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am 29. Oktober 2016
Dies ist eine großartige Interpretation des Werkes.
Jeder Bach-Liebhaber muss diese Scheibe haben, und sei es, um sie mit anderen zu vergleichen.
(Ein würdiger Vergleichspartner wäre m.M.n. hier die Aufnahme des Open-Goldberg Projekts (...) )

Außerdem ist natürlich Glen Goulds Gebrummel historisch einmalig. Aber es gibt Momente in dieser Musik, da kann ich es nachfühlen, und möchte vor Glück geradezu mitwinseln.

Den Punktabzug gibt es aus zwei Gründen:

1. Steht im Begleitmaterial nicht, welches Instrument verwendet wurde. In den oberen Lagen klingt es manchmal ein wenig metallisch, fast "elektronisch". Ist es die Aufnahmetechnik von '81 oder ein mangelhaftes Instrument, oder beides? Ich weiß es nicht. Wie ein richtiges Klavier (Bösendorfer) klingen muss, hört man auf der oben erwähnten Open Goldberg Aufnahme.

2. Leider hat man sich damals dafür entschieden, die Wiederholungen wegzulassen (nur, weil es dann nicht auf 1 CD gepasst hätte?). Das heißt, obwohl alle Stücke eigentlich in der Form AABB sind, spielt Glen Gould nur AB. Da gerade die schnellen Variationen auf diese Weise oft kaum eine Minute dauern, wird man geradezu durch das Werk gepeitscht, ohne recht mitzukriegen, was man gerade gehört hat.
Ich gebe unbedingt dem Hörerlebnis mit Wiederholungen den Vorzug. Es wird so bei der Komplexität der Musik für mich leichter bzw. überhaupt erst möglich. die Struktur richtig zu erkennen.
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am 11. Dezember 2013
Glenn Gould war ein Ausnahmekünstler, er spielt sehr klar, schnörkellos und mit großer Hingabe. Die Goldberg-Variationen erzeugen beim Hören einen heiter-gelassenen Gemütszustand. (Sie wurden ja auch für einen Pianisten komponiert, der oft für seinen zu Schlaflosigkeit neigenden Fürsten spielen musste).
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am 26. September 2014
it is about your taste for music. I like this album. 5 stars.
it is about your taste for music. I like this album. 5 stars.
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am 20. Juli 2014
ware wie neu. cd funktioniert einwandfrei. höre ich immer während langer autofahrten. für klassikfans zu empfehlen, sonst ist es natürlich geschmacksache.
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am 1. November 2002
Diese Aufnahme kann einem Angst machen. Wer viel mit Musik umgeht, sie es nur hörend oder auch selbst spielend, entwickelt mit der Zeit ein Gefühl für Nuancen. Man stellt zunehmend fest, dass es selbst in der Reihe der großen, weltbekannten Virtuosen nur Wenige gibt, die imstande sind, vollkommen überzeugen. Keinem gelingt das immer, aber auch nur sehr wenigen immerhin gelegentlich. Glenn Gould ist dies mindestens ein Mal gelungen, und zwar mit dieser Aufnahme. Hier kommen die entscheidenden Elemente zusammen: eines der großen Werke der Klavierliteratur und ein Interpret, der Vollendung erreicht hat (man scheut nicht einmal davor zurück, eine Verbindung zu seinem bald darauf folgenden Tod zu sehen - so als hätte eine weitere Entwicklung nicht mehr stattfinden können).
Die Perfektion dieser Aufnahme ist beängstigend, weil sie übermenschlich wirkt: es gibt keine Note, die man sich auch nur um ein Winziges anders angeschlagen wünschte. Dargeboten wird dies jedoch mit der äußersten Lebendigkeit und - mindestens scheinbarer - Spontanität.
Ein Geständnis: auch wenn dies die klassische CD für die einsame Insel ist, kann zumindest ich sie nicht oft hören: die Konzentration, die nötig ist, um dieser Musik und dieser Darbietung gerecht zu werden, bringt man nur in wenigen Momenten auf.
36 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 30. Oktober 2002
Diese Aufnahme war meine "Einstiegsdroge" in die Welt der Klaviermusik und auch Glenn Goulds.
Gould spielt die Stücke mit einer solchen Klarheit, daß es mir zum ersten Mal möglich war, die verschiedenen Stimmen und Motive nur durch das Hören zu unterscheiden und mitzuverfolgen.
