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Kundenrezensionen

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am 1. April 2001
Seinen Stil aus den frühen 80ern wie auf den Scheiben "Silberlick", "Edelweiß" oder auch "Märchenblau" hat er gänzlich hinter sich gelassen. Joachim Witt hat mit seinem Album Bayreuth 1 den Wandel vom "Goldenen Reiter" zum "Apokalyptischen Reiter" vollzogen.
Genial: Das Projekt mit Peter Heppner "Die Flut". Nicht umsonst war dieses Lied über 20 Wochen in den deutschen Top 50. Für mich mit Sicherheit eines der zehn besten deutschen Lieder aller Zeiten.
Aber auch alle anderen Titel können das Niveau halten und zeigen einen Joachim Witt, der reifer geworden, sich Themen wie "Endzeitstimmung", "Todessehnsucht" und "Angsterfülltsein" hingibt. Aus dem Jahr 1999 mit Sicherheit für mich die deutsche Scheibe des Jahres.
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am 25. Januar 2004
"Bayreuth Eins", so der oft falsch verstandene Titel von Witts Comeback-Album, ist nach eigener Aussage in einer schwierigen Phase entstanden, und das ist kaum zu überhören; die Texte fallen äußerst düster aus und sind, außer bei "Das geht tief" und "Die Flut", aufgrund der vielen Metapher schwer verständlich.
Musik und Gesang kommen passend dazu auch sehr schwermütig und düster rüber, doch genau das ist es, was "Bayreuth Eins" zu einem besonderen Werk macht.
Früher hab ich mir dieses Album fast jeden Tag einmal angehört, und heute noch finde ich die Songs genial, auch wenn mir mittlerweile die starke Melancholie an eingen Stellen manchmal etwas auf's Gemüt schlägt.
Trotzdem gibt es von mir fünf Sterne, da dieses Album einzigartig ist.
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am 21. Januar 2014
Abgeschreckt durch die seinerzeit presseseitig behauptete"Verrammsteinung" Witts habe ich das Album damals gemieden, und das obwohl mir die vorab veröffentlichte Flut-Single eigentlich gut gefallen hatte. Aber gut, man war mitten im Studium und jede Ausgabe wollte wohl durchdacht sein. Bei der mittlerweile erfolgten Rückbesinnung auf alte Hausgötter und dem damit verbundenen Aufarbeiten des Backkatalogs fällt mir nun auf, was für Schätzchen mir damals durch die Lappen gegangen sind.
Gerade im Vergleich mit der aktuellen deutschen Musik erscheint BAYREUTH 1 wie eine Oase der Qualität in einem Meer der Belanglosigkeit. Keine Angst vor donnernden Rhythmen, großen Melodien, wohldosiertem Pathos und vor allem: klassischer deutscher Lyrik. Hier wurde noch alles richtig gemacht, was dann auf DOM leider ein bisschen zu sehr ins Kommerzielle abdriftet. Obwohl stilistisch durchaus auf einer Schiene bleibend, ist das Album dennoch überraschend abwechslungsreich. Mit Rammstein hat das außer dem starkdeutschen Brummelgesang und den harten Gitarren recht wenig zu tun; Witt ist ungleich kreativer, und mit Faschokoketterie und Machogehabe hat er mal so gar nichts am Hut.
Tolle Platte zum Wiederentdecken oder ganz neu hören (zumal, wenn einem von der derzeit im deutschen Radio vorherrschenden Pennälerlyrik die Ohren bluten und die Galle überkocht).
Nachträglich herzlichen Glückwunsch zu dieser Platte, Herr Witt! Vielleicht fließt ein Teil des mit DOM verdienten Geldes ja mal wieder in die Produktion eines ebenbürtigen Werks (oder bitte, bitte in die Wiederveröffentlichung der Kataloglücken!).
