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Kundenrezensionen

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am 17. März 2004
"Nobody plays Dylan like Dylan" - so bewarb vor vielen Jahren eine Plattenhülle ihren Inhalt. Spätestens nach dem Hören der hier zu besprechenden CD weiß man es besser: Nobody plays Dylan like the Byrds...
Die Byrds, die 1965 mit ihrer ersten Single, einer Coverversion von "Mr. Tambourine Man", gleich einen Nummer Eins-Hit landeten, zählen zu den ganz großen amerikanischen Rockmusikern der sechziger Jahre wie die Doors, Jimi Hendrix, Jefferson Airplane oder eben Bob Dylan. Ihr elektrifizierter Folkrock - mehrstimmige Vokalharmonien, unterlegt von dem glockenähnlichen Klang von Roger McGuinns zwölfsaitiger Rickenbackergitarre - wirkte stilbildend auch auf andere Künstler der Westküste wie z.B. Buffalo Springfield, Crosby, Stills, Nash & Young (mit Ex-Byrd David Crosby), The Eagles oder Jackson Browne. Während "Mr. Tambourine Man" mit seinem berühmten Rickenbacker-Intro die Ära des Folkrock einleitete, wandten sich die Byrds nach ständigen Personalwechseln, bei denen McGuinn die einzige Konstante blieb, Ende der sechziger Jahre verstärkt Country- und Bluegrassklängen zu.
Obwohl sie mit Eigenkompositionen wie "I'll Feel A Whole Lot Better" - inzwischen auch ein Tom-Petty-Standard -, "5D (Fifth Dimension)", dem drogengeschwängerten "Eight Miles High", der UFO-Gläubigkeitsveralberung "Mr. Spaceman" oder dem - in "DSDS"-Zeiten aktueller denn je - sarkastischen Seitenhieb auf Retortenmusiker namens "So You Want To Be A Rock'N' Roll Star" schon frühzeitig ihr Songschreibertalent eindrucksvoll unter Beweis stellten, wurden sie mindestens ebenso für ihre stilsicheren und eigenständigen Interpretationen der Lieder anderer Autoren gerühmt. Ihre Version von Pete Seegers "Turn! Turn! Turn! (To Everything There Is A Season)" bescherte den Byrds ihren zweiten Nummer Eins-Hit; "Goin' Back" und das durch den Film "Easy Rider" berühmt gewordene "Wasn't Born To Follow" stammen aus der Feder von Carole King und ihrem damaligen Ehemann Gary Goffin und zählen zum Besten, was sie jemals eingespielt haben.
Beständiger Begleiter in sämtlichen Phasen ihrer Bandgeschichte, ob Folkrock ("Chimes Of Freedom", "The Times They Are A-Changin'") oder Country ("You Ain't Goin' Nowhere"), waren jedoch Titel von Bob Dylan, die sie gewöhnlich um Klasssen besser darboten als der Meister selbst. Mein persönlicher Favorit ist dabei "My Back Pages", Dylans Abgesang auf seine Jahre als Protestler. Der mehrstimmig vorgetragene Refrain ("Ah but I was so much older then/ I'm younger than that now...") sowie McGuinns Rickenbackersolo sorgen für Gänsehaut pur.
"The Very Best Of" ist ein sehr geschmacksicher zusammengestellter Sampler mit hervorragendem Klangbild, der sein Geld doppelt und dreifach wert ist. Ich hätte zwar eher "Just A Season", "Bugler" oder die beiden wunderbar melancholischen Stücke "She Has A Way" und "She Don't Care About Time" aus der Feder des viel zu früh verstorbenen Gene Clarke an Stelle des musikalisch wie textlich banalen "Jesus Is A Just Alright" ausgewählt, aber dafür demonstriert Letzteres besonders eindrucksvoll, dass sich die Byrds 1973 nicht zuletzt aufgrund schwindender Kreativität aufgelöst haben.
Mit der Musik der Byrds verhält es sich so: Wer sie entdeckt, wird sie für immer lieben. Und diese Platte ist ein idealer Einstieg dafür!
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am 24. Juni 2002
Dieses Best Of Album wird seinem Namen auf jeden Fall gerecht. Zwar bin ich nicht mit dieser Band "aufgewachsen", doch die Musik der Gruppe ist einfach nur hörenswert. Angefangen von Bob Dylan`s "Tambourine Man" bis hin zu Country-Songs ala "It`s all over now, Baby Blue" ist alles dabei. Allerdings muss man sich meiner Meinung nach etwas reinhören, was damit zusammenhängen mag, dass ich halt nicht aus dieser damaligen Generation stamme. Aber nach ein paar mal hören bekommt man einfach nicht mehr genug von dieser genialen Musik. Interessant ist vor allem, wie auch im Booklet beschrieben, wie sich der Stil der Byrds verändert hat. Und diese Veränderung spürt man deutlich auf dieser CD. Ein weiterer großer Pluspunkt ist die besonders gute Qualität der einzelnen Musikstücke, allesamt Stereo.
Insgesamt kann man dieses Album nur empfehlen, was den Titel "Best Of" mehr als zurecht trägt. Mit dieser Musik kann man wirklich sehnsüchtig ins Träumen und Schwärmen kommen und an eine musikalisch bessere Zeit denken. Vor allem der Song "My back pages", ebenfalls ehemals von Bob Dylan, verursacht vor allem schon eine ziemliche Gänsehaut.
Auf jeden Fall kann man sagen, dass man nirgends besser investieren kann, als in dieses Album. Da bekommt man wieder mal verdammt gute Musik für das Geld.
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Passend zur 1996 beginnenden Serie der remasterten Byrds-Alben erschien 1997 diese "Very Best of"-CD mit eben diesen glasklaren Remasters, die in chronologischer Reihenfolge über 27 Titel in 76 Minuten Spielzeit von jedem der ersten neun Byrds-Alben (von "Mr. Tambourine Man" bis "Untitled" (leider unter Auslassung von "Dr. Byrds & Mr. Hyde", das This Wheel's on Fire hätte liefern können) eine Handvoll Hits präsentierte.

