und knapp mit unter 5 Minuten ist das ein echt bewegender Song, 5 Sterne und einen Klaps auf die Schulter.
'Copycat' zwingt ein Schmunzeln auf mein Gesicht, weil Thilo hier richtig auf harten Metal macht und eigentlich völlig scheitert. Das an und für sich ist nett anzuhören, aber wer braucht das? Metal können andere besser und da muss man seine Gehörgänge nicht mit sowas zukleistern (3 Sterne). Das letzte Stück 'Der Kelch des Lebens' ist in meinen Augen etwas langatmig, aber nichtsdestotrotz hat auch dieser Song seine Momente (3 Sterne).

Ich finde, 'Inferno' ist das beste, weil ausgewogenste und rundeste Album von Lacrimosa und das Artwork tat sein übriges, um diese Scheibe zu einem unvergänglichen Klassiker zu machen.
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am 2. September 2012
"Inferno" klingt wie eine logische Schlußfolgerung nach dem 1993 erschienen Album Satura. Es herrscht weiterhin eine gewisse Aufbruchsstimmung, um die Schwermut der Frühwerke Angst und Einsamkeit zu überwinden. Der Neuzugang von Anne Nurmi an Gesang und Keyboard stellt sich als Bereicherung von Lacrimosa dar, was der Song "No blind eyes can see" unter Beweis stellt.

I.Intro 2:12
II. Kabinett der Sinne 9:18
III. Versiegelt glanzumströmt 7:28
IV. No blind eyes can see 9:17
V. Schakal 10:13
VI. Vermächtnis der Sonne 4:09
VII. Copycat 4:56
VIII. Der Kelch des Lebens 14:03

Musikalisch wird Metal mit Symphonik verbunden, was bei Erscheinen des Albums sowohl Gothicfans, denen das Album zu hart war und die Metal-Fangemeinde, der die Veröffentlichung zu gefühlvoll war, für Irritation sorgte. DAs Album benötigt mehrere Durchläufe, um seinen Glanz zu verstömen.
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am 2. Februar 2001
Der Einstieg in die CD wird einem einfach gemacht, es beginnt mit den Lacrimosa-Intro, die Melodie von Lacrimosa. Die folgenden Texte bestechen durch ihre Energie, ihren Text und einfach ihre Musik. Mit 'No Blind Eyes can see' ist Tilo Wolff und Anne Nurmi wohl der bewegenste Song auf der Platte gelungen, Cellos, E-Gitarren und die Symbiose der beiden Stimmen, ein wahres Meisterwerk. 'Copycat' ist wohl das härtest Stück auf dieser CD, sehr nah am Metal einzuordnen, entweder es gefällt einem oder nicht. Zum letzten Titel `Kelch des Lebens` ist nur eines zu sagen, "Es ist der Traum der mich geführt und folgen werde ich bis in die Glut" (Textauszug). Resumé: Kaufen, es ist das Beste was Lacrimosa je produziert hat.
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am 1. Mai 2009
Nachdem die CD "Satura" schon etwas munterer war , gibt es auf "Inferno" wirklch was auf die Ohren . Der sehr gute Drummer AC überzeugt durch sein vielschichtiges und druckvolles Spiel .

Auf einigen Songs gibt es gleich von zwei Gitarren harte Riffs .
Ein echter Metalklopper ist das Stück "Copycat" , der Gegenpol ist das 14-minütige Epos "Der Kelch des Lebens" , welches sehr ruhig ist .
"Vermächtnis der Sonne" ist wirklich eine schöne Ballade . Das 10-minütige "Schakal" bietet eine etwas morbide Gothic/Metal Kombination .
Ein weiteres Highlight ist das 9-minütige sehr emotionale "Kabinett der Sinne" , wo Tilo und Anne zusammen singen , v.a. in der schnellen zweiten Hälfte .

Auch auf dem ebenfalls 9-minütigen "No Blind Eyes Can See" , das von Anne Nurmi geschrieben wurde und sehr melodiös ist , singen Anne Und Tilo im Wechsel .

Insgesamt ist "Inferno" ein sehr abwechslungsreiches und spannendes Album , das auch bei Metalfans positive Resonanz erhielt .
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am 26. November 2012
zeitloser lassiker...könnte ich mir immer wieder anhören.
der download ging sehr schnell,nur die innenseiten des booklets hätte ich mir noch gewünscht.
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am 1. März 2003
Das ist eigentlich Lacrimosa wie man sie kennt. Mal von den ersten zwei Alben abgesehen, denn die hat Tilo nach seinem Exkurs in die Metal-Ecke weit hinter sich gelassen. Aber hier wird es mir persönlich auch zu nervig. Einfach metallastig bis zum Erbrechen und dann noch so ein kreischender-Speedmetal-Möchtegern-Track wie "Copycat" und da war es um mein Verständnis geschehen.
Viele lieben Lacrimosa ungeachtet ihrer peinlichen Texte, der Klischees, der Anne Nurmi die nicht singen kann und der Tatsache dass auch Tilo im eigentlichen Sinne kein Sänger ist. Sie lieben Lacrimosa immer noch ungeachtet der Tatsache dass er Heavy Metal und Orchester in bester Rondo Veneziano-Manier mischt und sie ignorieren auch dass den Songs Seele fehlt, weil sie nicht selten in puren Manierismus abgleiten. Aber mit diesem Album hat er sich selbst untr Hardcorefans ein paar Feinde gemacht. Vielleicht weil man die Masche nun kennt? Vielleicht weil es mit den schroffen Gitarrensamples allmählich reicht? Vielleicht weil Anne wirklich mal an ihrem Gesang arbeiten könnte? Ich weiss es nicht. Dieses Album von Lacrimosa hat meinen Cd-Player nur drei mal gesehen.
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