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am 5. Dezember 1999
Joachim Witt öffnet hier das Tor zu einer sich mittlerweile zunehmend etablierenden Musikrichtung recht eigenen Stils. Diese Linie der "Neuen Deutschen Härte" findet sich neben Witt noch bei Bands wie etwa Rammstein oder Weissglut, wobei Witts Lieder mir deutlich ausgereifter erscheinen. Die Musik wirkt schwer und etwas stumpf, jedoch deutlich ausgefeilter und nicht so "roh" wie bei etwa Rammstein. Die Texte verstehen es, die Fantasie des Hörers anzukurbeln, dem es überlassen wird, die dargebotenen Worte auf seine Weise zu interpretieren. Geprägt ist die Musik von meist schwermütigen Texten, in denen der Sänger sich nach Veränderung und nach etwas Neuem sehnt. Dieser Eindruck wird durch den schwerfälligen Rhythmus und die dumpfen Hintergrundklänge noch verstärkt. Nichts desto weniger bietet sich gerade das Lied "Die Flut", durch das Witt wohl nach seinen damaligen Neue-Deutsche-Welle-Gesängen nach längerer Zeit nun wieder zu größerer Bekanntheit gelangte, trotz aller Schwermütigkeit zum Mitsingen auf Parties oder sonstigen Veranstaltungen geradezu an. Allerdings ist diese Musikrichtung sicherlich auch nicht jedermanns Geschmack. Eine Parallele zu Witts früheren NDW-Songs ist meiner Meinung nach in keinster Weise zu finden. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 25. November 1999
Witt war früher mal ein Star der Neuen Deutschen Welle, sein erstes Album nach 5 Jahren ist ein absoluter Knaller geworden. Die Flut ist das beste Lied von 1998, meiner Meinung nach. Ein Lied, daß die heutige Zeit so richtig aus vollstem Herzen trifft, es wurde wochenlang gespielt und ist auch heute nicht vergessen. Ein absoluter Kracher. Wintermärz ist eher ein sehr ruhiges Stück, aber trotzdem gut, genauso wie und .. ich lauf und das geht tief. Eine CD ohne Ausfälle für all diejenigen, die diese Musik nehmen, man kann sie oft hintereinander spielen, ohne ihr müde zu werden, absolut empehlenswert. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 16. August 2005
Joachim Witt - diesen Namen verbinden die Meisten Musikhörer nur mit dem NDW Hit "Der Goldene Reiter" aus den 80ern. Doch als Joachim Witt 1998 aus den untiefen der Versenkung wie Phönix aus der Asche auftaucht, kehren ihm die Meisten NDW-Fans mit schaudern den Rücken. "Bayreuth 1" heißt sein Comeback-Werk. Dass Richard Wagner einen besonderen Einfluss auf Witt hat, zeigt nicht nur der Albumtitel, sondern auch der düstere, schwerfällige und intensive Stil der Musik. Für Menschen mit sanftem Gemüt ist die Platte nicht unbedingt geeignet.
Gleich im ersten Song "Das jüngste Gericht", dessen treibender Rhythmus dem Hörer die Illusion vermittelt, an einem Regentag vom Sturm durch herbstliche Straßen geschleudert zu werden, wird die düstere Grundstimmung deutlich. Das Lied ist zwar schnell, aber trotzdem düster, was schon die erste Strofe zeigt: "Blind und Taub zum sterben geboren/Hetzt der Wind durchs modernde Laub/Liebeskrank in der Hoffnung verloren/hat die Angst eine Brücke gebaut". Sehr mystisch und mit tiefer Stimme macht Witt klar, wo es auf "Bayreuth 1" langgeht.
"Das geht tief", die insgesamt dritte Single aus dem Album ist zwar mit einem eingängigen Techno-Beat unterlegt, aber irgendwie will (zumindest bei mir) der Funke nicht richtig überspringen. Zwischenzeitlich wird mit der recht langweiligen Klangwolke "Träume, die kein Wind verweht" ein echter Tiefpunkt erreicht. Der hypnotische Refrain nervt mit der Zeit einfach.
Dann "Die Flut". Das Duett mit Wolfsheim-Frontmann Peter Heppner ist die erste Single aus dem Album und erreicht sensationell Platz 2 der Charts. Tatsächlich ist der Titel auch der absolute Übersong auf einem ansonsten soliden Machwerk. Joachim Witt's tiefe Stimme gepaart mit Heppner's melancholischem Gesang und ein unheimlich intensiver, berührender Refrain machen diesen Song aus. Diese Single drängt Witt damals auch in die Ecke der "Neuen Deutschen Härte", deren Begründer angeblich Rammstein sind. "Bayreuth 1" ist hart, aber nicht brachial hart sondern bedrückend und düster "hart". Mitunter einfach auch nur tieftraurig, so wie etwa das fast schon sphärische "Wintermärz", ein Lied über den bitteren Verlust einer geliebten Person. Man kann sich das von Witt beschriebene Szenario fast bildlich vorstellen. Etwas flotter und doch düster geht es auf "Treibjagd" zu. Der martialische Rhythmus treibt wirklich, die Gitarren flattern dazu böse und der hymnische Refrain reißt einen mit. "Trauma" hingegen ist nicht ganz so stark, auch wenn das gerrrollte RR hier bersonderrrs starrk zum Einsatz kommt. Auch der Refrain, bei dem Witt gesangliche Unterstützung von Nadja Saeger bekommt, hat Ohrwurmcharakter. Trotzdem fällt das Niveau dieses Tracks im Vergleich zu den anderen leicht ab.
Aber mit "Morgenstern" wird sogleich eine weitere Höhe erklommen. Die Bratzgitarren der Strofen entladen sich in einem dunklen, von einem herrlichen Keyboard Thema getragenen Refrain und lässt einige Schauer über den Rücken laufen. Als ob das noch nicht genug sei, folgt an Position 9 "Und...ich lauf", die zweite Single. Das Skandalöse Video schockiert damals die Öffentlichkeit, der Song allerdings überzeugt durch einen peitschenden Refrain. Höhepunkt Nummer drei, nach "Die Flut" und "Morgenstern".