Da die Stücke relativ langsam gespielt sind, hat man außerdem den Eindruck, daß Gould jeden einzelnen Ton sehr bewußt spielt und ihm geradezu hinterherfühlt.
Der einzige Nachteil dieser CD ist, daß man danach Lust auf mehr bekommt und sie zB im Vergleich zu Goulds 1955er Aufnahme der Goldberg Variationen hören möchte.
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 18. Dezember 2002
Das an sich schon durch seine Zeitlosigkeit bestechende Werk Bachs wird durch den Virtuosen Gould gekonnt interpretiert. Neben der technischen Fertigkeit begeistert die spürbare Anwesenheit des Künstlers, der sich zusätzlich durch kleine Nebengeräusche immer wieder bemerkbar macht und damit seine Anwesenheit spürbar werden läßt. Die eigenwillige Perfomnance erhält dadurch eine besonders persönliche Note, in der das sterile Werk mit dem Interpreten zu einer einzigartigen Lebendigkeit verschmilzt.
5 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 28. November 2002
Unter allen mir bekannten Goldberg-V.Einspielungen ist diese Aufnahme mit Abstand die beste ! Warum ? Sie ist nicht einfach nur jugendlich-stürmisch, rasend-schnell, pseudovirtuos wie Goulds erste Einspielung, sie ist nicht romantisiert wie die eines Kempffs, nicht einfallslos wie die eines Gavrilovs, oder oder oder...: Sie ist Gould, Goulds Vermächtnis ! Hier spielt Gould mit einer Ruhe und Weitsicht, die man am ehesten mit einem Blick herab von seinem Gipfel in die Ferne, über seine Welt vergleichen kann. Sicherlich kann man diese oder jene Variation auch anders spielen, sicherlich könnte man hier oder dort...; aber diese Folge von Variationen zu einem einzigen Stück verschmelzen zu lassen, dieses Einatmen zu Beginn und dieses letzte Verhauchen zu Ende: das gleiche Thema - und doch: was für Wandlungen mußte oder besser durfte es erleben: und, über jeder einzigen Variation schwebt der Blick auf das Ganze ! Hier ist nicht nur Bach's Klaviervermächtnis eingespielt, sondern auch das seines bisher wohl besten Interpreten, dessen Metamorphose von irgendeinem Wunderpianisten zu dem pianistischen Wunder nachzuhören und nachzufühlen ist: hier ist der bachischte Gould, der bachischte Bach !
20 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 18. Juli 2002
Ich bin noch sehr jung, und ich muss gestehen das mir die Aufnahme der Goldberg Variationen von 1955, sehr viel besser gefällt als die vom Jahre 1981. Die Dynamik fehlt in letztere, und somit sind die langsarem Variationen nicht zu schätzen weil ja alles langsamer gespielt ist. Also, in der 55ger Aufnahme werden die Zusammenhänge zwischen schnellen und langsamen Variationen sehr viel deutlicher und man versteht das gesamte Werk sehr viel besser. Es kommt ja nicht auf Quantität an, sondern auf Qualität. Und auch sein Summen nervt schon ein bißchen, aber als eingefleischter Gould anhänger gewöhnt man sich daran und konzentriert sich nur auf die Musik. Es war auch bei mir so, daß ich einen Schreck erlebte als ich GG zum ersten mal hörte. Er respektiert die alten "Traditionen" nicht, und das stört manch einen. Ich hoffe, daß der Preis für die CD nicht höher gestellt wird... wie es schon oft hier passiert ist.
:D
Ich rate euch also die beiden Aufnahmen(es gibt insgesamt vier, davon eine noch unveröffentlicht) zu kaufen: 1955 und 1981.
Saluti da Monaco
Un Musicista
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am 27. Oktober 2008
... und dürfte ich nur eine einzige Aufnahme klssischer Musik mitnehmen auf die vielzitierte einsame Insel - es wäre ohne langes Überlegen genau diese!!! Es gibt einige großartige Aufnahmen dieses Werkes (Perahia, Hewitt, Goulds Aufnahme von 1955), aber keine vermittelt mir die einzigartige Schönheit dieses musikalischen Mikro-Kosmoses so eindringlich und nachhaltig wie diese Aufnahme des kanadischen Exzentrikers - großartig!
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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