Schade nur, dass von Turn! Turn! Turn! wieder nur der etwas muffige Single-Mono-Mix verwendet wurde; der '90er Stereo-Mix (s. "The Byrds Box Set" / "Greatest Hits - Re-Mastered") klingt klarer. Von He was a Friend of mine hat sich statt der '65er Originalversion - offenbar unbemerkt und unbeabsichtigt - die '90er Neuaufnahme (ebenfalls vom "Box Set") eingeschlichen; dafür gibt's als Rarität den ansonsten kaum erhältlichen Stereomix der Single-Version von Lay Lady lay (mit dem ohne Kenntnis oder Zustimmung der Byrds nachträglich eingefügten schwülstigen Frauenchor). Der Begleittext der '67 erschienen "Greatest Hits"-LP wurde mit abgedruckt.

Die Titelauswahl auf der 2006 veröffentlichten gleichnamigen CD (weißes Cover mit rotem Titel) ist etwas gewagter ausgefallen; aber da die vorliegende CD die repräsentativere Songauswahl bietet, ist sie für mich bislang der beste Karriereüberblick der Byrds auf einer Einzel-CD. (Als beste Doppel-CD kann dies seit 2003 "The essential Byrds" von sich behaupten.)
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am 8. Dezember 1999
Die Byrds, obwohl vor allem in den 60er- Jahren erfolgreich, klingen auf dieser CD, als seien sie eine Gruppe aus der digitalen Generation, es ist überhaupt kein Unterschied zu bemerken zwischen dem Klang (rein akustisch gesehen) von etwa Modern Talking und diesen Byrds. Nur ist die Qualität der Lieder natürlich eine vollkommen andere. Die Byrds, die hier so wunderschön klingen, als ob es nie Platten gegeben hätte und deren Kratzer, interpretieren eigene Lieder (annehmbar) und vor allem welche Bob Dylans (und die singen sie besser als der Schreiber selber, der Eigenes immer irgendwo leicht lustlos heruntersingt). Die lange CD (mehr als 25 Lieder, viel mehr als eine Stunde Musik) enthält alle Hits- am bekanntesten sind wohl "Mr. Tambourine Man", "Turn! Turn! Turn!" und "Ballad of Easy Rider", das schönste Lied des Films. Wunderbar! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 1. Juli 2000
Viele der guten Songs sind hier versammelt. Anschaffenswert sind auch die CDs: "Mr.Tambourine Man", ein frühes Werk der elektrifizierten Folklore, es strahlt ein cooles Feeling von Würde, Natur, Hits und Melancholie aus und duftet nach der sinnlichen Traurigkeit von Myrrhe. Bob Dylan Hörer werden es mögen. "Turn Turn Turn" hat ebenfalls tolle Kompositionen, ähnlich dem Debüt. "Younger than Yesterday" ist ein Zeitdokument von 1966, es gibt die eingängigen Folk-Beatkompositionen der Vorwerke, aber die unbestimmte Stimmung von Kalifornien und der soften Drogen ist schon zu spüren. Nicht so komplex wie "5th Dimension" aber zwischen "Mr. Tambourine Man" und beginnenden avantgardistischen Experimenten der Psychedelischen Ära. "5th Dimension" hat sowohl zugängliche Songs als auch hypnotische Psychedelia