Nach einigen bedrohlichen Ritten durch die Dunkelheit naht schließlich das fulminante Finale. Das extrem zornige und brachiale "Liebe und Zorn" schlägt einem deftig ins Gesicht, die Gitarren bratzen und der überdrehte Keyboard-Sound und der geschrieene Refrain zeigen nochmal deutlich, dass der Hauptprotagonist es auch laut kann.
Doch düster und bedrückend endet schließlich "Bayreuth 1". Das intensive Schlusstück "Venusmond" wirkt fast schon wie ein vertontes Gedicht. Einen erkennbaren Refrain gibt es nicht, stattdessen ergießt sich zwischen den Strofen ein erhabenes Keyboard-Thema. Ein sehr intensiver, bedrohlicher Schluss.
Mit "Bayreuth 1" verblüfft Joachim Witt alle Kritiker und zeigt, dass auch ein alternder NDW-Star doch noch im Stande ist, sich musikalisch zu wandeln. Man wirft ihm die Anpassung an die NDH an, aber das finde ich Quatsch. Das Album ist teilweise mit stechenden Gitarren ausgestattet, aber es setzt nicht auf oberflächliche Schockelemente, sondern schafft traurige und melancholische Stimmung. Ideal für einen verschneiten, kühlen Winterabend am Kamin mit einem Glas Wein. Diese Musik braucht Zeit sich zu entwickeln, der Hörer muss sich auf sie einlassen und das ist in der heutigen Zeit eine erfrischende Seltenheit. Ein Meisterwerk, das eigentlich 5 Sterne verdient hätte, auf dem sich jedoch mit "Träume, die kein Wind" verweht ein Totalausfall befindet und das deshalb nur mit 4 bewertet werden kann.
Trotzdem: Joachim Witt's eindrucksvolles Comeback (Fans werden sagen er war nie weg) aus dem Jahre 1998 ist auf jeden Fall der Beachtung Wert und kann vielleicht sogar den einen oder anderen, der Witt's Musik bisher kritisch gegenüberstand, vom Gegenteil überzeugen. Ich finde jedoch, dass "Bayreuth 1" einfach ein sehr stimmiges und vor allem düsteres Album für die gewissen Stunden ist!
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am 30. Mai 2015
Natürlich habe ich Witt über den goldenen Reiter und den "Herbergsvater" in den frühen 80ern kennengelernt. Aber dann auch wieder vergessen. 1999 dann kaufte ich dieses Album und war verwundert, wie dunkel Onkel Witt konnte. Was hat mich dieses Album fasziniert, wie selten eines. Das war Musik, schnell, mitreißend, mit Texten, die einen Hang zum Depressiven hatten, allen voran "Trauma", richtig toll. Oder"und...ich lauf", so genial von der Melodie her und vom Text her, traumhaft. Dieses Album weckt auch heute noch eine ganz besondere Stimmung in mir. Über "die Flut" brauchen wir nicht zu reden, Heppner und Witt, was für ein Gespann. Eines der Alben, die mir die deutsche Musik wieder näher gebracht haben, weil es so interessant ist und das Kopfkino weckt, die Melodien sind toll, der Rhythmus passt-ich liebe es einfach, immer noch.
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am 16. Mai 2014
I bought this album because I think 'Das geht Tief' is an excellent track. Found some interesting tracks on this CD but on the whole got the feeling that I was listening to the same thing over and over. Update: I have had another listen and it is actually deserving of 4 stars.
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Mit "Die Flut" ist Joachim Witt ein grandioses Come-Back gelungen. Ich war damals auf dem Konzert in Speyer und Joachim Witt ist ein wahrer Künstler. Das Konzert war einfach fantastisch und ich muss noch heute daran denken, als wär's erst gestern gewesen. Witt kann sich auf der Bühne repräsentieren, das ist überhaupt keine Frage! Ich kann nur sagen, Bayreuth 1 ist ein herrliches Album, aber die Videos sind ebenfalls nicht zu verachten. Die sind nämlich schon fast richtige Kunstfilme. Aber seht sie euch ruhig an. Es wird sicherlich niemand bereuen.
Fazit: 5 Sterne für dieses grandiose Album.
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am 5. März 2000
Ich hörte zu diesem Digitalschallplatte Online und entschieden, daß ich es haben MUSSTE, also ich es aus Deutschland bestellte. Ich payed $33 für dieses und es war es wert. Ich höre nicht zu diesem CD, ohne " Die Flut " mindestens 3 mal zu spielen. Kaufen Sie dieses DIGITALSCHALLPLATTE
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