wie arhytmische Experimente, die den Geist der neuen Epoche atmen. Ein eindrucksvoller Schnappschuß einer Ära. Das Cover ist wiederum beeindruckend schlicht wie eindrucksvoll. Vielleicht haben die Byrds den Ausdruck "cool" erfunden ohne es zu wissen: Ein Lächeln oder Humor ist strikt verboten, man labt sich an der bedeutungsschwangeren Melancholie und genießt die stille Nachdenklichkeit. Warum nicht, man muß ja nicht ständig fröhlich sein und "Cheese"-Lächeln müssen. Wenn man solche Gefühle empfinden will, sind die Byrds-Werke ein guter Katalysator. "The Notorious Byrd Brothers" ist ein wunderbares Meisterwerk. Lockere Melodiebögen, ein einzigartiger Sound mit der 12-saitigen scheppernden Rhytmusgitarre von Mc Guinn und dem harmonischen Gruppengesang. Die Songs strahlen eine phylosphische Tiefe aus, auch wenn man die Texte nicht liest. Damals verlief die Zeit im Schneckentempo, man war bereit nach 3 Jahren Karriere in Kalifornien ein weiser Mann/Frau geworden, zu dem die Jüngeren mit Respekt emporblickten. Die Byrds trugen damals extrem lange Bärte und Haare (1965 hatten sie den Beatles-Haartrachten), viele Gruppen der Folklore sahen sie als Väter und Quelle an und holten sich bei Ihnen Ideen und verweilten gerne in ihrer Umgebung. Man spürt den Charme von Woodstock, glaubt sich auf einer Harley Davidson das endlose Land mit seinen wechselnen Naturlandschaften zu erforschen. Es gibt keine rationalen Erklärungsversuche, nur das Gefühl, die Weite, der Sound und die Natur zählt. "Wasn`t born to follow" war auch ein Highlight zur akustischen Untermalung von "Easy Rider". "Sweethart of the Rodeo" war das - meiner Ansicht - letzte große Werk der zurückhaltenden und verehrten Poeten , die das Bewußtsein der Prä-Woodstock Epoche enorm beeinflußten. Ein großer Förderer von ihnen war damals Peter Fonda. Die Lp's sind ein Hintergrund für Naturfreunde, die nicht viel reden und ohne Worte die Scbönheit endloser Highways oder Bundesstraßen genießen können und in der Lage sind, einen Sonnenuntergang mit ihrer Freundin ansehen können: Das Mädchen dabei zärtlich umarmend, aber ohne einen einzigen Satz an Koversation von sich zu geben, der das Feeling am Lagerfeuer zerstören könnte. Biker wie Natur-Kommunen mochten die Gruppe, die nur wenige Jahre populär war. Aber wenn man sich heute noch (nach über 30 Jahren) gerne an sie erinnert, dann hat man einen festen Platz in der Jugendkultur und war wer gewesen!
Alfred Neumann
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am 4. Mai 2009
Zugegeben, aufgewachsen bin ich mit ganz anderer Musik. Seit frühester Kindheit fare ich voll und ganz auf Heavy Metal ab (AC/DC, Iron Maiden, Motörhead aber auch Dimmu Borgir, Cradle Of Filth oder Dismember, um nur mal ein paar Namen zu nennen, gehören zu meinem Standardfutter).

Aber ebenso sind mir auch Klassiker, wie zum Beispiel "Mr. Tambourine Man" oder "Turn! Turn! Turn!" ein Begriff, da man sie ja doch hin und wieder im Radio hört.

Besagte Titel fand ich schon immer ziemlich cool und als ich beim Stöbern bei Amazon auf diese "Best Of von The Byrds" gestoßen bin, dachte ich mir, warum nicht (zumal mir der Preis mehr als fair erschien).

Was soll ich sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Diese "Best Of" ist wirklich die totale Vollbedienung mit wirklich schöner und interessanter Musik von einer Band, die ich bis dato eigentlich kaum kannte.

Hier ein paar weitere schöne Nummern:
"My Back Pages" (von Bob Dylan)
"Eight Miles High"
"5D (Fifth Dimension)"
"Ballad Of Easy River"
"Chestnut Mare"
"Wasn't Born To Follow"

Zuletzt genanntes kannte ich bereits aus dem Kultfilm "Easy Rider" mit Peter Fonda und Dennis Hopper (ich wusste jedoch nicht, dass dieser coole Quasi-Country-Song von The Byrds stammt).

Auch die übrigen Songs sind überaus cool (manchmal ein wenig zu Country-like, aber egal (wir sprechen ja auch nicht über ein Metal-Album); auf jedem Fall absolut hörenswert.

Ach übrigends, der Sound in puncto Qualität ist wirklich hervorragend.

Fazit (ich spreche nur für mich): auch ein bekennender MetalHead kann durchaus etwas mit dieser Musik anfangen.

5 Punkte.
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am 19. Februar 2013
Tolles Produkt,

Man muss sich länger mit dem Thema beschäftigen und dann seine logischen Schlussfolgerungen ziehen.

Danke für diesesProdukt. Danke
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am 6. Januar 2016
Wie alles aus dieser Zeit, einfach schön. Hier werden Erinnerungen wach. Es war musikalisch einfach eine tolle Zeit Einfach toll.
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am 15. Juni 2014
Wer es mag, ist mit dieser CD gut bedient! CD ist sehr authentisch und bringt die Musik der jugendlichen Jahre wieder.
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am 26. Dezember 2008
Tja, langsam wurde es Zeit, sich mal über diese Band abseits von "Tambourine Man" und "Turn Turn Turn" schlau zu machen. Ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht, wobei bis auf die oben genannten Songs nur mehr "Eight Miles High" wirklich fantastisch sind. Der Rest ist gut, wenn auch nicht herausragend. Das letzte Drittel mit den Country Songs gefällt mir überhaupt nicht mehr, aber das liegt daran, daß mir einfach Country an sich nicht gefällt. Aber wenn eine Zusammenstellung, dann diese - da ist wirklich alles drauf, was das Byrds-Herz begehrt!
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